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Indie Watch mit Knock-Knock: Peter Bathge über ein bizarres Horrorexperiment mit Frustgarantie

Sehr schöner Text, welcher mein Interesse an Knock-Knock stark gesteigert hat - mal schauen, ob ich mir das Teil in Bälde zulegen werde. Übrigens empfinde ich die fehlende Wertung als herrlich erfrischend; so kann ich mir ein möglichst individuelles Bild von dem Spiel machen, ohne an irgendwelche "objektiven" Zahlen gefesselt zu sein. Würde ich gerne öfters sehen! ;-)
 
Feedback zum Format: Auch wenn's jetzt unpersönlicher ist, finde ich die Entscheidung ok dich, Peter, nicht mehr im Video zu zeigen sondern mehr auf die Spiele zu fokussieren. Allerdings fand ich eine Übersicht über mehrere Spiele besser, da nicht jeder Titel für jeden geeignet ist und ansonsten 'immer' etwas für jedermann dabei war. Oder du machst solche individual Videos aber dann häufiger :)
Text und Video sind dabei schon fast übertrieben. Entweder Kurzeindruck via Video oder ausführlichere Präsentation als Text wenn's das Spiel denn hergibt und es die Mühe wert ist.


Das Video fand ich gut gemacht, den Text hab ich nicht gelesen; das Spiel sagt mir nicht so zu vom Videoeindruck...
 
Mich stört es nicht, wenn nur ein Titel pro Folge behandelt wird - solange dann genug Folgen entstehen und man kein Spiel verpasst.
Das Art Design von Knock Knock gefällt mir recht gut, ob das Spiel als solches mir aber gefallen würde....ich weiss es nicht.
 
Der "Sanity-Balken" ist echt das Kreuz des Spiels. In den "Dos and Don'ts" der Entwickler heißt es: "Beeil dich, wenn dein Gast aus dem Wald auftaucht". Und auch nach dem Auftauchen sagt der Bewohner "Ich muss mich beeilen und darf keine Zeit verschwenden." Ich bin im Ice-Pick Lodge Forum unterwegs und da gab es einige "Beschwerden" über die Sache. Viele hätten sich da eine genauere Erklärung gewünscht.

Insgesamt muss ich jedoch sagen: Ich habe 18 Stunden mit dem Spiel verbracht und bin eigentlich wie immer (bei einem Spiel von Ice-Pick Lodge (mit Ausnahme vielleicht von Cargo)) nicht enttäuscht. Definitiv eines der besseren Indie-Spiele. Ich gehöre auch zu denen, die es gut finden, dass man sich wirklich alles selbst zusammensuchen muss. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Es lohnt sich übrigens das Spiel mehrmals durchzuspielen, da man später immer wieder neue "Gäste" entdeckt, die ziemlich creepy sind.

EDIT: Ich war übrigens überrascht letztens zu lesen, dass es nicht das Ziel ist, das Morgengrauen zu erreichen, sondern das Haus wieder herzustellen. Also in jeder "Stage" alle Räume wiederherstellen. Ich werde es demnächst mal ausprobieren, vielleicht kommt man so in die Tür in der Mitte der Map. Auch wenn es verdammt schwer ist. Die Monster sollen angeblich nur dienen, die Zeit nicht allzu sehr nach vorne rücken zu lassen. Ob es stimmt: Ich weiß es nicht.

Danke jedenfalls an Peter. Wenigstens ein deutsches Spielemagazin, welches sich dem Spiel annimmt. Ich finde es echt schade, dass die seit The Void die Spiele von Ice-pick immer unbekannter geworden sind. Aber lieber unbekannte als gar keine Spiele.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab' das Spiel neulich auch auf Steam gesehen und mich schon gefragt, wie das Spiel wohl sein mag. Da hat das ja hier gepasst, dass ihr das Spiel besprochen habt.
Gefällt mir übrigens sehr gut so das Format, wobei ich das alte auch nicht schlecht finde. Hauptsache ihr berichtet weiter über solche Spiele ;-)

Mich wundert allerdings, dass das Spiel komplett auf Englisch ist, auf Steam steht nämlich auch Deutsch als Untertitel dabei.
 
