• Aktualisierte Forenregeln

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[Diskussion] Pegida, Hogesa und Co. - Was wollen die Migrations-Gegner eigentlich?

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Das ist doch was völlig anderes als eine Verschwörungsspinnerei, laut der die Politik angeblich ganze Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufwiegelt, um selber einen Vorteil zu haben... einen Vorteil, den ich btw. nicht sehe. Was für ein dämlicher Unsinn zu behaupten, dass man eher an der Macht bleibt, wenn Unruhe im Volk herrscht...

Bitte versuch nicht, mich in die Ecke von Verschwörungsspinnern zu rücken, danke. ;)
Das Konzept "teile und herrsche" ist vermutlich so alt wie die Menschheit und gehört zum Basisrepertoire jedes Politikers/Herrschers/Strategen. Egal, ob Du "Sun Tzu", "Caesar", "Machiavelli", "Napoleon" oder meinetwegen "Helmut Kohl" und "Angela Merkel" heranziehst. Natürlich bringt es Vorteile, seine Gegner gegeneinander auszuspielen, damit man sich selbst elegant aus der Schusslinie manövriert. Läuft in jedem Unternehmen/Verein, ja sogar Schule und Kindergarten nicht anders.

Ich behaupte mal, es ist so menschlich wie lügen. Natürlich will man keine Unruhen riskieren, wenn das der Fall ist, hat man das Spiel überreizt.

Und nein, das ist nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen, dazu gibt es seit Jahrzehnten seriöse Forschungsliteratur. Google ruhig mal nach "Steuerungstheorien", "divide-et-impera"-Strategie. :)
 
Bitte versuch nicht, mich in die Ecke von Verschwörungsspinnern zu rücken, danke. ;)
Ich hab das doch nicht zu Deiner Aussage gemacht, sondern zur Aussage, die Bonkic als krude bezeichnete...

Das Konzept "teile und herrsche" ist vermutlich so alt wie die Menschheit und gehört zum Basisrepertoire jedes Politikers/Herrschers/Strategen. Egal, ob Du "Sun Tzu", "Caesar", "Machiavelli", "Napoleon" oder meinetwegen "Helmut Kohl" und "Angela Merkel" heranziehst. Natürlich bringt es Vorteile, seine Gegner gegeneinander auszuspielen, damit man sich selbst elegant aus der Schusslinie manövriert. Läuft in jedem Unternehmen/Verein, ja sogar Schule und Kindergarten nicht anders.
Seine GEGNER, na klar. Und natürlich macht man sich bei dem einen Teil unbeliebt, wenn man eine Entscheidung oder Aussage trifft, oder macht auch Aussagen strategisch, z.B. damit die Leute aufmerksam werden, die man später wieder zurücknimmt. Aber man macht doch nicht Politik bzw. politische Entscheidungen mit der ABSICHT, dass im Volk Unruhe herrscht - und das wäre ja eben die Konsquenz aus der Behauptung, das ein geeintes und zusammenhaltendes Volk "gefährlich" für die Politik sei und man deswegen absichtlich Hass schüren würde [damit das Volk zerstritten ist]. Das war ja das, was Bonkic als krude Theorie bezeichnete und ich ebenfalls so sehe. Das ist absolut absurd, das Volk absichtlich "streiten" zu lassen im Glauben, die eigene Macht dadurch zu festigen.
 
Das ist absolut absurd, das Volk absichtlich "streiten" zu lassen im Glauben, die eigene Macht dadurch zu festigen.

Wie gesagt, ist es nicht, das ist eine anerkannte wissenschaftliche Theorie (stark vereinfacht). Indem ich diverse Interessengruppen gegeneinander ausspiele, verhindere ich einen Zusammenschluss, der meine Machtbasis gefährden könnte.
Nichts anderes ist "divide et impera". Benutze dieses Prinzip übrigens selbst schon jahrelang erfolgreich. :-D :P
 
Wie gesagt, ist es nicht, das ist eine anerkannte wissenschaftliche Theorie (stark vereinfacht). Indem ich diverse Interessengruppen gegeneinander ausspiele, verhindere ich einen Zusammenschluss, der meine Machtbasis gefährden könnte.
Nichts anderes ist "divide et impera". Benutze dieses Prinzip übrigens selbst schon jahrelang erfolgreich. :-D :P
Das ist ja klar - aber die Aussage, die als krude bezeichnet wurde, las sich so, als würde man absichtlich Unruhe im Volk schüren, selbst wenn im Volk Friede Freude Eierkuchen herrscht und niemand was zu meckern hat und sich alle einig sind.

