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Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Konfuser Kommentar...
Ich wüsste nicht was daran konfus sein sollte. Bezogen auf die Aussage des Artikels, dass Hypes aus einer Wechselwirkung zwischen Publisher, Medien und Publikumsinteresse entstehen, ist der Kommentar doch einfach verständlich.

Publisher haben auf den Hype wohl den indirektesten Einfluss. Schließlich informieren sich vermutlich die wenigsten Spieler direkt auf dessen Webseite über das Spiel. Ergo geht es um die Medien die nur schreiben was ihre Leser lesen wollen. Aber das macht sie angeblich nicht zum Schuldigen, sondern natürlich niemanden. Das ist doch absurd!

Und wenn kurz zuvor noch ein Artikel erscheint in dem Spiele die Höchstwertungen abgestaubt haben, plötzlich als enttäuschende Grafikblender bezeichnet werden, dann ist das doch wohl definitiv eine Wertung die nur dem damaligen Hype entsprach und scheinbar keinem ernsthaften Test.

Auch, wenn das den Herren Redakteuren nicht gefällt...
Es ist nicht möglich, ein Mist-Spiel so zu hypen, dass plötzlich alle scharf darauf sind. Es ist genau andersrum: Die Spieler fahren voll auf ein Thema ab und verschlingen jeden Fetzen Info. Und dann springen die Medien darauf an und bedienen diesen Hunger. Gilt übrigens auch für Spiele, die die Medien toll finden aber die Spieler kalt lassen.

Der Artikel behandelt das Thema ja sehr differenziert. Die Wechselwirkung zwischen Spielern, Medien und Fachpresse besteht nicht aus drei Anteilen zu je 33,333333 Prozent. Die Publisher legen vor, die Spieler springen drauf an, die Medien kippen noch mehr Kohlen ins Feuer. Das ist meine Überzeugung nach 17 Jahren in der Spielebranche.

In dem genannten Artikel mit Grafikblendern, die enttäuschten, steht übrigens drin, dass man diesen Spielen dennoch eine gute Wertung geben darf - wenn man solche Spiele mag. Es gibt bei Tests nicht die eine objektive Wahrheit. Wer das für sich beansprucht, ist realitätsfern. Jeder Spieler kennt mit Sicherheit Spiele, die er trotz mäßiger Wertungen toll findet oder andersrum. Was völlig legitim ist. Die Spielemagazine geben eine Kaufberatung, so ist zumindest unser Selbstverständnis. Beratung ist etwas anders als der Anspruch, die absolute allgemeingültige Wertung zu verkünden. Wir sind nicht Papst ^^
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Hype... wie ich dieses Wort verabscheue. Alles wird nur noch gehypt...

Hallo? Wir (auch die Redakteure) sind alle irgendwie Gamer. Das heisst irgendwas ist in unserem Kopf Kind geblieben - wir lieben es heute noch zu spielen. Und Kinder empfinden Vorfreude, Aufregung wenn etwas neues kommen soll, ja, Kinder sind noch Begeisterungsfähig (im Gegensatz zu 70% der User hier wenn man sich die Threads so durchliest).

Ich finde ein Hype ist etwas ganz normales wenn ein paar Millionen Kindsköpfe (übertrieben ausgedrückt) sich mit ihrem Hobby beschäftigen. Er drückt die Freude/Begeisterung/Emotion die man für das Spiel empfindet/erhofft aus. Das ist eine ganz normale Reaktion, sei es für Gamer die jede News anklicken und verschlingen oder für Redis die gerne über einen gewissen Titel schreiben.