Feedback zum Format: Auch wenn's jetzt unpersönlicher ist, finde ich die Entscheidung ok dich, Peter, nicht mehr im Video zu zeigen sondern mehr auf die Spiele zu fokussieren. Allerdings fand ich eine Übersicht über mehrere Spiele besser, da nicht jeder Titel für jeden geeignet ist und ansonsten 'immer' etwas für jedermann dabei war. Oder du machst solche individual Videos aber dann häufiger :)
Text und Video sind dabei schon fast übertrieben. Entweder Kurzeindruck via Video oder ausführlichere Präsentation als Text wenn's das Spiel denn hergibt und es die Mühe wert ist.


Das Video fand ich gut gemacht, den Text hab ich nicht gelesen; das Spiel sagt mir nicht so zu vom Videoeindruck...

"Schuld" sind ja die bösen Schwiegermütter... oder welche Mütter noch mal? ;) Ich find' es gut, das man sich mit einem einzigen Spiel näher befasst und nicht nichtssagend mit vielen. Wieso sind Text und Video übertrieben??? Passt schon so, Peter :)

Ich war übrigens überrascht letztens zu lesen, dass es nicht das Ziel ist, das Morgengrauen zu erreichen, sondern das Haus wieder herzustellen. Also in jeder "Stage" alle Räume wiederherstellen. Ich werde es demnächst mal ausprobieren, vielleicht kommt man so in die Tür in der Mitte der Map. Auch wenn es verdammt schwer ist. Die Monster sollen angeblich nur dienen, die Zeit nicht allzu sehr nach vorne rücken zu lassen. Ob es stimmt: Ich weiß es nicht.

Danke jedenfalls an Peter. Wenigstens ein deutsches Spielemagazin, welches sich dem Spiel annimmt. Ich finde es echt schade, dass die seit The Void die Spiele von Ice-pick immer unbekannter geworden sind. Aber lieber unbekannte als gar keine Spiele.

Wovon genau wird man da eigentlich wie umgebracht, also zum Levelneustart verdonnert?

Dem Schlusssatz kann ich mich nur anschließen :)
 
Das etwas veränderte Format passt schon, ganz besonders gut finde ich die Konzentration auf nur ein Spiel. Aber wie LouisLoiselle schon schrieb hoffe auch ich, das es jetzt vielleicht etwas öfters neue Folgen gibt.
 
Ein Balken für den geistigen Zustand der Figur?
Die Entwickler scheinen damals Eternal Darkness gespielt zu haben. :D
 
Wovon genau wird man da eigentlich wie umgebracht, also zum Levelneustart verdonnert?

Also "umbringen" kann man nicht wirklich sagen. Das ganze läuft so ab: Während du spielst, vergeht die Zeit Richtung Morgendämmerung, oder anders ausgedrückt: Du hast ein Ziffernblatt, welches sich langsam auffüllt. Ab und zu findest du Standuhren, die dir Zeit dazugeben, meist so ein "5-Minuten-Stück", wenn du verstehst was ich meine. Rennst du in einen Gast hinein, wird die Zeit ein Stückchen zurückgesetzt. Das gilt aber nur für die Gäste aus dem Wald. Rennst du in einen Gast, der aus dem Riss kommt, werden dir ca. 35 Minuten vom 60 Minuten-Ziffernblatt abgezogen. Hat deine Uhr aber noch gar nicht so viel Zeit, dann wird das Level neugestartet und das Haus wird neu strukturiert, das heißt die Positionen der Zimmer verändern sich.

Ob das nun zu viel ist, was die Gäste aus dem Riss abziehen, oder zu wenig, ist wahrscheinlich Spekulationssache. Wenn es wirklich das primäre Ziel ist, nur die Räume wiederherzustellen, ist es vielleicht gerade richtig, dass so viel Zeit abgezogen wird, da man natürlich dadurch längere Zeit im Haus verbringen muss.

Ich werde es mir noch einmal in den kommenden Wochen anschauen, bin jetzt aber erstmal lange genug mit Pathologic beschäftigt, welches ich ENDLICH mal komplett durchspielen werde :)
 
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