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Spiele digital oder im Laden kaufen: Es hat sich geändert, was es bedeutet, Spiele zu besitzen

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Auf Konsole bevorzuge ich wenn ich die Wahl habe (fast) immer Retail, zumindest wenn ein Datenträger drinnen ist und nicht ein Code (hallo MS, ich meine dich)

auf dem PC seit 2011 nur noch digital unterwegs, hab zwar noch Retro-Titel auf Disc aber nichtmal mehr ein Laufwerk (außer irgendwo ein altes externes)
 
Vielleicht kommt es auch auf das Alter an, also auf die des Spielers.
Früher, klar, da gabs Programme halt nur auf physischen Datenträgern. Da stellte sich die Frage gar nicht erst. Heute ist alles auch rein digital erhältlich.
Mal kaufe ich Retail für Konsolen, aber auch da hat sich das bei mir schon mehr in Richtung digital verschoben.
Ich bin inzwischen in einem Alter, wo ich realistisch betrachtet sage: Vielleicht spiele ich noch 10 oder 15 Jahre, vielleicht weniger, vielleicht etwas mehr, aber das ist schon halbwegs realistisch und angesichts dessen ist es mir relativ egal, ob meine gekauften Spiele auf Disk sind oder nicht. Das ist mir nicht mehr wichtig.
Wäre ich noch 30 Jahre jünger, würde ich das vielleicht anderes sehen. Allerdings wäre ich dann auch in die vorwiegend digitale Welt sozusagen hineingeboren worden und würde das unter Umständen aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
 
Aktuell sind viele es gewohnt nur noch zu streamen, bzw. Software und Medien nur noch digital zu besitzen.
Das ganze ist aber auch relativ neu und erst wenn große Plattformen irgendwann zumachen, egal aus welchen Gründen und sich kein Betreiber findet, der für Millionen von Bestandskunden ihre digitalen Inhalte für lau bereitstellt, dürfte es interessant werden.
Mit einer digitalen Lizenz entfällt der Erschöpfungsgrundsatz, wenn mich DRM am lokalen Speichern und Verwenden hindert. Auch das Thema Erbschaft kommt hier rein. Es gibt nicht unwesentlich große Sammlungen an Musik, Filmen und Spielen, um die vor US-Gerichten schon gestritten wird.
Verstirbt das Familienmitglied, auf dessen Account sich z. B. ein großes digitales Musikarchiv befindet, erlischt das Nutzungsrecht mit Lebzeitende und der Rest der Familie darf alles neu kaufen.

Ja, aber mit Streaming wäre das ja kein Problem, argumentieren viele. Tja, nur wird nicht alles, überall zu jeder Zeit gestreamed. So manche Serie verschwindet nach Ende der Lizenszeit bei Streamingplattformen und kehrt nicht unbedingt wieder. Hinzu kommt die Fragmentierung, die zu mehreren Abos zwingt, je nachdem was man möchte. Bei einem Musikdienst undenkbar, bei Film und Serie leider Standard.
Schlimmer ist die nachträgliche Veränderung von Medien. Wichtiges Beispiel die Serie "Scrubs - Die Anfänger". Nur die DVD-Edition enthält die gleiche Musik, wie die ausgestrahlte Fernsehversion. Für Streaming gab es nie eine Lizenz, wodurch viele Musikstücke gegen andere ausgetauscht wurden. Wir sprechen hier nicht über die Titelmelodie etc. sondern die Lieder, die in vielen Szenen liefen und sehr passend ausgewählt waren. Besonders bei Scrubs war das ein starkes dramatisches Element.

