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Zocken macht dick, dumm und einsam - oder? Was die Wissenschaft wirklich sagt und was Gaming für deine Beziehung bedeutet

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Zum Artikel: Zocken macht dick, dumm und einsam - oder? Was die Wissenschaft wirklich sagt und was Gaming für deine Beziehung bedeutet

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PCGames schrieb:
Und ganz ehrlich? Sind Leute, die ein anderes Hobby 20 Stunden und mehr die Woche betreiben, weniger einsam als Gamer?

mir will spontan ehrlich gesagt gar nicht so sehr viel einfallen will, was man ansonsten dermaßen exzessiv betreiben könnte (wenn man von tv-glotzen absieht). aber um diese eigentlich rhetorisch gedachte frage dennoch zu beantworten: ja, diese leute sind im schnitt vermutlich weniger einsam, denke ich.

wahrscheinlich werden jetzt einige (innerlich) lachen, aber 3h+ / tag würde ich durchaus schon als exzessiv bezeichnen. nur mal fürs protokoll: das sind aufs jahr gerechnet 1,5 komplette monate (mindestens)! macht hier irgendjemand 20h oder mehr sport in der woche? oder hat irgendein anderes hobby, mit dem er dermaßen viel zeit verbringt / verbringen kann?
 
mir will spontan ehrlich gesagt gar nicht so sehr viel einfallen will, was man ansonsten dermaßen exzessiv betreiben könnte (wenn man von tv-glotzen absieht). aber um diese eigentlich rhetorisch gedachte frage dennoch zu beantworten: ja, diese leute sind im schnitt vermutlich weniger einsam, denke ich.

wahrscheinlich werden jetzt einige (innerlich) lachen, aber 3h+ / tag würde ich durchaus schon als exzessiv bezeichnen. nur mal fürs protokoll: das sind aufs jahr gerechnet 1,5 komplette monate (mindestens)! macht hier irgendjemand 20h oder mehr sport in der woche? oder hat irgendein anderes hobby, mit dem er dermaßen viel zeit verbringt / verbringen kann?

Lesen? Basteln? Malen/Zeichnen? Musik? Diverse Sportarten? Schach? Go? Es gibt viele Hobbies, die man "exzessiv" betreiben kann. Vieles davon sogar alleine.
 
Lesen? Basteln? Malen/Zeichnen? Musik? Diverse Sportarten? Schach? Go? Es gibt viele Hobbies, die man "exzessiv" betreiben kann. Vieles davon sogar alleine.

mit "können" war der zeitbedarf gemeint, nicht die (theoretische) möglichkeit an sich.
wie ich schon sagte oder meinte: ich würde schon behaupten, dass zocken da ne ausnahme ist. wer betreibt denn ein einzelnes (anderes) hobby 20+h die woche. kennst du da wirklich viele leute?
 
Zuletzt bearbeitet:
mit "können" war der zeitbedarf gemeint, nicht die (theoretische) möglichkeit an sich.
wie ich schon sagte oder meinte: ich würde schon behaupten, dass zocken da ne ausnahme ist. wer betreibt denn einzelnes (anderes) hobby 20+h die woche. kennst du da wirklich viele leute?
Also meine Frau kann tagelang stundenlang Romane lesen. Ja, das geht also!
Würden ihr nur nicht ständig die Romanreihen ausgehen...
 
mir will spontan ehrlich gesagt gar nicht so sehr viel einfallen will, was man ansonsten dermaßen exzessiv betreiben könnte (wenn man von tv-glotzen absieht). aber um diese eigentlich rhetorisch gedachte frage dennoch zu beantworten: ja, diese leute sind im schnitt vermutlich weniger einsam, denke ich.

wahrscheinlich werden jetzt einige (innerlich) lachen, aber 3h+ / tag würde ich durchaus schon als exzessiv bezeichnen. nur mal fürs protokoll: das sind aufs jahr gerechnet 1,5 komplette monate (mindestens)! macht hier irgendjemand 20h oder mehr sport in der woche? oder hat irgendein anderes hobby, mit dem er dermaßen viel zeit verbringt / verbringen kann?

Bestimmte Altersgruppen hängen mindestens soviele Stunden am Tag, jeden Tag nur am Smartphone auf „Social Media“ Plattformen.
Ob man das auch schon als Hobby bezeichnen kann? ;)
Im Vergleich dazu fände ich sogar 3 Stunden spielen am Tag deutlich weniger bedenklich.
 
Bei ca. 55 Stunden für die Arbeit unterwegs sein, bleibt unter der Woche sowieso keine Zeit. Da geh ich ehrlich gesagt lieber mal noch ne Runde Joggen oder Radfahren als Ausgleich. Das kommt mir dann aber immer Alter sicher zugute;-). Am Wochenende einkaufen, Haushalt und Garten, nochmal Joggen und/oder Radfahren....
Außer an Feiertagen oder Urlaub beschränkt sich das zocken bei mir in der Woche auf maximal 3-5 Stunden und ja als Jugendlicher war das definitiv mehr. Geschätzt waren das ca. 10-15 Stunden die Woche. Definitiv auch nicht viel. Aber in meiner Zeit gab's noch kein Social Media, Wir waren als Kinder im Ort kicken, oder haben sonstige Aktivitäten z.B. rumräubern gemacht. Und ich bin so froh, dass mir der Zeitdieb social Media erspart geblieben ist. Instagram, Facebook, Taktik da bin ich raus.
 
mit "können" war der zeitbedarf gemeint, nicht die (theoretische) möglichkeit an sich.
wie ich schon sagte oder meinte: ich würde schon behaupten, dass zocken da ne ausnahme ist. wer betreibt denn ein einzelnes (anderes) hobby 20+h die woche. kennst du da wirklich viele leute?

