Enisra
Großmeister/in der Spiele
Während der Bosserklärung rennt mein Charakter einfach los und mitten in den Boss rein. Da hatte ich sehr, sehr merkwürdige Erlebnisse.
Hast du dabei zufällig Leeeeeroy JEEEENNNKINS ins TS gebrüllt?

Während der Bosserklärung rennt mein Charakter einfach los und mitten in den Boss rein. Da hatte ich sehr, sehr merkwürdige Erlebnisse.


jaja, früher war doch alles besser, bin über kabel gestolpert, der klang war so beschissen, dass er nur noch von der miserabelen grafik übertroffen wurde, und wer will denn bitte sprachausgaben wenn ich auch nen roman lesen kann....
was für ein scheiss artikel, ich dachte hier werden features von oldschool games erwähnt wie sie bei den stark arcadelastigen modernen spielen nicht existieren - und dann werden errungenschaften, die das spielen ausnahmslos besser machen angeprangert. euch "insert expletive here" nostalgiker soll mal einer verstehen...
Doch ich schon.....weil ich ab und zu auch gerne am Fernseher vom Sofa aus daddle....Bei kabellosen Gamepads oder erst recht Tastaturen sehe ich den Vorteil ehrlich gesagt nicht.

jaja, früher war doch alles besser, bin über kabel gestolpert, der klang war so beschissen, dass er nur noch von der miserabelen grafik übertroffen wurde, und wer will denn bitte sprachausgaben wenn ich auch nen roman lesen kann....
was für ein scheiss artikel, ich dachte hier werden features von oldschool games erwähnt wie sie bei den stark arcadelastigen modernen spielen nicht existieren - und dann werden errungenschaften, die das spielen ausnahmslos besser machen angeprangert. euch "insert expletive here" nostalgiker soll mal einer verstehen...
*facepalm*
was dümmeres ist dir auch nicht eingefallen oder?
Aber ich würde ein Spiel, das auf Textdialoge setzt, wohl eher weniger spielen. Naja, in gewisser Weise hat er aber auch Recht. Wenn auch sicher nicht in allen Punkten, aber auch ich verstehe nicht, wie man z.B. reine Textdialoge vermissen kann. Dieses Prinzip ist veraltet und heutzutage ist sehr viel mehr möglich. Reine Textdialoge sind nur für den Retroflair gut, für die Hardcore-Nostalgiker.Aber ich würde ein Spiel, das auf Textdialoge setzt, wohl eher weniger spielen.




