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AMD Athlon gegen Intel

Mahni am 06.10.2006 21:24 schrieb:
IXS am 06.10.2006 09:14 schrieb:
GR-Thunderstorm am 06.10.2006 00:19 schrieb:
Guck doch in die Vergangenheit! Intel war gegen AMD IMMER unterlegen sobald es an 3D Games ging.

AMD konnte überhaupt erst Fuß fassen, weil sie das Know How von Nexgen gekauft hatten.
Der erste "ernstzunehmende" Prozessor der Firma, ist der A64. Davor konnte man keinesfalls mit ruhigem Gewissen die Prozessoren verscherbeln.
Auf Pentium Basis hinkte AMD leistungstechnisch hinterher.
Auf P3 Basis waren Athlons eine technische Katastrophe. "Theoretisch übertaktet" wurden die Prozessoren zu heiß, was bei einem Lüfterausfall den Prozessortod bedeutete. Manch ein Athlon verabschiedete sich mit einem lauten Knall.
Hinzu kommt, dass die, für AMD Prozessoren, verfügbaren Chipsätze zweitklassig sind.
Erst mit Nforce gab es etwas wirklich Gutes als Athlon Untersatz....

Und jetzt, wo man AMD-Systemen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit, ruhigen Gewissens, nachsagen konnte, hat Intel eben wieder einen drauf gelegt, die Hausaufgaben gemacht, und AMD hat vorerst nichts in der Hand, um paroli zu bieten.
AMD kommt demnächst mit Quad-Core, um dem E6600 gleich zu ziehen, dafür kommt Intel nun auch schneller mit Dual C2D Prozessoren, die exponential immer schneller sind.


Jo und dann kommt Quad Core von Intel.. also..um das nochmal aufzuarbeiten:
Das stimmt nicht der Pentium 4 war langsamer als ein Amd athlon xp , ein xp 2600 war ungefähr so schnell wie ein p4 2,8 ghz, ein 3200er so gut wie ein p4 3,4 ghz.
Damals hab ich nicht ruhigen gewissen zu Intel gegriffen , viel zu teuer..
beim pentium3 kann ichs nicht beurteilen aber ich glaub auch das die nicht so der hammer waren aber im trend.
und intel will natürlich kein office-anbieter bleiben! also schlagen sie halt mal zu , das amd das so weh tut konnte natürlich keiner ahnen!

ein P3 hinkte einem athlon ebenfalls hinterher.

was den quatsch mit zu heisem prozessorkern angeht, sollten man heutzutage eigentlich klüger sein. diese diskussion von damals war einfach nur schwachsinn!
wenn man einen athlon in seinen spezifikationen betrieb, lief er problemlos.
er war nunmal für höhere temperaturen ausgelegt als ein P3.
stabile und gute chipsätze gab es auch.
ich bin zwar kein AMD-fetischist. aber ein AMD-anhänger seit dem erscheinen des ersten athlons ;-)
trotzdem gebe ich mein geld immer für gute preis/leistung im mittelklassesektor aus und kann auch etwas warten um günstige zeiten zum kauf zu nutzen.

meine rechnenknechte:
Amiga500->486SX25->Pentium75->Cyrix166+->Pentium II 266->Athlon1400->AthlonXP2000+(werkelt noch im rechner meiner tochter)->AthlonXP2600+->AthlonXP3200+->Athlon64 3400+->Athlon64 3800+

naja, die letzen waren immer eher tauschgeschäfte mit geringem aufpreis ;-)

wenn amd so weitermacht, werde ich schon bei amd bleiben. schon deswegen, weil ich meinen rechner immer wieder aufrüste und keinen komplett-pc von der stange kaufe.
das amd mir in zukunft einen proz. anbietet, welcher in der mittelklasse mit intel gleichzieht, traue ich amd schon zu.
wenns nicht so sein wird, werden wir eh bald alle von nem monopolisten kaufen müssen. :-$

naja, konkurrenz belebt das geschäft.
ich kann mich an keine zeit erinnern, das intel je ein neues modell mit solcher leistung zu so "kleinen" preisen auf den markt geworfen hat.
:-$ :-$
 
zickzackmann am 05.10.2006 20:06 schrieb:
..., nur jetzt wollen sich meine ganzen freunde diesen Int** E6600 holen weil er vom
preis leistung Angeblich unschlagbar ist...

