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Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Und was ist daran jetzt neu?
Es gab schon in den 80er Jahren Studien die belegt haben dass z.B. Radio-Strahlung krebserregend bzw. zellschädigend ist - das ist mit Handystrahlung nicht anders. Wer sich stundenlang ein Handy ans Ohr hält bekommt nicht nurein heißes Ohr sondern auch ein heißes Hirn - ist ja nicht anders als bei einer Mikrowelle nur dass die Intensität und der Frequenzbereich abweichen.

Dass die Hersteller sich aufregen ist doch klar: die verdienen damit ihr Geld. Ist nur etwas traurig dass die WHO so lange gebraucht hat um das mal festzustellen wo es schon seid Jahren Studien über Handystrahlung gibt.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Und was ist daran jetzt neu?
Es gab schon in den 80er Jahren Studien die belegt haben dass z.B. Radio-Strahlung krebserregend bzw. zellschädigend ist - das ist mit Handystrahlung nicht anders. Wer sich stundenlang ein Handy ans Ohr hält bekommt nicht nurein heißes Ohr sondern auch ein heißes Hirn - ist ja nicht anders als bei einer Mikrowelle nur dass die Intensität und der Frequenzbereich abweichen.

Dass die Hersteller sich aufregen ist doch klar: die verdienen damit ihr Geld. Ist nur etwas traurig dass die WHO so lange gebraucht hat um das mal festzustellen wo es schon seid Jahren Studien über Handystrahlung gibt.

ja ne, da hat aber auch einer eher auf die Mythengeschichte gehört
So ein Mobiltelefon hat vielleicht eine Maximale Sendeleistung von so groben 2 Watt, maximal oft auch einfach noch weniger, was weniger ist als die Birne in der Mikrowelle, auch wenn es so teils Videos gibt wo 4 Handys klingeln und dann in der Mitte das Popcorn-korn popt, aber das bekomm ich auch hin ohne Handy mit meinen Gehirnstrahlen und vorallem einer einfachen Schnittechnik
Außerdem ist bisher kein Fall bekannt wo irgendeiner Krebs durch quatschen bekommen hat
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Und was ist daran jetzt neu?
Es gab schon in den 80er Jahren Studien die belegt haben dass z.B. Radio-Strahlung krebserregend bzw. zellschädigend ist - das ist mit Handystrahlung nicht anders. Wer sich stundenlang ein Handy ans Ohr hält bekommt nicht nurein heißes Ohr sondern auch ein heißes Hirn - ist ja nicht anders als bei einer Mikrowelle nur dass die Intensität und der Frequenzbereich abweichen.

Dass die Hersteller sich aufregen ist doch klar: die verdienen damit ihr Geld. Ist nur etwas traurig dass die WHO so lange gebraucht hat um das mal festzustellen wo es schon seid Jahren Studien über Handystrahlung gibt.

ja ne, da hat aber auch einer eher auf die Mythengeschichte gehört
So ein Mobiltelefon hat vielleicht eine Maximale Sendeleistung von so groben 2 Watt, maximal oft auch einfach noch weniger, was weniger ist als die Birne in der Mikrowelle, auch wenn es so teils Videos gibt wo 4 Handys klingeln und dann in der Mitte das Popcorn-korn popt, aber das bekomm ich auch hin ohne Handy mit meinen Gehirnstrahlen und vorallem einer einfachen Schnittechnik
Außerdem ist bisher kein Fall bekannt wo irgendeiner Krebs durch quatschen bekommen hat
Das mit dem Popcorn ist völliger Schwachsinn. Und es ist auch nicht so dass man sich das Telefon ans Ohr hält und hat am nächsten Tag Krebs. Aber stundenlanges telefonieren kann durchaus die Temperatur des Gehirns um 1-2°C erhöhen und dass kann schon dazu führen dass man sich unwohl fühlt.

Die elektromagnetische Strahlung von Handys, Radar etc. schädigt Zellen. Daran gibt es nichts zu rütteln - sie ist also wenn man so will krebsfördernd. In wie weit jetzt das Krebsrisiko bei Jemandem steigt hängt von der einzelnen Person ab. Nachzuweisen was letztendlich Krebs ausgelöst hat ist immer etwas schwer zumal es an möglichen Ursachen ja nicht mangelt.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Das ist mal wieder übertrieben. Die haben etliche Studien, sowohl von "Strahlungsgegnern" als auch Befürwortern, analysiert, gute wie schlechte Studien und sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass es keinerlei Beweise gibt, dass wirklich signifikant (also quasi relevant und zuverlässig viel) Krebsgefahr besteht, aber auch, dass man keinen Beweis für die absolute Unschädlichkeit hat.