Spieler der alten Stunden kennen das Problem schon viel länger.
2004 endete die goldene Ära der PC Big Box Spiele zugunsten der EU-Paletten-freundlichen DVD-Verpackung. Bis auf wenige Ausnahmen erschien alles nur noch in einfacher Hülle, zuletzt maximal mit einem Papiereinleger.
Was sich heute Collectors Edition nennt, war früher nicht weit vom Standard. Regaltaugliche Verpackung, Handbuch mit Mehrwert, Landkarte oder Poster, paar Gimmicks, etc.) Kein Wunder, dass es dafür heute einen wachsenden Fankreis von Sammlern gibt. Für die DVD-Grabbeltischware nicht.
Das Schlimme aber ist, dass nachweislich der Großteil aller bisher veröffentlichten Spiele nicht mehr offiziell vertrieben wird.
Dies führt zunehmend zu verrückten Situationen: https://www.pcgamer.com/games/actio...because-well-it-doesnt-exist-in-game-anymore/

Naja, wer will schon alte Spiele spielen, denkt sich mancher. Gilt das auch für Filme? Musik? Bücher? Es ist ein Medium, wie jedes andere.

Sicher ist es aufwendig und platzraubend eine Mediensammlung zu besitzen. Aber es gibt eben viele Vorteile.
  • Schallplatten und Filme konnte man auch lokal in der Bücherei ausleihen, auch als Minderjähriger und für kleines Geld.
  • Gebrauchte Datenträger konnten verliehen oder verkauft werden und natürlich konnte man sich mit neuen Inhalten ebenfalls günstig auf dem Gebrauchtmarkt eindecken.
  • Das Abspielgerät konnte selbst gewählt werden.
  • Die private Kopie, die noch aus analogen Zeiten ihre rechtliche Daseinsberechtigung erkämpft hatte, erlaubte es z. B. Inhalte parallel im Auto, Ferienhaus etc. zu nutzen. Der starke Qualitätsverlust beim Kopieren analoger Inhalte und die Abnutzung von magnetischen Datenträgern wie Kassettten und Disketten schränkte die Verbreitung automatisch ein. Auch stammt die Urheberrechtsabgabe aus dieserZeit. Noch heute bekommt die Gema ihren Anteil für jeden verkauften Datenträger vom USB-Stick bis zur Festplatte, Computer, Smartphone, videofähige Kamera, etc. selbst wenn darauf nie etwas kopiert wird. Wie auch, wenn viele nur streamen. Keine zu vernachlässigenden Summen: https://de.wikipedia.org/wiki/Pauschalabgabe
  • Seit 2022 wird auch versucht Clouddienste mit dieser Abgabe zu belegen. Also Mehrkosten für Nutzer von Cloudspeichern, die häufig nur private Fotos und Unterlagen/Rechnungen darauf archivieren.
Fakt ist: Mit dem Verschwinden von Datenträgern wird auch das Eigentumsrecht und der Erschöpfungsgrundsatz ausgehebelt. Was nicht auf digitalen Plattformen verfügbar ist, existiert faktisch nicht für die Mehrheit der Bevölkerung, die sich nicht auf Umwegen zu helfen weiß. Damit wird einer Form von Zensur Tür und Tor geöffnet, die sich stets lapidar mit "wirtschaftlichen Argumenten" verharmlosen lässt.
Für Spiele, Filme und Musik istz es bald zu spät. Für Bücher hat es gerade erst begonnen.

Da wird auch schon mal ein Titel nicht nur aus dem Angbeot, sondern auch aus dem Nutzeraccount entfernt.

Die Möglichkeit für lokale Backups wird auch genommen:

Unsere Kinder werden irgendwann nur noch das lesen, hören und spielen, was Konzerne und reingrätschende politische Parteien als richtig erachten und auch das Wissen darüber, wie Inhalte lokal gespeichert werden wird in weiten Teilen verloren gehen. Wer heute mit Anfang 20 ins Berufsleben einsteigt, hat vielleicht noch nie eine CD oder DVD gebrannt und noch nie eine Diskette oder Kassette genutzt.
Ein modernes PC-Gehäuse besitzt häufig nicht mal mehr Schächte für ein Wechseldatenträgerlaufwerk, bei Notebooks verschwand es schon vor Jahren.

Oder diese Webseite. Wie viel Wissen wird inzwischen nur noch online publiziert und ist von einem Tag auf den anderen verschwunden. Von nachträglichen Änderungen ganz zu schweigen.

