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Resident Evil 2: Ein Musterbeispiel für Gewalt als Stilmittel

  • Ersteller Ersteller Christian Doerre
  • Erstellt am Erstellt am
C

Christian Doerre

Gast
Jetzt ist Deine Meinung zu Resident Evil 2: Ein Musterbeispiel für Gewalt als Stilmittel gefragt.


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Zum Artikel: Resident Evil 2: Ein Musterbeispiel für Gewalt als Stilmittel
 
Man kann mal froh sein, dass die Ansicht bezüglich Brutalität in Videospielen in den letzten Jahren durchaus lockerer geworden ist. Es kommt natürlich aufs Spiel an, aber zum Glück sind wir aus den Zeiten des "Grünen Blutes" endlich raus :)
 
Eine schön geschriebene und treffende Kolumne, der es grundsätzlich nichts hinzuzufügen gibt.
Bei GTA V würde ich aber widersprechen: die Folterszene war ein plumper Schockmoment um einen öffentlichkeitswirksamen Skandal zu kreieren; das zeigte auch Rockstars nachgeschobene Erklärung: "Wir wollten Folter kritisieren und zeigen, dass sie nicht funktioniert." Das tun sie mit einer interaktiven Foltersequenz, an deren Ende man die gewünschten Informationen hat - Folter funktioniert also hervorragend! Die anschliessende Fahrt mit dem Opfer, die zeigt, dass ja dann alles gut ist, wirkte auf mich wie das "Es herrscht die Unschuldsvermutung" am Ende eines Zeitungsartikels voller Vorverurteilungen.
 
Ich bin an sich kein Fan von expliziter Gewaltdarstellung, aber manchmal es eben und ich bin froh, dass dies auch im technikfeindlichen Deutschland inzwischen möglich ist.
 
Gewalt ist inzwischen überhaupt kein Thema mehr, hübsche Frauen sind heutzutage das Ärgernis der Bevormunder.

Siehe eben die EVO, schmeißen mal eben Dead or Alive 6 raus und ersetzen eines der besten 3D Kampfspiele (wenn nicht spielerisch das beste) durch ein spielerisch ziemlich mäßiges Mortal Kombat 11, dem fehlen die hübschen Frauen aber dafür gibt es ordentlich Blut und Gedärme.
 
Gewalt ist inzwischen überhaupt kein Thema mehr, hübsche Frauen sind heutzutage das Ärgernis der Bevormunder.

Siehe eben die EVO, schmeißen mal eben Dead or Alive 6 raus und ersetzen eines der besten 3D Kampfspiele (wenn nicht spielerisch das beste) durch ein spielerisch ziemlich mäßiges Mortal Kombat 11, dem fehlen die hübschen Frauen aber dafür gibt es ordentlich Blut und Gedärme.
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Das tut echt weh.


@Topic
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Gewalt in Spielen durchaus okay ist, auch wenn man sie immer mal hinterfragen muss. Hinterfragen insofern, ob sie im Kontext auch passt. Während Gewalt in vielen Spielen durchaus passt, kann sie aber auch völlig unpassend sein und dem Spiel sogar eher einen Bärendienst erweisen. Siehe "Kein Russisch" in Modern Warfare 2, was letztlich nur der Provokation diente, aber keine tiefe Bedeutung hatte. Das Spiel war im Gespräch und das war es. Ähnlich mit der Folterszene in GTA5.

In Mortal Kombat hingegen ist die Gewalt ziemlich überzogen und teilweise völlig absurd dargestellt. Das Spiel will gar nicht, dass man die Gewalt da ernst nimmt. Wie kann man das auch ernst nehmen, wenn es da Charaktere gibt, die dem Gegner bei nem Fatility den Hoden mit bloßer Hand raus reißen oder die Wirbelsäule aus dem Hals rupfen? :ugly: Trotz des düsteren Stils ist Mortal Kombat, meiner Meinung nach, ganz einfach bewusst trashig. So wie bei Doom. Oder Bulletstorm.