Ich seh das so: selbst wenn die Gefahr um zB 1% (was schon recht viel wäre) steigt, wenn man zB 15min am Tag telefoniert, so ist das vergleichen mit den etlichen anderen Risiken, denen mal tagtäglich ausgesetzt ist, ein Witz. Das ist nunmal - WENN es eine Gefahr gibt - der Preis, den man für das moderne Leben zahlt. Wenn man Auto fährt, geht man ja auch ein hohes Todesrisiko ein. Wenn man in einer Großsstadt zentral wohnt, hat man Abgase. Wenn man viel Sport treibt, steigt die Unfallsgefahr. Wenn man wenig treibt, steigt die Gefahr von Erkrankungen. Wenn man sich gesund ernährt, ebt man vlt 10 jahre länger, aber mit weniger "Spaß" als wenn man nicht so sehr aufs Essen achten würde usw usw - da muss jeder selber abwägen, was für Risiken er eingeht.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Das mit dem Popcorn ist völliger Schwachsinn. Und es ist auch nicht so dass man sich das Telefon ans Ohr hält und hat am nächsten Tag Krebs. Aber stundenlanges telefonieren kann durchaus die Temperatur des Gehirns um 1-2°C erhöhen und dass kann schon dazu führen dass man sich unwohl fühlt.

Die elektromagnetische Strahlung von Handys, Radar etc. schädigt Zellen. Daran gibt es nichts zu rütteln - sie ist also wenn man so will krebsfördernd. In wie weit jetzt das Krebsrisiko bei Jemandem steigt hängt von der einzelnen Person ab. Nachzuweisen was letztendlich Krebs ausgelöst hat ist immer etwas schwer zumal es an möglichen Ursachen ja nicht mangelt.
ach ne, natürlich ist das mit dem Popcorn schwachsinn
Und auch das Radaroperatoren schon an Krebs erkrankt sind ist belegt, aber hier haben wir auch wie bei der Microwelle ganz andere Sendeleistungen, die liegt beim Radargeräten schon eher im Kilowatt-bereich was auch so mehrere Tausend mal Stärker ist als die Funsel von Handy
Sicher schädigt die Strahlung, aber ob die auch wirklich etwas auch bewirkt ist eher eine andere Frage
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Öhm, dass die Radarleute Krebs bekommen haben liegt daran, dass bei den Radargeräten auch Röntgenstrahlung entsteht und der Grenzwert dazu um das 100-fache überschritten wurde.

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=18309046&aref=image024/E0103/SCSPG2001004002703.JPG&thumb=false

Das hat jedoch absolut nichts mit Handys zu tun, da entsteht kein Röntgenlicht.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Dann wird die Menschheit ja bald aussterben.
Denn wer hat denn kein Handy, ipad oder mobiles Gerät.

Ich halte es hier auch mit der Vernunft.
Einfach nichts ins Extrem übertreiben, dann ist es auch nicht schädlich.

JMR
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Naja, wenn man bedenkt, was wir heute alles für einen Dreck Essen, Trinken oder mit welchen Strahlungen wir ausgesetzt werden, dann wundert es mich nicht, dass es so oft Krebs gibt.
Weil "gefühlt" wird das doch immer mehr. Wenn irgendjemand stirbt, dann hör ich im Großteil der Fälle immer: "Ach der, der hatte doch Krebs."
Ich kenne keine Statistiken, aber gefühlt wird das mit den Krebserkrankungen doch jedes Jahr mehr. Würde mich mal interessieren, wie oft sowas die Todesursache ist.
Also muss schon irgendwas an den ganzen Sachen dran sein, anders kann ich mir das sonst nicht erklären.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Stichwort "Krebs":

Eigentlich ist nahezu jeder komplexe(re) Organismus dazu verdammt, irgendwann Krebs zu bekommen.

Denn was ist Krebs? Letztlich "nur" eine unerwünschte Zellmutation, die bei der üblichen Zellteilung "Amok läuft".

