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Spiele-Sommerschlussverkauf bei Steam: 20 % auf alles außer Tiernahrung - der Kommentar

Ob die Laden um die Ecke noch Chancen hat? - Ich würde meinen dass er sie hat. Ok, sicher nicht mehr in Großstädten mit Mediamarkt & Co. sowie Flächendeckenden Breitbandanschluss 6k+. In kleinen Orten und den ländlichen Gegenden sieht das ganze dagegen anders aus, ich schätze hier könnte sich solch ein Laden noch lohnen, wobei hier natürlich weniger Kundschaft vorhanden ist. Am Endewir es, wie Sie es schon gesagt haben, auf eine Spezialisierung der Geschäfte hinauslaufen. Heißt Uncut,Indiziert,Special Editions,... Bei uns gibts noch einen solchen Laden. Neben (wenig) ps/xbox verkauft er auch Oldies und Filme welche in Deutschland (bestenfalls) selten sind. Reichen tut das alleine jedoch nicht für einen (seinen) Lebensunterhalt.
 
Also bei uns hat erst vor circa einem Jahr oder anderthalb so eine reine Spielehandlung direkt an der Hauptstraße aufgemacht.
War noch nicht drinn.
Kannte bis dahin solche Läden aber auch nicht.
Nachdem das Karstadt-Kaufhaus geschlossen wurde bin ich halt zum Müllermarkt-Kaufhaus gewechselt und gehe auch ab und zu bei Euronics vorbeischauen.
Bei mir hängt wirklich alles vom Preis und der Verfügbarkeit ab.
Da für mich 99 % der heute erscheinenden Spiele keinen Vollpreis mehr wert sind und ich von den wenigen Käufen zum Vollpreis, mit Ausnahmen, fast durchweg enttäuscht bin, geht mein durchschnittliches Interesse erst bei unter 30€ besser 20€ los. Zum größeren Teil auch erst bei den Budgetreihen oder gar Spielezeitschriftvollversionen.

Aktuell Kingdoms of Amalur : Reckoning aus der Reihe EA Value Games.
Zum Vollpreis wäre ich wahrscheinlich ausgetickt, doch bei 9,99€ gehe ich bereits ganz anders an ein Spiel ran und bin dann manchmal doch wirklich positiv überrascht.

Ob solche kleinen speziellen Fachhändler auch in Zukunft noch eine Chance haben, hängt aber auch mit ihrem Standort zusammen.
In Gegenden wo kein Geld da ist oder der Euro nicht so salopp in der Tasche sitzt werden potentielle Kunden immer mehr auf die Billigketten oder dann das Internet zugreifen.
Dort wo das Geld etwas mehr vorhanden ist wird es auch vermehrt Leute geben die das "Fachsimpeln" und einen höheren Preis dem Internet oder den großen Märkten vorziehen.
 
Dort wo das Geld etwas mehr vorhanden ist wird es auch vermehrt Leute geben die das "Fachsimpeln" und einen höheren Preis dem Internet oder den großen Märkten vorziehen.
Nur wird dort die Ladenmiete erfahrungsgemäss recht hoch sein. So dass sich grad mal noch Kleiderläden mit ihren extremen Magren das leisten können.
 
