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Fortnite und PUBG: Die Erben der Deathmatch-Shooter - Kommentar

Peter Bathge

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Zum Artikel: Fortnite und PUBG: Die Erben der Deathmatch-Shooter - Kommentar
 
"Das neue, 2014 angekündigte Unreal Tournament wurde von dieser Entwicklung besonders hart getroffen. Obwohl wir der Pre-Alpha-Version im Vorfeld bereits großes Spielspaß-Potenzial attestierten (es spielt sich wirklich so klasse wie früher!), steht der Multiplayer-Shooter im Stil der 2000er Jahre nun vor dem Aus, die Entwicklung wurde pausiert. Wegen Fortnite: Battle Royale natürlich, das ebenfalls bei UT-Entwickler Epic Games entsteht."

Das ist für mich nur die halbe Wahrheit. Wir veranstalten immer noch einmal im Jahr eine kleine Lan-Party mit Kollegen und ehemaligen Kollegen. Dabei fallen auch immer eine paar Stunden Unreal Tournament an, früher 2003 und inzwischen sind wir auf die neue Alpha umgestiegen, die wirklich Spaß macht... uns Oldies zumindest.
Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, dass sich bei der Alpha auch in dem Jahr vor dem Battle Royale Hype nicht mehr besonders viel getan hat. Also vielleicht wurde die Entwicklung wirklich endgültig wegen Battle Royale pausiert, aber tatsächlich energisch daran gearbeitet wurde davor auch schon nicht mehr. Das hat wohl schon mit dem Heldenshooter Hype angefangen.
 
Eigentlich müsste ich jeden Abend vor dem Schlafengehen in Gedenken an Evolve eine Kerze anzünden - so ein geniales Spielprinzip, zerstört einzig und allein durch schnöde Geldgier :-(
 
Eigentlich müsste ich jeden Abend vor dem Schlafengehen in Gedenken an Evolve eine Kerze anzünden - so ein geniales Spielprinzip, zerstört einzig und allein durch schnöde Geldgier :-(

Evolve hatte leider kein geniales Spielprinzip. Habs mir nicht gekauft und ich muss jetzt leider damit prahlen (lol), dass ich bereits vorab wusste, dass das Ding floppen wird und man eben nicht mit paar Kumpels auf den Zug aufgespringen musste damals. Es war ja ein richtiger Hype. Gerede von wegen "Spiel des Jahres..." :-D. Meiner Meinung nach wird sich sowas generell schwer durchsetzen, ein 1vs4. Hätten die Typen lieber ein L4D3 gemacht oder ein Evolve 4vs4, was auch immer. Zudem sahen die Runden immer so aus, dass es entweder so war, dass das Monster gut war, und sich flott sattfressen und wachsen konnte und das Team dann ebenso flott plattmachte, oder das Team war wesentlich besser und das Monster hatte nicht die geringste Chance. Jedenfalls waren die Runden so oder so schnell vorbei und den Aufwand nicht wert (ewiges Lobbywarten etc.). Im Grunde überhaupt keine gute Idee das Spielprinzip. Und zu behaupten, die Spieler hätten sich von der zurecht beschissenen Geldsackstrategien der Entwickler abgewandt ist Käse, denn von sowas lassen sich die Normalos heute längst nicht mehr vergraulen... Die Idee mit 1vs4 und den daraus resultierenden Witz-Runden war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Mir taten damals sogar die DEVs leid, weil sie so dolle an einen MEGA-Erfolg glaubten, soviel Energie und Entwicklungszeit in ihr Werk steckten, nur um dann so dermassen zu floppen....
 
Wenn die Hölle zufriert ... ^^
Aber hey, so negativ ist der Artikel hier doch gar nicht. Eher neutral.

Eher neutral, so wie das nasskalte Wetter das ich in feinstem Grau erblicke wenn ich aus dem Fenster schaue.

Meinen üblichen unterirdischen Humor mal beiseite, deine positiven Sachen lesen sich deutlich besser.
 
Evolve hatte leider kein geniales Spielprinzip. Habs mir nicht gekauft und ich muss jetzt leider damit prahlen (lol), dass ich bereits vorab wusste, dass das Ding floppen wird und man eben nicht mit paar Kumpels auf den Zug aufgespringen musste damals. Es war ja ein richtiger Hype. Gerede von wegen "Spiel des Jahres..." :-D. Meiner Meinung nach wird sich sowas generell schwer durchsetzen, ein 1vs4. Hätten die Typen lieber ein L4D3 gemacht oder ein Evolve 4vs4, was auch immer. Zudem sahen die Runden immer so aus, dass es entweder so war, dass das Monster gut war, und sich flott sattfressen und wachsen konnte und das Team dann ebenso flott plattmachte, oder das Team war wesentlich besser und das Monster hatte nicht die geringste Chance. Jedenfalls waren die Runden so oder so schnell vorbei und den Aufwand nicht wert (ewiges Lobbywarten etc.). Im Grunde überhaupt keine gute Idee das Spielprinzip.

