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Was Rollenspiele beachten sollten: Zehn goldene Regeln für epische Spielerlebnisse

  • Ersteller Ersteller Gast1669461003
  • Erstellt am Erstellt am
Blödsinn. Strategiespiele sind es.
Du solltest vielleicht mal dein Augenmerk auf die Entwicklung und nicht das konsumieren eines Videospiels richten. Rollenspiele sind die Koenigsdisziplin bei Videospielentwicklung. In keinen anderen Genre sind die Anforderungen fuer Entwickler so weit gefaechert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde ja noch einen oder mehrere interessante Antagonisten hinzu packen. Was ist schließlich der Held ohne die Widersacher gegen die er vorgehen kann.

Vorzugsweise solche mit nachvollziehbaren Motiven und nicht solche die nur das gesichtslose Böse sind. Ein interessantes Beispiel ist hier in meinen Augen Dragon Age 1, der Hauptfeind ist hier eigentlich ja die dunkle Brut. Diese ist bloß leider eine hirnlose Monsterarmee die von einem bösen Drachen angeführt wird, fand ich super langweilig, quasi der 08/15 Fantasybösewicht wenn einem nichts mehr einfällt.

Wesentlich besser fand ich da die Story um Loghain der den König verraten hat auch wesentlich stimmiger gegen die Heldengruppe vorging, der dafür aber selbst zumindest nachvollziehbare Motive hat. Da kam wenigstens Stimmung auf.
 
also besonders wichtig sehe ich die Charakterentwicklung anhand von Skills bzw. Talentbaum. weiterhin ist eine veränderbare Welt interessant, was aber im Solo-RPG nicht wirklich umgesetzt wird. bei MMORPGs hat man zum Teil ja Player-/Guild-Housing, etc.
 
Nebencharaktere müssen nicht zwangsweise sympathisch sein, aber sie müssen glaubhaft und komplex sein. Auf flache, aber sympathische NPCs kann ich verzichten...

Und beim Umfang ist möglichst viel Loot nur bei ARPGs nötig. Bei klassischen Rollenspielen sollte der Loot eher geringer, aber dafür hochwertiger, detailreicher und besser eingebettet sein.

Ein fehlender Punkt in der Auflistung ist die Inszenierung. Eine tiefe Story und umfangreiche Nebenquests sind zwar schön, aber ohne die passende Inszenierung eher langweilig.

Außerdem möchte ich noch anmerken, dass ich kein Freund dieses Schubladendenkens bin. Es gibt hervorragende Spiele, die nicht alle dieser Regeln zwanghaft befolgen. Gerade die Klassifikation in RPGs und Nicht-RPGs halte ich für problematisch. Ein Spiel muss im Endeffekt nur Spaß machen, auch wenn es dafür auch ganz eigene Rezepte oder auf das Zusammenspielen von Elementen verschiedener Genres setzt. Die Lehre vom "reinen RPG" ist doch obsolet. RPG Elemente haben Einzug in diverse andere Genres gehalten (Shooter, Actionspiele, RTS,...) und andersrum wurden RPG-lastige Spiele mit anderen Spielmechaniken und Stilmitteln ergänzt (Adventure, Action/Abenteuer, Film/CGI, Strategie,...)
 
Nicht vergessen sollte man auch, das grade bei einem RPG gute Sprecher wichtig sind, wer will schon jemanden der klingt als hätte man den von den Gerichtsshowsmonzetten abgeworben?
 
Die Quintessenz eines jeden RPGs ist, neben Geschichte und Charaktere, auch ein ordentliches Regelwerk. Das wurde in der Liste total vergessen. Ein Rollenspiel ist kein Rollenspiel, wenn kein entsprechendes Regelwerk, das die Basis für den Rest des Gameplays darstellt, vorhanden ist.

