• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

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Axel Springer-Chef Döpfner vergleicht Google mit einer Hehlerbande

Haha, ich habe immer gerne welt.de gelesen. Google verlinkt die Artikel und bringt nur kurze Snippets. Das Gesetz ist total schwammig und dient wohl nur zum späteren Abkassieren. Nein, danke. Dann eben faz.net statt welt.de! Und Tschüß!
 
ich hoffe google ist so konsequent und entfernt die links dann komplett. ist schonmal so geschehen in einem europäischen land (hab vergessen welches) und da haben die verlage auch klein begegeben weil keiner mehr auf ihre seiten kam^^

das ganze gesetz ist nur ein wahlkampfversprechen von 2009 das die koalition den verlagen gemacht haben um an ihre wohlgesonnene berichterstattung zu kommen.
 
Um diesem gebührenfreien Konsum entgegen zu treten, soll laut dem Axel Springer-Chef ein Bezahlsystem eingeführt werden. In Zukunft könnten einzelne Artikel der Bildzeitung und der Welt auch im Internet Geld kosten. Damit sollen sich ebenfalls die Einnahmen der Werbeanzeigen deutlich erhöhen.
Das können sie vergessen, das wird nicht funktionieren. Es gibt so viele unzählige Seiten im Internet, wenn sie sowas kostenpflichtig machen, dann ziehen die Leute einfach woanders hin.
Ich würde nur um ein paar schnelle News irgendwo zu lesen auch nicht bezahlen. Und im Grunde ist es ja kein "gebührenfreier Konsum", man bezahlt doch monatlich schon einen gewissen Preis (Stichwort: Flatrate) um überhaupt ins Internet zu kommen. Es ist ja nicht so, dass das Internet an sich kostenlos ist. Man bezahlt ja quasi beim Anbieter dafür. ;-)
 
Das können sie vergessen, das wird nicht funktionieren. Es gibt so viele unzählige Seiten im Internet, wenn sie sowas kostenpflichtig machen, dann ziehen die Leute einfach woanders hin.
Ich würde nur um ein paar schnelle News irgendwo zu lesen auch nicht bezahlen. Und im Grunde ist es ja kein "gebührenfreier Konsum", man bezahlt doch monatlich schon einen gewissen Preis (Stichwort: Flatrate) um überhaupt ins Internet zu kommen. Es ist ja nicht so, dass das Internet an sich kostenlos ist. Man bezahlt ja quasi beim Anbieter dafür. ;-)
Oh je, du bringst die Medien noch auf die Idee, sich neben Google auch noch an die Provider zu wenden... :-B


An sich ist das legitim von den Medien, dass sie argumentieren "Google verdient damit Geld, dass sie als Suchmaschine bekannt sind und viel Geld mit Werbung machen, und zwar auch WEIL sie schon eine Vorschau des Textes anzeigen. Sie profitieren also von unserer redaktionellen Arbeit - wieso sollten sie das kostenlos machen dürfen?" - auf der anderen Seite ist es wiederum so, dass viele Seiten sicher nur WEGEN der kurzen Vorschau erst besucht werden, und etliche Unternehmen ZAHLEN ja sogar an Google etwas, damit sie dort bevorzugt erscheinen, weil es eine Art von Werbung ist... da ist die Frage: wer profitiert nun von wem, und wer profitiert mehr? Meiner Meinung nach ist das ein symbiontisches Verhältnis: beide geben und nehmen, da sollte keine Gebühr oder so was erhoben werden, sofern nicht bei Google sofort gleich der halbe Artikel zu lesen ist...

Bei YouTube zB ist das viel eindeutiger, wenn da Leute eben ganze Songs hochladen. Da ist es völlig klar und legitim, dass YouTube dafür was zu zahlen hat, selbst wenn manche sagen, dass ja die Bands erst WEGEN YouTube bekannt werden. Das ist aber kein Grund, denn mit DEM Argument müssten ja auch Radiosender und Discos für Musik nix zahlen...
 
Tja, hätte man mal Google benutzt, dann hätte man vielleicht herrausfinden können wie "toll" die Idee funktioniert, denn die New York Times hatte das auch schon von 2005 bis 2007 versucht
Aber was will man erwarten von Leuten die am Cargo-Kult "kostenpflichtige Nachrichten-Applikation" festhalten, bei dwdl.de gibt das einen intersanten Artikel zu beginn dieser Farce
 
Ich sitze ja dort und bin echt mal gespannt über die Verkaufszahlen. Die ePaper Verkaufszahlen haben sich zwar entwickelt, blieben jedoch weit unter der Erwartung. Ich persönlich glaube auch daß keiner/wenige Welt.de und Bild.de in bezahlter Form verwenden würden, allerdings haben die "Spezies" bei uns sich "tolle" Änderungen ausgedacht. Wenn daß klappt ist meine Markt-/Menschenkenntnis wohl fürn Popo :ugly:
 
Also, wegen der Bezahl-Medien kann ich nur hoffen, dass es entweder werbefinanziert ausreichend hohe Einnahmen gibt oder aber dass die Leute in ein paar Jahren merken, dass kostenloser Journalismus auf Dauer nur Müll sein kann. Manch ein "Hobbyblogger" erscheint zwar kompetent und seriös usw. - aber am Ende muss man für ordentliche journalistische Arbeit nun mal auch was verdienen, allein schon aus dem Grund, um möglichst unabhängig schreiben zu können, denn wenn es eng wird, besteht immer die Gefahr einer "Bestechlichkeit".
 
