Man hat im Moment das Gefühl, als hätten sie eine Art Backrezept mit dem alle Spiele entwickelt werden:
Multiplayer-Modus: Muss unbedingt rein, egal ob es passt oder nicht.
Koop-Modus: Absolut, egal ob es den SP torpediert.
Action: Ja, Ja, ohne Action geht nichts. Am Besten 700 Gegner auf 2m², dann brauchen wir uns auch keine Mühe geben, eine anständige KI zu entwickeln.
Explosionen und Hollywood-Effekte: Am Besten muss gleich in den ersten 5 Minuten der halbe Planet explodieren. Realismus und Glaubwürdigkeit brauchen wir nicht. Der Held muss 5-Mal vom Berg fallen, 20 Minuten in der Luft stehen können und bei einer Körperdrehung 20 Gegner umnieten können.
Quick-Time-Events: Ja, auch unbedingt rein, den Spieler nicht überfordern, sondern ab und zu mal erlauben, ihn eine Taste drücken zu lassen.
Filmsequenzen: Der Spieler ist blöd und kapiert nichts, also müssen wir alle 2 Minuten durch eine 10 Minuten Filmsequenz unterbrechen, um dem Spieler auch alles haarklein zu erklären, warum einem Charakter grad ein Furz quer liegt.
Lineare Levels: Der arme Mob könnte sich ja verlaufen. Also ziehen wir ihn mit der Schnur durch die Missionen. Bloß keine Handlungsfreiheit.
Ständige Anzeigen: Da unsere Spieler grundsätzlich saublöd sind, muss bei jeder Steigung, bei jeder Aktion die Tasten eingebledent werden. Schließlich könnte er während der Spielzeit ja dement geworden sein oder vor sich hin degeneriert haben.
Kurze Spiele: Gebt dem Spieler bloß nicht zu viel Inhalt. Der Depp soll hungrig bleiben und danach dann unsere ganzen DLCs kaufen, die wir bereits fertig in der Schublade liegen haben. So können wir ihn für ein Spiel zweifach, dreifach, am Besten vierfach abzocken.
So stelle ich mir das mittlerweile bei manchen Firmen vor