Wichtig ist auch, dass man RPG-Elemente nicht entschlackt (wie bei DA2) oder völlig aushebelt (The Elder Scrolls-Reihe). Gerade letzteres ist der Tod eines RPGs, finde ich, da völlige Beliebigkeit einfach nicht in ein RPG gehört. Der Charakter definiert sich immerhin nicht dadurch, dass er irgendwann alles kann (was ja in TES durchaus möglich ist (z.B. Schurke in Ritterrüstung, der Magie beherrscht), sondern durch Schwächen und Stärken. Da muss man, auch wenn es ein Open World-Game ist, eben Grenzen setzen. Wird in meinen Augen doch auch viel interessanter, wenn der Magier eben keine Rüstung tragen kann und im Nahekampf eben eine Null ist.
 
Die Quintessenz eines jeden RPGs ist, neben Geschichte und Charaktere, auch ein ordentliches Regelwerk. Das wurde in der Liste total vergessen. Ein Rollenspiel ist kein Rollenspiel, wenn kein entsprechendes Regelwerk, das die Basis für den Rest des Gameplays darstellt, vorhanden ist.

Wichtig ist auch, dass man RPG-Elemente nicht entschlackt (wie bei DA2) oder völlig aushebelt (The Elder Scrolls-Reihe). Gerade letzteres ist der Tod eines RPGs, finde ich, da völlige Beliebigkeit einfach nicht in ein RPG gehört. Der Charakter definiert sich immerhin nicht dadurch, dass er irgendwann alles kann (was ja in TES durchaus möglich ist (z.B. Schurke in Ritterrüstung, der Magie beherrscht), sondern durch Schwächen und Stärken. Da muss man, auch wenn es ein Open World-Game ist, eben Grenzen setzen. Wird in meinen Augen doch auch viel interessanter, wenn der Magier eben keine Rüstung tragen kann und im Nahekampf eben eine Null ist.

RPG...nicht-RPG.....PRG....nicht-RPG.....RPG.....nicht-RPG.....*Gänseblümchen komplett ausgerissen*

Namen sind Schall und Rauch. Dem einen gefällt das eine Elemente in einem Spiel mehr, dem nächsten ein anderes und widerum ein anderer noch mal ein anderes. Mein Gott, ist doch schön, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Es gibt eben Spiele, die sich an Tabletop-RPGs mit festen Regelwerken orientieren und Spiele, die auf deutlich freieren "Sandboxregeln" basieren. Dem einen gefällt das eine besser, dem anderen das andere.

Ganz ehrlich: Es gibt nicht Dümmeres, als auf der Spieleschachtel nachzusehen, ob irgendwo RPG oder Rollenspiel draufsteht und sich dann nachher beschweren, dass es evtl. keinen klassisch-nostalgischen RPG-Richtlinien entspricht. Es gibt doch genug Spiele für jede Geschmacksrichtung (ich hab ja auch nichts gegen Oldschool-Hardcore-RPGs, siehe Signatur), da muss man sich eben nur vorher informieren und dann die Spiele kaufen, in dem die persönlichen Präferenzen enthalten sind.... ;-)
 
RPG...nicht-RPG.....PRG....nicht-RPG.....RPG.....nicht-RPG.....*Gänseblümchen komplett ausgerissen*

Namen sind Schall und Rauch. Dem einen gefällt das eine Elemente in einem Spiel mehr, dem nächsten ein anderes und widerum ein anderer noch mal ein anderes. Mein Gott, ist doch schön, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Es gibt eben Spiele, die sich an Tabletop-RPGs mit festen Regelwerken orientieren und Spiele, die auf deutlich freieren "Sandboxregeln" basieren. Dem einen gefällt das eine besser, dem anderen das andere.

Ganz ehrlich: Es gibt nicht Dümmeres, als auf der Spieleschachtel nachzusehen, ob irgendwo RPG oder Rollenspiel draufsteht und sich dann nachher beschweren, dass es evtl. keinen klassisch-nostalgischen RPG-Richtlinien entspricht. Es gibt doch genug Spiele für jede Geschmacksrichtung (ich hab ja auch nichts gegen Oldschool-Hardcore-RPGs, siehe Signatur), da muss man sich eben nur vorher informieren und dann die Spiele kaufen, in dem die persönlichen Präferenzen enthalten sind.... ;-)

Ich spiele sowohl Skyrim gern, als auch Das schwarze Auge. Beide Spiele haben ihre Stärken und Schwächen.
Ich spiele auch gern epische, storylastige RPGs wie The Witcher 2 oder Dragon Age Origins.

