Die Jahre fliehen pfeilgeschwind. Nicht wahr? 40 Jahre. Ich war dabei, damals, vor 3000 Jahren...
Ach ne, 40 waren es nur. Und ich selbst stieg mit DOS 5.0 und Windows 3.1 ein. Es waren tolle Zeiten! Die Bootlogos waren spannend und wurden vor allem zu Windows NT 5.0-Zeiten manipuliert. Immerhin sollte es ja Windows 2003 Server sein, welches da gestartet wird.
Es war früher niemals alles besser! Aber manches schon. Eine neue Windows-Version war spannend! Was habe ich da gebastelt! Und wie sehr manchmal meine Mutter in die Verzweiflung getrieben! Und wenn ich so darüber nachdenke, Mensch, wieviel hat sie vorallem ertragen und auch bezahlt. Regelmäßig wurde Windows neuinstalliert, weil... Ja, weil ich es faszinierend fand, wie sich die in Quader aufgeteilten Statusbalken füllten (oder ich verbergen musste, dass ich mal wieder was kaputt gemacht hatte).
Nun ja, auch heute reizt mich das unbekannte, das neue! Doch irgendwann ist MS verkehrt abgebogen.
Lieber Autor, wo ich Dir widersprechen muss, ist Windows 8. Windows 8 war nach Windows 1 und 95 m. E. n. Das größte Experiment Microsofts. Und da ging es noch wirklich um die Nutzer. Auch bei Windows 10 lag der Fokus noch da, wo er sein sollte. Doch irgendwann zwischen 10 und 11 verlor sich Microsoft. Plötzlich stand nicht mehr der Nutzer im Mittelpunkt, sondern seine Daten!
Nicht, dass MS diese nicht schon davor haben wollte. Es ging ab XP los. Aber dies alles hielt sich noch im Rahmen. Seit 11 haut das Verhältnis nicht mehr hin. Und, um auf den Abschluss des guten Artikels hinzukommen, MS verliert nicht wegen alternativer Systeme an Bedeutung, sondern weil sie den Bogen überspannen.
Daher bleibt als letztes nur noch zu sagen: Danke für diesen Artikel.
Herzlich Glückwunsch, Microsoft. Aber besinnt euch auf eure Stärken. Ansonsten wird es Windows in Zukunft schwieriger haben.