Krebs ist keineswegs eine neuzeitliche Krankheit, afaik wurde Krebswachstum sogar schon bei Dinosaurierfossilien nachgewiesen!

Das Krebs heutzutage scheinbar häufiger auftritt, liegt in erster Linie an der doch mittlerweile recht ansehnlichen durchschnittlichen Lebenserwartung des Menschen. Je älter der Mensch wird, desto wahrscheinlicher ist eine Krebserkrankung; man kann es sich - auch wenn das sehr makaber ist - vlt. als eine Art "russisches Roulette" vorstellen: je länger man "spielt", desto wahrscheinlicher ist es, das die Kugel "Krebs" einen erwischt.

Natürlich gibt es aber genügend externe Faktoren, die Krebswachstum begünstigen können, ionisierende Strahlung z.B. an erster Stelle, aber auch alltägliche Toxine, Nikotin z.B., bei denen die karzinogene Wirkung mittlerweile gut erforscht ist.

Handystrahlen halte ich aber für ziemlich abwegig. Haben nicht Rutherford bzw. Einstein bereits in den 1920/30ern bewiesen, das dermaßen schwache Strahlung eben nicht ausreicht, um Zellen mutieren zu lassen? Ich meine, mich an so etwas dunkel zu erinnern...
Gibt's hier einen Physiker / Mikrobiologen, der Genaueres dazu weiß?
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Naja, wenn man bedenkt, was wir heute alles für einen Dreck Essen, Trinken oder mit welchen Strahlungen wir ausgesetzt werden, dann wundert es mich nicht, dass es so oft Krebs gibt.
Weil "gefühlt" wird das doch immer mehr. Wenn irgendjemand stirbt, dann hör ich im Großteil der Fälle immer: "Ach der, der hatte doch Krebs."
Ich kenne keine Statistiken, aber gefühlt wird das mit den Krebserkrankungen doch jedes Jahr mehr. Würde mich mal interessieren, wie oft sowas die Todesursache ist.
Also muss schon irgendwas an den ganzen Sachen dran sein, anders kann ich mir das sonst nicht erklären.
Das ist (zumindest teilweise) ein Trugschluss. Ja, es gibt "mehr" Krebsfälle, aber aus ganz anderen Gründen als durch höhere Krebsrisiken. Hier mal vier größere Faktoren, warum es Dir vlt. so vorkommt, als gäb es "mehr Krebs"

1) die Menschen werden einfach wegen der modernen Medizin viel älter, und Krebs ist eben auch typischerweise etwas, das eher im Alter erst kommt. Je mehr Leute dann überhaupt erst alt werden, desto mehr haben natürlich auch Krebs. Früher sind die Leute halt einfach oft schon gestorben, bevor der Krebs Zeit hatte, zu entstehen.

2) man findet natürlich auch viel früher Krebs, den man dann frühzeitig behandelt, ohne zu wissen, ob der überhaupt jemals wirklich gefährlich werden kann. "Früher" hat man sicher viele Mini-Krebsgeschüre einfach nicht entdeckt, und gestorben ist die Person an was ganz anderem.

3) sicher sind auch früher Leute an Krebs gestorben, ohne dass der Krebs aber schon vor dem Tod bekannt war. Da hat dann halt "plötzlich" die Leber versagt. Man ist früher halt oft einfach nicht zum Azt gegangen trotz Beschwerden, oder ein Arzt hat das im Vorfeld rein medizintechnisch einfach nicht erkennen können. Nach dem Tod sagen die Ehepartner, selbst wenn man im Nachhinein weiß "ein Tumor war schuld", sicher dann nicht"er ist an Krebs gestorben" - d.h. man wüßte als Außenstehender sicher in vielen Fällen gar nicht, dass einer Krebs hatte. Heute geht man viel eher zum Arzt bei Beschwerden, macht auch viel mehr Vorsorge, es wird auch viel mehr drüber geredet. Man weiß einfach schon vor dem Tod, dass man Krebs hat, und es erfahren auch schon vor dem Tod Freunde und Verwandte.

