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Fortsetzung folgt: Warum Sequels den Videospielmarkt dominieren - Zukunft des Gaming

WTF? Max Payne 3 soll teurer gewesen sein als GTA IV? Max Payne war gut, aber ich haette es niemals so teuer eingeschaetzt. Ich stelle mir ein open-world Titel viel teurer vor durch den viel weitreichenderen Inhalt plus Story anstatt Schlauch plus Story.
 
warum solls auch keine Fortsetzungen geben, wenn ein Spiel gut ist und den Nachfolger rechtfertigt is daran nichts verkehrtes und wie man bei MoH sieht kann sich die Sache auch schnell wieder erledigen
 
Also den Optimismus in Ehren, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Gaming Szene über crowd funding wieder mehr zur guten alten Zeit zurückentwickelt. Mittlerweile ist imho ja schon das eingetreten, was ich vor 10 Jahren noch als Horrorvorstellung hatte: Der Spielemarkt ist genauso korrumpiert wie das Kino. Nur Hollywood Blockbuster, kaum neue interessante Filme und wenn man nach laaangem Warten glaubt es kommt wieder ein guter Film (z.b. Prometheus) kommt, ist es im Endeffekt wieder nur eine Enttäuschung.

Das Wunschdenken, dass es bald wieder zu einer Renaissance der "good ol' games" kommt halte ich genauso wahrscheinlich, wie das Programmkinos mehr Umsatz machen als große Kinoketten. Ich befürchte eher, dass es noch lange so weiter geht, da es genug "Spezialisten" gibt die COD/FIFA/NFS etc. einfach IMMER kaufen. Im Endeffekt wäre genau HIER die Spieletester gefordert: Ich finde dass man viel schärfer bewerten sollte und beim xten Aufguss eines Baller/Renn/HacknSlay Spiels wo es wirklich nur die Grafik toll aussieht, aber ansonsten NICHTS Neues gibt, mal ruhig unter 70% Wertungen hergeben könnte. Weil was sollen die ganzen hohen 80-90%iger Wertungen für Games wo man doch schon beim Kauf weiß dass nach 3 Jahren kein Sch**** mehr interessiert?
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Ich befürchte daher eher dass die sich der Spielemarkt sich selbst in die Falle getrieben hat. Denn weil man Spiele aufgrund der gewachsenen Grafikanforderungen der Spieler nur mit dem entsprechenden Budget realisieren kann, ist es unmöglich dass der Produzent auf Risiko setzt und "mal was neues ausprobiert".
 
Schöner Artikel. Gefällt mir :-)

Ähnliche Überlegungen hatte ich auch schon, nur nicht so in Worte gefasst... Das lesen hat geholfen.

Schöne Ideen wie es in Zukunft werden könnte, warten wirs ab :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr guter Artikel. Dafür sind doch Spiele Medien da, nicht nur für die Verbreitung von News. :)

Zur Bildergalerie: Mit wenigen Ausnahmen sind das allerdings auch alles Studios, welche einige Flops produziert hatten. Die Spiele waren zum Teil unausgereift (Saboteur), Verbuggt (All Point Bulletin) oder schlicht langweilig (Turok). Auch Ascaron hatte sich in der letzten Phase nicht gerade mit guten Spielen hervorgetan. Diese Spiele verkaufen sich dann natürlich eher schlecht. Die internationale Spielepresse senkt den Daumen, Spieler sind enttäuscht und äußern das in Foren, etc. Folge ist: die Spiele bleiben wie blei in den Regalen liegen. Fortsetzungen sind da natürlich schmerzfreier, da sie eigentlich immer Käufer finden. Von daher kann man es den Publishern und Developern nicht mal so sehr verdenken, dass sie sich auf eben das Konzentrieren. Nur die Blüten die das ganze treibt (Season Pass, Day 1 DLC, ...) sind dann doch zuviel des Guten.

