FlorianStangl
Spiele-Kenner/in
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AW: Special - Gehasst und geliebt: Hypes in Spielen - Was ist das und gibt es sowas überhaupt?
Der Artikel behandelt das Thema ja sehr differenziert. Die Wechselwirkung zwischen Spielern, Medien und Fachpresse besteht nicht aus drei Anteilen zu je 33,333333 Prozent. Die Publisher legen vor, die Spieler springen drauf an, die Medien kippen noch mehr Kohlen ins Feuer. Das ist meine Überzeugung nach 17 Jahren in der Spielebranche.
In dem genannten Artikel mit Grafikblendern, die enttäuschten, steht übrigens drin, dass man diesen Spielen dennoch eine gute Wertung geben darf - wenn man solche Spiele mag. Es gibt bei Tests nicht die eine objektive Wahrheit. Wer das für sich beansprucht, ist realitätsfern. Jeder Spieler kennt mit Sicherheit Spiele, die er trotz mäßiger Wertungen toll findet oder andersrum. Was völlig legitim ist. Die Spielemagazine geben eine Kaufberatung, so ist zumindest unser Selbstverständnis. Beratung ist etwas anders als der Anspruch, die absolute allgemeingültige Wertung zu verkünden. Wir sind nicht Papst ^^
Es ist nicht möglich, ein Mist-Spiel so zu hypen, dass plötzlich alle scharf darauf sind. Es ist genau andersrum: Die Spieler fahren voll auf ein Thema ab und verschlingen jeden Fetzen Info. Und dann springen die Medien darauf an und bedienen diesen Hunger. Gilt übrigens auch für Spiele, die die Medien toll finden aber die Spieler kalt lassen.Ich wüsste nicht was daran konfus sein sollte. Bezogen auf die Aussage des Artikels, dass Hypes aus einer Wechselwirkung zwischen Publisher, Medien und Publikumsinteresse entstehen, ist der Kommentar doch einfach verständlich.Konfuser Kommentar...
Publisher haben auf den Hype wohl den indirektesten Einfluss. Schließlich informieren sich vermutlich die wenigsten Spieler direkt auf dessen Webseite über das Spiel. Ergo geht es um die Medien die nur schreiben was ihre Leser lesen wollen. Aber das macht sie angeblich nicht zum Schuldigen, sondern natürlich niemanden. Das ist doch absurd!
Und wenn kurz zuvor noch ein Artikel erscheint in dem Spiele die Höchstwertungen abgestaubt haben, plötzlich als enttäuschende Grafikblender bezeichnet werden, dann ist das doch wohl definitiv eine Wertung die nur dem damaligen Hype entsprach und scheinbar keinem ernsthaften Test.
Auch, wenn das den Herren Redakteuren nicht gefällt...
Der Artikel behandelt das Thema ja sehr differenziert. Die Wechselwirkung zwischen Spielern, Medien und Fachpresse besteht nicht aus drei Anteilen zu je 33,333333 Prozent. Die Publisher legen vor, die Spieler springen drauf an, die Medien kippen noch mehr Kohlen ins Feuer. Das ist meine Überzeugung nach 17 Jahren in der Spielebranche.
In dem genannten Artikel mit Grafikblendern, die enttäuschten, steht übrigens drin, dass man diesen Spielen dennoch eine gute Wertung geben darf - wenn man solche Spiele mag. Es gibt bei Tests nicht die eine objektive Wahrheit. Wer das für sich beansprucht, ist realitätsfern. Jeder Spieler kennt mit Sicherheit Spiele, die er trotz mäßiger Wertungen toll findet oder andersrum. Was völlig legitim ist. Die Spielemagazine geben eine Kaufberatung, so ist zumindest unser Selbstverständnis. Beratung ist etwas anders als der Anspruch, die absolute allgemeingültige Wertung zu verkünden. Wir sind nicht Papst ^^
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völlig in Ordnung, denn jeder der kein Interesse hat wird sich nicht weiter um den Titel kümmern. Die entsprechenden Grafikblender haben aber zum Teil schon von PCGames aus 90er Wertungen erhalten und eine 90er Wertung ist, wenn ich mich recht an die Einteilung im Heft erinnere, eine nahezu uneingeschränkte Kaufempfehlung. Das hat nichts mehr mit optionalen Prozentpunkten zu tun.