Man merkt, dass du's nicht gespielt hast.
Asymmetrische Spiele haben ihre Reize und Evovle war da keine Ausnahme.
Dass Spieler-gesteuerte Monster entweder die letzten Pro's und die größten Noobs sind, ist bei sowas nunmal zu erwarten. Aber auch wie bei Left 4 Dead hab ich auch bei "Evolve" generell nur gegen Bot-Monster gespielt - aus besagtem Grund.
Die KI hat einen wenigstens weder über-noch unterfordert, wenn man wusste, was zu tun war.
Persönlich stand für mich eher die Atmosphäre samt der Optik des Spiels im Vordergrund - das war einfach verdammt cool designt - nicht so extrem wie z.B. auf Felucia (Star Wars Episode 3), aber es ging in die Richtung.
Riesige Krokodile, fleischfressende Pflanzen - das hatte echt was !

Zumal das Gameplay echt abwechslungsreich war - was du allerdings nicht gespielt hattest, da Turtle Rock /bzw. 2K die besten Modi (Nest, Generator etc.) einfach aus der F2Play-Version rausgestrichen hat - und nebenbei das Balancing komplett zerstört hat, indem sie jedem Jäger die Kuppel-Fähigkeit zu geben, was wiederum eine der Klassen (den Trapper) völlig sinnfrei gemacht hat. [
Bevor du das nächste Mal also über was herziehst, dass du nicht kennst - spiel's erstmal selbst ;)


Das richtig bittere ist jedoch, dass Turtle Rock, die ja bis zu THQ Insolvenz' Anfang 2013 noch dort unter Vertrag standen, sich infolge dessen sich von dort freikaufen wollten, 2K jedoch leider mehr geboten hatte. :-$
Wer weiß, was ansonsten aus "Evolve" geworden wäre...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass UT auf Eis gelegt wurde wusste ich gar nicht.
Schade, zumindest die Grafik fand ich super. Tolle Ausleuchtung der Level.
Selbst gespielt habe ich es aber nicht.

Aber hey, so negativ ist der Artikel hier doch gar nicht. Eher neutral.
Fand ich auch.
Während ich den anderen stark kritisiert habe, finde ich den hier ok.
Er liest sich eher wie ein Recap anstatt Kritik.

Eigentlich müsste ich jeden Abend vor dem Schlafengehen in Gedenken an Evolve eine Kerze anzünden - so ein geniales Spielprinzip, zerstört einzig und allein durch schnöde Geldgier :-(
Ich muss sagen bei mir lag es mehr am Pacing des Spiels. Dieses Nachstellen hat mir leider nicht gut gefallen.
Ansonsten hätte ich evtl. die F2P Variante noch mal gespielt.
Wobei du schon recht hast, dass die negative Presse sicher das Hauptproblem war.

Die KI hat einen wenigstens weder über-noch unterfordert, wenn man wusste, was zu tun war.
Naja, wenn dir ein MP Shooter gegen die KI mehr Spaß macht, ist das meiner Meinung nach schon ein ziemlich schlechtes Zeichen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mein erster Gedanke bei Unreal Tournament damals? "Endlich ein Spiel das sagt was ich denke!"

Aber Spass bei Seite.

Für mich werden Klassiker wie UT2k4 immer ein Platz im Herzen haben, die Generation Spiele die mir viel Spass bereitete und wo man aktiv kein Internet brauchte um miteinander zu spielen.

Heutzutage wird "Lan" wie ein Feature betont was eigentlich mal normal war.
 
Habe schon über 200 Stunden auf Quake Champions runtergerissen, mochte auch Quakeworld, Q2 und Q3 Arena, von daher genau mein Ding. Hält den alten Sack was Reaktion usw. betrifft fit. Habe auch viel Spass dabei, Noobs zu klatschen.
Die restlichen Shooter langweilen mich.
 
quake, unreal tournament und auch doom haben ewig pausiert, die beiden anderen großen shooter-(sp-)ips aus früheren zeiten half life und duke nukem sind komplett tot. und jetzt sollen pugb und fortnite am scheitern eines möglichen revivals schuld sein?
 