Edit: Und vielleicht sollten auch wir Spieler das ganze mal eher in die Hand nehmen. Nicht Grafikblender wie Crysis 3 in den Himmel loben, nur weil mal wieder die Technik etwas stärker beansprucht wird - sondern auch mal den vollen Preis für kleine Projekte wie FTL zahlen. Dann könnte sich auch was ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also den Optimismus in Ehren, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Gaming Szene über crowd funding wieder mehr zur guten alten Zeit zurückentwickelt. Mittlerweile ist imho ja schon das eingetreten, was ich vor 10 Jahren noch als Horrorvorstellung hatte: Der Spielemarkt ist genauso korrumpiert wie das Kino. Nur Hollywood Blockbuster, kaum neue interessante Filme und wenn man nach laaangem Warten glaubt es kommt wieder ein guter Film (z.b. Prometheus) kommt, ist es im Endeffekt wieder nur eine Enttäuschung.

Das Wunschdenken, dass es bald wieder zu einer Renaissance der "good ol' games" kommt halte ich genauso wahrscheinlich, wie das Programmkinos mehr Umsatz machen als große Kinoketten. Ich befürchte eher, dass es noch lange so weiter geht, da es genug "Spezialisten" gibt die COD/FIFA/NFS etc. einfach IMMER kaufen. Im Endeffekt wäre genau HIER die Spieletester gefordert: Ich finde dass man viel schärfer bewerten sollte und beim xten Aufguss eines Baller/Renn/HacknSlay Spiels wo es wirklich nur die Grafik toll aussieht, aber ansonsten NICHTS Neues gibt, mal ruhig unter 70% Wertungen hergeben könnte. Weil was sollen die ganzen hohen 80-90%iger Wertungen für Games wo man doch schon beim Kauf weiß dass nach 3 Jahren kein Sch**** mehr interessiert?
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Ich befürchte daher eher dass die sich der Spielemarkt sich selbst in die Falle getrieben hat. Denn weil man Spiele aufgrund der gewachsenen Grafikanforderungen der Spieler nur mit dem entsprechenden Budget realisieren kann, ist es unmöglich dass der Produzent auf Risiko setzt und "mal was neues ausprobiert".

Sprichst mir aus der Seele, finde auch das es langsam echt lächerlich ist was CoD und Gesocks für gute Wertungen bekommen, auch das neue Crysis hätte ich nicht über 70% gewertet. Es ist einfach schlecht und bietet so gut wie gar nichts neues, so wie fast alle momentanen Fortsetzungen. Schade welche Richtung der Spielemarkt geht.
 
Der Technikchef bei Epic Games vermutet, dass sich die Budgets für große Videospielproduktionen mit der Nextgen-Konsolen verdoppeln könnten. Sweeney begründet die Mehrkosten mit dem gestiegenen Grafikaufwand

Ach wo, den gestiegenen Grafikaufwand holt man eben beim Umfang wieder rein. Wer will schon ein Spiel spielen, das länger als 3 Stunden dauert?

Spaß beiseite: Ich denke die Industrie hat sich hier in eine gefährliche Sackgasse manövriert. Jeder Publisher will auf Gedeih und Verderb sog. Triple-A Titel produzieren und oft ist es dann eben "Verderb". Der Erfolg diverser, grafisch bescheidener Indie-Spiele wurde unter anderem erst deshalb möglich, weil sowas von den Großen gar nicht mehr angeboten wird. Gute Grafik ist nicht gleich aufwendige Grafik und nicht jedes Spiel braucht eine solche. Publisher und Entwickler die das nicht kapieren, werden noch in ganz schöne Schwierigkeiten geraten.
 
Naja,nicht alle fortsetzungen sind gleich schlecht.Wenn man mal als Beispiel Elder Scrolls nimmt,wo ein Teil auf den anderen aufgebaut war.Wo man bereits in den vorgängern von den zukünftigen teilen so erfahren hat,das man als spieler unbedingt genau dort hinwollte :)
Schade nur,das die Schriftrolle mit skyrim geendet hat.Was auch immer Teil 6 ist,es wird eine neue geschichte.
 
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