Ein schleichender Prozess mit dem die Verfügungsgewalt einer Gesellschaft über die eigenen kulturellen Schöpfungen und festgehaltenes Wissen in die Hände weniger gelegt wird.

Die Folgen lassen sich aus der Geschichte ableiten, wie beim Verbot des Buchdrucks. Im Osmanischen Reich war es 1483 bis 1727 verboten in arabischer Sprache zu drucken, was auch den Druck nichtreligiöser Werke einschloss. Die Analphabetenquote und die geringe Zahl von Veröffentlichungen ist bis heute eine Spätfolge im gesamten arabischen Raum. Die katholische Kirche nutzte ebenfalls Verbote von Büchern, insbesondere im Zusammenhang mit der Reformation und der Gegenreformation, um die Verbreitung "hässlicher" oder "gefährlicher" Ideen zu verhindern.

Schön, dass es auch etwas Besinnung gibt.
- Heute werden mehr Schallplatten vertrieben als CDs.
- Polaroid und Fujifilm haben Instant-Kameras wiederbelebt.
- Es gilt wieder als persönlich Briefe von Hand und auf Schreibmaschine zu schreiben (letztere werden auch wieder hergestellt und vertrieben)

Jede Generation möchte sich von der vorherigen abheben. Vielleicht gilt ein "Original" bald wieder sehr viel mehr, wenn fast alles nur noch Kopie oder eine von einer KI erstellte Variante ist.
 
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Aktuell sind viele es gewohnt nur noch zu streamen, bzw. Software und Medien nur noch digital zu besitzen.
Habe gehofft und gedacht Streaming und Cloud-Gaming ist Geschichte nachdem Goole mit ihrem Stadia so kolossal gefloppt ist.
 
Habe gehofft und gedacht Streaming und Cloud-Gaming ist Geschichte nachdem Goole mit ihrem Stadia so kolossal gefloppt ist.
Ein temporärer Effekt, die Einstiegshürde für Inhalte an Smartphone, Tablet und SmartTV sind am niedrigsten und viele Länder verfügen über schnelles Internet. Rein nach Zahlen spielen mehr Menschen casual games und gestreamte AAA Spiele auf solchem Wege, als es PC und Konsolenspieler zusammen gibt.
Gaming auf dedizierter Hardware ist beliebt, aber inzwischen wieder elitärer als in den letzten 2 Jahrzehnten.
 
Das ist gut zusammengefaßt, das zwanglose verbale und geistige Reingrätschen besorgt dann der Pöbel mit Fackel und Mistgabel, ich fang gleich mal an! :-D :-D :-D

Das mit dem Digitalen, da kommst ja nicht mehr drum rum, das ist aber so gewollt, kein Thema. Erinnert mich an einen Film mit "The Rock", da turnt er irgendwo im Urwald rum, wo lauter Leute in einer Mine ausgebeutet werden und sich ihre Sachen (Ausrüstung, Essen, Medis etc.) gleich noch beim Minenbesitzer holen müssen. Bleibt dann halt am Ende nichts oder wenig übrig. "Die sind ja blöd!" Sagt der schlaue westliche Pöbel, willkommen in der digitalen Welt, so sage ich!

Digitale Spiele (und ich spiele eigentlich nur noch digital, derzeit) sind eine Ausgeburt des Parasitentums, welche uns (den Chef, den Zahler, den Anschaffer, den Gamingott etc.) in die Stellung eines Habenichtses bringt, der ein Ausleiher ("Besitzer") ist, aber kein Eigentümer. Das geht für Sklaven, aber mit Freien kannst das nicht machen. Haben wir gerade verstanden, was wir hier gelesen haben? Gut, Gratulation, Du bist einen Schritt weiter gekommen im Leben. Upgrade! Level Up!