Hmm. Wenn man mich fragt, dann hat sich der (frühere) typische AMD-Käufer keine CPUs für nahezu 300 Euro gekauft. Gerade wegen den günstigen Preisen hatte diese Klientel zu AMD gegriffen und Intel ignoriert.
Man könnte ja fast meinen dass der Durchschnitts-Zocker/User seit dem Conroe plötzlich das 2-4 fache für eine CPU ausgibt.

E6600 objektiv ein unschlagbares P/L-V?? %-)
Ein E6600 kostet das 2 - 2,5 fache was z.B. ein X2 3600+/3800+ kostet.
Doch wieviel Mehrleistung bringt der E6600 durchschnittlich? 10-40%? Je nach Anwendung (Komprimieren/Umwandeln/Entcoden/etc.).
In Spielen bei praxisgerechten Auflösungen (und Details) ist es schon klasse wenn der E6600 sich 5-10% (wenn überhaupt) von einem X2 3600/3800 absetzen kann. :ugly:
Ich möchte wirklich wissen weshalb sich dieser Schwachsinn wie Lauffeuer verbreitet, dass der E6600 ein Unschlagbares P/L-V hat...
 
Micha2 am 08.10.2006 11:27 schrieb:
ein P3 hinkte einem athlon ebenfalls hinterher.

Zuerst, ja. Einmal war das davon abhängig, dass der Prozessor.Kern Taktraten über 1GHz nicht mehr mit machte, andererseits lag es am FSB...

Mit dem Tualatin sah es schon wieder anders aus, dieser wurde aber vom Netburst(P4) verdrängt.

was den quatsch mit zu heisem prozessorkern angeht, sollten man heutzutage eigentlich klüger sein. diese diskussion von damals war einfach nur schwachsinn!
wenn man einen athlon in seinen spezifikationen betrieb, lief er problemlos.

Blafasel. Die (32Bit) Athlons hatten nie eine Schutzschaltung bei Überhitzung. Im schlimmsten Fall war Brandgefahr angesagt (wenn ich jetzt dran denke, dass einige "Casemodder" diesen Kram in Kunststoff oder Holzgehäuse packten :-S )

er war nunmal für höhere temperaturen ausgelegt als ein P3.
stabile und gute chipsätze gab es auch.

Klar... von VIA :ugly:

ich bin zwar kein AMD-fetischist. aber ein AMD-anhänger seit dem erscheinen des ersten athlons ;-)
trotzdem gebe ich mein geld immer für gute preis/leistung im mittelklassesektor aus und kann auch etwas warten um günstige zeiten zum kauf zu nutzen.

Dein gutes Recht. Seit dem AMD 64 auch gerechtfertigt.

meine rechnenknechte:
Amiga500->486SX25->Pentium75->Cyrix166+->Pentium II 266->Athlon1400->AthlonXP2000+(werkelt noch im rechner meiner tochter)->AthlonXP2600+->AthlonXP3200+->Athlon64 3400+->Athlon64 3800+

naja, die letzen waren immer eher tauschgeschäfte mit geringem aufpreis ;-)

Hast du noch alle Rechner, oder ist das eine Auflistung deiner Computergeschichte?

wenn amd so weitermacht, werde ich schon bei amd bleiben. schon deswegen, weil ich meinen rechner immer wieder aufrüste und keinen komplett-pc von der stange kaufe.

Aufgrund meiner Tätigkeit habe ich auch schon viele AMD Rechner verbaut.

Wie oft habe ich mir schon überlegt "der Nächste wird ein AMD" ... Aber selbst mein 2t-Rechner ist ein Intel.
 
newester am 08.10.2006 12:26 schrieb:
Ich möchte wirklich wissen weshalb sich dieser Schwachsinn wie Lauffeuer verbreitet, dass der E6600 ein Unschlagbares P/L-V hat...

