Im Großen und Ganzen vermutlich korrekt, aber so einfach würde ich es nicht machen. Schlechtes Marketing ist auch ein Faktor für schlechte Verkaufszahlen. Kingdoms of Amalur z.B. wurde ja großspurig mit Skyrim verglichen und das war der größte Fehler überhaupt. Das Spiel ist völlig anders als Skyrim und obwohl es ein gutes Spiel war/ist, blieben die Verkaufszahlen daher unter den Erwartungen. Hätte man das Spiel anders beworben, hätten sich die Entwickler vielleicht (!!!) retten können.
Und ich finde, den Entwicklern von Koar kann man wohl kaum künstlicherische oder handwerkliche Unfähigkeit vorwerfen. Künstlicherische Unfähigkeit könnte man eher den CoD-Entwicklern vorwerfen, auch wenn sie rein handwerklich alles richtig machen. Immerhin machen sie aus Scheiße Gold, mit dem geringsten Aufwand und dem größtmöglichen Erfolg.
Na klar muß man immer den einzelnen Sachverhalt analysieren.
Natürlich gibt es auch Studios die alles richtig gemacht haben, ein fast gottgleiches Spiel ablieferten und trotzdem Pleite gingen. Warum ?
Der Veröffentlichungszeitpunkt war aus verschiedenen Gründen einfach der Falsche. Das ist dann im Einzelfall wirklich ein Tritt in die Fresse.
Im übertragenen Sinn steht doch diese Meldung hier
Resident Evil 6: Capcom untersucht enttäuschende Verkaufszahlen
Jeglichen Sinn für Realität verloren.
Andere Firmen würden bei solchen Verkaufszahlen einfach nur durchdrehen, weil sie nicht wüßten wohin mit ihrer Euphorie.
Dein Bezug auf Koar ( Kingdoms of Amalur : Reconning ? ) : Ein
Rollenspiel welches in Deutschland nur
auf englisch erscheint ohne deutsche Sprachausgabe und nur mit Untertiteln ist für mich ein KO-Kriterim selbst im Budgetbereich.
Gleiches bei Alpha Protokoll wo noch dazukommt das die Untertitel zu kurz sind und viel zu schnell verschwinden.
Ein absolutes GEHT NICHT von meiner Seite.
Ein Shooter auf englisch ist zum Großteil zu ertagen da es da fast nie wirklich erzählenswerte Geschichten gibt, aber ein Rollenspiel !?
Nimm meinetwegen City Interaktive. Bekannt für........Schrott. Die wissen genau was sie mit ihren Gurken maximal ereichen oder wozu sie bei der Spielerschaffung überhaupt in der Lage sind und finanzieren dementsprechend und sind natürlich von den Socken wenn sich ein SNIPER: Ghost Warrior auf einmal über zwei millionen Mal zum Vollpreis verkauft.
Wenn ich nicht die finanziellen Mittel habe um ein MMO, APB, zu produzieren, dann lasse ich es und gebe nicht die ganze Kohle aus um bei einem schlechten Verkaufsstart sofort keine Reserven mehr zu haben.
An einem Autorennspiel sitzt der Spieler nicht nur eine Hand voll Stunden. Also sehe ich zu das mein Produkt, Split Second, nicht zeitgleich mit einem gleichgeartetem Produkt mit sogar der selben Spielmechanik auf den Markt kommt.
Ich bringe kein Spiel raus bei dem der Singleolayer in zwei Stunden durch ist, Homefront, und der Mehrspieler sich in keinster Weise vom Genreprimus unterscheidet-> kein Grund für Spielr zu wechseln und Geld auszugeben.
Laut Bildunterschrift war Team Bondi, LA Noire, ein reiner Auftragsarbeiter für ein Projekt. Als das Projekt abgeschlossen war, war die Zusammenarbeit beendet. Wenn das Team nicht in der Lage ist zu rechnen und während eines laufenden Projektes genug Geld zurücklegt um bei Auftragsflaute ein eigenes, wenn auch kleineres, aus dem Boden zu stampfen, tja Pech gehabt.
Pandemic Studios : Das normale Schicksal in einem großen Konzern, wenn die Gewinne nicht hoch genug ausfallen.
Bei Vampire : Ich habe das Spiel auch, aber wenn das Spiel im Verkaufszustand mit massiven Plottstoppern und anderen Bugs zu kämpfen hat, spricht sich das rumm. Da ist es egal daß das eigentliche Spiel wirklich gut ist. Sowas kann schon mal zu einer Abstrafung durch Nichtkauf führen.
Tron, James Bond und Earth & Beyond sind an mir vorbeigegangen ohne das ich wirklich wußte das dies Spiele existieren.