Abhängig ist der Kaufort meiner Spiele allen voran durch den Preis; wer das bessere Angebot macht, hat zumeist gewonnen. Dementsprechend ordere ich mittlerweile den Großteil meiner Spiele aus der UK, zumal dort mitunter pro Spiel rund 15-20 Euro gespart werden können. Den in Deutschland herrschenden Vollpreis von rund 50-60 Euro zahle ich mittlerweile nur noch recht selten. Ob der kleine Spieleshop um die Ecke noch eine Chance hat? Fraglich. Auch gewisse Spezialisierungen, wie sie in der Kolumne aufgeführt wurden, sprechen nur ein Nischen-Publikum an und können meiner Meinung nach nicht langfristig binden. Dementsprechend ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis kleine und liebgewonnene Spieleshops ihre Pforten schließen müssen - auch, wenn es traurig scheint. Auch ich liebe kleine, liebevoll gestaltete Shops, in welchen ernsthafte Gamer für Gamer arbeiten - und unterstütze diese gerne. Doch können sie eben nicht mit den großen und dominanten Internet-Handel, zudem großen Technik-Ketten mithalten. Generell neigt sich der Retail-Handel nach und nach dem Ende zu; das Download-Zeitalter ist längst angebrochen, nach und nach wird es klassische Boxen verdrängen. Zumindest den Großteil. Collector´s Editions und vergleichbare Special-Ausführungen von Spielen werden auch fortwährend ihren Weg in die Zimmer der Spieler finden - nur wird die klassische Box und der darin enthaltene Datenträger nach und nach zu einem Auslaufmodell, was wiederum auch dem kleinen Retail-Shop um der Ecke nicht zuträglich sein wird. Auch Gebrauchtspiele werden sicherlich früher oder später ein Ende finden, auch wenn Sony eine tolerante Politik zu diesen anstrebt. Wie dem auch sei: In der Summe würde ich gerne weiterhin die kleinen, aber feinen Spiele-Shops sehen - nur: Aus einer realistischen Perspektive ist es fraglich, wie lange diese bestehen können.
 
Ob die Laden um die Ecke noch Chancen hat? - Ich würde meinen dass er sie hat. Ok, sicher nicht mehr in Großstädten mit Mediamarkt & Co. sowie Flächendeckenden Breitbandanschluss 6k+. In kleinen Orten und den ländlichen Gegenden sieht das ganze dagegen anders aus, ich schätze hier könnte sich solch ein Laden noch lohnen, wobei hier natürlich weniger Kundschaft vorhanden ist.
Gerade in den kleinen ländlichen Gegenden hält sich so ein Spezial-Kram überhaupt nicht. Wenn ich daran denke, wie viele kleine PC-Läden hier in meiner Stadt (weniger als 30K Einwohner) in den letzten Jahren nur kurz eröffnet und wieder geschlossen wurden. Man ist es gewohnt Dinge zu bestellen oder in die nächste größere Stadt zu fahren um dort zu kaufen. Das Internet macht das Bestellen natürlich noch leichter als früher, dazu kommen noch die Downloads.

So einen Videospiel-Tempel gab es auch mal in einer größeren Stadt in meiner Nähe. In den 90ern habe ich da noch Amiga und nachher PC-Spiele gekauft. Irgendwann war es dann nur noch ein Versandhandel und vor gut einem Jahr war dann ganz Schluss. Das ist halt eine Entwicklung die man nicht aufhalten kann, genau so wie mit das Videothekensterben. Früher hatten wir hier selbst in meiner kleinen Stadt 3 bis 4 Videotheken, heute keine einzige mehr.
 
"Was meint ihr? Hat der "Spieleladen um die Ecke" noch eine Chance gegen Elektromarkt, Fachhändler, Versender und Download? Wovon macht ihr abhängig, wo ihr eure Spiele kauft? "

Ne
Bei uns gibt es ausser Media Markt,Saturn e.c.t eigentlich gar keine kleinen läden mehr. Einen kenn ich noch und der hat nur noch Konsolen Spiele
 
Mir tut es ja Leid für die Läden, aber sie können mit dem digitalen Markt einfach nicht mithalten.

Ich bin eigentlich ein recht seltsamer Mensch. Ich kaufe das dutzend Eier für Euro 3,60 vom Bauern, weil ich Angst vor Eiern habe, die pro Stück 12 Cent kosten. Da kann was nicht stimmen. Und so ein Bauer soll ja auch leben können. Die Friseuse bekommt auch immer 3 Euro Trinkgeld von mir, denn bei 10 Euro für nen Haarschnitt, habe ich Angst, dass die Dame ohne Abendbrot ins Bett muss. Aber bei PC-Spielen... Da hört es langsam auf. Nicht, weil ich Publishern, Entwicklern und Händlern ihren Verdienst nicht gönne. Sondern deshalb, weil es in dem Bereich einfach zu extrem ist.

