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Danke, aber nein danke! - Gaming-Features und Bräuche, auf die wir gern verzichten

Wäre die gleiche Argumentation wie Steam. Ich mag Steam nicht. Trotzdem muß ich damit leben, wenn ich Spiel XY zocken will. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Und da 99% der Spiele auf Steam, Origin, Uplay oder eine Kombination daraus setzen bleibt mir wenn ich neue PC-Spiele spielen will keine andere Chance, als diese Kröte zu schlucken. Aber wenn ich die Wahl hätte wäre es mir lieber, wenn es Steam und Co. nicht gäbe.

Das ist der beste Post im ganzen Thread. Alles was mit DRM zu tun hat ist Murks und ich will auch keine Accounts, Registrierungen, Online-Zwang und ähnliches. Ich möchte wetten, dass wenn die Industrie den Spielern die Wahl gelassen hätte zwischen Software mit und ohne DRM, hätten die Spieler sich für letzteres entschieden. Nun ist die Abhängigkeit von der Industrie da und man ist auf funktionierende Server angewiesen. Und das dies in die Hose gehen kann, wurde ja erst kürzlich bewiesen, als unzählige Spieler wegen Hackerangriffen weder auf STEAM noch auf Origin zugreifen konnten.
Ich würde mir also wünschen, dass es im Handel wieder Spiele gibt, wo man sich nicht irgendwo registrieren und anbinden muss. Dann wäre ich auch wieder bereit Spiele zu kaufen und ich würde auch mal wieder ein Spielemagazin kaufen, weil viele Vollversionen zwischenzeitlich auch mit DRM verseucht sind.
Weil die Industrie einen Teufel tun wird, das gewonnene Abnhängigkeitsverhältnis der Spieler aufzugeben, wird mein Wunsch wohl nicht erfüllt werden.
 
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Tablet-Unterstützung!!! Toll, dass man in Battlefield 4 jetzt so ins Spiel einsteigen kann. Und in anderen Spielen soll das zukünftig auch so laufen. Für mich ist das eher ein Gimmick, mit dem man zeigen will, wie weit man technisch schon gekommen ist. Aber richtig Battlefield kann man doch nur mit Maus und Tastatur oder Controller zocken.Tablet? Braucht doch eigentlich keiner!
 
Was mich auch sehr stört, ist das ganze Freischalt- und Rankinggedöns bei modernen Multiplayer-Spielen.
Ja, das mag zwar sehr motivierend sein und einen beim Rangaufstieg mit Glücksgefühlen überschütten.
Aber dadurch geraten Teamplay, Skill und der pure Spaß am Spiel in den Hintergrund.

Teamplay, weil sich keiner mehr fürs Team in Gefahr begeben will, da die K/D darunter leiden könnte.
Skill, weil sich der "Rang" nicht am Können des Spielers, sondern an der investierten Zeit bemisst.
Der Spaß, weil es so ist, als würde man nur noch für Geld und Karriere in die Arbeit gehen und nicht, weil einem die Arbeit Spaß macht.

Aber natürlich sind Onlinespiele mit Ranking lukrativer für die Spieleindustrie. Die Zielgruppe ist größer, da man nicht gut sein muss, um eines Tages "Sergeant of the Master Sergeants Most Important Person of Extreme Sergeants to the Max" zu werden. Und sobald ein halbgarer Nachfolger mit identischem Gameplay erscheint, wird das so akzeptiert - schließlich winken neue, freischaltbare Belohnungen. Der Vorgänger wird anschließend nie wieder angerührt und geht leise sterben.