4) Grad die Leute, die jetzt "älter" sind, haben oft besonders ungesund gelebt. Was meinst Du, wie ungeheuer dreckig die Luft und auch Flüsse und Seen in Deutschland waren, als die Leute, die heute 50 Jahre oder älter sind, jung waren? Selbst beim Mauerfall: schau Dir mal Dokus von damals an, wie geradezu verseuch damals einige Landstriche und Flüsse n Ostdeutschland waren. Oder was es für Arbeitsbedingungen für Arbeiter&co 1950-1980 gab, die Abgasen und Staub ausgesetzt sind und die heute Rentner sind? zB auch Asbest: da wußte man bis in die 70er gar nicht, dass das krebserrgend ist - das war bis dahin ein vielgenutzer normaler Baustoff. Da sind viele Sachen, die als eindeutig krebserregend gelten und die inzwischen schon längst verboten sind, Gewässer in D sind auch viel viel sauberer als zB 1970 - aber viele Leute wurdne den ganzen Sachen über 10, 20 oder 30 Jahre jeden Tag ausgesetzt. Daher WÄRE es kein Wunder, wenn die heute über 50 jährigen auch relativ gesehen mehr Krebs haben als wenn wir mal 50-80 sind.


Ob dann nun noch aktuelle neue Umwelteinflüsse wie Strahlung, Massenhaltung/produktion von Nahrung usw. ZUSÄTZLICH die Krebsrate relevant erhöhen, ist aus den in 1-4 genannten Gründen daher sehr schwer zu sagen.


Gutes Beispiel für Punkt 1 UND 2 ist Prostatakrebs: den bekommt man im Schnitt erst, wenn man relativ alt ist. Und zB 1970 wurden viele Männer oft gar nicht alt genug, um diesen Krebs zu bekommen, UND man hatte damals noch nicht die Mittel, um einen kleinen Prostatakrebs zu entdecken. D.h. sagen wir mal Du hast heute 100 Onkels/Opas in Deiner Familie, die über 70 sind. 20&, also 20 von denen haben Prostatakrebs. Das scheint dann viel zu sein. Würdest Du aber zB im jahr 1970 sein: von den 100 Onkels/Opas wären 40 gar nicht erst 70 geworden. Und bei den restlichen 60 haben auch 20% Prostastakrebs, also 12 Leute. Aber man konnte so einen Krebs 1970 halt wegen der Medizintechnik nur bei 15% der Leute entdecken im Vergleich zu heute - dann hast Du 1970 nur 2 Verwandte mit Prostatakrebs, von denen man es weiß, obwohl es Prozentual genau wie heute 20% sind, die in wirklich bekommen. Dir kommt es aber wie einer Verzehnfachung vor (damals 2, heute 20), obwohl sich gar nix geändert hat.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Stichwort "Krebs":

Eigentlich ist nahezu jeder komplexe(re) Organismus dazu verdammt, irgendwann Krebs zu bekommen.

Denn was ist Krebs? Letztlich "nur" eine unerwünschte Zellmutation, die bei der üblichen Zellteilung "Amok läuft".

Krebs ist keineswegs eine neuzeitliche Krankheit, afaik wurde Krebswachstum sogar schon bei Dinosaurierfossilien nachgewiesen!

Das Krebs heutzutage scheinbar häufiger auftritt, liegt in erster Linie an der doch mittlerweile recht ansehnlichen durchschnittlichen Lebenserwartung des Menschen. Je älter der Mensch wird, desto wahrscheinlicher ist eine Krebserkrankung; man kann es sich - auch wenn das sehr makaber ist - vlt. als eine Art "russisches Roulette" vorstellen: je länger man "spielt", desto wahrscheinlicher ist es, das die Kugel "Krebs" einen erwischt.

Natürlich gibt es aber genügend externe Faktoren, die Krebswachstum begünstigen können, ionisierende Strahlung z.B. an erster Stelle, aber auch alltägliche Toxine, Nikotin z.B., bei denen die karzinogene Wirkung mittlerweile gut erforscht ist.