Nun, zu der Zeit, als der "schnellste" AMD noch 1000€ kostete, kam ein kleiner Intel Prozessor daher, der weniger als ein Drittel kostete, und auch noch schneller war....
Deine Argumentation zieht nur dehalb, weil AMD gezwungenermaßen die Preise radikal senken musste.

Außerdem wird einigen noch die Luft weg bleiben, wenn der Prozessor optimiert programmiert wird. Geschwindigkeitsverdoppelung bis Vervierfachung ist drin.
Stichwort: komplette Programmabläufe in einem Takt-Zyklus.
 
IXS am 08.10.2006 12:47 schrieb:
Micha2 am 08.10.2006 11:27 schrieb:
naja, die letzen waren immer eher tauschgeschäfte mit geringem aufpreis ;-)

Hast du noch alle Rechner, oder ist das eine Auflistung deiner Computergeschichte?

wer lesen kann ist klar im Vorteil



@topic: micht störts immer, dass es immer mit den FX-Prozzis verglichen wird. Klar, damit können Intel und dessen Fanboys rumprotzen von wegen schneller und 700€ billiger :oink: dabei ist das nicht derselbe Prozessorklasse. Die passenden Pedanten zu E6600 z.B. sind die 5000+ bzw 5200+, die etwa genauso viel kosten. Und leistungsmäßig müssen die Athlons sich natürlich geschlagen geben... dennoch ist der Leistungsunterschied nicht so wie Tag und Nacht wie manche hier behaupten
 
war vorher auch für AMD, die (immer noch) gute Einkern Prozessoren machen, die denen von Intel Haushoch überlegen sind, aber bei den Zweikern Prozessoren ist Intel (nur) mit dem Core2Duo Marktführer
=)
Intel will angeblich im November schon Quadcore Prozessoren auf den Markt bringen.
 
IXS am 08.10.2006 12:47 schrieb:
Micha2 am 08.10.2006 11:27 schrieb:
ein P3 hinkte einem athlon ebenfalls hinterher.

Zuerst, ja. Einmal war das davon abhängig, dass der Prozessor.Kern Taktraten über 1GHz nicht mehr mit machte, andererseits lag es am FSB...

Mit dem Tualatin sah es schon wieder anders aus, dieser wurde aber vom Netburst(P4) verdrängt.
und hatte einen sehr hohen preis. trotz nur minimalen leistungsvorsprung zum gleichgetakteten thunderbird. ganz zu schweigen davon, das bereits der AthlonXP in den startlöchern stand. dieser machte diesen geschwindigkeitsvorteil auch gleich wieder zu nichte.
was den quatsch mit zu heisem prozessorkern angeht, sollten man heutzutage eigentlich klüger sein. diese diskussion von damals war einfach nur schwachsinn!
wenn man einen athlon in seinen spezifikationen betrieb, lief er problemlos.

Blafasel. Die (32Bit) Athlons hatten nie eine Schutzschaltung bei Überhitzung. Im schlimmsten Fall war Brandgefahr angesagt (wenn ich jetzt dran denke, dass einige "Casemodder" diesen Kram in Kunststoff oder Holzgehäuse packten :-S )
wer hat das behauptet. wenn man sie aber nach ihren spezifikationen einsetzt, raucht auch nichts ab. man muss es halt können.
aktuell laufen in meiner verwandschaft und bei meinen freunden noch ein duron950,duron1300,Athlon1400,AthlonXP1800,AthlonXP2000,AthlonXP3200 stabil auf KT266,KT266A,SIS735 und NF2-Boards.
alle von mir zusammengebaut und konfiguriert. laufen ohne probleme. ist auch noch nie ein proz. abgeraucht. weder nach/wärend des einbaus noch nach teilweise jahrelanger betriebszeit.
er war nunmal für höhere temperaturen ausgelegt als ein P3.
stabile und gute chipsätze gab es auch.

Klar... von VIA :ugly:

ich bin zwar kein AMD-fetischist. aber ein AMD-anhänger seit dem erscheinen des ersten athlons ;-)
trotzdem gebe ich mein geld immer für gute preis/leistung im mittelklassesektor aus und kann auch etwas warten um günstige zeiten zum kauf zu nutzen.