Also, wegen der Bezahl-Medien kann ich nur hoffen, dass es entweder werbefinanziert ausreichend hohe Einnahmen gibt oder aber dass die Leute in ein paar Jahren merken, dass kostenloser Journalismus auf Dauer nur Müll sein kann. Manch ein "Hobbyblogger" erscheint zwar kompetent und seriös usw. - aber am Ende muss man für ordentliche journalistische Arbeit nun mal auch was verdienen, allein schon aus dem Grund, um möglichst unabhängig schreiben zu können, denn wenn es eng wird, besteht immer die Gefahr einer "Bestechlichkeit".

Ja, bei Welt.de ja, ich kann nur bei den beiden Begriffen "ordentliche journalistische Arbeit" und "bild.de" keinen Zusammenhang finden :ugly: ;)

Zu Deinem letzten Satz: siehe PC Games - News, Tests, Cheats und Videos zu PC-Spielen :D :undweg: ;)
 
Ja, bei Welt.de ja, ich kann nur bei den beiden Begriffen "ordentliche journalistische Arbeit" und "bild.de" keinen Zusammenhang finden :ugly: ;)
es heißt ja nicht im Umkehrschluss, dass alle Bezahl-Zeitungen gut sind ;) aber grad zB die Bild ist ja ein Beispiel dafür, dass Zeitungen eine große Macht haben können und Meinungsbildung beeinflussen - und da braucht man eine insgesamt lebendige, möglichst unabhängige Medienlandschaft mit gut ausgebildeten Leuten. Das ist btw auch ein Grund, warum ich trotz aller Unkenrufe die öffentlich rechtl. Sender wichtig finden.

Es KANN sicher auch sehr gute "Hobby"-Journalisten geben. Aber am Ende brauchst Du vor allem für Tageszeitungen einfach ein festes Team mit Leuten, die täglich ihre gewohnte journalistische Arbeit tun, sich in ihrem Ressort auskennen, Kontakte haben, ein Informationsnetz betreiben, recherchieren usw. und dabei wissen, dass sie dafür jeden Monat so bezahlt werden wie jeder andere ordentliche Job. Ansonsten haben wir irgendwann nur noch "Presse", bei der gilt: wer am lautesten den größen Mist verbreitet, wird erhört... :ugly: dann ist es bald "wichtiger", wenn Lady Gaga beim Scheissen ausgerutscht ist als wenn Nordkorea halb Asien pulverisiert...
 
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Das Gute bei Bild ist eben daß sie jeder liesst, unabhängig vom Alter und Beruf. So sind PC-Nutzer, iOS Nutzer, Android Nutzer, ja, auch Technik-Abstinenzler die Zielgruppe.

Ich denke halt nur daß unmengen an Geld in die Entwicklung von neuen Bezahlseiten gesteckt wird nur um dann eine Umschichtung der Käufer zu bewirken (90% der User kaufen dann eben das App anstatt der Print Ausgabe) Ich glaube daß es sehr wenig echte Neukunden geben wird. Das sind so Leute wie ich die keine Bild lesen, und wenn ich müsste würde ich sogar monatlich Geld zahlen damit ich sie nicht lesen muss ;-)
 
Das Gute bei Bild ist eben daß sie jeder liesst, unabhängig vom Alter und Beruf. So sind PC-Nutzer, iOS Nutzer, Android Nutzer, ja, auch Technik-Abstinenzler die Zielgruppe.

Ich denke halt nur daß unmengen an Geld in die Entwicklung von neuen Bezahlseiten gesteckt wird nur um dann eine Umschichtung der Käufer zu bewirken (90% der User kaufen dann eben das App anstatt der Print Ausgabe) Ich glaube daß es sehr wenig echte Neukunden geben wird. Das sind so Leute wie ich die keine Bild lesen, und wenn ich müsste würde ich sogar monatlich Geld zahlen damit ich sie nicht lesen muss ;-)

Made my day ! :-D
 
Tja, hätte man mal Google benutzt, dann hätte man vielleicht herrausfinden können wie "toll" die Idee funktioniert, denn die New York Times hatte das auch schon von 2005 bis 2007 versucht
Aber was will man erwarten von Leuten die am Cargo-Kult "kostenpflichtige Nachrichten-Applikation" festhalten, bei dwdl.de gibt das einen intersanten Artikel zu beginn dieser Farce

Ja, wie toll hat es denn bei NYT funktioniert? 2007-2009 war viel zu früh für sowas. Wir nehmen momentan das NYT Modell als Vorbild eben WEIL es so toll funktioniert hat. Es gibt mehr Zahlwillige als ihr annimmt.

New York Times: Digitale Ausgabe überholt die gedruckte | heise online

;)
 
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