In Spielen, wie The Witcher 3, trägt die Gewalt zur Atmosphäre bei und passt einfach in das erwachsene Dark Fantasy-Setting. Ohne diese Gewalt wäre The Witcher nichtmal ansatzweise so atmosphärisch.
 
Naja, Gewalt als Mittel, Atmosphäre zu erzeugen gibt es nicht erst seit dem Remake von Resident evil 2. Auch finde ich jetzt nicht, dass das Spiel Darstellungen hat, die es zuvor nicht gegeben hat.
Es ist ein tolles Horror-Spiel.
Ich finde, dass in Spielen wie the walking dead Gewalt schonungsloser, da nicht dermaßen überzogen dargestellt wird.
 
Weh tut deine Ignoranz. Nur weil du schöne Frauen verabscheust tun dies normale Männer nun mal nicht. Du bist auch nicht besser als diese Sexisten von der EVO.
So viel Blödsinn in so wenig Worten, die du da von dir gibst, ist wirklich bemerkenswert. Das kriegen nur die wenigsten hin...gratuliere. Du hast dich schon öfter lächerlich gemacht, aber das schießt den Vogel komplett ab.

Mal für dich: Omnipräsente Halbnacktheit, wie sie in DoA zu finden ist, ist nicht gleich hübsches Aussehen. Frauen können auch hübsch sein, ohne halb nackt rum zu laufen. Wenn überhaupt, ginge es um die Übersexualisierung von Frauen und nicht darum, dass Frauen hübsch sind... :rolleyes: Du hast nicht nur das Thema des Threads komplett verfehlt, sondern checkst nicht mal, dass es keinesfalls darum geht, ob eine Frau hübsch oder nicht hübsch ist.

Ich frage mich außerdem, was das mit Sexismus zu tun hat, wenn die EVO statt DoA lieber Mortal Kombat 11 aufnimmt. Nur, weil es in Mortal Kombat 11 keine, bzw. weniger halbnackte Weiber gibt? :ugly: Aber gut, geschenkt.

Bezüglich dem Sexismus-Vorwurf und weil du es ja wieder auf beleidigende Weise schaffst, diese Diskussion auf die persönliche Ebene zu senken...Ich hab dein Facebookprofil und damit auch die von dir geposteten Anime-Arts gesehen, wovon die meisten halbnackte, teils erotisch posierende Weiber zeigen. Und ich weiß ja, dass du voll auf DoA abfährst, dessen Darstellung der Figuren ja auch immer gern mal kontrovers diskutiert wird. Du solltest also der letzte sein, der jemanden als Sexist bezeichnet, wenn du selbst Frauen bevorzugst, die gekleidet wie 'ne Bordsteinschwalbe sind und die wie reine Lustobjekte dargestellt werden. ;) Such dir im Real Life mal ne Frau. Vielleicht kehrst du dann wieder in die Realität zurück...du "Asien-Fan"... :ugly:

Den Rest werde ich hier nun nicht weiter öffentlich ausdiskutieren. :) Wenn du weiter mit Beleidigungen und Unterstellungen um dich werfen willst, dann bitte via private Message.

Ansonsten ist die Diskussion beendet.
 
Du solltest erst mal DoA spielen bevor du soviel schwachsinnige Scheiße in einen Post packst. Und ja, die Diskussion ist beendet, weil mit einer prüden Flachpfeife wie dir da ohnehin nichts zu diskutieren ist. Ich bin ein heterosexueller Mann und stehe dazu und im Gegensatz zu dir hat man mir zum Glück nicht die Eier abgeschnitten.
 
Du solltest erst mal DoA spielen bevor du soviel schwachsinnige Scheiße in einen Post packst. Und ja, die Diskussion ist beendet, weil mit einer Flachpfeife wie dir da ohnehin nichts zu diskutieren ist.
Ich hab DoA gespielt. ;) Keine Sorge, Herzchen. <3

Du hast dich sowieso schon für diese Diskussion selbst disqualifiziert und den Titel "Troll des Monats" ergattert, als du mir vorgeworfen hast, nicht besser als Sexisten zu sein. :) Eigentlich schon vorher. Wie auch immer du darauf kommst. Aber sei's drum. Wie es in den Wald rein schallt, so schallt es auch wieder raus, mein Guter. Merk dir das für die Zukunft.
 