Und in meinen Augen macht zum Beispiel Skyrim als RPG leider eben einiges falsch, so toll das Spiel auch sein mag. Für mich haben diese "Sandboxregeln" in einem RPG nichts zu suchen. Schon gar nicht, wenn dies soweit geht, dass man, egal was man im Spiel tut, so gut wie nichts falsch machen kann. Und genau das ist in The Elder Scrolls der Fall.

Ich spiele auch gern andere Genres, die RPG-Elemente beinhalten. Aber wenn ich ein RPG spielen will, will ich eben ein RPG spielen und ein RPG definiert sich, meiner Meinung nach, nunmal nicht durch Sandbox-Regeln und Beliebigkeit, sondern durch Struktur und einem echten Regelwerk, das im Hintergrund arbeitet.

Übrigens nochwas am Rande: Bevor ich mir ein Spiel kaufe, informiere ich mich ausgiebig darüber. ;) So bleiben mir böse Überaschungen erspart und ich weiß im Vorfeld, was auf mich zukommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich spiele sowohl Skyrim gern, als auch Das schwarze Auge. Beide Spiele haben ihre Stärken und Schwächen.
Ich spiele auch gern epische, storylastige RPGs wie The Witcher 2 oder Dragon Age Origins.

Und in meinen Augen macht zum Beispiel Skyrim als RPG leider eben einiges falsch, so toll das Spiel auch sein mag. Für mich haben diese "Sandboxregeln" in einem RPG nichts zu suchen. Schon gar nicht, wenn dies soweit geht, dass man, egal was man im Spiel tut, so gut wie nichts falsch machen kann. Und genau das ist in The Elder Scrolls der Fall.

Ich spiele auch gern andere Genres, die RPG-Elemente beinhalten. Aber wenn ich ein RPG spielen will, will ich eben ein RPG spielen und ein RPG definiert sich, meiner Meinung nach, nunmal nicht durch Sandbox-Regeln und Beliebigkeit, sondern durch Struktur und einem echten Regelwerk, das im Hintergrund arbeitet.

Übrigens nochwas am Rande: Bevor ich mir ein Spiel kaufe, informiere ich mich ausgiebig darüber. ;) So bleiben mir böse Überaschungen erspart und ich weiß im Vorfeld, was auf mich zukommt.

Aber dein Text zeigt mir doch, dass du nicht verstanden hast, worum es mir geht: TW 2 WILL z.B. gar kein RPG um jeden Preis sein, es will einfach nur ein gutes Spiel sein.....ob dann nachher Action-RPG oder Action-Adventure oder was auch immer auf der Packung steht, ist doch völlig bums, es handelt sich dabei nur um eine Annäherung, nicht um eine Punkt-für-Punkt Klassifizierung nach DIN-Norm. Ähnliches gilt für Skyrim auch... ;-)

Das mit den Informationen vor dem Kaufen war übrigens nicht auf dich gemüntzt, falls du das so verstanden hast. Das war eher allgemein gesprochen, da sich ja immer genug Leute nach dem Kauf beschweren, dass dies und das fehlen würde usw. ;)
 
Jedes Rollenspiel hat auch einen anderen Fokus: Bei einem Elder Scrolls geht es vor allem ums Entdecken. Entdecke und Erkunde eine Welt und schreibe quasi deine eigene Geschichte. Deswegen fand ich es z.B. gut, dass es da keine übertriebene Inszenierung gab und keine Zwischensequenzen, sondern es eher so ausgelegt ist, als würde man das selbst erleben.

Bei einem The Witcher ist es nun mal anders. Da geht es dann mehr um die Geschichte, es gibt einen festen Charakter (Geralt) und da kann man dann auch mehr Inszenierung usw. reinpacken. Wobei zu viel auch wieder schlecht ist.
 
