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Special - Spielemarkt: Die Geschichte der Rollenspiele: Ein Genre im Wandel der Zeit - 2004 bis heute

schon wieder der "Diablo 2 (2000) gilt als das beste Rollenspiel aller Zeiten"-bullshit ^^

wer sagt das? was an D2 ist ein "rollenspiel"? ich liebe D2, aber RPG? ne... PCGames, lest ihr eigentlich die Kommentare zu euren Specials?
 
AW:

Die Wurzeln des Rollenspiels, Pen-&-Paper, werden wohl in absehbarer Zeit in Vergessenheit geraten, zumindest im Bereich der Computer-Rollenspiele.
Das wäre sehr schade. Wenn man sich drauf einlässt und nicht Daueraction erwartet, machen die Spiele mit dem Regelwerk sehr viel Spaß. Von daher kann man nur hoffen das DSA-4: Drakensang da alles richtig macht und evtl. noch den einen oder anderen neuen Fan gewinnen kann =)
 
AW:

sehr guter artikel, gefällt mir... was ich aber bei "Was die Zukunft bringt" vermisse, ist Gothic 4 und RPB von den piranhas...
 
AW:

Bloodlines? :confused: ;-(

Das einzige Rollenspiel, welches mich jemals so richtig überzeugt hat, und welches eine richtig tolle Atmosphäre bot. Ich habe eigentlich gehofft, dass man diesem Spiel etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt...

Diablo, Witcher, Gothic 2, Oblivion...ja, alles nett und gut, aber Bloodlines hatte da eine ganz spezielle Qualität (und damit meine ich nicht die Bugs in den Sidequests). Es wirkte trotz Fabelwesen einfach glaubwürdig. Imho.

Regards, eX!
 
AW:

Wildchild666 am 12.05.2008 14:20 schrieb:
schon wieder der "Diablo 2 (2000) gilt als das beste Rollenspiel aller Zeiten"-bullshit ^^

wer sagt das? was an D2 ist ein "rollenspiel"? ich liebe D2, aber RPG? ne... PCGames, lest ihr eigentlich die Kommentare zu euren Specials?
Da hat der Kollege den "Action-"Zusatz vergessen. Sollte in ein paar Minuten im Front-End gefixt sein.
 
AW:

Jaja Burtchen, gibs zu... ihr wart wieder einmal in der Welt des Pen & Paper Diablo versunken und habt deswegen geschlampt... ^^
 
AW:

eX2tremiousU am 12.05.2008 14:45 schrieb:
Bloodlines? :confused: ;-(

Das einzige Rollenspiel, welches mich jemals so richtig überzeugt hat, und welches eine richtig tolle Atmosphäre bot. Ich habe eigentlich gehofft, dass man diesem Spiel etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt...

Diablo, Witcher, Gothic 2, Oblivion...ja, alles nett und gut, aber Bloodlines hatte da eine ganz spezielle Qualität (und damit meine ich nicht die Bugs in den Sidequests). Es wirkte trotz Fabelwesen einfach glaubwürdig. Imho.

Regards, eX!

der rollenspielanteil in dem spiel war winzig bis kaum erwähnenswert evtl. liegt's daran!

und dass es nur bugs in den sidequest's gab kann ich nicht befürworten, ich sag nur "leopold gesellschaft", von der bis dato üblen performance mal ganz zu schweigen! :ugly:

bloodlines hätte in der tat ein richtig gutes spiel werden könne.
 
AW:

"Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass früher ein Stift und ein Stück Papier vollkommen ausreichten, um in eine fremde Welt, vollen Gefahren und Geheimnisse, einzutauchen."

auch heute noch finden sich genug leute zusammen, die trotz der permanenten multimedialen berieselung das eigentlich rollenspiel nicht vergessen haben

auch wenn ich seit dsa2 faste alle nennenswerten rpg s gespielt habe, ist keines dem stift, papier und würfel gewachsen
 
AW:

Oelf am 12.05.2008 15:46 schrieb:
"Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass früher ein Stift und ein Stück Papier vollkommen ausreichten, um in eine fremde Welt, vollen Gefahren und Geheimnisse, einzutauchen."

auch heute noch finden sich genug leute zusammen, die trotz der permanenten multimedialen berieselung das eigentlich rollenspiel nicht vergessen haben

auch wenn ich seit dsa2 faste alle nennenswerten rpg s gespielt habe, ist keines dem stift, papier und würfel gewachsen

QFT

klassisches Pen&Paper mit Freunden, die sich ebenso voll auf das Speil einlassen wollen und einem guten Meister ist absolut unschlagbar. In einem P&P-RPG, in dem der Meister auf meine Aktionen reagiert, kann ich wirklich alles tun, worauf ich gerade Lust habe.
Bis Computer-Rollenspiele so eine Handlungsfreiheit gewähren, wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis dahin sind Computer-RPGs dem klassischen P&P-RPG um Längen unterlegen.
 