Es ist ansich so einfach...
Ich zitiere das komplett, um es zu unterstreichen. Es ist an sich so einfach :-)
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

ja
mal echt, Nüchterne Artikel
das ist eine Spielezeitschrift und kein Ärzteblatt
Außerdem möchte ich mal ein Magazin sehn, das Spiele so bespricht und nicht nach fünf Ausgaben eingestellt wurde
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Hallo? Wir (auch die Redakteure) sind alle irgendwie Gamer. Das heisst irgendwas ist in unserem Kopf Kind geblieben - wir lieben es heute noch zu spielen. Und Kinder empfinden Vorfreude, Aufregung wenn etwas neues kommen soll, ja, Kinder sind noch Begeisterungsfähig (im Gegensatz zu 70% der User hier wenn man sich die Threads so durchliest).

Ich finde ein Hype ist etwas ganz normales wenn ein paar Millionen Kindsköpfe (übertrieben ausgedrückt) sich mit ihrem Hobby beschäftigen. Er drückt die Freude/Begeisterung/Emotion die man für das Spiel empfindet/erhofft aus. Das ist eine ganz normale Reaktion, sei es für Gamer die jede News anklicken und verschlingen oder für Redis die gerne über einen gewissen Titel schreiben.

Es ist ansich so einfach...
Für die Emotionen der Redakteure sind die Kästen mit der eigenen Meinung der Redakteure da.
Im Artikel selbst erwarte ich seriöse ernsthafte Berichterstattung und kein aufgeregtes Fanboygekreische. Ich will informiert werden, nicht unterhalten. Wenn ich dummes Gewäsch lesen wollte, würde ich die PCAction-News lesen...
Wenn du dummes Gewäsch lesen willst, lies dir deinen Post nochmal durch, du Traumtänzer.
Die PCG ist ein Spielmagazin und kein furztrockenes Wirtschaftsblatt. Spiele sind ein Unterhaltungsmedium und sollten auch dementsprechend behandelt werden. Das heißt: nicht wie eine Stastik über Fall und Höhen von Aktien, sondern wie Medien, die den Menschen unterhalten und die Spaß machen.
Freilich sollte dabei ein gewisses Niveau erhalten bleiben, aber es spricht nichts dagegen, wenn ein Redakteur bereits im Artikel einen subjektiven Eindruck durchsickern lässt oder irgendeine Szene mit dem "Lächeln" von Angela Merkel vergleicht.
Merke: Redakteure und Journalisten sind keine Maschinen und Computer, sondern Menschen. Eine objektive Wertung und Berichterstattung ist immerhin in den meisten Fällen unmöglich. Und ich persönlich finde es sogar lobenswert, dass die Redakteure mit Spaß dabei sind und dies auch in ihren Artikeln zeigen.
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

ja
mal echt, Nüchterne Artikel
das ist eine Spielezeitschrift und kein Ärzteblatt
Außerdem möchte ich mal ein Magazin sehn, das Spiele so bespricht und nicht nach fünf Ausgaben eingestellt wurde
Kann man manchmal in themenfremden Tageszeitungen oder Webseiten lesen. Grauenhaft. So sachlich distanziert, als würde der Tester ein Insekt auf eine Nadel spießen und unter der Lupe betrachten. Wobei es sicher Insektenforscher gibt, die das auch emotional berührt.
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Natürlich sind Spielemagazine keine Wirtschaftsblätter und die Redakteure dürfen Spaß haben, trotzdem muss jedes Spiel fair bewertet werden.
Es is schlecht wenn Redakteure ein Spiel automatisch schlecht bewertet nur weil es ein Mp-Shooter ist der Modern ist, und schreibt : COD-Nachmache. Ein Redakteur ist kein Fanboi der irgendeine Umfrage im Internet macht, der alle Spiele schlecht wertet in allen Kategorien, um sein Lieblingsspiel auf einen höheren Rang zu stellen.