Handystrahlen halte ich aber für ziemlich abwegig. Haben nicht Rutherford bzw. Einstein bereits in den 1920/30ern bewiesen, das dermaßen schwache Strahlung eben nicht ausreicht, um Zellen mutieren zu lassen? Ich meine, mich an so etwas dunkel zu erinnern...
Gibt's hier einen Physiker / Mikrobiologen, der Genaueres dazu weiß?
naja, Röntgenstrahlung steht so auch am anderen Ende des Spektrums so im Gegensatz zu den Funkwellen, die Funktionieren auch anderster auf den Körper
Aber das muss nichts heißen, denn Krebs tritt durch verschiedene Arten auf, z.B. Bakterien können Arten von Krebs auslösen, bei Funkwellen geht man von der Theorie aus dass die Erwärmung Krebs im Auge auslöst wohin gegen die Ionisieren Strahlung eher auf Atomarer Ebe angreift

Allerdings ist Krebs eher unkontrolliertes Zellwachstum und weniger Zellmutation
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Allerdings ist Krebs eher unkontrolliertes Zellwachstum und weniger Zellmutation
Ich weiß, es ist komplexer, aber vereinfacht dargestellt kann man sagen, es verändert sich das Erbgut einer Zelle, es mutiert also und führt zu einer unkontrollierter Zellteilung.

Wie *exakt* die sog. Karzinogenese verläuft, kann wohl niemand erklären, das ist bis heute nicht einwandfrei erforscht.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Allerdings ist Krebs eher unkontrolliertes Zellwachstum und weniger Zellmutation
Ich weiß, es ist komplexer, aber vereinfacht dargestellt kann man sagen, es verändert sich das Erbgut einer Zelle, es mutiert also und führt zu einer unkontrollierter Zellteilung.

Wie *exakt* die sog. Karzinogenese verläuft, kann wohl niemand erklären, das ist bis heute nicht einwandfrei erforscht.
hm nja
Das Ding ist eher, das es keine Universelle Art von Krebs gibt, so wie das wenn man sich mit dem Grippevirus ansteckt man dann die Grippe bekommt
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Allerdings ist Krebs eher unkontrolliertes Zellwachstum und weniger Zellmutation
Ich weiß, es ist komplexer, aber vereinfacht dargestellt kann man sagen, es verändert sich das Erbgut einer Zelle, es mutiert also und führt zu einer unkontrollierter Zellteilung.

Wie *exakt* die sog. Karzinogenese verläuft, kann wohl niemand erklären, das ist bis heute nicht einwandfrei erforscht.
hm nja
Das Ding ist eher, das es keine Universelle Art von Krebs gibt, so wie das wenn man sich mit dem Grippevirus ansteckt man dann die Grippe bekommt
Das ist natürlich richtig, allerdings gibt es auch nicht "die" Grippe, sondern -wahrscheinlich- unzählige Grippeviren (zumal die Dinger ständig mutieren). ;-)
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

nja, ne, nicht ganz, die haben zwar alle verschiedene Varianten von Nippel an der Zellwand, aber in so fern sind das immer realtiv die gleichen
 
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Handystrahlen halte ich aber für ziemlich abwegig. Haben nicht Rutherford bzw. Einstein bereits in den 1920/30ern bewiesen, das dermaßen schwache Strahlung eben nicht ausreicht, um Zellen mutieren zu lassen? Ich meine, mich an so etwas dunkel zu erinnern...
Gibt's hier einen Physiker / Mikrobiologen, der Genaueres dazu weiß?
Also Ionisierend sind Handys ganz sicher nicht.

Die Erkenntnis gibs seit 1905 und hat Einstein den Nobelpreis eingebracht. Handystrahlung, Mikrowellen, Radiowellen, sichtbares Licht, Röntgenstrahlung und gamma-Strahlung sind ja alles das gleiche (Elektromagnetische Wellen).
Unterschied ist nur die Energie pro Licht-/Strahlungs-teilchen. Die ist für Radio/Mikrowelle/Handy sehr gering, viel kleiner als bei sichtbarem Licht.
Gefährlich wirds erst ab UV-Licht (Hautkrebs), oder noch energiereicheren Röntgenphotonen.
Das liegt daran, dass wenn ein Photon ein Molekül trifft, dann nimmt das Molekül die Energie erst einmal auf. Ist es danach noch stabil, dann strahlt das Molekül wiederum ein Photon ab und geht zurück in den Grundzustand. Dieser Vorgang geht so schnell vonstatten, dass es so gut wie unmöglich ist, dass das gleiche Molekül noch im angeregten Zustand von noch einem Photon erwischt wird. Ausserdem müssten schon abertausende Handyphotonen das gleiche Molekül innerhalb von maximal Nanosekunden erwischen. UV- oder Röntgenphotonen bringen aber soviel Energie mit, dass ein einziger Treffer außreichen kann um eine Molekülbindung oder ein Elektron mit soviel Energie zu versoren, so dass die Bindung kaputt geht bzw. das Elektron frei wird. Daraus folgen dann Zellschäden/evtl. Mutationen.