Nehmen wir mal Tomb Raider. Ich hätte mich in den Arsch gebissen, hätte ich es für 50 Euro aus dem sympathischen, kleinen Spieleladen um die Ecke geholt (gibts den noch? Ich sehe nurnoch Gamestop :-S ), nur um es 4 Monate nach Release für 12,50 auf Steam zu sehen. Das ist ein Preisunterschied, der einfach weh tut. Das geht nicht. Da MUSS man fast schon die paar Wochen auf den Sale-Preis bei Steam warten. Da ist meine persönliche "Leben und leben lassen"-Grenze überschritten.

Klar, irgendwann wird der Tag kommen, an dem der lokale Händler den Preis mitgeht. Und zwar dann, wenn sich kein Schwein mehr für Tomb Raider interessiert und er seine Restposten aus den Regalen haben will. Dann bei ihm zu kaufen, hilft ihm aber auch nicht, da er dabei nämlich Verlust macht. Nicht nett. Er hat nämlich keinen "flexiblen Einkaufspreis". Steam (mal plump ausgedrückt) aber schon. Zudem weiß man nicht, ob der lokale Händler den gewünschten Titel überhaupt noch hat. Steam hat immer alles.

Es geht einfach nicht. Es tut mir Leid um die Händler. Früher habe ich gerne meine Zeit in Läden verbracht, in denen man noch ne Runde Tekken gegen den Chef gespielt hat... Natürlich die japanische Version auf der privaten Import-Playstation des Ladeninhabers :-B Cool war auch, dass er die Gebrauchtspiele mal eben ins Laufwerk geschmissen hat, um einem zu zeigen, dass die CD noch funzt. er hat sogar gewissenhaft auf angerissene, verdreckte oder geknickte Seiten im Handbuch hingewiesen. Lustig schon der Gedanke, dass er diese Macken überhaupt kannte. Auch Empfehlungen gab es da mal. Man kannte schließlich seine Kunden, deren Spielesammlung und ihren Geschmack.

Heute? Unvorstellbar... Die pickeligen Praktikanten (zumindest denke ich das es Praktikanten sind, da sie alle aussehen wie 14) bei Gamestop und co, sind ja schon mit einem freundlichen "Hallo" überfordert und schauen sich bei jeglichem Kundenkontakt hilflos um. Bloß keine Fragen stellen. Geht schief. Lieber selbst probieren und im Zweifelsfall zurückbringen. Ist leichter :-S Und selbst wenn mal einer von den 20-jährigen ... öhm.. Chefs? Ach, egal... Selbst wenn mal ein volljähriger Verkäufer greifbar ist, sollte man seine Fragen für sich behalten. Die haben nämlich in den Jahren gelernt, irgendwelchen Blödsinn zu antworten, obwohl sie eigentlich auch keine Ahnung haben. Einfach in Ruhe lassen, die Jungs. Die können ja auch nichts dafür...

Retail ist tot. Steam hat die Preise kaputt gemacht und das schmale Budget der Personalabteilung, hat die Beratung gekillt. Ich zahle nicht das vierfache, nur um von einem Kassentipper-Zombie ängstlich angestarrt zu werden. Sorry.
 