Dass man selbstverständlich als Partei/Politiker mit bestimmten Dingen provoziert oder rein taktisch Stellung zu einer Meinung bezieht, nur um einen politischen Gegner wiederum schlecht dastehen zu lassen oder in Probleme zu bringen, ist ja logisch. Und das dadurch auch im Volk dann Unruhe ensteht, ist dann ein Nebeneffekt - aber doch ein absichtlicher Effekt, nur weil man auf keinen Fall will, dass im Volk Einigkeit herrscht... ^^
 
Nun; Bonic: Zufrieden? Jetzt gibt's doch eine Diskussion; wenn auch eher unter den üblichen Verdächtigen.

Meine Meinung: Langfristig braucht Deutschland einen wehrhafteren Staat mit einer deutlich schlagkräftigeren Exekutive und auch Judikative. Andererseits ist's halt wieder beängstigend, wenn man solche Reportagen, wie letzte Woche über polizeiliche Willkür und Verschwiegenheitsabkommen unter Kollegen sieht. Einfach ist es nie. Aber ich möchte eigentlich nicht offenen Auges zusehen, wie sich unser Staat bei solchen Auswüchsen, wie dem "Görlitzer Park" lächerlich macht.

Die Aufnahme von Asylanten aus Kriegsgebieten, nicht aus ärmeren europäischen Regionen, halte ich übrigens ohne Abstriche für richtig. Andererseits kann Deutschland langfristig nicht das Auffangbecken der ganzen Welt sein - irgendwann sind die Kapazitäten tatsächlich erschöpft und ich frage mich, wie weiter oben beschrieben, warum andere EU-Mitglieder nicht ebenso in die Pflicht genommen werden. Keiner wollte auch kommentieren, dass man aus humanitären Gründen u. Umständen militärisch an die Wurzel das Übels gehen müßte, statt zuzusehen, wer es nach dem großen Schlachten bis zu uns schafft.
 
[Diskussion] Pegida, Hogesa und Co. - Was wollen die Migrations-Gegner eigen...

Nun; Bonic: Zufrieden? Jetzt gibt's doch eine Diskussion; wenn auch eher unter den üblichen Verdächtigen.

Meine Meinung: Langfristig braucht Deutschland einen wehrhafteren Staat mit einer deutlich schlagkräftigeren Exekutive und auch Judikative. Andererseits ist's halt wieder beängstigend, wenn man solche Reportagen, wie letzte Woche über polizeiliche Willkür und Verschwiegenheitsabkommen unter Kollegen sieht. Einfach ist es nie. Aber ich möchte eigentlich nicht offenen Auges zusehen, wie sich unser Staat bei solchen Auswüchsen, wie dem "Görlitzer Park" lächerlich macht.

Die Aufnahme von Asylanten aus Kriegsgebieten, nicht aus ärmeren europäischen Regionen, halte ich übrigens ohne Abstriche für richtig. Andererseits kann Deutschland langfristig nicht das Auffangbecken der ganzen Welt sein - irgendwann sind die Kapazitäten tatsächlich erschöpft und ich frage mich, wie weiter oben beschrieben, warum andere EU-Mitglieder nicht ebenso in die Pflicht genommen werden. Keiner wollte auch kommentieren, dass man aus humanitären Gründen u. Umständen militärisch an die Wurzel das Übels gehen müßte, statt zuzusehen, wer es nach dem großen Schlachten bis zu uns schafft.

