SoSchautsAus
Spiele-Kenner/in
- Registriert
- 25.06.2006
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AW:
Ich bin prinzipiell schon ein Freund von Stilbrüchen. Was zB mit Prince of Persia passiert ist finde ich sehr spannend, zumindest bezogen auf die Optik. Auch Splinter Cell tut der Umbruch nach dem eher mauen vierten Teil sicher gut. Sogar mit dem neuen Konzept der Rainbow Six-Serie konnte ich mich nach zwei Spielstunden arrangieren. Auf OFP 2 bin ich auch sehr gespannt. Aber was Rockstar aus Max Payne macht, das gefällt mir nicht.
Es ist absolut nachvollziehbar und nur konsequent, dass nach dem zweiten Teil ein Schnitt in Paynes Biografie gemacht wird. Aber muss man die Figur schon wieder so durch den Wolf drehen? Wie soll man einen Bezug und eine Identifikation mit einer Figur herstellen, die mit jedem Teil ein neues Gesicht und/oder einen neuen Look bekommt? Zu allem Überfluss kommt noch hinzu, dass der Sprecher ersetzt wird.
Dann wäre da noch die Sache mit dem Setting. Ja, auch in Sao Paulo ist es mal Nacht und regnet es mal. Aber wofür sollte man dieses Setting wählen wenn man es dann kaschieren und verstecken wollen würde? Machen wir uns nichts vor: Max Payne 3 wird kein düsteres, depressives Spiel werden. Die Atmosphäre aus den Vorgängern wurde mit der Wahl dieses Settings zu Grabe getragen. Den Vergleich mit El Matador finde ich durchaus berechtigt und angebracht. Das ist es, was mir am meisten Sorgen macht, denn ein solches Max Payne 3 will ich nicht haben.
Ich sehe in Max Payne 3 eine Anhäufung an Kompromissen und Anbiederungen. Ein abgefuckter Hauptprotagonist, ein warmes Setting, mehr Brutalität und Zerstörung, Multiplayer, kurzum: Alles was ein zeitgemäßes Actionspiel braucht. Natürlich sind das nur Ersteindrücke und Vermutungen auf denen ich mir kein endgültiges Urteil aufbaue. Das Spiel bekommt seine Chance. Aber ich hab bei dieser Sache kein gutes Gefühl. Und da die PC-Version wahrscheinlich eh wieder mit den üblichen Mechanismen verseucht sein wird, setze ich Max Payne 3 mal auf meine "expect the worst"-Liste.
SSA
Ich bin prinzipiell schon ein Freund von Stilbrüchen. Was zB mit Prince of Persia passiert ist finde ich sehr spannend, zumindest bezogen auf die Optik. Auch Splinter Cell tut der Umbruch nach dem eher mauen vierten Teil sicher gut. Sogar mit dem neuen Konzept der Rainbow Six-Serie konnte ich mich nach zwei Spielstunden arrangieren. Auf OFP 2 bin ich auch sehr gespannt. Aber was Rockstar aus Max Payne macht, das gefällt mir nicht.
Es ist absolut nachvollziehbar und nur konsequent, dass nach dem zweiten Teil ein Schnitt in Paynes Biografie gemacht wird. Aber muss man die Figur schon wieder so durch den Wolf drehen? Wie soll man einen Bezug und eine Identifikation mit einer Figur herstellen, die mit jedem Teil ein neues Gesicht und/oder einen neuen Look bekommt? Zu allem Überfluss kommt noch hinzu, dass der Sprecher ersetzt wird.
Dann wäre da noch die Sache mit dem Setting. Ja, auch in Sao Paulo ist es mal Nacht und regnet es mal. Aber wofür sollte man dieses Setting wählen wenn man es dann kaschieren und verstecken wollen würde? Machen wir uns nichts vor: Max Payne 3 wird kein düsteres, depressives Spiel werden. Die Atmosphäre aus den Vorgängern wurde mit der Wahl dieses Settings zu Grabe getragen. Den Vergleich mit El Matador finde ich durchaus berechtigt und angebracht. Das ist es, was mir am meisten Sorgen macht, denn ein solches Max Payne 3 will ich nicht haben.
Ich sehe in Max Payne 3 eine Anhäufung an Kompromissen und Anbiederungen. Ein abgefuckter Hauptprotagonist, ein warmes Setting, mehr Brutalität und Zerstörung, Multiplayer, kurzum: Alles was ein zeitgemäßes Actionspiel braucht. Natürlich sind das nur Ersteindrücke und Vermutungen auf denen ich mir kein endgültiges Urteil aufbaue. Das Spiel bekommt seine Chance. Aber ich hab bei dieser Sache kein gutes Gefühl. Und da die PC-Version wahrscheinlich eh wieder mit den üblichen Mechanismen verseucht sein wird, setze ich Max Payne 3 mal auf meine "expect the worst"-Liste.
SSA