Ich weiß gar nicht, wann ich mir das letzte mal ein Spiel in einem Laden gekauft hab. Ist bestimmt schon 10 Jahre her. Egal ob ich per Download oder Retail kaufe, ich kaufe nur übers Internet. Da ich auf dem Land wohne, müsste ich eh immer ein Stückchen fahren und da ist es viel bequemer und auch kostengünstiger, wenn man das einfach übers Internet bestellt. Bis zum nächsten Spielegeschäft müsste ich mind. 10 Kilometer hin und das gleiche wieder zurückfahren. Und das jedesmal für ein Spiel? Nee.
Und im Internet kaufe ich: Retail bei Amazon und Gameware. Downloads bei Steam, gog.com oder McGame. Das sind so meine Plattformen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufe oft "offline", dann meist in nem Saturn oder MediaMarkt, weil es davon einfach gleich 5-6 Stück innerhalb von 20-25 Wegminuten von mir aus entfernt sind. Anderen Läden, der Games verkaufen, kenne ich in der gleichen Umgebung nur zwei, und einer davon hat nur Konsolentitel. Manchmal bestell ich auch online, also per Versand, dann meist über Amazon. Und rein zahlenmäßig kaufe ich auch RELATIV oft mal was als Download, dann aber an sich ausschließlich Steam-Angebote oder kleinere Games, die eh nur maximal 10-15€ kosten und die es gar nicht als verpackte Version gibt.


Grad für D glaub ich aber nicht, dass Ladenverkäufe in absehbarer Zeit quasi aussterben. Denn dank der Bevölkerungsdichte ist es immer noch so, dass die Mehrzahl der Leute nicht auf Downloads angewiesen ist, und die meisten haben im Zweifel auch nicht das ganz schnelle Internet, weil ja auch "mittelschnelles" DSL für deren Alltag völlig ausreicht, so dass zig Gigabyte als Download auch nicht unbedingt das ist, was man gerne mal nebenbei laufen lässt ;)
 
Das letzte mal wo ich versucht habe ein Spiel zu kaufen, war Weihnachten, allerdings liegt die betonung auf versucht, denn der "Super" Saturn hatte zwar Abenteuer auf dem Ponyhof, aber weder Skyrim noch andere Titel die mich interessiert hätten und wenn das einem ein paar mal passiert, dann macht man sich auch nicht mehr wirklich die Mühe da hin zu fahren, höchstens schaut man mal rein wenn man eh da in der Gegend ist, aber wenn man dann so Exotische Nieschentitel wie TES nicht bekommt, dann braucht man sich nicht wundern wenn man nichtmal mehr versucht da etwas zu finden

Auch Wegstrecke ist echt so ein ausschlagebender Punkt und dazu muss man nicht mal irgendwo in Badisch Sibieren wohnen, es muss nicht mal sein das man Außerhalb wohnt, manchmal reicht es auch wenn man in der Innenstadt von HD ist und Ewig fahren müsste zum Mediamarkt nach Rohrbach zu kommen
Sicher, wenn man es bei Amazon bestellt kommt es zwar ein paar Tage später, aber man bekommt es auch und hat dennoch Zeit gespart, weil in der Zeit die man die man braucht um zum Laden zu kommen für etwas Sinnvolleres nutzen kann
 
Im Versandhandel bestelle ich eigentlich keine Spiele, aber auch sonst kaum etwas.

Im Einzelhandel kaufe ich Spiele wenn es kein Downloadangebot für das Spiel gibt oder es ein sehr tolles Sonderangebot ist (Civ4 Ultimate für nur 3€, wirklich!).

Über einige Downloadplattformen kaufe ich die meisten Spiele. Das kostet mich weniger Regalplatz, welcher bei mir knapp ist, bestimmt ist es auch umweltfreundlicher (vergleichsweise geringer Materialbedarf). Sammelkrimskrams kostet ebenfalls Regalplatz und Verkaufen tue ich ohnehin selten.
 
Inzwischen kaufe ich eigentlich auch fast nur noch online, das meiste direkt digital. Letztendlich werden die Spiele ja eh an das Kundenkonto gebunden, unabhängig wo ich sie kaufe. Da sehe ich einfach keinen Mehrwert in einer Box die nur vollstaubt und Platz wegnimmt. Dazu kommt das gerade auf Steam die Preise geradezu absurd schnell gesenkt werden. Physische Versionen kaufe ich eigentlich nur noch bei CEs die mich interessieren, hier greife ich aber meist zum Onlineversandhandel da man hier sicher sein kann auch das Spiel zu bekommen und nicht im Fachgeschäft vor einem leeren Regal zu stehen.