In absoluten Zahlen nimmt Deutschland tatsächlich die meisten Flüchtlinge in Europa auf, rechnet man das auf die Einwohner um, liegt Malta ganz vorne und Deutschland kommt nur auf Platz 10. (http://europa.eu/rapid/press-release_STAT-13-48_de.doc)

Und wenn man das Wurzel des Bösen militärisch in den entsprechenden Ländern angehen soll, müssen die Menschen, die dann vor diesen Kriegen flüchten, ja dennoch irgendwo hin.

Zudem sieht man zB im Irak, dass die "befreiten" Länder nach Abzug der Truppen auch nicht sicherer für die Einwohner geworden sind.
 
In absoluten Zahlen nimmt Deutschland tatsächlich die meisten Flüchtlinge in Europa auf, rechnet man das auf die Einwohner um, liegt Malta ganz vorne und Deutschland kommt nur auf Platz 10.

Auch ein ganz schwieriges Thema: Wie so oft kann man die Zahlen nach belieben drehen: Z.b. könnte man die Bevölkerungsdichte bezogen auf die Fläche auch berücksichtigen. Aber klar, an den "Einfallstoren von Europa" werden naturgemäß die größten Flüchtlingsaufkommen auftreten. Relativiert sich wieder, wenn die Ströme weiterziehen...
 
[Diskussion] Pegida, Hogesa und Co. - Was wollen die Migrations-Gegner eigen...

Bei den Zahlen ging es schon um Asylbewerber und nicht solche, die weiterziehen. Und das sind auch die gleichen Zahlen die besagen, dass Deutschland absolut gesehen die meisten Aufnahmen hat. Einfach nur auf Einwohner umgerechnet. Liegt also weniger an den Einfallstoren, außer, du zählst Deutschland auch dazu. [emoji6]

Aber ja, Zahlen kann man schön drehen, ebenso wie manche Menschen sich andere Dinge solange zurecht drehen, bis sie für sie passen. Das ist bei solchen Themen üblich. Siehe auch die Diskussionen rund ums Impfen.
 
ja, sportskamerad batze ist schon so was wie unser ungekrönter argumentations-Weltmeister. *g*

Na, ich habe eventuell noch Argumentationen, auch wenn diese nicht jeder Mans Kern trifft, du hast leider nur das übliche, stimmt doch alles gar nicht und ist doch alles Easy in unserem Staate. Das übliche wegschauen eben und alles toll reden.
Eventuell wirst auch du mal aufwachen, dann könnte es aber zu spät sein.
Ich hoffe nur für dich, das du keine Kinder hast die in sogenannten Problem Bezirken aufwachsen.
Scheinst du ja nicht zu haben.
Schau weiterhin so durch die Rosa Brille.
 
RTL bei Pegida-Demo: Stimmungsmache für ein paar Zitate - SPIEGEL ONLINE

Wundert mich das Spiegel hier Fähigkeit beweist. Die sind doch sonst eher auf dem Journalismus-Niveau von RTL und Süddeutsche.

Generell wundert mich dieser Pegida-Hype immer noch. Friedensdemonstrationen welche näher an die Ukraine- und unsere derzeitige Medienkrise angelehnt sind hätten mehr Popularität verdient.
 
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Gottesdienst: Christen sollen muslimische Lieder singen - Politik Inland - Bild.de

Ich hätte da das passende lied ;)

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Na, ich habe eventuell noch Argumentationen, auch wenn diese nicht jeder Mans Kern trifft, du hast leider nur das übliche, stimmt doch alles gar nicht und ist doch alles Easy in unserem Staate. Das übliche wegschauen eben und alles toll reden.
Eventuell wirst auch du mal aufwachen, dann könnte es aber zu spät sein.
Ich hoffe nur für dich, das du keine Kinder hast die in sogenannten Problem Bezirken aufwachsen.
Scheinst du ja nicht zu haben.
Schau weiterhin so durch die Rosa Brille.