Klar geht es auch anders. Klar hat vieles mit dem aktuellen Geldsystem zu tun, die aktuellen "Macher" pressen aus allen Teilen der "Wirtschaft" für ihr Schrottgeld (Dollar, Euro, Rubel usw) noch zusammen was geht. Aber bleiben wir beim Gaming. Hier kann man wunderbar auch Spiele auf USB Stick ziehen und gut ist. Das kannst ja mit Kopierschutz kombinieren (oder weglassen wie die Polen vormachen, kauft lieber da als bei Steam oder Epic, aus Prinzip) , mach 1 Jahr online anmelden, dann sind eh die meisten Spiele ver/gekauft oder raubkopiert, das weiß man auch. Ab dann ist meine Version frei und ich mach damit was ich will. Meine Hose oder mein Toaster gehört auch mir.

Da muß man leider die digitalen Parasiten aus Silkonvalleyhausen mal ordentlich durch die Manege treten. Shize auf eure Abo/Monetarisierungsmodelle usw. (klar Ausnahmen gehen immer, siehe z.B. ein WoW oder ein Path of Exile etc.) Kein Bock mehr drauf irgendwelche Programme/Spiele nur noch zu leihen, ehrlich, das ist ungeil. Und was ungeil ist, das geht oder wird gegangen.

Zu Nintendo, das ist traurig. Ich bin jetzt nach Jahrzehnten (NES/N64) wieder in den Konsolenbereich eingestiegen (bzw. in zwei Wochen). Gerade weil ich es dann geil finde, daß ich dann weniger Spiele kaufe, aber halt dann teurer und physisch. Und ja, ich hab auch schon geschaut, welche Klassiker von früher ich dann halt digital dazuhole bzw. nachhole. Und dann kommt die Info: "He ihr debilen Arschgeigen, ihr Konsumopfer, wir drücken euch jetzt auch fett das Downloadgedöns rein." Danke erstmal ... für nichts? :-D :-D :-D Aber he, ich hol mir eben soviel Spiele wie es geht da als Datenträger und weiß, daß es wieder besser wird. Da müß ma halt durch!

Liebe geht raus für alle, die Spieleboxen lieben, mit physischen Datenträgern, Handbüchern, Karten und dem guten Gefühl, daß ich mir das ins Regal stellen kann. Weil es mir gehört.
 
Liebe geht raus für alle, die Spieleboxen lieben, mit physischen Datenträgern, Handbüchern, Karten und dem guten Gefühl, daß ich mir das ins Regal stellen kann. Weil es mir gehört.

Insbesondere die Beigaben an oft schön gestalteten Handbüchern und Karten vermisse ich ebenfalls. Ich denke da z.B. nur mal an die älteren GTA-Titel, mit witzig geschriebenen Reiseführern zu Sehenswürdigkeiten und Stadt. Oder die wirklich dicken Wälzer zum Flugsimulator von Microsoft. In einem Kapitel wurde sogar erklärt, warum und wie Flugzeuge überhaupt fliegen. Oder, oder, oder. Es gibt so viele gute Beispiele.

Weniger vermisse ich das Raussuchen und notwendige Einlegen der CDs als Kopierschutz. Je nach Laufwerk im PC, gab es an der Stelle sogar auch gerne mal technische Probleme beim Erkennen des Kopierschutzes und der CD. Davon abgesehen, wurde es auch langsam eng im Regal. Und wenn sie erst in einer Kiste auf dem Dachboden oder tief im Keller verschwanden, dann hast du sie auch nicht mal eben zum Zocken wieder rausgekramt. Die verstaubten dann halt dort. Bis auf die Lieblinge vielleicht, die ihren ganz besonderen Platz im Regal bekamen.

Ich bin da immer hin- und hergerissen, was ich nun besser fand oder finde. Beide Formen haben bzw. hatten ihre Vor- und Nachteile.

Zum Besitz: nee, nicht wirklich. Rechtlich hast du schon immer nur die Lizenz gekauft. Allerdings hatte das früher keine praktischen Auswirkungen, sollte die Lizenz wegen was auch immer ablaufen oder nachträglich entzogen werden. Klopfte ja niemand an deine Tür und wollte die Datenträger zurück. Rein rechtlich gesehen gehörte dir aber auch schon damals nur der "nackte" Datenträger selbst, nicht sein Inhalt oder das Recht ihn auf ewige Zeit hinaus nutzen zu dürfen. Das konnte in der Praxis nur keiner kontrollieren.
 
