Burtchen am 11.07.2006 16:15 schrieb:
Apfel-Birnen-Vergleich - wir sind doch von Spielen und Mukke ausgegangen, nicht von Anwendungssoftware. Und da lauten meine Argumente...
- dass Microsoft weiß/errechnet hat, dass der Altherrenkopierschutz "Key" ein Optimum aus Absatz und Aufwendungen darstellt und außerdem viel mehr Geld durch Firmenkunden und OEM-Betriebssysteme verdient, nicht durch an Privatkunden verkaufte Einzel-OS
- dass - zu deinem zweiten Argument - die Software dabei war, weil sie im Regelfalle per OEM-Vertrag bezahlt wurde und nicht einfach nur so "kostenlos dabei"
- dass Open-Source-Programmierer jetzt wieder ein ganz anderes paar Schuhe sind, die im Regelfalle nicht von ihren Werken leben müssen oder dass via Supportverträge erledigen. "auch heute noch" trifft es nicht ganz, da verkennst du die parallele Entwicklung von OS- und CS-Software.
- Kein Apfel-Birnen-Verleich... Vertriebsmodelle funktionieren immer nach dem gleichen Muster, dabei ist es egal, ob Anwendungssoftware oder Mucke/Spiele.
- es ging mir im Posting bei MS nicht um die Firmen, es ging immer um private Nutzer, schließlich braucht jeder Rechner ein OS
- Anfang der 90er war die Software kostenlos dabei, hab selbst zu der Zeit PC's verkauft - Mit jeder gekauften Hauptplatine war das OS kostenlos dabei - die Zeiten sind allerdings heute vorbei
- Suse und andere Distributoren von freier Software verdienen mittlerweile sehr gut - auch Programmierer von freier Software leben mittlerweile davon - siehe Star Office.
Ich bin nicht für Raubkopien, nicht dass hier was falsch rüberkommt. Aber ich weiß, wie Verbraucher ticken und worauf Marketing basiert....
Haben wollen, tatsächlich benötigen, tatsächlich benutzen und tatsächlich bezahlen sind ganz verschiedene Schuhe.
Wo ist eigentlich der "Verlust", wenn jemand 3000 mp3's bzw. 30 Spiele hat, welche er kaum hört bzw. ungespielt im Schrank liegen hat?