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Borg/McEnroe: Filmkritik zum legendären Tennis-Duell

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Zum Artikel: Borg/McEnroe: Filmkritik zum legendären Tennis-Duell
 
Das war damals die Zeit, als ich anfing, halb bewusst Tennis wahrzunehmen. Vor allem McEnroe, da der danach ja noch eine Weile spielte, war dank seiner Wutausbrüche wegen strittigen Schiedsrichterentscheidungen ein Riesen-Unterhaltungsfaktor ;)
 
McEnroe bleibt mir vor allem wegen einem Spiel in Erinnerung ,Davis Cup Spiel gegen B.Becker. Das war der reinste Wahnsinn was die beiden sich da geliefert haben.
 
Sind die Ballwechsel im Film denn glaubhaft? Schliesslich hat man hier zwei Schauspieler, keine Spitzensportler. Bei Rennwagen kann man das ja gut kaschieren, durch Masken und Helme.
 
Sind die Ballwechsel im Film denn glaubhaft? Schliesslich hat man hier zwei Schauspieler, keine Spitzensportler. Bei Rennwagen kann man das ja gut kaschieren, durch Masken und Helme.

Naja, die bekommen vorher ein Intensivtraining. Und für alles wo man das Gesicht nicht erkennt gibt es Doubles. War jedenfalls bei Battle of the Sexes so. Emma Stone wusste vor dem Film noch nichtmal wie gezählt wird. :ugly:

Da kann man schon enorm viel vertuschen. Bei Aufschlägen und Nahaufnahmen reicht es ja fast wenn sie bloß den Ball treffen. Bei technisch anspruchsvollen Szenen und Ballwechseln werden die Doubles halt dazwischengeschnitten.

Alles Lug und Betrug. :D
 
Sind die Ballwechsel im Film denn glaubhaft? Schliesslich hat man hier zwei Schauspieler, keine Spitzensportler. Bei Rennwagen kann man das ja gut kaschieren, durch Masken und Helme.
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Sverrir und Shia durchliefen ein extrem intensives Trainingsprogramm. Sie trainierten jeden Tag zwei Stunden, sechs Monate lang. Ihnen wurde ein Ernährungsplan verordnet, an den sie sich halten mussten. Beim Schlafen mussten sie sich an einen Plan halten. So sollte sich nicht nur ihr Körper, sondern auch ihr Kopf umstellen. Sie mussten wirklich wie ein Leistungssportler leben.
Wir haben die Schauspieler so viel wie möglich eingesetzt. Ihre Grundschläge sind ganz ordentlich. Doch wir haben etwa 30 Ballwechsel des Wimbledon-Finals nachgestellt. Bei den Aufnahmen aus größerer Entfernung konnten wir Double einsetzen, um zum Beispiel einen perfekten Aufschlag hinzubekommen. Das ist sehr schwer für einen Nicht-Profi. Im Schneideraum haben wir dann die Szenen mit Hilfe von Tennis-Beratern zusammengestellt, damit der Sport möglichst authentisch aussieht. Roger Federer und Borg sagten, dass die Tennis-Szenen funktionieren. Das ist ein gutes Signal.
Das könnte einige deiner Fragen beantworten.
 
Dieser Film und "Battle of the sexes" werden für mich Must-Sees wenn die auf Kaufmedien erscheinen. Als Tennis-Interessierter mag ich es wenn dieser Sport auch mal fürs Kino entdeckt wird. Der letzte Beitrag dieser Art - "Wimbledon" - hatte seinen Fokus mehr auf der Lovestory, während das Tennis unrealistisch dargestellt wurde.

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