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Ich gebe zu, der schnelle Spielwechsel ohne jedesmal die CD einlegen zu müssen finde ich richtig gut.
Ich kaufe aber auch keine digitalen Games im PS4 Store für über 25€, ich sehe nicht ein 60€ zu bezahlen ohne Verpackung, Medium und Extras. Zocke seit 38 Jahren und vor Jahren habe ich dieses ganze digitale verteufelt.
Aber gut, ich habe Zeit und brauche keine Games zum Release, dann warte ich eben 1-2 Jahre :).
 
was in dem artikel wieder nicht vorkommt: bei keinem der stores am pc oder auf den konsolen kauft man etwas. man erwirbt nur ein vorübergehenedes nutzungsrecht und der jeweiige anbieter kann dir jederzeit und ohne angabe von gründen jedes einzelne spiel wegnehmen oder gleich den gesamten account sperren.
steht so in den nutzungsbedingungen von steam und co drin. in jedem einzelnen dieser stores.
d.h. man hat eigentlich garnichts in der eigenen hand.
 
Ich gebe zu, der schnelle Spielwechsel ohne jedesmal die CD einlegen zu müssen finde ich richtig gut.
Ich kaufe aber auch keine digitalen Games im PS4 Store für über 25€, ich sehe nicht ein 60€ zu bezahlen ohne Verpackung, Medium und Extras. Zocke seit 38 Jahren und vor Jahren habe ich dieses ganze digitale verteufelt.
Aber gut, ich habe Zeit und brauche keine Games zum Release, dann warte ich eben 1-2 Jahre :).

Ich würde mir eigentlich auch "echte" Kopien von PS-Spielen bestellen, wenn man dann nicht jedes Mal die Disc wechseln müsste. Das ist einfach überhaupt nicht zeitgemäß und aus meiner Sicht auch technisch überhaupt nicht notwendig.

Das Problem ist wohl eher, dass wenn eine physikalische Version auf Datenträger automatisch auch die digitale Downloadversion beinhalten würde, dann müsste man ja dafür sorgen, dass bei Weiterverkauf des Spiels die digitale Lizenz des Verkäufers erlischt in dem Moment, wo der Käufer das Spiel auf seiner Konsole installiert und damit dann auch automatisch die digitale Version erhält. Das muss doch aber technisch irgendwie umsetzbar sein.

Was mich darüber hinaus aber stört, ist, dass ich nicht glaube, dass physikalische Versionen von Spielen nicht auch irgendwann entwertet werden. Denn es müssen ja irgendwo dauerhaft die neuen Versionen und Patches der Spiele vorgehalten werden. Es ist ja nicht mehr so wie früher, dass das Spiel auf dem Datenträger ist und immer wieder gespielt werden kann, auch wenn die Spielversion völlig outdatet ist. Daher sollte man den Mehrwert physischer Spiele nicht überschätzen. Die hängen heute auch vom Service des Herstellers ab und könnten von heute auf morgen einfach aufhören, zu funktionieren. Online-Multiplayer kann man dann sowieso vergessen
 
Ich würde mir eigentlich auch "echte" Kopien von PS-Spielen bestellen, wenn man dann nicht jedes Mal die Disc wechseln müsste. Das ist einfach überhaupt nicht zeitgemäß und aus meiner Sicht auch technisch überhaupt nicht notwendig.
Ich denke, da wird es auch keine praktikable Lösung geben. Entweder digital oder physisch.
Wenn es eine Lösung gäbe, dann hätten wir sie mit Sicherheit schon. Dass aber der Erwerb einer physischen Version gleichzeitig die digitale Lizenz enthält, ist, wie du weiter unten schreibst…also wie will man da aus Sicht des Lizenzgebers noch etwas nachvollziehen? Das wird nicht gehen.
Doch mal kurz aufzustehen, um eine Disk zu wechseln, ist zumindest für mich kein Problem. Ich muss glaube ich öfters aufstehen, um aufs Klo zu gehen. Da krieg ich das andere auch noch hin. ;)

