„ Dabei ist die Lage komplexer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Die betroffenen Emulatoren enthalten selbst weder ROM-Dateien noch Verschlüsselungsschlüssel. Nutzer müssen diese aus ihrer eigenen, modifizierten Konsole extrahieren. Nintendo hält dennoch daran fest, dass Emulatoren in erster Linie dazu geeignet seien, urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal auszuführen und damit angreifbar bleiben.“
So komplex finde ich es gar nicht, eher im Gegenteil.
Das rigorose Vorgehen seitens Nintendo gegen alles, was irgendwas mit Urheberrechtsverstößen zuntun hat, ist nicht neu. Das weiß jeder, insbesondere in der Mod- und Emulatorenszene.
Insofern finde ich es immer mutig, wer sich auf diesen Eiertanz einlässt. Manchmal auch zeimlich naiv.
Aber ja, das Recht dahingehend ist nun mal auf der Seite Nintendos. Man darf auch nicht vergessen, dass sie einige der wichtigsten Marken innehaben und mit Pokemon allein das wertvollste Franchise der Welt bedienen, an dem sie selber auch nicht unerhebliche Anteile halten.
Wer würde das aus der Hand geben wollen?
Man könnte Nintendo mangelnde Differenzierung auf ihrem Kreuzzug vorwerfen, weil sie mit Sense quer über alles hauen, was auch nur ansatzweise nach Urheberrechtsverstößen riecht…aus deren Sicht.
Wer Nintendo Spiele spielen will, muss eben die Hardware, nebst Software kaufen. Ist eigentlich ganz einfach.
Wer das nicht kann oder nicht will, läuft große Gefahr, in erhebliche Schwierigkeiten zu geraten, wenn er nicht aufpasst.
Dann ist das halt so, Pech gehabt.
Ich gehe auch nicnt in den Supermarkt und sage, naja, die teure Butter kann oder will ich mir nicht kaufen, also stehle ich sie.
Kann gut gehen, aber wenn ich erwischt werde, habe ich die Konsequenzen zu tragen.