Leider sehe ich sowas schon länger bei verschiedenen Zeitschriften, auch internationalen, dass nicht unbedingt informiert oder unterhalten wird, sondern Spiele nur noch niedergemacht werden, und wo zb. und vorallem COD öfter erwähnt wird, als das Spiel selbst um welches es eigentlich geht im Artikel.
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Natürlich sind Spielemagazine keine Wirtschaftsblätter und die Redakteure dürfen Spaß haben, trotzdem muss jedes Spiel fair bewertet werden.
Es is schlecht wenn Redakteure ein Spiel automatisch schlecht bewertet nur weil es ein Mp-Shooter ist der Modern ist, und schreibt : COD-Nachmache. Ein Redakteur ist kein Fanboi der irgendeine Umfrage im Internet macht, der alle Spiele schlecht wertet in allen Kategorien, um sein Lieblingsspiel auf einen höheren Rang zu stellen.

Leider sehe ich sowas schon länger bei verschiedenen Zeitschriften, auch internationalen, dass nicht unbedingt informiert oder unterhalten wird, sondern Spiele nur noch niedergemacht werden, und wo zb. und vorallem COD öfter erwähnt wird, als das Spiel selbst um welches es eigentlich geht im Artikel.
Stimmt. Redakteure sollten weder Fanboys noch Hater eines Spiels oder Genres sein. Aber sie MÜSSEN Spaß an Spielen haben :-)
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

ja
mal echt, Nüchterne Artikel
das ist eine Spielezeitschrift und kein Ärzteblatt
Außerdem möchte ich mal ein Magazin sehn, das Spiele so bespricht und nicht nach fünf Ausgaben eingestellt wurde
Kann man manchmal in themenfremden Tageszeitungen oder Webseiten lesen. Grauenhaft. So sachlich distanziert, als würde der Tester ein Insekt auf eine Nadel spießen und unter der Lupe betrachten. Wobei es sicher Insektenforscher gibt, die das auch emotional berührt.
na, ich meinte schon ein Spieleheft, so eines will doch keiner
aber ja, so die Drucksachen, die ein Spiel in einem Text abhandeln der in Etwa so dem Meinungskasten hier im Heft entspricht, kann man echt nichts abgewinnen und eigentlich könnten die das auch eh weglassen, ich glaube die die das Lesen kömmten da auch gut ohne klar bzw. würden dann gleich ihre Enkel fragen
Ich mein, aus dem Grund sind ja auch die Minis im Heft verschwunden, da man so auf den Platz keine Infos zum Spiel unterbringen kann

Natürlich sind Spielemagazine keine Wirtschaftsblätter und die Redakteure dürfen Spaß haben, trotzdem muss jedes Spiel fair bewertet werden.
Es is schlecht wenn Redakteure ein Spiel automatisch schlecht bewertet nur weil es ein Mp-Shooter ist der Modern ist, und schreibt : COD-Nachmache. Ein Redakteur ist kein Fanboi der irgendeine Umfrage im Internet macht, der alle Spiele schlecht wertet in allen Kategorien, um sein Lieblingsspiel auf einen höheren Rang zu stellen.

Leider sehe ich sowas schon länger bei verschiedenen Zeitschriften, auch internationalen, dass nicht unbedingt informiert oder unterhalten wird, sondern Spiele nur noch niedergemacht werden, und wo zb. und vorallem COD öfter erwähnt wird, als das Spiel selbst um welches es eigentlich geht im Artikel.
ähm ja ne Toll
und wo schließt sich das aus?

Außerdem hast du da einen ganz Krassen Denkfehler drin! Denn nur weil man sich auf ein Spiel bezieht heißt das garnix, bei den MMORPGs wird auch eigentlich Jedes mit WoW verglichen, weil WoW nunmal so einfach der Chef im Ring ist was Spielerzahlen angeht, genauso wie CoD oder God of War, das selbst schon sein Genre begründet hat, aber das hat nicht mit Fair- bzw. unfairness zu tun, sondern doch einfach weil die Sachen die meisten auch kennen und sich da unter dem neuen Spiel was vorstellen können und naja, Medall of Honor ist nunmal ein MW2 in Schlechter

