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Gigantische Szenen: Diese Videospiele müssen dringend verfilmt werden!

a) Es muß ja nicht zwangsläufig genau die Spielhandlung kopiert werden.
So könnte man zB parallele Handlungsstränge darstellen, Vorgeschichten beleuchten oder als Parallel Universum eine zum Spiel widersprüchliche "Was wäre, wenn" Handlung erzählen.

b) Es ist anders, aber nicht unbedingt ein Rückschritt. Unplugged Versionen von Musikstücken sind ja auch kein technischer Rückschritt, sondern nur eine andere Herangehensweise.

c) Natürlich muß man entsprechende Eigenheiten beim Sprung in ein anderes Medium überarbeiten oder zusammenkürzen. Keiner will doch einen WoW Film sehen, in dem ein und derselbe Boß abgefarmt wird, bis er endlich das Item X fallen läßt.

a) Das stimmt wohl, solche medienübergreifenden Handlungsverknüpfungen gab es ja schon öfter und waren meines Wissens wohl auch nicht immer schlecht gemacht, wichtig bleibt dann aber vor allem, dass jeder Teil auch gut für sich stehen kann und zum Beispiel der FIlm nicht zwingend die Kenntnis des Spiels und umgekehrt voraussetzt. Wenn das Ganze gut gemacht ist und es nicht so aussieht als gäbe es den Film nur, um noch etwas mehr Geld aus der Marke zu quetschen, warum nicht.

b) Rückschritt war vielleicht ein etwas zu heftiges Wort. Ich habe ja auch nicht "technischer" sondern "medialer Rückschritt" geschrieben, jedoch wollte ich damit nicht sagen, dass Spiele Filmen überlegen sind, weil sie zusätzlich Interaktion bieten. Ich hoffe, dass das klar geworden ist, darüber habe ich ja später noch in Bezug auf Buchverfilmungen geschrieben. Jedes Medium hat für sich seine Berechtigung, aber ich bin der Ansicht, dass es Stoffe gibt, die nicht in allen Medien gleich gut funktionieren.

c) Selbstverständlich können und sollen die Spielehandlung und insbesondere der Ablauf nicht 1:1 übernommen werden für einen Film, das würde ja auch wirklich keinen Sinn ergeben (Dafür gibt es ja auch Let's Play-Videos ;-)). Aber ich denke halt, dass es allgemein schwierig ist, die Balance zu finden, wie viel von dem Spiel man in den Film übertragen kann/muss, damit er seine Berechtigung sowohl als eigenständiges Werk als auch als Umsetzung des Spiels hat. Und da liegt ja gerade der Punkt, wie schon oben geschrieben: Nur weil ein Spiel eine tolle Handlung hat, muss daraus noch lange kein toller Film werden, eben weil die Handlung auf das Medium Spiel zugeschnitten wurde. Das gilt sogar noch mehr als bei Büchern, weil die interaktive Dimension, die ja in den besten Fällen für die Handlung von großer Bedeutung ist, im Film wegfällt. Einen großen Teil der Faszination bei Spielen mit guten Geschichten macht ja eben gerade aus, dass man diese durch seine Spielweise beeinflussen kann. Ohne das bleibt dann auch nicht immer zwangsläufig eine genauso gute Geschichte übrig.

Wie gesagt, es kann aber natürlich auch Ausnahmen geben.

Prinzipiell stimmen deine Argumente, aber imho wollen viele Gamer nur deshalb keine Verfilmungen weil
1.) die Spieleindustrie Hollywood oft ziemlich vorführt: Wenn man bedenkt dass bei den Games die Handlung oft nur "nett" sein muss (vgl. CoD) und Steuerbarkeit/Grafik viel mehr zählt.
2.) es schon derbe Enttäuschungen gegeben hat: Nichts desto trotz gibt es imho einige positive Bsp wie Prince of Persia (war nicht sooo schlecht).

Nichtsdestotrotz kann ich dem Artikel nur vollkommen zustimmen, dass (peinlicherweise) die Handlung & Storytelling von einigen Games um viiiiiiieles besser ist als sämtlicher Dreck der aus Hollywood kommt! Was imho definitiv in der Liste fehlt: Indiana Jones 4: Fate of Atlantis! An keinem Spiel sieht man besser wie dämlich Hollywood ist: Hätte man einfach diese Handlung übernommen, wären die Zuschauer mit feuchten Augen aus dem Kino gekommen... leider hat man beim tatsächlichen Indy 4 Film das Popcorntüte gleich als Kotzbeutel gebraucht!

1. Stimme zu, aber wie gesagt, wenn das Spiel die Story schon in optimaler Weise erzählt, warum dann überhaupt verfilmen? Der Stoff an sich kann dadurch meiner Meinung nach eigentlich nicht mehr wirklich dazugewinnen.

2. Klar gab es viele Enttäuschungen, und das mag auch daran liegen, dass die Macher den Stoff oftmals wohl nicht ernst genommen haben und hauptsächlich noch ein bisschen schnelle Kohle machen wollten. Dass Spiele auch Stoff für gute Filme bieten können bezweifle ich ja auch überhaupt nicht. Prince of Persia war tatsächlich ein ganz annehmbarer Film. In dem Artikel geht es aber darum, dass diese Spiele "dringend verfilmt" werden müssten, als ob dadurch irgendein Mehrwert gegenüber dem Spiel entstehen würde. Und das sehe ich aus den genannten Gründen eben nicht. Nette Unterhaltung kann es aber trotzdem sein.

Indy 4 vs Fate of Atlantis: Könnte nicht mehr zustimmen. Fate of Atlantis als Film wäre der Hammer gewesen. Aber hier kommt natürlich hinzu, dass Indiana Jones zuerst ein Film war, und dass Adventures auch in der Regel schon ziemlich filmähnliche Stories haben.
 
Ich finde Mass Effect und Assassins Creed gehören noch rein,ach ja und Skyrim und the witcher.Das wär echt supeeeerrrrr
 
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