Außer dass es einem Zeit kostet, die Spreu vom Weizen zu trennen, sehe ich nicht was daran irgendwo schwer sein soll. Die einzige Schwierigkeit die ich damit habe ist die, meine wertvolle Freizeit mit der Inventarentrümpelung in einem Computerspiel zu vergeuden.
Haben wir hier ein bisschen aneinander vorbei gequasselt? Ich schrieb doch gar nicht, dass unbegrenzte Traglast ein Spiel schwerer macht.

Ich schrieb, dass es ein Spiel leichter macht. Einfach, weil man nicht aufpassen muss, was man mit sich trägt. Man kann alles einsammeln, ohne Rücksicht auf den virtuellen Rücken. Und dann die Spreu vom Weizen trennen ist dann schlichtweg nervtötend und, wie du sagtest, sehr zeitaufwendig.
Beispiel: In einem solchen Inventar könnte man theoretisch unendlich viele Kräuter und Tränke mit sich tranken, die man sich schließlich während des Kampfes einfach alle rein pfeift. Damit wäre man im Extremfall ja beinahe unbesiegbar und macht das Spiel somit auch leichter.
Tatsächlich würde ich es begrüßen, wenn man nur (auch in einem Open World-RPG) so und so viele Waffen und andere Items mit sich rum tragen kann. Selbst in TES ist es theoretisch möglich, hunderte Waffen und Schilde im Inventar zu haben. Und das ist einfach unrealistisch und irgendwann verliert man die Übersicht.
So wie bei dem Ende von Mass Effect 3, bei dem alleine die letzte Aktion entscheidet welche Endsequenz abgespielt wird?
Mass Effect 3 ist jetzt irgendwie ein blödes Beispiel, weil einfach schlecht umgesetzt. Ein halbgares Mittelding sozusagen.
Wenn die NPCs eine Sprachausgabe spendiert bekommen haben, dann würde mir kein Grund einfallen weshalb dies beim eigenen Char nicht möglich sein sollte.
Trägt sicher zur Atmo bei, aber dies meinte ich nicht. Auch nicht dass sie zu viel sprechen, sondern einfach den vorgegebenen Text aufsagen ohne eine "echte" Interaktion.
Ein Satz vom Char darauf ein Dutzend vom NPC, wieder ein Satz vom Char ohne auf das vorherige gesagte wirklich einzugehen usw...
Letzteres steht, meiner Meinung nach, häufig in Verbindung mit fehlender oder vorhandener Sprachausgabe des eigenen Charakters. Das Gefühl, einen "Monolog" im Dialog zu hören, hatte ich z.B. in The Witcher aufgrund der Sprachausgabe Geralts nie. Dagegen in TES schon eher. Aber eine Sprachausgabe für den Charakter ist nunmal oft nicht möglich. TES bietet z.B. zig Völker an und man kann seinen Charakter völlig individuell gestalten. Da kommen so derart viele Varianten zustande, dass eine Sprachausgabe schlichtweg keinen Sinn machen würde, weil die Stimme dann nur zu den allerwenigsten Varianten passen würde.
Da hast du was missverstanden bzw. ich hatte mich auch nicht so klar ausgedrückt. Was ich meinte war, dass z. B. das Attribut Geschicklichkeit nicht unendlich steigerbar sein sollte, so dass bei einer Zahl X Schluss ist oder es zumindest viel schwieriger wird und damit nur noch in kleineren Schritten erhöht werden kann.
Dies ist z. B. im Ansatz bei Gothic 1 schon ganz gut gemacht worden, dort ging bis max.100 und ab dann konnte man nur noch durch Tränke weiter erhöhen.
Dies wurde wenn ich mich richtig erinnere in Gothic 2 ad absurdum geführt, da es keine wirkliche Grenze mehr gab und man nach Kräuter für diese Tränke suchen konnte musste...
Es war nichts mehr besonderes einen zu finden
Ich hab dich schon richtig verstanden. Das war nämlich eher eine Zustimmung meinerseits.
Bezüglich Charakterentwicklung...freie Entwicklung ja. Aber innerhalb eines begrenzten Rahmens. Drei "Klassen" oder Wege, die man einschlägt, z.B. Kampf, Magie oder 'Schatten', und innerhalb dieser Wege darf man sich frei entfalten. Im Optimalfall sollte das aber auch nicht nur Auswirkungen auf die Entwicklung an sich haben, sondern auch darauf, welche Quests man annehmen kann und welche nicht. Ein Krieger z.B. hat in der Magiergilde immerhin nichts verloren. ^^