Deutschland ist auf keinen Fall ein perfekter Staat, ich empfinde nicht, dass "alles easy" sei in diesem Land. Im Gegenteil: Ich kritisierte eine Menge, was hier auf Staatsebene beschlossen und auch durch die Gesellschaft provoziert wird. Dass es in einem Staat mit einer so hohen Einwohnerzahl wie hier stark verschiedene Meinungen gibt, ist klar und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben.
Aber: Ich denke nicht, dass wir wegschauen und alles toll reden. Das eine Angst vor der Islamisierung besteht, hat einen Grund - keinen, der eine reale Bedrohung ist. Die Bedrohung wurde konstruiert durch Islam-feindliche Gruppierungen (die eben andere, nicht zwingend Fremden- und Islam-feindliche Menschen instrumentalisieren), diversen Medien, und vielleicht auch in Mentalitäten, die sich seit langer Zeit in Teilen der Gesellschaft festgesetzt hat (z.B. Angst vor fremden Menschen, Dingen ...). Eine ernsthafte, Christen benachteiligende Islamisierung kann hier alleine schon wegen dem Grundgesetz, wenn es denn eingehalten wird (wenn nicht, haben wir ein absolutes Problem), nicht passieren.
Und die Problem Bezirke, die Du nennst - klar gibt es sie. Klar sind dort auch Ausländer illegal aktiv, klar auch welche mit muslimischem Hintergrund. Es gibt aber ebenso deutsche Kriminelle in diesen Bezirken, klar in der Überzahl. Das Problem bei Ausländern, die auf die illegale Bahn geraten, ist nicht, dass sie aus dem Ausland kommen - sondern vielmehr, dass hier in einigen Fällen keine entsprechende Integration, keine zufriedenstellende Bildung usw. stattfindet. Dadurch geraten auch deutsche Jugendliche nicht selten in die Kriminalität.

Letztendlich dürfen Pegida-Anhänger natürlich laut Grundgesetz demonstrieren - aber bitte nicht so tun, als würdet ihr für alle sprechen! Jeder hat hier das Recht auf das freie Ausleben seiner Religion. Wenn man diesem Teil des Grundgesetz widerspricht, widerspricht man dann nicht den so wertvollen Werten des Abendlandes? ;)
 
Und die Problem Bezirke, die Du nennst - klar gibt es sie. Klar sind dort auch Ausländer illegal aktiv, klar auch welche mit muslimischem Hintergrund. Es gibt aber ebenso deutsche Kriminelle in diesen Bezirken, klar in der Überzahl. Das Problem bei Ausländern, die auf die illegale Bahn geraten, ist nicht, dass sie aus dem Ausland kommen - sondern vielmehr, dass hier in einigen Fällen keine entsprechende Integration, keine zufriedenstellende Bildung usw. stattfindet. Dadurch geraten auch deutsche Jugendliche nicht selten in die Kriminalität.

Das trifft doch ziemlich gut den Punkt. Integration, die einfach nicht funktioniert. Erstmal war/ist es ein riesen Fehler der Behörden, dass man Migranten immer in einem Bezirk konzentriert ansiedelt. Dort bilden sich dann diese Subkulturen, in denen es nicht mehr nötig ist deutsch zu sprechen. Der Metzger, Bäcker und Arzt können alle die Sprache sprechen, die Freunde und Familienangehörige sowieso. Natürlich wird es dann den deutschen irgendwann mal zu blöd, wenn sich ihr gesamtes Umfeld ändert und für sich immer befremdlicher wird, sie sind ein Stück aus der dortigen Gesellschaft ausgeschlossen. Diese Menschen ziehen dann aus, sehen sich in ihren Vorurteilen bestätigt und verspüren einfach nur Hass.
Auf der anderen Seite ist es aber auch ganz klar mangelnder Wille sich zu integrieren. Aus meiner eigenen Schulzeit von früher kenne ich noch die üblichen Geschichten, dass Mädchen aus Tunesien nicht mit auf Klassenfahrten und Ausflügen durften, Sportunterricht und insbesondere Schwimmen total verboten waren und wenn die mal auf nen Geburtstag eingeladen waren sind diese auch nicht erschienen.
Mit der Bildung ist das auch so eine Sache, die ist insgesamt für alle Kinder verbesserungswürdig. Das Hauptproblem für Migranten ist wohl einfach, dass sie in ihrem Elternhaus und Umfeld oftmals kein deutsch sprechen. Wenn man die Sprache, die der Lehrer vorne an der Tafel vor sich hinmurmelt nicht versteht, kann man einfach nix lernen. Und ohnehin wird die westliche Kultur von diesen Menschen schon sehr kritisch betrachtet. Besonders was die Toleranz angeht ist das ein Problem.
Natürlich, hängen alle diese Fehler miteinander zusammen und irgendwo ist da auch ein Teufelskreis zu erkennen. Trotzdem ist es meine feste Meinung, dass sich diese Menschen mehr Mühe geben müssen sich zu integrieren. Es klingt mit Sicherheit für den einen oder anderen wie eine dumpfe rechtspopulistische These, aber wenn man in ein Land einwandert, muss man sich halt der dortigen Lebenssituation anpassen und nicht das Gegenteil erwarten.
 