AW:

patsche am 12.05.2008 15:27 schrieb:
der rollenspielanteil in dem spiel war winzig bis kaum erwähnenswert evtl. liegt's daran!

Unsinn. Über die Charakterentwicklung, die Quests und die Dialoge bot das Spiel mehr Rollenspielanteil als eigentlich alles was in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist. Ja, das Kampfsystem war eher Actionreich, aber das Drumherum des Spieles ist ganz einfach enorm gelungen.

patsche am 12.05.2008 15:27 schrieb:
und dass es nur bugs in den sidequest's gab kann ich nicht befürworten, ich sag nur "leopold gesellschaft", von der bis dato üblen performance mal ganz zu schweigen! :ugly:

Der Bug wurde im Patch gefixt. Klar war unschön und hätte nicht sein dürfen.

Und die Performance war eigentlich nur in Hubs ein Problem und da musste man ja normalerweise nicht Kämpfen. Auf heutigen PCs läuft das Spiel sowieso überall völlig flüssig.

patsche am 12.05.2008 15:27 schrieb:
bloodlines hätte in der tat ein richtig gutes spiel werden könne.

Bloodlines ist imo das beste RPG seit Baldur's Gate 2, so viel Atmosphäre und Möglichkeiten bieten sonst nur ganz wenige Spiele.
 
AW:

Iceman am 12.05.2008 16:22 schrieb:
patsche am 12.05.2008 15:27 schrieb:
der rollenspielanteil in dem spiel war winzig bis kaum erwähnenswert evtl. liegt's daran!

Unsinn. Über die Charakterentwicklung, die Quests und die Dialoge bot das Spiel mehr Rollenspielanteil als eigentlich alles was in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist.

alles schön und gut, nur blöd das quest's und der sonstige spielverlauf immer gleich abliefen/blieben, trotz unterschiedlicher gesprächsoptionen (ausnahmen bestätigen jedoch die regel).

deus ex ist für mich ebenfalls kein rollenspiel, eher so ein mix ähnlich wie vampire 2.

nichtsdestrotrotz ist das spiel gut, hab's selber mehrere male durchgespielt. :-)
 
AW:

patsche am 12.05.2008 16:46 schrieb:
alles schön und gut, nur blöd das quest's und der sonstige spielverlauf immer gleich abliefen/blieben, trotz unterschiedlicher gesprächsoptionen (ausnahmen bestätigen jedoch die regel).

Da war schon Variation drin. Aber jetzt mal so gefragt: Welches RPG erfüllt denn deine Standards, in welchem Spiel laufen Quests etc. immer wieder unterschiedlich ab? Mir fällt keines ein.

patsche am 12.05.2008 16:46 schrieb:
deus ex ist für mich ebenfalls kein rollenspiel, eher so ein mix ähnlich wie vampire 2.

Deus Ex ist deutlich mehr Shooter als RPG, Vampire hat dagegen mehr Dialoge, auch soziale Fähigkeiten die diese beeinflussen und einen weniger linearen Ablauf.
 
AW:

Iceman am 12.05.2008 16:55 schrieb:
patsche am 12.05.2008 16:46 schrieb:
alles schön und gut, nur blöd das quest's und der sonstige spielverlauf immer gleich abliefen/blieben, trotz unterschiedlicher gesprächsoptionen (ausnahmen bestätigen jedoch die regel).

Da war schon Variation drin. Aber jetzt mal so gefragt: Welches RPG erfüllt denn deine Standards, in welchem Spiel laufen Quests etc. immer wieder unterschiedlich ab? Mir fällt keines ein.

the witcher und oblivion fallen mir da ein, bei the witcher sind's schon ziemlich viele bei oblivion muß man da genauer hinsehen, siehe z.b. *bei der geburt getrennt*!
 