Onlinespiele ohne Rankingsystem, die einfach Spaß machen, weil sie fordernd und komplex sind, werden dagegen über Jahre oder Jahrzehnte hinweg aktiv gespielt und sind weit mehr als ein Produkt, das man eine bestimmte Zeit lang konsumiert und anschließend wie ein benutztes Taschentuch wegwirft.
 
dazu muß ich noch sagen, daß es mich wahrlich erstaunt, wie schnell Du in Battlefield 4 aufsteigst,wahrscheinlich noch schneller als in Battlefield 3. Habe erst knappe 17 Stunden in diesem Shooter verbracht und bin schon Rang 16.
Soll ich das Spiel dann nach vier Monaten Dauerzocken in die Ecke werfen, weil nichts mehr motiviert,da schon alles erreicht worden ist?

Bezüglich dieses "Battlefields-Werdegang" möchte ich an Battlefield 2 erinnern.
Hier mußte einer noch für seine Lorbeeren ackern und Verleihrunden konnten auch vermasselt werden.
Für mich war dies jedenfalls spannender, als praktisch alle fünf Stunden befördert und mit Abzeichen überhäuft zu werden.

Ich bin der Meinung,
daß das schnelle Leveln in einem kurzen Spiel ok ist, aber in einem Spiel, welches mindestens zwei Jahre unterhalten soll?
Skyrim spiele ich seit 2011 und habe immer noch nicht alles im Spiel erreicht. Das motiviert.


PS:
weil das hier angeführt worden ist, bin ich auch nicht gerade über den neuen CommanderModus begeistert, da wahrscheinlich ein Tablet-Besitzer mir immer den Posten als PC-Nutzer wegschnappt. Ich bin auch nicht froh darüber, daß dieser Posten ein eigenständiges Spiel im Spiel ist und wenn, wie zu Battlefield 2-Zeiten gegen mich als Commander gemeutert wird, ich nicht am weiteren Spielverlauf teilnehmen kann.
Letztendlich fand ich den Commander in Battlefield 2 spannender.


Was mich aber seit Battlefield:Bad Company 2 nervt, ist, daß der Ami mit einer AK74 rumrennen kann und der Russe mit einer M60 oder dem amerkanischen Sturmgewehr. Weiter stört es mich in Shootern wie Battlefield,daß immer der andere als "Gamaskenmann" rummrennt und der Ami mit einer Basecap-Mütze, gleiche Klasse. Der Ami wird nie vermummt dargestellt.
 
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Was mich auch sehr stört, ist das ganze Freischalt- und Rankinggedöns bei modernen Multiplayer-Spielen.
Ja, das mag zwar sehr motivierend sein und einen beim Rangaufstieg mit Glücksgefühlen überschütten.
Aber dadurch geraten Teamplay, Skill und der pure Spaß am Spiel in den Hintergrund.

Teamplay, weil sich keiner mehr fürs Team in Gefahr begeben will, da die K/D darunter leiden könnte.
Skill, weil sich der "Rang" nicht am Können des Spielers, sondern an der investierten Zeit bemisst.
Der Spaß, weil es so ist, als würde man nur noch für Geld und Karriere in die Arbeit gehen und nicht, weil einem die Arbeit Spaß macht.

Aber natürlich sind Onlinespiele mit Ranking lukrativer für die Spieleindustrie. Die Zielgruppe ist größer, da man nicht gut sein muss, um eines Tages "Sergeant of the Master Sergeants Most Important Person of Extreme Sergeants to the Max" zu werden. Und sobald ein halbgarer Nachfolger mit identischem Gameplay erscheint, wird das so akzeptiert - schließlich winken neue, freischaltbare Belohnungen. Der Vorgänger wird anschließend nie wieder angerührt und geht leise sterben.

Onlinespiele ohne Rankingsystem, die einfach Spaß machen, weil sie fordernd und komplex sind, werden dagegen über Jahre oder Jahrzehnte hinweg aktiv gespielt und sind weit mehr als ein Produkt, das man eine bestimmte Zeit lang konsumiert und anschließend wie ein benutztes Taschentuch wegwirft.

Der Nachteil des Ganzen ist auch, dass es Betrügereien fördert.
 
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