Dein gutes Recht. Seit dem AMD 64 auch gerechtfertigt.

meine rechnenknechte:
Amiga500->486SX25->Pentium75->Cyrix166+->Pentium II 266->Athlon1400->AthlonXP2000+(werkelt noch im rechner meiner tochter)->AthlonXP2600+->AthlonXP3200+->Athlon64 3400+->Athlon64 3800+

naja, die letzen waren immer eher tauschgeschäfte mit geringem aufpreis ;-)

Hast du noch alle Rechner, oder ist das eine Auflistung deiner Computergeschichte?
naja, wie schon gesagt->tauschgeschäfte!
den athlon 1400 nutzt mein schwager noch zum surfen.
der XP2000 werkelt aktuell noch im zimmer meiner 8jährigen.
der XP 3200+ verichtet seinen dienst im rechner eines freundes.
der A64 3400+ arbeitet im rechner meiner nachbarin.

die alten Prozessoren 486SX/P75/Cyrix166+/PII 266+ sind sauber verpackt und lauffähig in meiner sammelmappe zusammen mit 8086/8088/80186/80286/80386SX/80386DX/80486DX/80486DX2/P90/K5 PR100/P166mmx/Celeron300A/PIII 450/Duron600
kleine leidenschaft von mir. mit passendem zubehör sind alle lauffähig.
wenn amd so weitermacht, werde ich schon bei amd bleiben. schon deswegen, weil ich meinen rechner immer wieder aufrüste und keinen komplett-pc von der stange kaufe.

Aufgrund meiner Tätigkeit habe ich auch schon viele AMD Rechner verbaut.

Wie oft habe ich mir schon überlegt "der Nächste wird ein AMD" ... Aber selbst mein 2t-Rechner ist ein Intel.
naja, aktuell ist die zeit bei amd auch nicht so rosig. die sockel wechsel in letzter zeit schlauchen und verärgern. ein einstiegspreis von 180€ für einen E6300 tut seinen übriges.
nagut, dafür bekam ich einen A63 3800+ für 80€ ;-)
 
Mahni am 06.10.2006 21:24 schrieb:
Das stimmt nicht der Pentium 4 war langsamer als ein Amd athlon xp , ein xp 2600 war ungefähr so schnell wie ein p4 2,8 ghz, ein 3200er so gut wie ein p4 3,4 ghz.

stimmt ebenfalls nicht ;)

der p4 williamette war langsamer als ein athlon mit vergleichbarem takt, erreichte aber früher hohe taktraten-> intel war schneller.
der northwood a war dann langsamer als die ersten xps, sowohl absolut als auch pro angabe (in spielen - außerhalb hatte amd ehe kaum ne chance, bei q3-basierten spielen auch nicht), aber der northwood b konnte schon gleichziehen.
und der northwood c (fsb800, ht, 2,4-3,4ghz) war sogar schneller als ein xp mit gleichem rating, eine p4 3,0 hat nicht selten einen 3200+ geschlagen.

Damals hab ich nicht ruhigen gewissen zu Intel gegriffen , viel zu teuer..

auch das stimmt so nicht, im sommer 03 war intel im high end segment sogar billiger, einen p4 3,0 oder 3,2 bekam man für weniger geld als einen 3000+/3200+, zum 3,4 gabs eh keinen vergleichbaren xp.

beim pentium3 kann ichs nicht beurteilen aber ich glaub auch das die nicht so der hammer waren aber im trend.

(abgesehen vom tualation, der aber erst zu p4 zeiten kam) waren sie nicht wirklich der hammer - hatten sie aber auch nicht nötig, da der k6-III bestenfalls mittelmäßig und die zugehörigen chipsätze ne katastrophe waren und auch die ersten k7 konnten leistungsmäßig mit dem pIII nur gleichziehen, waren dabei nicht wirklich billiger - und hatten wiederum chipsätze mit massiven stabilitätsproblemen.
einigermaßen konkurrenzfähig wurde amd erst mit thunderbird und sockel a, wobei man dann die wahl zwischen mitlerweile ausgereiften, aber lahmen chipsätzen (irongate) oder dem kt133 hatte, der gewisse ähnlichkeiten mit dem starfighter hatte (fliegt schnell. stürzt schneller)

der p3 war amd erst unterlegen, als intel die weiterentwicklung einstellte bzw. auf den primär am workstationmarkt orientiertem tualatin beschränkte (der -außerhalb von spielen- mit 1,4ghz afaik xp1800+ schlagen kann), und den p4 forcierte - der dann zwar n bissl schneller, dank rd-ram aber viel zu teuer war.

