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Where Winds Meet: Gemischte Reviews, positive Steam-Bewertungen zum Free2Play-Rollenspiel

Marc_Zander

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Hab es ausprobiert ein paar Stunden lang.
Ist vielleicht rein optisch eines der aktuell schönsten ftp Titel. Lief zumindets bei mir ziemlich performant und ohne Abstürze und zumindest augenscheinlich bug-frei. Jedenfalls ist mir nicnts aufgefallen.
Das sind die positiven Eindrücke.
Leider machte mir das von Anfang an völlig überfrachtete Kampfsystem einen Strich durch die Rechnung. Doppelbelegungen, bis 3-fach Belegungen.
Blocken und Parieren auf unterschiedlichen Buttons, dazu noch weitere Funktionstasten, um in ein Angriffs-Untermenü zu kommen, während man versucht, mit einer anderen Taste auszuweichen, die aber grad kein Ausweichen macht, weil sie mehrfach belegt ist.
Ich denke, Fans von Nioh werden sich vielleicht bei dem Kampfsystem wohler fühlen als ich.
Mich hat es leider nach relativ kurzer Zeit verloren.
 
Überfrachtet, übervoll, überviele Währungen, mehrere Tasten für gleiche Funktion, kuriose Zeitverschwendungsideen gepaart mit zunehmenden Frustrationserlebnissen. Einstieg im Grunde Tutorial-Frei.

Manche Teilaufgaben extraleicht, wie etwa 6-Finger Musik durch drücken aller Tasten perfekt abschließbar, dagegen sehr viele Aufgaben nur für sehr wenige Spieler bewältigbar.

NPC Erklärungen teils sehr schlecht übersetzt, vermeintliche Hilfe oft kryptisch oder durch junge Spieler pubertär übersteuert platziert und oft empathielos, mindestens sinnfrei, weil in den vermeintlichen Hilfehinweisen gar kein Hilfetext enthalten ist.

Story wirr und nicht nachvollziehbar. Kinderarbeit neben Installationen die mich fürchten lassen, dass hier pädophile Entwickler beschäftigt werden.

Gildenleben ohne Anreiz zur gegenseitigen Hilfe, in Gilden kein "installiertes" Tutorensystem. Mit Pech bleibt man auf sich alleine gestellt.

Natürlich fühlen sich wenige einzelne Spieler der riesigen internationalen und globalen Spielerwelt berufen, zu helfen. Mit sehr viel Glück kann man ganz bestimmt temporär Mentoren finden. Ich hatte leider kein Glück.

Insgesamt ist das Spiel für mich zwar durchaus in Teilen fesselnd und spannend. Natürlich versuchte ich fordernde Aufgaben zu meistern und einen Weg, eine Richtung im Spiel zu identifizieren. Leider endeten die meisten meiner Versuche in Sachgassen.

So verbrachte ich einige Stunden in überwiegend unzufriedenem und tief frustriertem Zustand. Rückblickend deutlich schlimmer, als aktuelle Weltnachrichten schauen, schlimmer auch, als reine Zeitverschwendung.

Sehr hohe Gefahr, Tastatur, Bildschirm und PC zu Nanopartikelschrott zu verarbeiten oder der sozialen Umwelt als wandelnde Amokgefahr aufzufallen.

Mein Fazit: ein frustrierendes Dauererlebnis.

Meine Empfehlung: RDR2 mal wieder spielen und an deutlich besserer Grafik und nachvollziehbarer Story erfreuen, KCD 1 und 2 als unterhaltsames Spielerlebnis, ebenfalls mit überragender Grafik trotz nerviger Steuerung am PC immer noch um Längen besser und vor allem erfreulicher, als WWM.

Einfach irgendetwas spielen nur nicht diesen Mega-Sch...-Spiel

PS:
dass Steam positive Bewertungen ausspuckt liegt ganz einfach daran, dass sich die meisten Spieler auf der Steam Plattform gar nicht äußern dürfen.
 
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