• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Activision Blizzard: Vivendi erwägt Verkauf von Anteilen am Publisher

Also wenn Vivendi verkauft was passiert dann?

Ich meine, wird hier gemeint daß Vivendi die Anteile von Activision-Blizzard verkauft oder verkauft Vivendi nur die Blizzard Teile und behält Activision?
 
Also wenn Vivendi verkauft was passiert dann?

Ich meine, wird hier gemeint daß Vivendi die Anteile von Activision-Blizzard verkauft oder verkauft Vivendi nur die Blizzard Teile und behält Activision?

Vivendi hält Anteile von Activison-Blizzard, eine Aktiengesellschaft zu der auch die Unternehmen Activision und Blizzard gehören.
Wenn Vivendi verkauft, dann Activision-Blizzard.

Was kann passieren?
Es kann passieren, dass Activision-Blizzard selbst die Anteile aufkauft und damit unabhängiger wird.
Es kann auch passieren, dass ein anderer Investor die Anteile aufkauft und damit ein neuer Besitzer die Geschicke des Publishers lenkt.
 
Vivendi hält Anteile von Activison-Blizzard, eine Aktiengesellschaft zu der auch die Unternehmen Activision und Blizzard gehören.
Wenn Vivendi verkauft, dann Activision-Blizzard.

Was kann passieren?
Es kann passieren, dass Activision-Blizzard selbst die Anteile aufkauft und damit unabhängiger wird.
Es kann auch passieren, dass ein anderer Investor die Anteile aufkauft und damit ein neuer Besitzer die Geschicke des Publishers lenkt.

Danke. Das beantwortet mein Frage. Ich war mir nciht sicher üb Activision früher schon zu Vivendi gehörte und Blizzard dazukauften um aus der Spielemarke Activision-Blizzard zu machen, aber da Vivendi ja aus dem Spielesektor zurücktreten will ist das ja irrelevant. Sie verkaufen also die komplette Spielemarke.

A-B hat aber Vorrecht bei den Anteilen odeR?
 
Eine Aktiengesellschaft kann grundsätzlich keine eigenen Anteile halten. Ausnahmen:

- Während kurzen Übergangsphasen dürfen eigene Aktien gehalten werden. Ein kleiner Teil darf "längerfristig" gehalten werden, alle anderen müssen zwingend wieder verkauft werden oder:

- Eigene Aktien werden aufgekauft und vernichtet

Ein Unternehmen kann sich nicht selbst gehören. Entweder sie gehört natürlichen Personen oder anderen Unternehmen.

Auch hat AB kein Vorzugsrecht, ihre eigenen Aktien zurück zu kaufen und zu vernichten.

Wenn Vivendi die Aktienanteile anbietet, kann folgendes passieren:

- ein Grossinvestor kauft alle Aktien. Die Machtverhältnisse bleiben immer noch die gleichen, nur mit anderem Grossaktionär.

- die Aktien werden an viele kleine Aktionäre verkauft. Die Machtverhältnisse ändern sich komplett. Es werden u.U. Interessensgruppen gebildet, da es keinen Grossaktionär mehr gibt.

- AB gibt ein grosszügiges Angebot für die eigenen Aktien ab und vernichtet diese. Neu wird aus den 39% Aktienkapital die neuen 100%. Die Machtverhältnisse ändern sich komplett und die früherigen Minderheitsaktionäre sitzen am Steuer.

- die jetzige Führungsrige kauft die 61% der Aktien persönlich auf (entweder Privat oder über andere Firmen, die den Führungskräften gehören).

Soviel zur BWL-Stunde
 
Ein Unternehmen kann sich nicht selbst gehören. Entweder sie gehört natürlichen Personen oder anderen Unternehmen.

Auch hat AB kein Vorzugsrecht, ihre eigenen Aktien zurück zu kaufen und zu vernichten.

Wenn Vivendi die Aktienanteile anbietet, kann folgendes passieren:

- ein Grossinvestor kauft alle Aktien. Die Machtverhältnisse bleiben immer noch die gleichen, nur mit anderem Grossaktionär.

- die Aktien werden an viele kleine Aktionäre verkauft. Die Machtverhältnisse ändern sich komplett. Es werden u.U. Interessensgruppen gebildet, da es keinen Grossaktionär mehr gibt.

- AB gibt ein grosszügiges Angebot für die eigenen Aktien ab und vernichtet diese. Neu wird aus den 39% Aktienkapital die neuen 100%. Die Machtverhältnisse ändern sich komplett und die früherigen Minderheitsaktionäre sitzen am Steuer.

- die jetzige Führungsrige kauft die 61% der Aktien persönlich auf (entweder Privat oder über andere Firmen, die den Führungskräften gehören).

Soviel zur BWL-Stunde

Danke :-)

Also was ich dann meinte war wohl Dein letzter Punkt (also daß die Chefs von A-B die Anteile privat kaufen). Nur wie wird das geregelt wer zuerst bieten darf, die Chefs oder die Kleinaktionäe oder die Grossaktionäre, oder "sucht" sich der jetzige Inhaber die Käufer aus, in etwa wie bei einem Gebrauchtwagenverkauf ;-) ?
 
Zurück