und intel will natürlich kein office-anbieter bleiben! also schlagen sie halt mal zu , das amd das so weh tut konnte natürlich keiner ahnen!

hmmm - die bei intel schon ;)
die leute, die sich den penitum m angeguckt haben auch.

das intel die technologie fürn nen at64 killer marktreif hat, ist seit jahren bekannt, die frage war nur, wann sie netburst aufgeben.
einzig überraschend ist die preisgestaltung: intel hatte von anfang die möglichkeit, die dumping preise von amd mitzugehen - und hat jetzt, 5jahre nachdem man im duell t-bird/williamette verloren und dem gegner das p/l-feld überlassen hat, endlich mal reagiert.
 
GR-Thunderstorm am 08.10.2006 16:57 schrieb:
newester am 08.10.2006 16:53 schrieb:
ruyven_macaran am 08.10.2006 16:30 schrieb:
..., endlich mal reagiert.

In gewisser Weise zu spät, das muss nun jeder (selbst Intel) einsehen.

Das kommt davon, wenn man dickköpfig auf hohe MHz-Zahlen setzt! :P


wollte noch dazu editieren wieso zu spät:

-Netburst hat seinen Ruf weg --> ineffizient, Stromschleuder, etc.
-Opteron-Reputation die Xeons das Leben schwer macht
-AMD-Dell-Deal
-verstärkte AMD-IBM-Kooperation (und weitere Partner HP, Fujitsu etc.)
-Massen-Kündigung bei Intel um Kosten zu sparen, Rationalisierung
.
.
jetzt fehlt nur noch der AMD-Apple-Deal für die Einsteiger-Macs ;-)
 
newester am 08.10.2006 16:59 schrieb:
GR-Thunderstorm am 08.10.2006 16:57 schrieb:
newester am 08.10.2006 16:53 schrieb:
ruyven_macaran am 08.10.2006 16:30 schrieb:
..., endlich mal reagiert.

In gewisser Weise zu spät, das muss nun jeder (selbst Intel) einsehen.

Das kommt davon, wenn man dickköpfig auf hohe MHz-Zahlen setzt! :P


wollte noch dazu editieren wieso zu spät:

-Netburst hat seinen Ruf weg --> ineffizient, Stromschleuder, etc.
-Opteron-Reputation die Xeons das Leben schwer macht
-AMD-Dell-Deal
-verstärkte AMD-IBM-Kooperation (und weitere Partner HP, Fujitsu etc.)
-Massen-Kündigung bei Intel um Kosten zu sparen, Rationalisierung
.
.
jetzt fehlt nur noch der AMD-Apple-Deal für die Einsteiger-Macs ;-)