Materie erwärmen ohne, dass dabei Bindungen kaputt gehen können aber auch Handy/Mikrowellen.
In der Mikrowelle hat man jedoch ne hohe Intensität und einen für Dipole(Wasser) geeigneten Frequentzbereich, so dass möglichst viel von den 700 Watt überhaupt in Wärme umgewandelt werden kann.

Handys haben maximal 2 Watt Sendeleistung und davon kommt noch nicht mal viel an. Da hat man mehr Chancen sein Hirn zu erwärmen, wenn man sich in die Sonne stellt. Ausserdem gibts keine Anzeichen für höhere Krebsraten bei Hobbyfunkern, die mit bis zu 750 Watt Sendeleistung arbeiten.

Was die aktuellen Studien betrifft, dass sind fast alles Statistiker, die wissen das kein Mechanismus bekannt ist, der Handys mit Krebs in Verbindung bringen könnte. Die schauen aber ob Handynutzer eventuell ne höhere Krebsrate haben, ohne sich um nen möglichen Grund zu kümmern. Das Ergebnis ist eigentlich immer negativ/nicht aussagekräftig.
Die WHO schätzt jedoch einen von den eigentlichen Verfassern als "nicht aussagekräftig" eingestuften Teil einer Studie anders ein und will deswegen eine Gefahr nich ganz ausschliessen.

Interessant zu wissen wäre noch, dass einige solcher Studien den Schluss zulassen, dass moderate Handynutzung mit überdurchschnittlicher Gesundheit zusammenhängt. Hier muss man selbstverständlich den Grund nich bei den Handys sondern bei falschen/zu wenig Daten suchen.
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

@Boemund:

Vielen Dank für die Erklärung. :-)
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Hab ja auch schon geschrieben, dass in der Studie lediglich gesagt wurde, dass man eine Gefahr "nicht auschließen" kann - nicht mehr und nicht weniger. Genau wie zB beim Verschwinden eines Kindes die Polizei kurz danach ein Sexualdelikt nicht auschließen kann - aber "nicht ausschließen" verwechseln halt leider viele oft mit "naja, es kann mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffend sein...", deswegen denken dann direkt auch viele "oh je, schon wieder ein Sextäter", nur weil es eine offizielle Ausage gibt "...können wir nicht aussschließen". Die Polizei könnte aber ebensogut noch sagen "eine Alienentführung können wir nicht auschließen" :ugly: aber ein Sextäter scheint uns halt plausibel, weil das die Gefahr ist, die real erscheint. Also denken wir, dass es so gewesen sein muss. Genau wie bei Handys: "Strahlung, OMG - Atomare Strahlung, Röntgenstrahlung... Strahlung muss doch schädlich sein, oder nicht? " Und jetzt wird es "nicht ausgeschlossen" und schon titel sogar manche Medien völlig unkorrekt was von "Handys vermutlich gefährlich" oder "Handys unter Krebsverdacht" usw. ...

Selbst wenn man bei intensiven Handynutzern höhere Krebsraten findet: es kann was ganz anderes der Grund dafür sein. zB mal ganz simpel gedacht: vor allem Geschäftsleute telefonieren sehr viel, die stehen dann immer unter Streß => vlt ist der Streß ja die Ursache, und gestresste Menschen telefonieren halt einfach öfter. Oder sie fliegen auch viel öfter, und in 10.000m Höhe kregt man natürlicherweise mehr Röntgenstrahlung ab als auf der Erde.Vlt. ist das der Grund und eben nicht die Handys. Vlt. käme auch heraus, das Leute, die häufig Aktenkoffer benutzen, ebenfalls eine höhere Krebsrate haben - würde da irgendjemand dann den Aktenkoffer als Ursache vemuten? ;)
 
AW: Artikel - Nach Gemüse und Kaffee: WHO hält Handystrahlung für krebserregend - Update

Vlt. käme auch heraus, das Leute, die häufig Aktenkoffer benutzen, ebenfalls eine höhere Krebsrate haben - würde da irgendjemand dann den Aktenkoffer als Ursache vemuten? ;)
Kommt darauf an, wenn das Leder z.B. von verstrahlten japanischen Rindern stammt...aber nein, das führt jetzt zu weit... :ugly:
 
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