King of the Hill ist bei den Shootern für mich immer noch UT2k4. Ich weiß noch als ich damals in der Schule die Waffenschadenszahlen und deren Dropzeiten auswendig gelernt habe (da war ich 13!). Da waren Shooter noch richtig was für das Hirn (vor allem, wenn man die Dropzeiten drin hatte), bevor dann CoD und Co. mit den Loadouts um die Ecke kamen. Aber so ein Shooter schön nach alter Schule hätte was: Er würde zumindest auffallen. Ich denke da gerade an meinen Lieblingsmodus in UT2K4: Double Domination auf "Core"...
 
Quake war nie so wirklich mein Fall, kann auch nicht sagen warum.
Um Unreal Tournament ist es mir aber schade. Habe dort einige epische Stunden verbracht mit all den verschiedenen Spiel-Modi. Schade, dass der Nachfolger jetzt erstmal auf Eis liegt.
Und ich vermisse die Erwähnung von sowas wie Last Man Standing.
Oder auch Deathmatch wie in Perfect Dark. Jeder hatte die Standard-Waffe und alle anderen Waffen musst man sich in den Maps zusammensuchen, glücklich war der, der die Kanone hatte, mit der man durch Wände schießen konnte. :D
 
"Doch beim Release 2018 dürfte sich der Ego-Shooter zwischen alle Stühle setzen: Die Veteranen rebellieren gegen die Unterschiede der spielbaren Charaktere und neue, junge Spieler sind vollauf mit ihren Battle-Royale-Eskapaden beschäftigt. "

Dann ist man auch selbst schuld, wenn man sich zwischen die Stühle setzen lässt. Man muss sich für eine Richtung entscheiden und die dann durchziehen.
Warum nicht ein Quake alter Schule mit neuer schönen Grafik? Warum sich dem anderen anbiedern und sich selbst dann überflüssig machen?

Ich muss ja ehrlich sagen, dass mich solche Shooter wie H1Z1, PUBG und Fortnite völlig kalt lassen. Ein neues UT dagegen, was so ist wie die alten Teile, das würde ich mir wohl sofort kaufen ;)
 
Ich muss ja ehrlich sagen, dass mich solche Shooter wie H1Z1, PUBG und Fortnite völlig kalt lassen. Ein neues UT dagegen, was so ist wie die alten Teile, das würde ich mir wohl sofort kaufen ;)
This! Genauso sehe ich es auch.
UT wäre bei mir direkt in der Vorbestellung drin.

Ich versteh nicht warum Epic erst ein neues UT vor hatte nur um es mittendrin dann auf Eis zu legen. /.Facepalm
 
das neue UT haben die konstant gegen die Wand gefahren, es war bisher nicht richtig gut. also besser canceln und gut ist (gameplay änderungen wurden immer dämlicher zuletzt).

und dass man früher nur Deathmatch gespielt hat und es das einzig Wahre war... naja stimmt nicht.
TDM, CTF oder andere Teammodes bieten da deutlich mehr Tiefe und bringen mehr Taktik mit ins Spiel.
Deathmatch war eigtl langweilig, genauso wie jetzt PUBG (welches noch viel langweiliger ist). :P

und was PUBG/Fortnite einfach fehlt, ist das Movement.
Gerade UT/Quake leben vom komplexen Movement, viele Anfänger lernen sowas schwer oder nie.
wenn ich von A nach B möchte, habe ich in UT/Quake was zu tun und Spass daran. Bei PUBG ist es stupides rumlatschen und zum einschlafen.

zu Quake Champions:
die verschiedenen champs sind weniger das Problem und sind derzeit sogar gut balanced (gameplay ist sogar richtig gut).
eher technische Probleme stoßen einige Veteranen sauer auf (hitboxen oder netcode der manchmal eskaliert).
ansonsten warten hier viele auf mehr content/ctf modus und auf die fixes gegen die Kinderkrankheiten.
monatlich gibts hier auch ein großes update und die devs wissen was noch zu machen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Doch beim Release 2018 dürfte sich der Ego-Shooter zwischen alle Stühle setzen: Die Veteranen rebellieren gegen die Unterschiede der spielbaren Charaktere und neue, junge Spieler sind vollauf mit ihren Battle-Royale-Eskapaden beschäftigt. "

Dann ist man auch selbst schuld, wenn man sich zwischen die Stühle setzen lässt. Man muss sich für eine Richtung entscheiden und die dann durchziehen.
Warum nicht ein Quake alter Schule mit neuer schönen Grafik? Warum sich dem anderen anbiedern und sich selbst dann überflüssig machen?

Ich muss ja ehrlich sagen, dass mich solche Shooter wie H1Z1, PUBG und Fortnite völlig kalt lassen. Ein neues UT dagegen, was so ist wie die alten Teile, das würde ich mir wohl sofort kaufen ;)

Man wollte halt so viele potentielle Käufer wie möglich ansprechen und hat dabei vielleicht vergessen das man nie alle zufriedenstellen kann.
 
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