xeons hatten bis vor kurzem auch netburst und ich geh mal davon aus, dass die zuständigen die unterschiede kennen ;)
die amd-ibm kooperation seh ich eher als club der verlierer, cell kommt ewig nicht in die gänge, powerpc ist seit dem wegfall von apple höchstens noch für großrechner in der diskussion, da aber harter konkurrenz ausgesetzt - was liegt näher als sich mit jemand anderem zusammentun, der auch ner erdrückenden marktmacht gegenüber steht?
die umstruckturierungen bei intel sind eher für die aktionäre:
intel macht immer noch fast 1milliarde gewinn pro quartal (ohne c2d) und will jetzt noch n paar 100millionen zusätzlich einsparen - amd wären froh, wenn sie "n paar 100millionen" gewinn überhaupt hätten.
von daher: spät kam die reaktion sicherlich, wenn man bedenkt, dass intel nen vergleichbaren druck schon zu frühen athlon xp zeiten ausüben konnte. (als netburst einfach nur schneller war und sich noch niemand um die hitze gekümmert hat, amd sich über den preis verkauft hat)
aber wenn ich mir intel so angucke ist es bei weitem nicht zu spät.
intel hat aktuell die besten prozessoren für mobilen einsatz/leistungsfähige htpcs, für desktops, für workstations und kleine server mit max. 4 cores und dazu relativ leistungsfähige optereon konkurrenten für 4wege (8core) systeme so wie für großrechner.
einen echten vorteil hat amd nur noch gegenüber den großen xeons (noch netburst architektur - aber mit bis zu 16mb cache und ordentlichen taktraten bedeutet das nicht zwingend wenig power ;) ) sowie halt in der lücke zwischen xeon und itanium (also im wesentlich 8fach optereon systeme).
sonst können sie überall nur den preis als argument vorbringen - und da hat intel ordentlich spielraum:
die könnten ihre einnahmen (also z.b. die preise) mal eben um 12-15% senken und würden immer noch gewinn machen (wenn man die steigenden verkaufszahlen einbezieht auch durchaus 20%), amd dagegen klebt chronisch an ±0.
 
ruyven_macaran am 08.10.2006 21:46 schrieb:

hehe, ich wusste das sowas kommt... ;-)

... aber ruyven es geht gar nicht darum das Intel die schnelleren, leistungsfähigeren CPUs, Systeme und was sonst noch alles hat...
... es geht nicht darum dass Intel (theoretisch) überall (in jedem Bereich) mit AMD mithalten kann bzw. die besseren CPUs liefert respektive liefern könnte... etc. pp

Es geht darum dass AMD jetzt am Drücker ist, darum dass AMD jetzt die Chance hat die eigene Marktposition deutlich zu stärker, den eigenen Marktanteil merklich zu erhöhen, dass die Grundsteine hierfür gelegt wurden, die einmal gelegt es schwierig sein dürfte wieder zu verrücken.
Sorry auch wenn du es etwas runterspielst und nicht richtig einsehen willst:
Intel hat definitiv (rückblickend mit Sicherheit auch aus eigener Sicht) deutlich zu spät reagiert.
AMD startet stärker durch denn je, und das obwohl (theoretisch) vieles dagegen sprechen sollte, nun sogar aus technologischer Sicht ;-)

Nun fällt mir nur noch eine Weisheit ein, die auf die momentane Situation zutrifft: Man erntet was man (jahrelang) sät.


PS: Das mit IBM-Kooperation (und anderen Partnern) war nicht auf die gemeinsame Forschungsarbeiten bezogen, sondern auf das verstärkte Opteron-Server-Angebot, das dem Xeon eben Platz wegnimmt.
 
newester am 08.10.2006 22:23 schrieb:
[
Es geht darum das AMD jetzt am Drücker ist, darum das AMD jetzt die Chance hat die eigene Marktposition deutlich zu stärker, den eigenen Marktanteil merklich zu erhöhen, dass die Grundsteine hierfür gelegt wurden, die einmal gelegt es schwierig sein dürfte diese wieder zu verrücken.

Wie kommst du nur auf diesen schmalen Pfad?
Alles, was AMD derzeit unternimmt ist mehr eine Kurzschlussreaktion, aus Angst, nicht in der Versenkung zu verschwinden.

Sorry auch wenn du es etwas runterspielst und nicht richtig einsehen willst:
Intel hat definitiv (rückblickend mit Sicherheit auch aus eigener Sicht) deutlich zu spät reagiert.

Quark.
Intel hat bewusst 2 Jahre gewartet, damit sie die Entwicklungskosten der Prescott-Linie egalisieren konnten. "Conroe" hätte schon vor einem Jahr auf dem Markt sein können. Er wurde aber gewollt zurück gehalten.