Aber es ist eben völlig richtig, dass der Besitz eines physischen Datenträgers mir die Nutzung der darauf befindlichen Software auch nicht ewig garantiert.
Patches, eventuelle online Anbindung, Serverabschaltungen und so weiter.
Und was ist, wenn der physische Datenträger beschädigt wird oder sonstig unbrauchbar ist? Da gibt mir auch niemand eine Garantie und Ersatz dafür wäre auch nur wieder gegen Neuerwerb zu machen.
So oder so sind wir schon immer nur Lizenznehmer, das war noch nie anders. Und ich glaube, das wird sich auch niemals ändern.
Jeder scrollt möglichst schnell durch AGB und EULA, aber niemand liest wirklich, was da steht und mit was er sich alles einverstanden erklärt.
 
Naja, auf dem PC ist Retail eh fast tot und der Gebrauchtspielemarkt ist komplett tot seit über 20 Jahren, von daher geht's da nicht anders als digital. PC Spiele hole ich mir in Key-Shops, Bundles u. Steam-Sales.

Auf der Konsole läufts genau umgekehrt da kaufe super selten mal ein Spiel im PS-Store wenn es einen Deal gibt, ansonsten halt die "gebrauchte" physische Variante bei ebay.

Zum Release kaufe ich i.d.R. gar nicht mehr. Lieber ein halbes bis ein Jahr später für 20 - 30€ als am Tag 1. für 70 - 80€.
 
Das ist gut zusammengefaßt, das zwanglose verbale und geistige Reingrätschen besorgt dann der Pöbel mit Fackel und Mistgabel, ich fang gleich mal an! :-D :-D :-D

Das mit dem Digitalen, da kommst ja nicht mehr drum rum, das ist aber so gewollt, kein Thema. Erinnert mich an einen Film mit "The Rock", da turnt er irgendwo im Urwald rum, wo lauter Leute in einer Mine ausgebeutet werden und sich ihre Sachen (Ausrüstung, Essen, Medis etc.) gleich noch beim Minenbesitzer holen müssen. Bleibt dann halt am Ende nichts oder wenig übrig. "Die sind ja blöd!" Sagt der schlaue westliche Pöbel, willkommen in der digitalen Welt, so sage ich!

Digitale Spiele (und ich spiele eigentlich nur noch digital, derzeit) sind eine Ausgeburt des Parasitentums, welche uns (den Chef, den Zahler, den Anschaffer, den Gamingott etc.) in die Stellung eines Habenichtses bringt, der ein Ausleiher ("Besitzer") ist, aber kein Eigentümer. Das geht für Sklaven, aber mit Freien kannst das nicht machen. Haben wir gerade verstanden, was wir hier gelesen haben? Gut, Gratulation, Du bist einen Schritt weiter gekommen im Leben. Upgrade! Level Up!
In dieser vollständig digitalen Welt entwickelt sich natürlich auch der Bereich der Casinos rasant – online, versteht sich. Wer hätte gedacht, dass man heute mit nur 1 Euro in einem Online-Casino spielen kann? Zahlreiche Plattformen wie https://onlinecasinosbe.com/nl/1-euro-deposit-casino/ bieten umfassende Informationen dazu. Das ist genauso Teil des Spiels wie Lootboxen und In-Game-Käufe – nur mit echtem Risiko und echtem Gewinn. Wenn das zu riskant ist, sollte man natürlich lieber darauf verzichten, aber die Parallelen zur Spielewelt sind offensichtlich.
Klar geht es auch anders. Klar hat vieles mit dem aktuellen Geldsystem zu tun, die aktuellen "Macher" pressen aus allen Teilen der "Wirtschaft" für ihr Schrottgeld (Dollar, Euro, Rubel usw) noch zusammen was geht. Aber bleiben wir beim Gaming. Hier kann man wunderbar auch Spiele auf USB Stick ziehen und gut ist. Das kannst ja mit Kopierschutz kombinieren (oder weglassen wie die Polen vormachen, kauft lieber da als bei Steam oder Epic, aus Prinzip) , mach 1 Jahr online anmelden, dann sind eh die meisten Spiele ver/gekauft oder raubkopiert, das weiß man auch. Ab dann ist meine Version frei und ich mach damit was ich will. Meine Hose oder mein Toaster gehört auch mir.