Was sind die 10 wichtigsten Elemente bei einem CRPG ? Nun, ich würde das so definieren:
1. Charaktersystem: essentiell wichtig, ansonsten kann der Spieler die Rolle, die er spielt, gar nicht ausfüllen (hervorragend: P & P - Umsetzungen wie in Drakensang, Vampires: Bloodlines, BG oder das S.P.E.C.I.A.L. - System; sehr gut: Gothic 2, DA: O)
2. Quests, möglichst mit unterschiedlichen Entscheidungsmöglichkeiten, um auch relevante eigene Entscheidungen treffen zu können, möglichst viele unterschiedliche Arten von Quests (Sammel, Kampf, Dialog etc.; TW, teilweise Oblivion)
3. Story: möglichst mit Wendungen, Beeinflussbarkeit, aber die Inszenierung spielt dabei nur eine sehr geringe Rolle, denn schließlich will ich keinen Film nachspielen (Kotor, BG und einige weitere Biowarespiele)
4. Atmosphäre: in offenen, aber auch in abgeschlossenen Welten sollten sich die NSC realistisch verhalten und auf den Helden reagieren, je nachdem wie er handelt; keine unrealistischen Bewegungseinschränkungen (nach wie vor unerreicht: Gothic)
5. Kampfsystem: möglichst mit taktischer Komponente (sehr gut: Fallout 3, Rundentaktik, Echtzeittaktik); angebunden an die Fähigkeiten des Helden, nicht des Spielers
6. NSC mit Charakter !
7. Items: Crafting sollte möglich sein, allerdings nicht mit unendlichen Ressourcen und möglichst realistisch (siehe wieder Gothic, aber auch Fable ist ganz gelungen)
8. Sound: Sprachausgabe, atmosphärische Musik
9. Bedienung: möglichst einfach zu lernen, ohne Komplexität zu verlieren (großartig: BG)
10. Grafik: entweder isometrisch oder 3rd Person, Egosicht nur optional; Ausnutzung von DX 9 genügt
 
Aber dein Text zeigt mir doch, dass du nicht verstanden hast, worum es mir geht: TW 2 WILL z.B. gar kein RPG um jeden Preis sein, es will einfach nur ein gutes Spiel sein.....ob dann nachher Action-RPG oder Action-Adventure oder was auch immer auf der Packung steht, ist doch völlig bums, es handelt sich dabei nur um eine Annäherung, nicht um eine Punkt-für-Punkt Klassifizierung nach DIN-Norm. Ähnliches gilt für Skyrim auch... ;-)

Das mit den Informationen vor dem Kaufen war übrigens nicht auf dich gemüntzt, falls du das so verstanden hast. Das war eher allgemein gesprochen, da sich ja immer genug Leute nach dem Kauf beschweren, dass dies und das fehlen würde usw. ;)

Dass es eine allgemeine DIN-Norm für RPGs gibt/geben sollte, wollte ich auch gar nicht sagen. Wäre auch Unfug, da es ja sonst langweilig werden würde, wenn jedes RPG nach der gleichen DIN ablaufen würde. Und es wäre grausig, weil es sonst keine Perlen wie AD&D oder DsA geben würde. :D

The Witcher 2 z.B. wäre mir schon eher ein RPG, allein weil es einen klaren Talentbaum gibt und die klare Regel: Skill das und du kannst später das andere nicht mehr skillen. Natürlich kann man in The Witcher 2 auch einen flexiblen Geralt basteln (wie in DSA oder AD&D auch), aber niemals in einem Maß, wie es in TES der Fall ist, in dem man, wie schon oft erwähnt, die Möglichkeit hat, einen Gott zu erschaffen, der ALLES kann, wenn man sich nur lang genug damit beschäftigt.
Und in The Witcher 2 hat man gewisse (spielerische) Grenzen. Man kann auch etwas falsch machen (z.B. "falsche" Entscheidungen) und muss mit den Konsequenzen leben. Das hat man in Skyrim widerum nahezu gar nicht.

Aber wir drehen uns offenbar im Kreis. In meinen Augen gehört Sandbox nicht in ein RPG rein und für dich ist eben nur eine andere Art RPG. Ok, akzeptier ich. Ich will ja auch niemanden bekehren. ;)
 
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