AMD startet mehr durch denn je, und das obwohl (theoretisch) vieles dagegen sprechen sollte, nun sogar technologisch gesehen ;-)

Naja... eine Schnecke die "durchstartet", kann evtl. 1-2m in der Stunde schneller sein. Davon wird sie aber nicht so schnell wie ein Leopard ;-)
 
IXS am 08.10.2006 22:46 schrieb:
newester am 08.10.2006 22:23 schrieb:
Es geht darum das AMD jetzt am Drücker ist, darum das AMD jetzt die Chance hat die eigene Marktposition deutlich zu stärker, den eigenen Marktanteil merklich zu erhöhen, dass die Grundsteine hierfür gelegt wurden, die einmal gelegt es schwierig sein dürfte diese wieder zu verrücken.

Wie kommst du nur auf diesen schmalen Pfad?

Ich nehme mal an durch die neue/verstärkte Partnerschaft/Zusammenarbeit mit Firmen wie Dell, IBM, HP, Sun, etc. (wobei die ersten 3 Marktführer in diversen Bereichen sind).


Sorry auch wenn du es etwas runterspielst und nicht richtig einsehen willst:
Intel hat definitiv (rückblickend mit Sicherheit auch aus eigener Sicht) deutlich zu spät reagiert.

Quark.
Intel hat bewusst 2 Jahre gewartet, damit sie die Entwicklungskosten der Prescott-Linie egalisieren konnten. "Conroe" hätte schon vor einem Jahr auf dem Markt sein können. Er wurde aber gewollt zurück gehalten.

Was sich aber daraus ergab vermute ich mal war nicht gewollt. Oder wie bewertest du die Entwicklung im Server-Bereich zu gunsten von AMD oder den AMD-Dell-Deal?



AMD startet mehr durch denn je, und das obwohl (theoretisch) vieles dagegen sprechen sollte, nun sogar technologisch gesehen ;-)

Naja... eine Schnecke die "durchstartet", kann evtl. 1-2m in der Stunde schneller sein. Davon wird sie aber nicht so schnell wie ein Leopard ;-)

Siehst du, und genau diese überhebliche, arrogante, den Gegenüber nicht wertschätzende und unterschätzende Art von Intel (und deren überzeugten Anhänger) aufzutreten, hat die bisherige Entwicklung erst ermöglicht. ;-)
 
...so wie diese Diskussion aussieht, wären hier anscheinend ein/zwei Leute froh, wenn AMD den Bach runter ginge und sie anschließend Abzock-Preise für Produkte des Monopolisten Intel zahlen dürften.
Engstirnig und bedenklich...!
 
IXS am 08.10.2006 22:46 schrieb:
Quark.
Intel hat bewusst 2 Jahre gewartet, damit sie die Entwicklungskosten der Prescott-Linie egalisieren konnten. "Conroe" hätte schon vor einem Jahr auf dem Markt sein können. Er wurde aber gewollt zurück gehalten.


das stimmt... die Architektur stand schon lange... eigentlich hat alles mit dem Centrino-CPUs angefangen... die hatten schon erstaunliche Leistung-per-Takt Verhältnisse... ich errinnere mich als damals die ersten Pentium Ms mit 1,6 Ghz konnte schon einen 2,4 Ghz P4 in den Schatten stellen. und die conroe-architektur ist ja schon sehr ähnlich mit den ersten dualcore pentium ms
 
ananas45 am 09.10.2006 07:18 schrieb:
und die conroe-architektur ist ja schon sehr ähnlich mit den ersten dualcore pentium ms

Ähm nein, zumindest nicht sehr ähnlich. Pentium M = Core Duo, das ist richtig, beide haben die gleiche Architektur.
Der Core 2 Duo (Merom,Conroe, Woodcrest) hat aber eine neue, andere Archtiektur, diese hat mit dem P-M/P3 auch nicht mehr zu tun als mit dem P4, ein Großteil ist sowieso völlig neu entwickelt.
 
newester am 09.10.2006 11:35 schrieb:
ananas45 am 09.10.2006 07:18 schrieb:
und die conroe-architektur ist ja schon sehr ähnlich mit den ersten dualcore pentium ms

Ähm nein, zumindest nicht sehr ähnlich. Pentium M = Core Duo, das ist richtig, beide haben die gleiche Architektur.
Der Core 2 Duo (Merom,Conroe, Woodcrest) hat aber eine neue, andere Archtiektur, diese hat mit dem P-M/P3 auch nicht mehr zu tun als mit dem P4, ein Großteil ist sowieso völlig neu entwickelt.