Würde sagen, ist auch saissonbedingt, ja nach dem.
Bei guter Witterung zum Beispiel sitze ich jede freie Minute auf dem Motorrad. Da kommen auch mal locker 15 bis 20 Stunden pro Woche zusammen.
Aber zocken könnte ich auch 3 Stunden am Tag, das wäre kein Problem. Zwischen 20 und 23 Uhr ginge das jeden Tag, mache ich nicht, aber könnte ich.
Bei schlechtem Wetter kriege ich aber auch mal 15 - 20 Stunden allein am Wochenende zusammen.
Kommt immer drauf an, nach Lust und Laune.
 
Schauen wir uns mal die Liste an:

1. "Sitzen macht krank". Ne, genauso kann herumlaufen krank machen. Wer halt 8 Stunden im Büro sitzt, dann zuhause rumsitzt und dann im Bett "rumsitzt", der kann eine erhöhte Möglichkeit auf Krankheiten haben. Hängt von der Genetik ab, der Ernährung und den Trinkgewohnheiten. Sowie eben anderer Dinge, Umwelteinflüße, Umfeld, Stress, Alkohol, Nikotin etc.

2. "Macht zocken dick?" Ne, wer sich halt falsch ernährt, kein Sport macht bzw. sich nicht bewegt, der hat dann "schwere Knochen", oder ist einfach zu fett. Da hat Zocken rein garnichts damit zu tun.

3. "Einsame Kellerkinder". Ne, ist menschenabhängig. Der eine macht halt gern was mit anderen, der andere nicht. Es ist schön was mit anderen zu machen, aber es ist jetzt auch nicht so, daß sich die Besten des Menschengeschlechtes gerne in der Masse aufreiben. Oder anders ausgedrückt, es wurde noch kein Genie im Fußballstation oder in der Disco geboren (im übertragenen Sinne, im RL eventuell schon :D :D :D ).

4. "Videospielsucht" ist mit Sicherheit ein Thema. Während das aber zutreffen kann oder nicht (es gibt seltsamer Weise keine Diagnose für "Arbeitssucht", oder "Steuerzahlsucht", oder "Gefälligkeitssucht" oder "Gutheitssucht", da sind so 95% der Bevölkerung erkrankt) kommen sehr reale Suchtelemente wie "Lootboxen" und "PaytoWin" etc. nicht aus den Spielen heraus, aber die Spielhalle ist erst ab 18 Jahren und muß sich die Fenster zukleben. :D :D :D

99% der Moralisten, welche bei "Videospielsucht" mit dem Finger auf andere zeigen rauchen, trinken, sind zu fett ("Freßsucht") oder haben ernsthafte psychische Probleme, ansonsten würden diese mehr bei sich selbst bleiben und weniger moralisieren. Moralismus ist anbei das Gegenteil von Moral.

5. "Zuviel". Das glaub ich sofort. Alles was dem Mensch gefällt betreibt dieser dann zuviel. Aber halt die meisten, auch nicht alle.

6. Amokläufer und Videospiele. Amokläufer schauen fast alle Tagesschau, die Tagesschau produziert Amokläufer. Amokläufer gehen/gingen alle in eine Schule, das Schulsystem produziert Amokläufer. Amokläufer zahlen Steuern, wer Steuern zahlt, der ist ein potentieller Amokläufer!

Achso, das paßt jetzt gar nicht ins Bild? Tja, denken ist auch nicht so unseres. Aber Syllogismus (oder eben falsches Schließen) scheint anscheinend "wissenschaftlich" anerkannt zu sein in heutigen Tagen. Bei mir jetzt weniger, bei der "aufgeklärten" Gesellschaft schon eher.

7. "Zocken ist gut." Natürlich. Was gut für die Seele und das Wohlbefinden ist, wirkt sich auch gut auf den Körper aus. Wenn man es im rechten Maß betreibt.

Liebe geht raus an alle Videospieler! :X:X:X
 
Dieser Artikel zäumt das Pferd auf der Seite der Konsumenten auf. Was mir hier zu kurz kommt, ist die Verantwortung der Produzenten von insbesondere Online-Games, die versuchen, die Kundschaft durch Dark Patterns ans Display zu fesseln und dadurch der Suchtproblematik aktiv Vorschub leisten. Die manipulative Stimulation des Belohnungszentrums im Hirn ist durchaus mit der Verabreichung von Drogen zu vergleichen.
 
Die manipulative Stimulation des Belohnungszentrums im Hirn ist durchaus mit der Verabreichung von Drogen zu vergleichen.
Jupp, wie alles im Leben. Schlafen, Vögeln, Essen, Kaggörn, Fußballstadion, Modelleisenbahn, Gartenarbeit, Alkohol, Gewinn/Gehalt/Lohn, Gruppendynamiken, Schulsystem (Noten), (Aso)Socialmedia, Fernsehen, Lesen................................ :D
 
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