Wahrscheinlich hast du heute noch Alpträume, so viele schöne Frauen kann dein Gehirn gar nicht verarbeiten.
Ich weiß die Realität nur mehr zu schätzen und bin nicht auf virtuelle Weiber angewiesen. ;) Aber netter Versuch. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Manchmal hab ich echt den Eindruck, dass du tatsächlich an einer ziemlich verdrehten Wahrnehmung leidest. :rolleyes: Lassen wir das einfach sein... du merkst einfach nicht, dass du dich selbst immer weiter ins Aus beförderst. Ich hab echt nichts gegen dich, aber du tust mir ernsthaft Leid, mein Lieber. ^^ Auf Basis dessen, was ich über dich weiß und was du hier so von dir gibst, könnte ich schon einige Seiten einer Psychoanalyse erstellen. Und die würde nicht zu deinem Gunsten ausfallen. Und das sage ich dir jetzt bei aller mütterlicher Liebe, die ich als 30jähriger Kerl für dich aufbringen kann.
 
PCGames schrieb:
Videospiele sind in den letzten 15 Jahren so gereift, dass sie das Stilmittel eben genauso gut einsetzen können wie Filme.

das seh ich anders. videospiele haben das "problem", dass sie - im gegensatz zum medium film - zunächst einmal immer noch spaß machen müssen, wenn wir von wenigen ausnahmen aus dem bereich serious games etwa absehen, die dann aber oftmals kein oder wenig gameplay bieten. warum wird denn beinahe immer, wenn diese diskussion aufkommt, spec ops: the line genannt? weil es eine gewaltige ausnahme in einem meer von spielen mit gewalt als (haupt-) inhalt darstellt; und nebenbei bemerkt (gerade deswegen?) wohl auch ein ziemlicher flop war.

Ein GTA 5 hingegen hält dem nach Chaos und Explosionen lechzenden Spieler an einer Stelle den Spiegel vors Gesicht, indem es ihn zwingt, einen wehrlosen Mann zu foltern. Eine harte und widerliche Szene, die dennoch meiner Meinung nach sehr gelungen ist, da auch hier der Spieler zum Nachdenken angeregt wird. Ist das hier grausamer als der ganze Mist, den ich sonst in der Spielwelt anstelle?

folter steht moralisch natürlich auf einer völlig anderen stufe als das was ich ansonsten in dem spiel tun "muss". :-O
 
das seh ich anders. videospiele haben das "problem", dass sie - im gegensatz zum medium film - zunächst einmal immer noch spaß machen müssen, wenn wir von wenigen ausnahmen aus dem bereich serious games etwa absehen, die dann aber oftmals kein oder wenig gameplay bieten. warum wird denn beinahe immer, wenn diese diskussion aufkommt, spec ops: the line genannt? weil es eine gewaltige ausnahme in einem meer von spielen mit gewalt als (haupt-) inhalt darstellt; und nebenbei bemerkt (gerade deswegen?) wohl auch ein ziemlicher flop war.
Gerade weil es eine gewaltige Ausnahme ist, ist Spec Ops: The Line ein gutes Beispiel. Es zeigt ja, wie man mit Gewalt in Games auch ernsthaft umgehen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Flop oder gameplaytechnisch dann doch eher 08/15 war.

Aber ansonsten...korrekt. Spiele müssen zunächst "Spaß" machen und die Interaktion spielt dabei ja auch noch eine große Rolle. Deswegen sind Spiele ja auch Spiele und als solche müssen sie auch gewertet werden. Was natürlich gleichzeitig auch für den Inhalt gilt. Gewalt in Games kann nicht genauso bewertet werden, wie Gewalt in einem Film. Einen Film konsumiert man erstmal rein passiv und bei Spielen ist man Handlungsträger und (inter)aktiv dabei.

folter steht moralisch natürlich auf einer völlig anderen stufe als das was ich ansonsten in dem spiel tun "muss". :-O
Ich bin mir nicht sicher, ob das jetzt Ironie war, aber... das kommt wohl auf den persönlichen Standpunkt an. Ich finde Folter tatsächlich moralisch deutlich verwerflicher als einen schnellen Tod via Kopfschuss.
 