soweit das intel werbegelaber..
de facto haben sie mit sehr großer sicherheit die gleichen pipelines, das komplette interface (fsb) ist ohnehin gleich, die cache architektur ist identisch,..
neu ist enventuell die 4. pipeline (wobei es jahrelang hieß, dass von pentium pro bis m sowie sämtliche k7 auch 4 pipelines haben, nur beim p4 wurde eigentlich eine gespart um die architektur und damit hohe taktraten zu vereinfachen), ansonsten die prefetcher - die machen zwar ne menge aus, aber noch lange keine revolutionäre architektur.
da war der sprung von northwood zu prescott ja fast schwerwiegender.



zu amds sprungbrett:
dell bietet noch immer kaum amd systeme an, die, die es gibt, zielen auf den billigen einsteigermarkt und beworben werden sie quasi gar nicht - alle hochwertigen modelle sind intel basiert.
da dürfte intel mit apple vermutlich größere stückzahlen verkaufen.

von daher: sie mögen die basis gelegt haben.
allein die tatsache, dass sie das in ~1,5jahren geschafft haben (das sie vorher für spieler ne gute wahl haben ist ziemlich egal, aber für office&professionelle anwendungen ist amd noch nicht lange interessant), zeigt, wie stabil das ganze ist.
sicher: wenn sie jetzt nachlegen, könnten sie sich etablieren.
können sie aber nicht.
und der netburst-ist-schrott bonus, dank dessen sie sich die letzten jahre hervortun konnten, ist aufgebraucht.
 
ruyven_macaran am 09.10.2006 21:14 schrieb:
newester am 09.10.2006 11:35 schrieb:
ananas45 am 09.10.2006 07:18 schrieb:
und die conroe-architektur ist ja schon sehr ähnlich mit den ersten dualcore pentium ms

Ähm nein, zumindest nicht sehr ähnlich. Pentium M = Core Duo, das ist richtig, beide haben die gleiche Architektur.
Der Core 2 Duo (Merom,Conroe, Woodcrest) hat aber eine neue, andere Archtiektur, diese hat mit dem P-M/P3 auch nicht mehr zu tun als mit dem P4, ein Großteil ist sowieso völlig neu entwickelt.

soweit das intel werbegelaber..
de facto haben sie mit sehr großer sicherheit die gleichen pipelines, das komplette interface (fsb) ist ohnehin gleich, die cache architektur ist identisch,..
neu ist enventuell die 4. pipeline (wobei es jahrelang hieß, dass von pentium pro bis m sowie sämtliche k7 auch 4 pipelines haben, nur beim p4 wurde eigentlich eine gespart um die architektur und damit hohe taktraten zu vereinfachen), ansonsten die prefetcher - die machen zwar ne menge aus, aber noch lange keine revolutionäre architektur.
da war der sprung von northwood zu prescott ja fast schwerwiegender.



zu amds sprungbrett:
dell bietet noch immer kaum amd systeme an, die, die es gibt, zielen auf den billigen einsteigermarkt und beworben werden sie quasi gar nicht - alle hochwertigen modelle sind intel basiert.
da dürfte intel mit apple vermutlich größere stückzahlen verkaufen.

von daher: sie mögen die basis gelegt haben.
allein die tatsache, dass sie das in ~1,5jahren geschafft haben (das sie vorher für spieler ne gute wahl haben ist ziemlich egal, aber für office&professionelle anwendungen ist amd noch nicht lange interessant), zeigt, wie stabil das ganze ist.
sicher: wenn sie jetzt nachlegen, könnten sie sich etablieren.
können sie aber nicht.
und der netburst-ist-schrott bonus, dank dessen sie sich die letzten jahre hervortun konnten, ist aufgebraucht.


Mach mas halt kurz: AMD stinkt^^

Ne schmarrn Amd is schon super,
hatte auch einen xp 2600 und war damit zufrieden, auch die neuen dual cores sind ja echt sehr gut, x 5200, x2 4800.. super leistung nur leider teuer.. im gegensatz zu den intel.
 
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