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Cozy Games: Kleine Pixelwelten, große Wirkung auf unser Wohlbefinden

Olivia_Rupp

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Ich bin zwar persönlich kein Cozy-Game Spieler, kenne aber so Leute, die das gerne machen, wobei ich da auch einige Spiele in den erweiterten Kreis mit aufnehmen würde, bei der man z.B. einen Charakter (meist in eher schlichter Grafik) durch einem Ansturm von irgendwelchen Gegnern manövrieren muss, während man so nebenbei levelt und immer stärker wird.
Das alles zielt nämlich darauf ab, möglichst anspruchslose, einfache Mechaniken zu erleben, die zwar schon eine gewisse strategische Tiefe haben (Gieße ich die Blumen zuerst oder das Gemüse?), aber den Spieler mit einfachen Aufgaben fordern, über die man nicht allzu viel nachdenken muss. Dazu ist die Anzahl an Features bzw. der Spielumfang stets überschaubar und nicht so aufgebläht wie z.B. in Diablo 4 oder Lost Ark. Im Endeffekt will man als Spieler in Ruhe gelassen werden, mit allem was einem belasten könnte und so hat sich dieses Genre mit der Zeit auch ein Stück weit etabliert.
 
Ich bin zwar persönlich kein Cozy-Game Spieler, kenne aber so Leute, die das gerne machen, wobei ich da auch einige Spiele in den erweiterten Kreis mit aufnehmen würde, bei der man z.B. einen Charakter (meist in eher schlichter Grafik) durch einem Ansturm von irgendwelchen Gegnern manövrieren muss, während man so nebenbei levelt und immer stärker wird….

…wobei, das würde ich als größten Unterschied der meisten Cozy Games zu anderen Spielen sehen.
Ich habe nun in Animal Crossing auf der Switch 1/2 um die 500 Stunden auf der Uhr und werde nicht fertig. Klar, ist auch Absicht.
Ich habe soviel verändert und ändere permanent Dinge, manchmal die ganze Insel, baue um, versetzte Häuser, dekoriere nach Jahreszeiten oder Anlässen, züchte Blumen und Büsche, werfe auch manches wieder übern Haufen, aber ich stehe halt nicht unter irgendeinem Druck.
Aber…alles, wirklich alles lässt sich ändern, nur eine Sache verändert sich nie, das bin ich, bzw. mein Charakter. Der bleibt ab der ersten Minute für alle Ewigkeit derselbe. Der hat keine Werte, keine Stats, keine Skills oder irgendwas veränderbares, außer der Kleidung.
Klar, ich finde neue Emotionen, neue Rezepte, neue Bastelanleitungen und so weiter, kann mein Haus erweitern, umbauen, dekorieren und so weiter.
Aber ich bin nach rund 500 Stunden immer noch exakt derselbe wie am Anfang und werde es auch in 500 Stunden immer noch sein. Das ist die einzige Konstante in solchen Spielen. ;)
 
Gibt ja durchaus die Kategorie Cozy Game, aber eigentlich kann man doch eine Vielzahl an Spielen gemütlich und entspannend spielen.
Denke da jetzt an Euro Truck Simulator oder im Moment Infinity Nikki weil es sowas wie ein Ruhepol für mich ist, mit den Möglichkeiten die mir das Spiel gibt die Welt zu erkunden, Aufgaben zu lösen und einfach nur mit dem Editor für Charakter und Hausbau zu experimentieren.
 
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