AW:

hohe Gegner-KI und die ausgereift Physik


Also bei dem Satz zu Oblivion musste ich dann doch schmunzeln ;)

Nicht nur wegen des Fehlers, sondern hauptsächlich wegen der "hohen Gegner-KI". Trifft man die Gegner einzeln an, so zeigen sie durchaus brauchbares Verhalten... naja zumindest mit ein paar Mods. Aber sobald das mehr als 2 waren... naja. Ich erinnere an die Stadtwachen... Ich greife eine an, alle gehen auf mich los, nach ca 5 min Kampf, kann ich mich seelenruhig zurücklehnen und zuschauen, wie sie sich gegenseitig niedermachen.

Hätte man bei Vampiren im Original nicht die Sonnenresistenz hochgesetzt, wäre jeder Kampf ziemlich einfach gewesen. Welcher Vampir rennt mir bitte ins helle Tageslicht hinterher?

Die Physik ausgereift? Naja... im Vergleich zu anderen RPGs sicherlich. Aber das ein schwer gepanzerter Gegner nach dem Ableben an der Wasseroberfläche schwimmt? Das sowohl Papier, als auch Federn und Schwerter die gleiche Fallgeschwindigkeit haben? Und dann möchte ich noch an die lustigen verzauberten Waffen erinnern. Ich hab selten so schöne Freiflüge über hunderte Meter Richtung Himmel gesehen :D wobei ich das eigentlich sehr cool fand^^

Ansonsten guter Artikel, aber wie bereits erwähnt, Bloodlines hätte man dazu nehmen können. Geringe Rollenspielemente hin oder her.
 
Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass früher ein Stift und ein Stück Papier vollkommen ausreichten, um in eine fremde Welt, vollen Gefahren und Geheimnisse, einzutauchen.
leute ihr habt die Würfel vergessen, die Würfel!
aber ganz ehrlich so ein schönes Pen&Paper(&dice) - RPG , da geht doch nichts drüber :> allein schon die schmutzigen witze mit den freunden misst man aufm pc doch xD
ausserdem kann man da seine kameraden nachts nicht .... http://de.youtube.com/watch?v=nhmUj9QJ9RM

hehe :P
 
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patsche am 12.05.2008 17:04 schrieb:
the witcher und oblivion fallen mir da ein, bei the witcher sind's schon ziemlich viele bei oblivion muß man da genauer hinsehen, siehe z.b. *bei der geburt getrennt*!

The Witcher ist eher ein Spiel mit enttäuschend wenigen RPG Elementen. Ein vorgeschriebener Charakter, ziemlich abgespecktes Charaktersystem und der Ablauf unterschied sich im Endeffekt auch nur dadurch, dass man die Nebenquests in unterschiedlicher Reihenfolge angehen konnte.

Bei Oblivion siehts ähnlich aus, ja da wird quasi jedes Spiel anders verlaufen, aber vor allem weil die Möglichkeiten des Charaktersystems groß sind und weil man diverse Quests immer wieder in unterschiedlicher Reihenfolge machen wird, einfach weil man immer etwas anders durch die offene Welt geht. Ein paar wenige Quests mit Entscheidungsmöglichkeiten gibt es, aber bei weitem nicht in dem Umfang wie in Bloodlines. Ich halte Oblivion zwar für ein sehr gutes RPG, aber vor allem wegen seines Charaktersystems und der offenen Welt.
 
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eX2tremiousU am 12.05.2008 14:45 schrieb:
Bloodlines? :confused: ;-(

Bloodlines hatte da eine ganz spezielle Qualität (und damit meine ich nicht die Bugs in den Sidequests). Es wirkte trotz Fabelwesen einfach glaubwürdig. Imho.
Die Glaubwürdigkeit wird einem ja auch gleich zu Beginn von Jack in der "Tutotial Rede" 1a rüber gebracht (du bist jetzt ein "Supermann", übertreibs aber nicht / du musst "trinken", überteibs aber nicht usw.). Da hat man gleich das Gefühl gehabt, trotz Wissen das es keine Vampire gibt, "Hey, die haben Regeln" pass auf was du tust :)
 
AW:

eX2tremiousU am 12.05.2008 14:45 schrieb:
Jo, Bloodlines fehlt. Auch wenn nicht nur das Setting so manchem Oldschool-RPGler sauer aufstösst, hätte es auf jeden Fall Erwähnung finden müssen. Sicher ist es kein reinrassiges RPG, aber die Rollenspiel-Elemente kommen auch nicht zu kurz. Tja, das ist wohl das Schicksal eines Bastards - keiner will ihn haben.

SSA
 
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