Insgesamt schon sehr schade, aber ich sehe einfach nicht womit sich Spieleläden profilieren können, gerade bei Gamern dürfte der Anteil der Leute die sich im Internet informiert und damit keine Beratung braucht sehr hoch sein. Mit dem Preis wird man auch nicht mithalten können, wie auch, man muss ja Miete und Angestellte bezahlen. Allenfalls bleiben hier vielleicht Nieschen wie der An- und Verkauf von Retrogames (PS 1 und 2, SNES, etc.), allerdings wird dieser Markt ja auch zunehmend von den Herstellern erschlossen.
 
Ich kaufe das meiste mittlerweile via Steam, einmal habe ich das gewünschte dann relativ Zeitnah, und zum anderen gibt es bei Steam immer wieder mal angebote, die man einfach nicht ablehnen kann. Das im Artikel genannte dishonored vür wenig mehr als 10 Euro war auch so ein Schnäppchen. Reguläre Spieleläden gibt es hier am Ort nicht mehr wirklich, und Saturn und Co. sind der letzte Mist. Ich habe zwar noch einen Account bei einem Versandhändler (nicht Amazon), aber da ordere ich eigentlich auch nur noch bestimmte Collector´s Editionen, wie zum Beispiel die von Skyrim.
 
Das ironische dabei ist ja, dass Steam's reguläre Preise in den meisten Fällen sogar teurer sind als die von Online Versandhändlern, es werden einfach die Währungen ausgetauscht und gut. Ich mein ich benutze Steam oft und gerne, aber kaufen tu ich dort eigentlich nur wenn etwas im Preis reduziert wurde
 
Ich kaufe generell fast gar keine Spiele mehr %-) (außer es sind Sales) :-B

Meiner Meinung nach hat die Qualität sehr nachgelassen und ich bin nicht mehr bereit
jedes Spiel / jeden Publisher mit meinem Geld zu unterstützen.
Vollpreisspiele die ich uuuunbedingt kaufen möchte hole ich mir nachwievor
im Geschäft.

Aber ich bemerke immer mehr wie Steam meine Hauptquelle ist weil die Spiele einfach unglaublich
günstig sind :-) z.b. MP3 und GTA 4 Complete Edition für keine 15 € zusammen :-]

Ich werde nachwievor mit einem Hybrid Modell weiterfahren weil das bisher die beste Lösung ist.
Ne Box Version bietet eigentlich keinen Vorteil mehr (wegen Account Anbindung)
aber dennoch möchte ich meine Lieblingsspiele in physischer ( CE ) Form auf dem Tisch haben :-)

Die nächsten Vollpreis Games werden Thief, Half Life 3, (evtl Doom4),
neues Deus Ex, Portal 3, L4D3, Cyberpunk 2077 (wenn Ego Perspektive), Outcast 2, (evtl. irgendwas aus Unreal Universum).
Das sind mehr als genug und all der ganze Rest wird halt irgendwann wieder per Sale für unter 10 Euro geholt.
 
Yup, ich kaufe meine Spiele auch in den allermeisten Faellen nicht mehr zum release sondern in sales auf Steam und falls moeglich lieber auf gog.com. Und wenn ich ein neues Spiel kaufe, dann ueber Internet-Versandhaendler (allerdings nicht Amazon, da gibt es billigere).