Btw.: Das Thema kam hier auch die Woche im Buffedcast 230 auf, weil da auch so ein Simbel gefragt hat, warum man Jedes MMORPG mit WoW vergleicht
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Wäre interessant mal eine Aussage von PC Games zu diesem Thema zu hören, denn auch hier konnte ich schon öfter beobachten, dass einige Spiele vor dem Release "gehypt" wurden und nach dem Release selbige total niedergemacht. Bestes Beispiel ist für mich hierbei Hellgate London. Oh, ich weiß noch wie ich mit Spannung den Bericht in der PC Games gelesen habe und der Redakteur dort vom Diablo-Feeling vorschwärmte. Dann kam das Spiel raus und alles wird revidiert...

Oder geht es dabei vielleicht einfach nur um´s liebe Geld was auch den unterschiedlichsten Richtungen fließt :-)
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

In dem genannten Artikel mit Grafikblendern, die enttäuschten, steht übrigens drin, dass man diesen Spielen dennoch eine gute Wertung geben darf - wenn man solche Spiele mag. Es gibt bei Tests nicht die eine objektive Wahrheit. Wer das für sich beansprucht, ist realitätsfern. Jeder Spieler kennt mit Sicherheit Spiele, die er trotz mäßiger Wertungen toll findet oder andersrum. Was völlig legitim ist.
Dagegen habe ich auch nichts einzuwenden. Die optionalen Prozentpunkte die z.B. jeder Spieler bei Interesse am Genre für sich drauflegen kann sind doch völlig klar. Mich haben auch schon Spiele begeistert, die gerade mal ne 60% Wertung eingeheimst haben. Dann sind diese 60% (als Genreliebhaber 90%) völlig in Ordnung, denn jeder der kein Interesse hat wird sich nicht weiter um den Titel kümmern. Die entsprechenden Grafikblender haben aber zum Teil schon von PCGames aus 90er Wertungen erhalten und eine 90er Wertung ist, wenn ich mich recht an die Einteilung im Heft erinnere, eine nahezu uneingeschränkte Kaufempfehlung. Das hat nichts mehr mit optionalen Prozentpunkten zu tun.
Die Spielemagazine geben eine Kaufberatung, so ist zumindest unser
Selbstverständnis. Beratung ist etwas anders als der Anspruch, die
absolute allgemeingültige Wertung zu verkünden. Wir sind nicht Papst ^^
Sicher, ein wenig Objektivität ist auch nicht fehl am Platz, aber eine Kaufberatung kann nicht abhängig vom persönlichen Eindruck des Testers gemacht werden sondern von einem weitestgehend neutralen Test. Auf PCGH werden die Grafikarten ja auch nicht danach beurteilt welchen Hersteller die Tester am liebsten mögen, sondern nach Leistung etc.
Natürlich sind Spielemagazine keine Wirtschaftsblätter und die
Redakteure dürfen Spaß haben, trotzdem muss jedes Spiel fair bewertet
werden.
Genau. Um nichts anderes geht es mir hier. Und fair ist neutral! Aber eine 90er Wertung für ein Spiel, das eher Genreliebhaber anspricht, nur weil die Redakteure eben solche sind und es ihnen persönlich besonders gefallen hat, ist nicht neutral.
Nichts gegen die Vorfreude der Redakteure und ihren Spass an ihrem Beruf und an Spielen. Das ist eine erfreuliche Sache und ich selbst freue mich ja auch über Artikel in denen ein Spiel auf das ich mich freue ausführlich und interessant dargestellt wird. Aber auf PCGames erwarte ich doch eine gesammelte Menge an Informationen über alle möglichen Spiele die besonders bei der Bandbreite an Genres etc. weitestgehend neutral rübergebracht werden müssen. Sonst könnte ich mich doch gleich auf den entsprechenden Fanseiten über das Spiel informieren auf denen das Spiel standardmäßig hochgelobt wird.

