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Isolation in Videospielen: Wenn Stille lauter spricht als Action

wenn ich so darüber nachdenke, ist es nie so, dass ich bei den credits den kopfhörer ablege und denke "man was für eine geile grafik!" sondern - wenn es wirklich gut war - dieses gefühl von leere, wie man eine ewig lange serie weggebinged hat, weil es jetzt vorbei ist. und dafür entscheidend ist nun mal die atmosphäre / spezifische isolation, die das spiel bei mir erzeugt hat. es ist immer das, was es mit dir gemacht hat, nicht wie es ausssah.
 
Komplette Zustimmung. Youtuber gamekritik_ hatte da vor ein paar Monaten ein sehr gutes Video dazu. Es sind die starken Themen, die einen immer wieder ins Grübeln bringen. Egal ob Shadow of the Colossus oder Dark Souls, das Thema zieht einen rein und macht irgendwas ... Fallout 3 beispielsweise auch, abseits der Bugs und Co. ... die Isolation in der Spielwelt, die Düsterness, es lässt einen nicht mehr los.
 
Egal ob Shadow of the Colossus oder Dark Souls, das Thema zieht einen rein und macht irgendwas ...

Kann auch den gegenteiligen Effekt haben.
Ich hatte mal Zeiten, da konnte es nicht einsam genug sein. Doch auf Dauer deprimierte mich das. Vor allem dann, wenn wie in Dark Souls der gesamte Rest der Welt feindselig gesinnt ist und die Einsamkeit ganz gezielt eingesetzt wird, um einen gewissen Zusatz - Effekt zu erzeugen.
Auf Dauer jedoch hats mich eher runtergerissen. Das hatte zur Folge, dass ich irgendwann vor allem Survival Horror - obwohl mal intensiv gespielt - gar nicht mehr spielen kann.
Ab und zu kann ich noch Souls spielen, aber es darf gerne auch eine belebtere Welt sein.
Soll nicht heißen, dass mich alle 3 Meter jemand zutexten soll, aber es reicht im Grunde schon eine gewisse Illusion von Gesellschaft, und dann zieht mich eine Welt tiefer und besser rein, als eine Welt voll konstruierter Einsamkeit. ;)
 
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