Da muß man leider die digitalen Parasiten aus Silkonvalleyhausen mal ordentlich durch die Manege treten. Shize auf eure Abo/Monetarisierungsmodelle usw. (klar Ausnahmen gehen immer, siehe z.B. ein WoW oder ein Path of Exile etc.) Kein Bock mehr drauf irgendwelche Programme/Spiele nur noch zu leihen, ehrlich, das ist ungeil. Und was ungeil ist, das geht oder wird gegangen.

Zu Nintendo, das ist traurig. Ich bin jetzt nach Jahrzehnten (NES/N64) wieder in den Konsolenbereich eingestiegen (bzw. in zwei Wochen). Gerade weil ich es dann geil finde, daß ich dann weniger Spiele kaufe, aber halt dann teurer und physisch. Und ja, ich hab auch schon geschaut, welche Klassiker von früher ich dann halt digital dazuhole bzw. nachhole. Und dann kommt die Info: "He ihr debilen Arschgeigen, ihr Konsumopfer, wir drücken euch jetzt auch fett das Downloadgedöns rein." Danke erstmal ... für nichts? :-D :-D :-D Aber he, ich hol mir eben soviel Spiele wie es geht da als Datenträger und weiß, daß es wieder besser wird. Da müß ma halt durch!

Liebe geht raus für alle, die Spieleboxen lieben, mit physischen Datenträgern, Handbüchern, Karten und dem guten Gefühl, daß ich mir das ins Regal stellen kann. Weil es mir gehört.
Ich habe schon vor langer Zeit festgestellt, dass man bei digitalen Spielen nicht der Besitzer ist, sondern nur ein vorübergehender Nutzer. Bei einem physischen Exemplar weiß ich, dass es wirklich mir gehört, ich kann Jahre später darauf zurückkommen und niemand wird es mir wegnehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe schon vor langer Zeit festgestellt, dass man bei digitalen Spielen nicht der Besitzer ist, sondern nur ein vorübergehender Nutzer. Bei einem physischen Exemplar weiß ich, dass es wirklich mir gehört, ich kann Jahre später darauf zurückkommen und niemand wird es mir wegnehmen.
Man gewöhnt sich aber schon dran und wird faul. Bis man am Ende ohne seine Software dortsteht.

Ich merk es gerade bei der Switch2. Da n paar alte Titel per digital installiert, die kannst ständig anmachen. Die Karten mußt aber immer nachlegen. Wieder hin ans Gerät, aufmachen, austauschen, bähhhhhh, was gehtn? :D

Aber fühlt sich besser und richtiger an. Deshalb geiler.
 
Ich kauf mir meist Ladenversionen wenn es eben so Special Editionen gibt (wenn sie nicht zu teuer sind). Zum Beispiel die von Baldurs Gate 3 hab ich.

Und was digital betrifft. Auf dem PC ist der Markt von verpackten Versionen eigentlich schon seit 10 Jahren tot. Selbst wenn da jemand eine Ladenversion will, von dem Großteil gibt es gar keine mehr und wenn, dann ist nur ein Steamcode drin, was das Ganze sinnfrei macht.

Ich bin da auch einfach froh, dass es gog gibt. Selbst wenn ich da ein Spiel schon auf Steam hab, wenn dann später eine gog Version kommt, dann kauf ich es mir nochmal, lade diese runter und sichere es auf einer externen Festplatte. Dann gehört es mir ;-)
 
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