Ich behaupte auch nicht dass soetwas ständig auf PCGames vorkommt. Es gibt hier eine Menge guter und informativer Artikel und die Redakteure leisten dabei gute Arbeit. Aber in einzelnen Fällen kommt das durchaus vor und ich denke das sollten die Redakteure nicht von sich weisen indem sie den Hype einfach unter allen Beteiligten aufteilen ( auch wenn dabei selbstverständlich durchaus eine gewisse Wechselwirkung herrscht.) oder indem es heißt: Wir sind auch nur Spieler keine Roboter. Das finde ich etwas albern, es ist schließlich euer Job fair zu testen. :-)
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Ein Magazin kann auch gerne rein subjektive Bewertungen abgeben. Das sollte dann aber auch klar ersichtlich sein. Als Leser möchte ich wissen, wie die Wertung zustande kommt, sonst kann ich mit ihr nichts anfangen.
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Der Hype an sich lässt mich für gewöhnlich eher kalt. Als störend empfinde ich aber die mittlerweile sehr weit verbreitete Nutzlosigkeit von Vorschauartikeln.
Seit einigen Jahren ist eine Vorschau (auch in der PCG) meist nur noch eine Informations/Werbequelle und hat nahezu gänzlich ihre neutrale Einschätzung verloren. Ich könnte hier diverse Beispiele aufzählen, bei denen man nach der Lektüre einer Preview den Eindruck hatte, dass da bald die neue Genrereferenz erscheint und letztendlich wurde es dann nur ein durchschnittliches Spiel.
Besonders wenn einen Monat vor Release in der letzten Preview noch alles herausragend toll ist und ein paar Wochen später steht dann in den Tests: "Oh, doch nicht so geil. 65%."
Das geht mir auf den Keks.
Trifft das wirklich auf viele Vorschauen zu? :o
Also meist gebe ich nicht all zu viel auf ein Vorschau zu Spiel X, als Informationspool dient sowas, aber derlei kann eh nur einen losen Ersteindruck vermitteln ...
Wie gut letztendlich ein Spiel ist, kann eh nur ein Test feststellen.
In Vorschauberichten von 2 Worlds 2 z. B. wurde nicht darauf hingewiesen, dass das Quest-Log keinerlei Unterscheidung zwischen erledigten und unerledigten Aufträgen macht, also totales Chaos herrscht - für mich ein Grund, das Spiel mal aus einer Grabbelkiste für'n Zehner zu fischen, anstatt 50€ zu löhnen. ;)
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

In Vorschauberichten von 2 Worlds 2 z. B. wurde nicht darauf hingewiesen, dass das Quest-Log keinerlei Unterscheidung zwischen erledigten und unerledigten Aufträgen macht, also totales Chaos herrscht - für mich ein Grund, das Spiel mal aus einer Grabbelkiste für'n Zehner zu fischen, anstatt 50€ zu löhnen. ;)
/Offtopic

