Der Artikel ist wirklich recht fehlerbehaftet. Aber hey...es ist Sonntag.

Trotzdem schöner Artikel.
Ich selbst habe eher weniger etwas gegen die x-te Fortsetzung. Das Problem der heutigen Zeit ist schlichtweg nur, dass viele Entwickler Gameplayelemente stutzen, um das Spiel für den Massenmarkt anzupassen. Hätte es z.B. für DA2 keine solche Kritik gehagelt, man hätte aus dem 3. Teil wohl vermutlich einen DevilMayCry-Abklatsch entwickelt.
Oder es geschieht gar keine Entwicklung, wie etwa bei CoD. Die Serie hat sich aller spätestens seit dem 4. Teil nicht mehr weiter entwickelt. Die Story war stets nur Mittel zum Zweck und nicht dazu gedacht, um den Spieler voran zu treiben. Das war schon in CoD1 und 2 so. Wenig Aufwand, viel Einnahmen. Und andere Entwickler sprangen auf diesen Zug auf, machten Sequels einfacher, actionorientierter.
Dabei zeigt doch gerade Dark Souls, dass auch schwere Spiele, die nicht einzig auf Action ausgelegt sind, ihre Daseinsberechtigung haben. Auch ein CoD hat seine Daseinsberechtigung, ebenso wie "interaktive Filme" wie Heavy Rain oder Beyond Two Souls. Aber durch den CoD-Hype geriet die Branche in einen grauen Action-"Wir machen alles simpler"-Einheitsbrei, von dem selbst Rollenspiele betroffen sind.
Ich behaupte, dass sogar Bethesda mit Skyrim auf diesen Zug in gewisser Weise aufgesprungen war. Nicht aufgrund des Kampfsystems, denn das ist ordentlich gelungen. Es ist schlicht zu "simpel", weil es viel kampforientierter ist. In Oblivion etwa hatte man noch weit mehr Möglichkeiten, Quests durch Redekunst zu lösen. Derartige Methoden sind in Skyrim eine wahre Rarität. Ich habe tatsächlich bisher nur einmal in Skyrim erlebt, dass ich eine Quest durch Redekunst lösen konnte. Der Rest...nun, drauf kloppen, ggf. Questgegendstand abholen und wieder zurück.
Gerade im RPG-Genre wäre technisch und spielerisch sehr viel mehr möglich gewesen und sei es auch nur im Detail.