Das trifft doch ziemlich gut den Punkt. Integration, die einfach nicht funktioniert. Erstmal war/ist es ein riesen Fehler der Behörden, dass man Migranten immer in einem Bezirk konzentriert ansiedelt. Dort bilden sich dann diese Subkulturen, in denen es nicht mehr nötig ist deutsch zu sprechen. Der Metzger, Bäcker und Arzt können alle die Sprache sprechen, die Freunde und Familienangehörige sowieso. Natürlich wird es dann den deutschen irgendwann mal zu blöd, wenn sich ihr gesamtes Umfeld ändert und für sich immer befremdlicher wird, sie sind ein Stück aus der dortigen Gesellschaft ausgeschlossen. Diese Menschen ziehen dann aus, sehen sich in ihren Vorurteilen bestätigt und verspüren einfach nur Hass.
Auf der anderen Seite ist es aber auch ganz klar mangelnder Wille sich zu integrieren. Aus meiner eigenen Schulzeit von früher kenne ich noch die üblichen Geschichten, dass Mädchen aus Tunesien nicht mit auf Klassenfahrten und Ausflügen durften, Sportunterricht und insbesondere Schwimmen total verboten waren und wenn die mal auf nen Geburtstag eingeladen waren sind diese auch nicht erschienen.
Mit der Bildung ist das auch so eine Sache, die ist insgesamt für alle Kinder verbesserungswürdig. Das Hauptproblem für Migranten ist wohl einfach, dass sie in ihrem Elternhaus und Umfeld oftmals kein deutsch sprechen. Wenn man die Sprache, die der Lehrer vorne an der Tafel vor sich hinmurmelt nicht versteht, kann man einfach nix lernen. Und ohnehin wird die westliche Kultur von diesen Menschen schon sehr kritisch betrachtet. Besonders was die Toleranz angeht ist das ein Problem.
Natürlich, hängen alle diese Fehler miteinander zusammen und irgendwo ist da auch ein Teufelskreis zu erkennen. Trotzdem ist es meine feste Meinung, dass sich diese Menschen mehr Mühe geben müssen sich zu integrieren. Es klingt mit Sicherheit für den einen oder anderen wie eine dumpfe rechtspopulistische These, aber wenn man in ein Land einwandert, muss man sich halt der dortigen Lebenssituation anpassen und nicht das Gegenteil erwarten.

Wer freiwillig in Deutschland einwandert, ist mehr oder minder gezwungen, sich den hiesigen Gegebenheiten anzupassen, und muss auch den entsprechenden Willen haben. Aber auch aufseiten der Deutschen sollte die Toleranz bestehen, dass Einwanderer ihre Kultur weiterhin, so weit es möglich ist, ausleben wollen und können. Solche freiwilligen Einwanderer setzen sich aber meinen Erfahrungen nach meistens umfassend mit dem deutschen System auseinander und finden sich schnell ein - sämtliche Ausländer und Angehörige anderer Kulturen, die ich kenne (garantiert nicht wenige), haben sich gut in das deutsche System eingearbeitet, ohne ihre Wurzeln vernachlässigen zu müssen. Der Spagat ist möglich.