Ich meine eigentlich die erledigten sind grauer als die anderen. Es ist etwas unübersichtlicher als wenn sie in einem anderen Reiter wären, aber von "totales Chaos" kann echt nicht die Rede sein. ;)
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Der Hype an sich lässt mich für gewöhnlich eher kalt. Als störend empfinde ich aber die mittlerweile sehr weit verbreitete Nutzlosigkeit von Vorschauartikeln.
Seit einigen Jahren ist eine Vorschau (auch in der PCG) meist nur noch eine Informations/Werbequelle und hat nahezu gänzlich ihre neutrale Einschätzung verloren. Ich könnte hier diverse Beispiele aufzählen, bei denen man nach der Lektüre einer Preview den Eindruck hatte, dass da bald die neue Genrereferenz erscheint und letztendlich wurde es dann nur ein durchschnittliches Spiel.
Besonders wenn einen Monat vor Release in der letzten Preview noch alles herausragend toll ist und ein paar Wochen später steht dann in den Tests: "Oh, doch nicht so geil. 65%."
Das geht mir auf den Keks.
Trifft das wirklich auf viele Vorschauen zu? :o
Also meist gebe ich nicht all zu viel auf ein Vorschau zu Spiel X, als Informationspool dient sowas, aber derlei kann eh nur einen losen Ersteindruck vermitteln ...
Wie gut letztendlich ein Spiel ist, kann eh nur ein Test feststellen.
In Vorschauberichten von 2 Worlds 2 z. B. wurde nicht darauf hingewiesen, dass das Quest-Log keinerlei Unterscheidung zwischen erledigten und unerledigten Aufträgen macht, also totales Chaos herrscht - für mich ein Grund, das Spiel mal aus einer Grabbelkiste für'n Zehner zu fischen, anstatt 50€ zu löhnen. ;)
Ich könnte jetzt nicht genau sagen auf wie viele Previews das zutrifft, da das ja nur ein subjektiver Eindruck von mir ist, aber oft genug hatte ich nach dem Lesen von manch einem Bericht den Eindruck, dass uns da ein großartiger Vertreter seines Genres erwartet. Das schürt die Vorfreude und die Ernüchterung ist dann entsprechend groß, wenn die Tests nur Mittelmaß ergeben.
Etwas mehr "Ausblick" in einer Vorschau würde enttäuschte Hoffnungen minimieren. In der PCG gab es diese Ausgabe ein Punktesystem für die Jahresvorschau (wobei die Leserpunkte ja nur das Interesse darstellen) und sonst gibt es mittlerweile auch "gut", "sehr gut" etc. als grobe Einschätzungen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Wäre interessant mal eine Aussage von PC Games zu diesem Thema zu hören, denn auch hier konnte ich schon öfter beobachten, dass einige Spiele vor dem Release "gehypt" wurden und nach dem Release selbige total niedergemacht. Bestes Beispiel ist für mich hierbei Hellgate London. Oh, ich weiß noch wie ich mit Spannung den Bericht in der PC Games gelesen habe und der Redakteur dort vom Diablo-Feeling vorschwärmte. Dann kam das Spiel raus und alles wird revidiert...

Oder geht es dabei vielleicht einfach nur um´s liebe Geld was auch den unterschiedlichsten Richtungen fließt :-)
Wenn wir uns ein Spiel vor Ort beim Entwickler angucken oder wenn wir eine Beta sehen, dann ist die dafür vorgesehene Zeit naturgemäß auf wenige Stunden beschränkt (insbesondere, wenn ein Spiel zum ersten Mal vorgestellt wird). In Extremfällen wie etwa GTA oder Call of Duty oder Red Dead Redemption haben wir (und andere Print-/Online-Journalisten) bis kurz vor Release nur mehr oder minder große Ausschnitte gesehen, aber natürlich nicht das komplette, zusammenhängende Spiel.

Es ist eher selten, dass ein Studio wie beispielsweise Blizzard nicht nur Redakteure, sondern auch "echte" Spielekäufer zu einem extrem frühen Zeitpunkt an die Maus lässt - siehe Diablo 3 auf der Gamescom/Blizzcon. Das ist eine Frage der Philosophie: Das eine Studio will soviel Feedback wie nur irgend möglich haben (Blizzard), das andere Studio schottet sich weitgehend ab und will so wenig wie möglich vorab preisgeben.

Daher kann es in einzelnen Fällen dazu kommen, dass sich der Eindruck des fertigen Spiels von dem unterscheidet, was sich im Vorfeld abgezeichnet hat (Hellgate war so ein Fall). Aber irgendeinen Sinn müssen die Tests ja noch machen, sonst könnte man ja gleich auf Basis eines Trailers oder einer Pressemitteilung ein Spiel kaufen.

Wir bemühen uns darum, jeweils konkret zu sagen: Welche Version haben wir wo wie lange gespielt? Und im Idealfall nehmen wir die Leser mit (siehe Sneak Peek zu Crysis 2, Dungeons usw.).