Gerade weil es eine gewaltige Ausnahme ist, ist Spec Ops: The Line ein gutes Beispiel. Es zeigt ja, wie man mit Gewalt in Games auch ernsthaft umgehen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Flop oder gameplaytechnisch dann doch eher 08/15 war.

ich denke schon, dass diese feststellung eine rolle spielt, sogar die entscheidende: die meiner meinung nach allermeisten spieler wollen überhaupt nicht über das reflektieren, was sie da virtuell tun. und da sind wir doch eben wieder beim punkt "spaß"; ein shooter in dem ich andauernd an die grauen des krieges erinnert werde, macht eben irgendwann keinen mehr. oder man stelle sich vor; ich würde im abspann von uncharted oder tomb raider emotional an die ganzen virtuellen leben erinnert, die ich im verlaufe eines spiels ausgelöscht habe. da hätte ich bei entsprechender aufmachung vermutlich einen (echten) kloß im hals - auf einen potentiellen nachfolger hätte ich aber sehr wahrscheinlich keinen bock mehr.

wie dem auch sei; ich bin wie gesagt der meinung, dass spiele und filme grundlegend anders funktionieren. vergleiche an dieser stelle, wie sie der autor der kolumne zieht, sind verfehlt. videospiele sind in den letzten 15 jahren imo auch nicht "reifer", "erwachsener" oder sonstwas geworden. auch wenn das noch so oft geschrieben wird.

Ich bin mir nicht sicher, ob das jetzt Ironie war, aber... das kommt wohl auf den persönlichen Standpunkt an. Ich finde Folter tatsächlich moralisch deutlich verwerflicher als einen schnellen Tod via Kopfschuss.

wie kommst du darauf, dass das ironisch gemeint sein könnte? :-O
 
ich denke schon, dass diese feststellung eine rolle spielt, sogar die entscheidende: die meiner meinung nach allermeisten spieler wollen überhaupt nicht über das reflektieren, was sie da virtuell tun. und da sind wir doch eben wieder beim punkt "spaß"; ein shooter in dem ich andauernd an die grauen des krieges erinnert werde, macht eben irgendwann keinen mehr. oder man stelle sich vor; ich würde im abspann von uncharted oder tomb raider emotional an die ganzen virtuellen leben erinnert, die ich im verlaufe eines spiels ausgelöscht habe. da hätte ich bei entsprechender aufmachung vermutlich einen (echten) kloß im hals - auf einen potentiellen nachfolger hätte ich aber sehr wahrscheinlich keinen bock mehr.
Unter dem Gesichtspunkt hast du schon recht. Allerdings können und sollen Spiele auch mal zum nachdenken anregen und nicht nur "Spaß" machen. Die technische Möglichkeit, mehr als nur pure Bespaßung zu sein, hat dieses Medium seit Jahren und das sollte meiner Meinung nach auch genutzt werden. Oder glaubst du, ich hatte Spaß daran, Ciri in The Witcher 3 zu finden, während Geralt im ersten Moment denkt, sie sei tot, und verzweifelt auf der Bettkante hockt? :ugly: Hatte ich nicht. Es war eine überaus emotionale Szene, aber das Spiel an sich macht trotzdem Spaß.

Den Anspruch, "nur" Spaß zu machen, haben Spiele längst nicht mehr, auch wenn der Spaß letztlich treibender Faktor ist. Aber ein Spiel ist nicht gleich doof, nur weil es mal keinen Spaß in dem Sinne macht.



wie kommst du darauf, dass das ironisch gemeint sein könnte? :-O
Weiß ich nicht. Hätte ja sein können. :) Wenn nicht, okay.
 
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