Der Kern seiner Aussage stimmt ja: Früher war eben NICHT alles besser. Das ein oder andere blieb erhalten, anderes wurde von neuem und besserem abgelöst. Vermissen tu ich eigentlich nur einen gewissen Anspruch in Games, gerade was Rollenspiele angeht.
Das hat mit Hardcore-Nostalgie wenig zu tun. Die Frage ist eher, welche "Basisrichtung" man mit seinem Spiel einschlägt -> reines Spiel, interaktiver Film oder interaktiver Roman. Mit reinem Spiel meine ich so Spiele wie Tetris, die überhaupt keine Dialoge haben bzw. keinen Wert auf dieses Element legen. Ansonsten sind heutzutage fast alle Spiele als interaktive Filme angelegt, d.h. man sieht praktisch einen Film zum Mitspielen. Dafür braucht man natürlich gesprochene Dialoge, wie im Film eben. Daneben gibt es noch die fast vergessene Richtung des interaktiven Romans, der früher ganz klassich in Text-Adventures sogar komplett ohne Bild- oder Videoinhalte ausgekommen ist. Später wurde das Prinzip in Spielen wie Planescape Torment oder Baldurs Gate mit visuellen Inhalten verknüpft, aber im Grunde handelt es sich immer noch um Spiele, die dem Prinzip des interaktiven Romans folgen. Statt visueller Reize übernimmt Text die Rolle des Storytellings.....
Um es überspitzt zu formulieren: textbasiere Formen sind nicht etwa veraltet, sondern ihr Aussterben ist ein erneuter Beweis der Verblödung der Gesellschaft. Warum auch noch Bücher lesen, wenn man Filme kucken kann? Dafür braucht man seinen Grips nicht groß anstrengen, kann sich genüsslich im Sofa zurücklehnen und außerdem gehts auch noch viel schneller....
Das Prinzip hat also nichts mit veraltet zu tun und es ist auch nicht "mehr" möglich. Es wird heute schlicht in einer Richtung entwickelt, die dem Trend mehr entspricht, wo alles einfaches und schnell verdauliches Entertainment sein muss. Das ist die traurige Wahrheit.....
Aber es gibt durchaus noch ein paar Leute, die auf Bücher und Co stehen, weil sie Filmen in punkto Story und Charakteren im Prinzip weit überlegen sind, natürlich wenn man ein Mindestmaß an Vorstellungskraft mitbringt.....![]()
Außerdem kann man ohne Sprachaufnahmen auch längere Dialoge oder Texte machen. Würde man ein Spiel wie Planescape Torment komplett mit Sprachausgabe machen, würden sicher die Hälfte der Texte gestrichen werden, weil es sonst zu teuer wird. Nachteil ist eben, dass es nichts für Lesefaule ist oder Leute, die eben alles vertont haben möchten, weil sie sich dann besser mit dem Charakter identifizieren können (Geschmacksache).Das hat mit Hardcore-Nostalgie wenig zu tun. Die Frage ist eher, welche "Basisrichtung" man mit seinem Spiel einschlägt -> reines Spiel, interaktiver Film oder interaktiver Roman. Mit reinem Spiel meine ich so Spiele wie Tetris, die überhaupt keine Dialoge haben bzw. keinen Wert auf dieses Element legen. Ansonsten sind heutzutage fast alle Spiele als interaktive Filme angelegt, d.h. man sieht praktisch einen Film zum Mitspielen. Dafür braucht man natürlich gesprochene Dialoge, wie im Film eben. Daneben gibt es noch die fast vergessene Richtung des interaktiven Romans, der früher ganz klassich in Text-Adventures sogar komplett ohne Bild- oder Videoinhalte ausgekommen ist. Später wurde das Prinzip in Spielen wie Planescape Torment oder Baldurs Gate mit visuellen Inhalten verknüpft, aber im Grunde handelt es sich immer noch um Spiele, die dem Prinzip des interaktiven Romans folgen. Statt visueller Reize übernimmt Text die Rolle des Storytellings.....
Um es überspitzt zu formulieren: textbasiere Formen sind nicht etwa veraltet, sondern ihr Aussterben ist ein erneuter Beweis der Verblödung der Gesellschaft. Warum auch noch Bücher lesen, wenn man Filme kucken kann? Dafür braucht man seinen Grips nicht groß anstrengen, kann sich genüsslich im Sofa zurücklehnen und außerdem gehts auch noch viel schneller....
Das Prinzip hat also nichts mit veraltet zu tun und es ist auch nicht "mehr" möglich. Es wird heute schlicht in einer Richtung entwickelt, die dem Trend mehr entspricht, wo alles einfaches und schnell verdauliches Entertainment sein muss. Das ist die traurige Wahrheit.....
Aber es gibt durchaus noch ein paar Leute, die auf Bücher und Co stehen, weil sie Filmen in punkto Story und Charakteren im Prinzip weit überlegen sind, natürlich wenn man ein Mindestmaß an Vorstellungskraft mitbringt.....![]()
Aber die Komplexität eines Spiels, speziell eines RPGs, schränkt es nicht zwangsläufig ein. natürlich war früher nicht alles besser:
wer würde denn heute bspw noch eine karte auf karo-papier mitmalen wollen in einem rpg?
ich behaupte mal wirklich niemand, nicht einmal die ultra-hardcore-nostalgiker würden ernsthaft auf eine automapping-funktion verzichten wollen.
falls doch - hände hoch!
Ich vermisse die großen Boxen samt Handbuch auch sehr.Leider gibt es die ja nicht mehr, sondern nur in großen Ausnahmefällen.
Und was "Kabel" betrifft: Ich hatte auch mal eine zeitlang Maus, Tastatur und Gamepad ohne, aber das möchte ich nie wieder. Erstens wird man verrückt, weil man ständig Batterien wechseln muss, zweitens find ich das nie so präzise wie mit Kabel, drittens hat bei mir die Tastatur dann oft verrückt gespielt.
Wenn ich hier im Chat war, hatte mit Leuten gechattet und war dann mal weg, dann kam später manchmal das große Erwachen. All das was ich geschrieben hatte, wurde ständig in den Channel kopiert und ich wurde schon gefragt ob ich besoffen bin. Oder einmal beim WoW Raid. Während der Bosserklärung rennt mein Charakter einfach los und mitten in den Boss rein. Da hatte ich sehr, sehr merkwürdige Erlebnisse.
Seitdem möchte ich das nie wieder haben. Allein der Batterieverbrauch war schon krank.![]()
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