Leute die Dialoge und Zwischensequenzen in Spielen skippen gehören eh geschlagen von daher ist es kein Designfehler.
Das sehe ich auch so. Ich erinnere mich, wie ich in den 90ern mit nem Schulkollegen Warcraft II durchgespielt habe. Da gibt es pro Kampagne gerade mal 2 Zwischensequenzen und eine Endsequenz, wenn ich mich richtig erinnere. Entsprechend habe ich mich dann natürlich auch immer drauf gefreut. Wie auch immer, nach einigen Qualen haben wir eine Mission geschafft und die Zwischensequenz beginnt. Was macht die Nase? ESC drücken! Ahhhhhhhhhhhh! Ich war so sauer. Da schuftet man sich den Arsch ab, damit man endlich mit einer (für damalige Verhältnisse) coolen Zwischensequenz belohnt wird ... und der Eimer drückt die einfach weg.
Aber nun zum Thema: Was mich ärgert, sind auch Eskort- und Schutzmissionen, wo sich der zu Schützende blöd anstellt. Solche Missionen können echt frustrierend werden, da meist auch der Schwierigkeitsgrad bei solchen Missionen steigt. Da schuftet man für's eigene Überleben, hat kaum noch Munition und dann kommt der "tolle" Schriftzug "NPC X wurde getötet, Sie haben versagt."
Designsünden sind für in Singleplayer Spielen alle Dinge, die einfach nicht in die Spielwelt gehören und die Atmosphäre zerstören. Das kann z. B. ein Questkompass sein oder Ausrufezeichen und Fragezeichen über Quest-NPCs in Rollenspielen.
Etwas nervig fand ich z. B. bei Deadspace, dass man fast ausschließlich Munition für die Waffen gefunden hat, die man gerade in der Tasche hatte. Wenn man also Waffe A leergeschossen hat und Waffe B aus dem Safe genommen hat (man kann Waffen in sogenannten Shops deponieren, aber nie mehr als zwei gleichzeitig tragen), dann habe ich im Hinterkopf "Jetzt kämpfe ich erstmal mit Waffe B, bis ich für Waffe A wieder genug Munition habe. Geht in Dead Space aber nicht, da ich plötzlich nur noch Munition für Waffe B finde. Sobald ich Waffe A wieder im Inventar habe, finde ich dafür auch wieder Munition.
Gegner Respawn finde ich auch ziemlich daneben, hauptsächlich auch wegen Far Cry 2 (eigentlich gar nicht sooo schlechtes Spiel, wenn die Fehlerchen nicht wären) und Call of Duty (hab nur Teil 1 und 4 gespielt).
Besonders verhasst sind bei mir auch Missionen, in denen man ein Zeitlimit hat. Ich bin eher ein Langsamspieler, erforsche gern alles und lasse mir Zeit, um z. B. die optimale Position für einen Angriff auf einen Gegner zu finden. Wenn ich plötzlich durch die Levels hetzen muss, ohne nach links und rechts gucken zu können, weil einfach keine Zeit dafür da ist, dann macht mir das Spiel keinen Spaß.