ABER: Das war bei mir eigentlich schon immer so. Seit Anfang der 2000er nutze ich onliner Versand und vorher waren es halt die im Artikel erwaehnten Versandhaendler aus den Anzeigen. Dsa ist doch aber auch nix anderes. Beratung am Telefon? Das hab ich nie erlebt (und auch nie gebraucht). Bei meinem damaligen Standard-Haendler war immer eine Lady am Telefon, von der man genau wusste, dass sie sich null mit Spielen auskennt und das war ja auch in Ordnung. Das es "damals" oder irgendwann mal mehr "Spiele-Laeden" in deutschen Innenstaedten gegeben haben soll ist mir auch neu und so nie aufgefallen. Die einzige Aenderung, die mi in den letzten Jahren aufgefallen ist, ist dass GameStop nach Deutschland expandiert hat aber sie haben hier kaum jemanden verdraengt. Ich glaube auch in den 90ern waeren die hier auch nicht weit gekommen. Der Spiele Markt ist in den letzten 15 Jahren einfach enorm gewachsen und das Kaufverhalten der Leute hat sich - wie in fast allen Bereichen - eben von Telefon-Versand und Retail hin zu online Plattformen verschoben, dass ist kaum etwas, das nur die Spielebrnche betrifft.
Insofern finde ich die leicht erzwungene Nostalgie im Artikel fast etwas ehl am Platz. Trotzdem, das Bild von der Versand-Anzeige war ein schoener Rueckblick auf "alte Zeiten". :)
 
Früher hat es sich auch viel mehr gelohnt durch einen Laden zu schlendern. Da hat man sich gerne die schönen, großen Boxen der Spiele angeschaut und ist dann auch gerne in den Laden gegangen und hat da eingekauft. Da hatte man richtig schöne Boxen, umfangreiche Handbücher und Extras. Und heute? Diese billigen Plastikboxen mit einem billigen Altpapierheft von 3 Seiten drin. Selbst wenn man sein Spiel im Laden gekauft hat, muss man es an einen Online-Account binden und dann meist noch mehrere GB laden. Da denken sich eben viele: Da kann ich auch warten bis es billiger ist und mir gleich als Download kaufen, wenn ich eh schon mehrere GB laden muss.
Ich liebe eigentlich Verpackungen, wenn es eine schöne gibt wie bei The Witcher 2, Alan Wake oder Dark Souls, werde ich immer zur Retail-Version greifen. Bei den billigen Hüllen mit einfachem Zettel wirds mir allerdings speiübel. Ich frage mich bis heute, wie man sein Spiel nur so lieblos im Laden veröffentlichen kann. :-B Da warte ich lieber und kaufe es mir bei einer Steamaktion.
 
Also für mich ist die Zeit in dem ich los laufe und mir ein Spiel mit Verpackung kaufe vorbei.

1. Ich bin noch nie mit Online-Käufen verarscht wurden
2. Ich konnte bis jetzt, hingegen aller Schwarzmalerei, jedes Spiel zocken wann ich es wollte (Serverprobs bei MMO Launches mal ausgenommmen ;) )
3. Ich bewege mich fast gar nicht mehr vor die Tür um Sachen (ausser Nahrung und Kleidung) zu kaufen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.
4. Ich liebe die Rückgabegarantie bei Onlinekäufen (gibts wahrscheinlich ähnlich bei Offlinekäufen?)
5. Onlinezahlen ist echt einfach und bis jetzt hatte ich nie Probleme
 
Mein Kaufverhalten bei Spielen geht auch eher dahin, dass ich mir Spiele günstig als Download-Version kaufe. Normalerweise steh ich auf Retail, z.B. käme ich nie auf die Idee eine Musik-CD runterzuladen, da ich hier einfach die Hülle inklusive Booklet (oft auch schön gestaltet) im Schrank haben will und mir die verlustfreie Qualität der Preis wert ist und ich hier fast nur Nachteile beim Download-Kauf sehe.
Bei Spielen hingegen gibt es diese Vorteile nicht (mehr). Angenehme Ausnahmen wie Super Meat Boy (ein Musterbeispiel für eine gute Retailversion, vor allem für 6€) bestätigen leider die Regel. Retail wird nur gekauft, wenn ich weiß, dass ich das Spiel gerne und lange spielen werde, aber auch das muss nicht immer ein Grund sein sich die Retailversion zu kaufen. Hinzukommt, dass man es sowieso bei Steam z.B. registrieren muss und man es sich dann auch gleich da laden kann.
 
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