Eine ganz andere Situation findet sich bei Flüchtlingen: Sie kommen garantiert nicht freiwillig hierher, sie sind gezwungen durch die Umstände in ihrem Herkunftsland. Natürlich muss auch hier ein Wille seitens der Flüchtlingen bestehen, sich dem deutschen System anzupassen, aber hier sollte die Toleranz seitens der Deutschen dann auch großzügiger sein, schließlich würden diese Menschen meistens, wenn es möglich wäre, in ihr Heimatland zurückkehren. Auch in Sachen Flüchtlinge zeigen meine persönlichen Erfahrungen (einer meiner besten Freunde ist mit seiner Familie aus dem Bosnienkrieg geflohen und hat sich darauf hier perfekt eingefunden), dass die Menschen meist bereit sind, sich in unserer Gesellschaft einzubinden. Ich kann da eben bisher aus meinen Erfahrungen sprechen, die besagen, dass Deutsche meistens das Problem in der Beziehung Ausländer / Deutsche sind. Viele Meinungen, Artikel, Geschichten, Nachrichten, die ich bereits gehört und gelesen habe, bestätigen das.
 
Ich denke mal das Video spricht für sich...

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@Lukecheater:

Auf den Beitrag hin schossen mir folgende Gedanken spontan durch den Kopf:

1. Verbitterte "Jammerossis", die dauerunzufrieden mit sich und der Welt sind.
Das geht übrigens nicht gegen Ostdeutsche an sich, sondern nur gegen solche frustrierten Trauerklöße. Wird übrigens von progressiven "Ossis" genauso gesehen:
ein befreundetes sächsisches Akademikerpärchen hat ob dieser leider *zu häufig* vorhandenen Geisteshaltung schon vor vielen Jahren "rübergemacht"; die gehen mit PEGIDA härter ins Gericht, als ich das je tun würde. "...abgehängte Versager, die aus Frust über ihre eigene Unfähigkeit ihre daraus resultierende Unzufriedenheit auf den Rest der Menschheit projizieren." :B

2. Erschreckendes intellektuelles Niveau. Mit Bildung scheint es bei den meisten der Interviewten nicht sehr weit her zu sein, sonst wäre man vielleicht in der Lage, etwas intelligenter zu argumentieren...


Die Frage ist, sollte man PEGIDA ernst nehmen? Oder reicht es, sich so lange über die Leute lustig zu machen, bis ihnen die Lust am Demonstrieren vergeht?
Meiner Meinung nach sollte man sich schon um eine ernsthafte (was schwer werden kann, siehe Punkt 2) politische Diskussion bemühen. Es würde auch schon helfen, wenn man von den Demonstranten einen ausgearbeiteten Forderungskatalog verlangen würde, denn soweit ich das überblicken kann, reicht das Spektrum von dummen rechtsradikalen Parolen wie "Ausländer raus!" über imho durchaus diskutierbare Punkte wie "Ich habe Angst um meine Rente!" oder, gemessen am eigentlichen Thema PEGIDAS, eher absurde Forderungen wie "Holzt nicht soviel schöne alte Bäume ab!" * :B
 
Zuletzt bearbeitet:
Am besten finde ich ja den rauchenden Typen, der voller Inbrunst ruft "Wir sind das Volk!" - bah. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll. :-D

Auch generell, wie Spassbremse bereits erwähnt hat: Das Niveau, was da bezüglich der Argumentation vorherrscht, ist unterirdisch und spricht, vorausgesetzt, man wurde noch nicht durch Pegida instrumentalisiert und ist nicht so ignorant, 100%ig gegen die Pegida-Demonstrationen. Auch bemerkenswert: Es ist doch ein relativ großer Anteil an alten Menschen dabei, die dann vielleicht doch schneller durch das fremdenfeindliche Gedankengut angesteckt werden können als junge. Die junge Frau sträubt sich ja irgendwo doch gegen ihre eigene Meinung, wirkt auf mich ein bisschen innerlich zerrissen - insgesamt aber bestätigen diese Szenen meinen bisherigen Eindruck der Pegida.
 
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