Petra
PC Games
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

In Vorschauberichten von 2 Worlds 2 z. B. wurde nicht darauf hingewiesen, dass das Quest-Log keinerlei Unterscheidung zwischen erledigten und unerledigten Aufträgen macht, also totales Chaos herrscht - für mich ein Grund, das Spiel mal aus einer Grabbelkiste für'n Zehner zu fischen, anstatt 50€ zu löhnen. ;)
/Offtopic

Ich meine eigentlich die erledigten sind grauer als die anderen. Es ist etwas unübersichtlicher als wenn sie in einem anderen Reiter wären, aber von "totales Chaos" kann echt nicht die Rede sein. ;)
Aber das ist doch der springende Punkt: Wenn ich mir nicht nur die unerledigten Aufgaben angucken kann und in jeder zweiten Zeile ein bereits erledigter Auftrag die Übersicht stört, ist das nunmal für mich das Chaos schlechthin. ;)
2 Worlds 2 besteht nicht gerade aus einer Hauptquest und 10 Nebenaufgaben, da wird es schnell unübersichtlich. :hop:

Ich hab noch düster das Questlog von Morrowind vor mir - bah! Nie wieder! :P
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

ich kann mich leider nicht der friede-freude-eierkuchen-mentalität anschließen, was hype angeht. es geht bei hype eben nicht darum, dass "ein paar millionen die köpfe zusammenstecken" und sich wie die kinder über etwas neues kommendes freuen.

hype ist in kurzlebig dasselbe, was eine marke auf dauer ausmacht: ein bewusst gesteuerter, positiv wirkender (massen-)eindruck von einem verkaufsobjekt, der wenig bis nichts mit dessen realen eigenschaften zu tun hat. dieser eindruck wird durch ansprechen von unbewussten reizen erzeugt, deren wirkung sich die zielperson (der potenzielle käufer) bewusst nicht entziehen kann. bestes beispiel dafür sind die apple-produkte wie ipad oder iphone, die von den allermeisten nicht gekauft werden, weil sie besser sind als konkurrenzprodukte, sondern weil man sich damit (angeblich) so schön von der breiten masse abheben kann (wir sind anders, wir sind modern: angespielt wird auf den individualisierungstrieb) - ein hype eben.

mittlerweile haben auch die publisher von spielen gemerkt, dass sich ihre (oft - aber nicht immer - nur durchschnittlichen) produkte über die erzeugung von hype deutlich besser verkaufen lassen. bsp dragon age (1 und 2): man muss nur die publikationskanäle oft genug wiederholen lassen, dass dies ein spiel in bester tradition (anspielung auf eine alte marke wie baldur´s gate) mit viel klassischem rollenspieltiefgang und gleichzeitig hohem wiederspielwert ist, dann wird das irgendwann geglaubt. angespielt wird dabei auf den unterbewussten wunsch, testierte qualität zu kaufen. das kann zwar objektiv keiner von den potenziellen käufern beurteilen, aber das testat wird trotzdem geschluckt. erst nach dem schlucken dieser marketing-pille findet die aktive beteiligung der spieler durch weitererzählen des hörensagens statt. in szene gesetzt wurde der hype aber von publishern im verbund mit den medien.

auch wenn´s euch vll. nicht so gefällt: an der entstehung von hype seid ihr redakteure sicher deutlich mehr beteiligt als eure konsumenten. das hat mit der vermutung, dass redakteure "mit goldbarren blutig beworfen werden" rein gar nichts zu tun - der ausdruck im artikel war wohl eine typische schutzbehauptung. dass der hype dann von der breiten spielermasse "weitergepflegt" wird, ist unbestritten.
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

In Vorschauberichten von 2 Worlds 2 z. B. wurde nicht darauf hingewiesen, dass das Quest-Log keinerlei Unterscheidung zwischen erledigten und unerledigten Aufträgen macht, also totales Chaos herrscht - für mich ein Grund, das Spiel mal aus einer Grabbelkiste für'n Zehner zu fischen, anstatt 50€ zu löhnen. ;)
/Offtopic

