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Star Trek zurück ins Kino: Lebenszeichen zum trostlosen 60-jährigen Jubiläum

Tobias Tengler-Boehm

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Na was denn nun?
Star Trek im Serienformat ist tot, aber doch nicht so ganz.
Star Trek im Filmformat ist auch tot, aber vielleicht doch nicht so ganz.
Ein komplett sinnfreier Artikel ohne jeglichen greifbaren Inhalt.
 
Na ja, ganz so ist dann doch nicht, @Orkhammer
Aber so oder so... Vielleicht sollte man es einfach auch mal ruhen lassen? Ich mag Star Trek, aber eventuell ist es schlicht und ergreifend auserzählt? Ein weiterer Neustart ist nun wirklich nicht sinnvoll. Warum auch? Es gibt nun mehrere Interpretationen. Da kann jeder was für sich aussuchen. :) Lasst es doch einfach dabei.
 
Ich bin hier auch erstmal für "ruhen lassen". Schaut man rückblickend, wie viele Franchises der Woke-/Diversifizierung zum Opfer gefallen sind, wird einem mitunter schwindelig. Wirtschaftlich tragfähig und wirklich zukunftsweisend waren davon die wenigsten Formate oder Neu-Umsetzungen. Kurtzmans Vision von Star Trek, und damit neue Zielgruppen zu generieren ging anfänglich mit Discovery wohl auf - aber schon dort unter großer Kritik der etablierten Anhängerschaft. Spätestens als dieses Format dann zur Burnham-Show versottete war klar, dass Kurtzman hier scheitert. SNW war in all dem ein kurzer Hoffnungsschimmer am Horizont - vor allem in S1. Aber auch dort verliert man trotz Fokus auf Kerntugenden zusehends den Blick für die wesentlichen Trek-Stories und ergießt sich in kreativer Überinszenierung von Belanglosigkeit.

Hinzu kommt die aktuelle Entwicklung mit KI, was zu Storyplots führt, wo einem bisweilen richtig schlecht wird. Völlig inkonsistente Aneinanderreihung blödsinniger Events und Actionszenerien mit individuell völlig überzeichneten Charakteren ohne Tiefgang, die aber umso symbolischer in marginale Gesellschaftsrandgruppen problematisiert werden. Sinnbildlich hier dann SFA für den Gipfel der Geldverbrennung im Niedergang eines Franchises. Das ganze kommt dann wie eine Aneinanderreihung aufwändig produzierter, aber völlig beliebiger Sci-fi Shorts beim Konsumenten an. Das ist bestenfalls Sabberunterhaltung für Idioten. Ich jedenfalls brauche solches Star Trek aktuell eher nicht. Daher lieber keins.

Wenn unsere Gesellschaft dahingehend reifer wird und Unterhaltungsmedien dem Zuschauer wieder ernstzunehmende Dialoge, Handlungsbögen mit Mindestanforderungen an Konzentration und bestenfalls mit humanistisch-wissenschaftlicher Grundausrichtung umsetzen können, schalte ich gerne wieder ein!

Live long and prosper!
 
@ichthys
@Cortex79

Ich sehe das auch so. Ruhen lassen und kein Aktionismus, was Serien und Filme betrifft.
Meine Kritik bezog sich auf Autor und Artikel, naja, egal.
Das ganze Franchise muss sich dringend Zeit lassen und sich konsolidieren.
 
Star Trek ist für mindestens 15 Jahre im TV tot. Bei allen TV-Serien nach Enterprise waren nur die Specialeffekte toll. Die aktuellen Serien lebten einzig von dem, was Roddenberry und Berman hinterlassen haben. Zu selten war der Mut für etwas Eigenes. Auf was soll denn eine neue TV-Serie aufbauen, was uns Kurtzman da hinterlassen hat? Die Legende ist tot! Zu viel Fanservice zu viele Serien. Lower Decks und Picard fand ich aber gut. Hoffentlich verschlechtert sich nicht auch noch Strange New Worlds in den letzten beiden Staffeln.
 
Ich bin hier auch erstmal für "ruhen lassen". Schaut man rückblickend, wie viele Franchises der Woke-/Diversifizierung zum Opfer gefallen sind, wird einem mitunter schwindelig. Wirtschaftlich tragfähig und wirklich zukunftsweisend waren davon die wenigsten Formate oder Neu-Umsetzungen. Kurtzmans Vision von Star Trek, und damit neue Zielgruppen zu generieren ging anfänglich mit Discovery wohl auf - aber schon dort unter großer Kritik der etablierten Anhängerschaft. Spätestens als dieses Format dann zur Burnham-Show versottete war klar, dass Kurtzman hier scheitert. SNW war in all dem ein kurzer Hoffnungsschimmer am Horizont - vor allem in S1. Aber auch dort verliert man trotz Fokus auf Kerntugenden zusehends den Blick für die wesentlichen Trek-Stories und ergießt sich in kreativer Überinszenierung von Belanglosigkeit.

Hinzu kommt die aktuelle Entwicklung mit KI, was zu Storyplots führt, wo einem bisweilen richtig schlecht wird. Völlig inkonsistente Aneinanderreihung blödsinniger Events und Actionszenerien mit individuell völlig überzeichneten Charakteren ohne Tiefgang, die aber umso symbolischer in marginale Gesellschaftsrandgruppen problematisiert werden. Sinnbildlich hier dann SFA für den Gipfel der Geldverbrennung im Niedergang eines Franchises. Das ganze kommt dann wie eine Aneinanderreihung aufwändig produzierter, aber völlig beliebiger Sci-fi Shorts beim Konsumenten an. Das ist bestenfalls Sabberunterhaltung für Idioten. Ich jedenfalls brauche solches Star Trek aktuell eher nicht. Daher lieber keins.

Wenn unsere Gesellschaft dahingehend reifer wird und Unterhaltungsmedien dem Zuschauer wieder ernstzunehmende Dialoge, Handlungsbögen mit Mindestanforderungen an Konzentration und bestenfalls mit humanistisch-wissenschaftlicher Grundausrichtung umsetzen können, schalte ich gerne wieder ein!

Live long and prosper!
So schaut es aus, Go woke, Go broke, macht auch vor Star Trek nicht halt. Gut so, ich will endlich wieder einen normalen Umgang damit. Mir egal was ihr privat macht, geht mir nicht aufm Sack damit! In heutigen Zeiten heißt es leider, guckt was ich mache und macht es auch oder ich gehe euch penetrant aufm Sack damit.
 
So schaut es aus, Go woke, Go broke, macht auch vor Star Trek nicht halt. Gut so, ich will endlich wieder einen normalen Umgang damit. Mir egal was ihr privat macht, geht mir nicht aufm Sack damit! In heutigen Zeiten heißt es leider, guckt was ich mache und macht es auch oder ich gehe euch penetrant aufm Sack damit.
Gut gesagt, that‘s the point.
Der reinste Kindergarten momentan.
 
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