Ich meine eigentlich die erledigten sind grauer als die anderen. Es ist etwas unübersichtlicher als wenn sie in einem anderen Reiter wären, aber von "totales Chaos" kann echt nicht die Rede sein. ;)
Aber das ist doch der springende Punkt: Wenn ich mir nicht nur die unerledigten Aufgaben angucken kann und in jeder zweiten Zeile ein bereits erledigter Auftrag die Übersicht stört, ist das nunmal für mich das Chaos schlechthin. ;)
2 Worlds 2 besteht nicht gerade aus einer Hauptquest und 10 Nebenaufgaben, da wird es schnell unübersichtlich. :hop:

Ich hab noch düster das Questlog von Morrowind vor mir - bah! Nie wieder! :P
den wert eines spiels ausschließlich an der der qualität des questlogs festzumachen, halte ich für reichlich überspannt. außerdem finde ich den questlog von tw2 zwar auch unübersichtlich, aber doch verwertbar. auf meinen fortschritt im spiel (hab jetzt 30 stunden runter) hat das kaum bis keinen einfluss. wenn das spiel deiner meinung nach wg. solcher nichtigkeit in die grabbelkiste gehört, dann müssten da folgerichtig alle games landen: solche nickligkeiten gibt´s in jedem spiel.

die vorschau zu tw2 fand ich übrigens informativ und realitätsnah, was man nicht von allen vorschauen bei pcg behaupten kann - aber doch von vielen.
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

In Vorschauberichten von 2 Worlds 2 z. B. wurde nicht darauf hingewiesen, dass das Quest-Log keinerlei Unterscheidung zwischen erledigten und unerledigten Aufträgen macht, also totales Chaos herrscht - für mich ein Grund, das Spiel mal aus einer Grabbelkiste für'n Zehner zu fischen, anstatt 50€ zu löhnen. ;)
/Offtopic

Ich meine eigentlich die erledigten sind grauer als die anderen. Es ist etwas unübersichtlicher als wenn sie in einem anderen Reiter wären, aber von "totales Chaos" kann echt nicht die Rede sein. ;)
Aber das ist doch der springende Punkt: Wenn ich mir nicht nur die unerledigten Aufgaben angucken kann und in jeder zweiten Zeile ein bereits erledigter Auftrag die Übersicht stört, ist das nunmal für mich das Chaos schlechthin. ;)
2 Worlds 2 besteht nicht gerade aus einer Hauptquest und 10 Nebenaufgaben, da wird es schnell unübersichtlich. :hop:

Ich hab noch düster das Questlog von Morrowind vor mir - bah! Nie wieder! :P
:D

Also für Leute die zwischen Farbtönen (hell und dunkel) unterscheiden können dürfte es nicht so schwer sein in einer Liste auis hellen und dunklen Überschriften sich nur auf die hellen zu konzentrieren ;)

Ich steh auch auf Übersichtlichkeit und ich hatte schon wesentlich schlimmere Questlogs in meinem Leben (Morrowing *hust*)

Ich gebe Dir natürlich sofern Recht dass es nicht optimal gelöst ist und man es sehr viel Übersichtlicher hätte machen können. Dafür wird einem in der Karte genau angezeigt wo man jeder Quest machen soll, also vom Quest erledigen her ist es schon sehr "übersichtlich'" :D
 
AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?

Oh ich bin berühmt *freu*. Jetzt steht Haralds Artikel hier auch nochmal - zwar n halbes Jahr später als in der Powerplayer aber immerhin. Zum Hype hat jeder seine Meinung , doch es gibt nur eine Wahrheit. Und die wurde versucht zu finden. Natürlich meint jeder Gamer, dass seine Wahrheit am wahrsten ist....
 
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