• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Die Katastrophe hätte verhindert werden können ... ?

Und es braucht Möglichkeiten, Menschen einzusparen. Allerdings nicht zwingend bei den eingesessenen Mitteleuropäern, deren Zahl von alleine auf ein umweltfreundlicheres Maß schrumpft.

Es ist ja auch eine Art der Evolution, wenn man nur so viele Kinder in die Welt setzt, die man auch ernähren kann. Es bringt ja niemandem etwas, wenn man 10, 12 Kinder in die Welt setzt und ein Teil davon verhungert dann.
Das müsste man irgendwie den Menschen beispielsweise in Afrika auch klar machen. Doch wer soll das tun? Wenn du das jetzt in der Öffentlichkeit sagen würdest, würdest du doch bestimmt auch wieder zerrissen werden.

Deswegen würde ich es z.B. gar nicht schlimm finden, wenn wir in Deutschland irgendwann nur noch 60 Mio. Einwohner oder so hätten. Wir sind eh eines der dichtbevölkertsten Länder der Welt.
Ich meine mich daran zu erinnern, dass ich mal gelesen hätte, dass im Jahre 1830 herum hier auf dem Gebiet gar nur 40 Mio. Menschen gelebt hätten. Also die Hälfte des heutigen.

Edit: Es waren sogar noch weniger. Auf Wiki steht 3. Dezember 1834 23.478.120
Im Deutschen Reich 1871 waren es dann 41.058.792

Also überall ist die Bevölkerung eigentlich total hochgegangen.
 
Ja klar, diese Afrikaner...
Bis vor einem halben Jahrhundert war es bei uns mormal, viele Kinder zu haben. Einerseits wegen der grossen Kindersterblichkeit, andererseits weil die Kinder die "Rente" bedeuteten.
Wenn das System in Afrika (immer gut, gleich einen ganzen KONTINENT pauschal zu nennen), das auch so machen könnte, würden sies auch. Denn sind wir ehrlich, KEINE Kinder zu haben ist eigentlich ein Luxus, den wir uns noch nicht so lange leisten können.
 
Ja klar, diese Afrikaner...
Bis vor einem halben Jahrhundert war es bei uns mormal, viele Kinder zu haben. Einerseits wegen der grossen Kindersterblichkeit, andererseits weil die Kinder die "Rente" bedeuteten.
Wenn das System in Afrika (immer gut, gleich einen ganzen KONTINENT pauschal zu nennen), das auch so machen könnte, würden sies auch. Denn sind wir ehrlich, KEINE Kinder zu haben ist eigentlich ein Luxus, den wir uns noch nicht so lange leisten können.

Naja, man kann ja hier im Forum nicht jedes einzelne Land aufzählen, also sag ich einfach mal grob "Afrika". Und es sagt ja niemand, dass es keine Kinder mehr geben soll. Aber müssen es so viele sein? Da muss man den Leuten klarmachen, dass es eben auch in Ordnung ist, wenn man nur 3, 4 Kinder hat. In manchen Ländern dort bekommt eine Frau im Schnitt 7,5 Kinder (bei uns als Beispiel 1,4)
 
Der letzte Sommer, 2017 war eine Katastrophe. Wurde da sofort von der nächsten Eiszeit geredet?
Man Man, lasst euch doch nicht von den Medien den Kopf bussig reden.
Ich bin jetzt 54 Jahre alt, und so einen Sommer wie jetzt habe ich mehrmals erlebt und die Welt ist immer noch da.
Ja, es gibt einen Klimawandel, na und, den gab es schon immer. Das einige viele Länder zu viel Dreck in die Luft pusten ist auch nicht zu verleugnen. Und wer ist daran Schuld und muss alles wieder ausbaden, wir deutsche natürlich. Das kleine Land da irgendwo in Europa. Oh man, lasst euch doch nicht das Geld und die Politik Stimmen aus der Tasche ziehen von irgendwelchen Möchtegern Grünen TV Ökonomen die wieder neue Gesetze machen wollen weil das kleine Land da im Nirgendwo mal wieder alles aus der Schlinge ziehen soll.
Kennt ihr El Nino? Gibt es seit mehreren Hunderten von Jahren, ist da ganz normal, schrecklich, aber normal, da spricht keiner von Katastrophe weil es da eine Immer Katastrophe ist. Hier ist mal ein Sommer 5 Grad wärmer und schon geht die Welt unter.
Ab morgen 5 Tage Regen, die nächste Sintflut ist am kommen, baut alle eine Arche.:-D
 
Der letzte Sommer, 2017 war eine Katastrophe. Wurde da sofort von der nächsten Eiszeit geredet?
Man Man, lasst euch doch nicht von den Medien den Kopf bussig reden.
Ich bin jetzt 54 Jahre alt, und so einen Sommer wie jetzt habe ich mehrmals erlebt und die Welt ist immer noch da.
Ja, es gibt einen Klimawandel, na und, den gab es schon immer. Das einige viele Länder zu viel Dreck in die Luft pusten ist auch nicht zu verleugnen. Und wer ist daran Schuld und muss alles wieder ausbaden, wir deutsche natürlich. Das kleine Land da irgendwo in Europa. Oh man, lasst euch doch nicht das Geld und die Politik Stimmen aus der Tasche ziehen von irgendwelchen Möchtegern Grünen TV Ökonomen die wieder neue Gesetze machen wollen weil das kleine Land da im Nirgendwo mal wieder alles aus der Schlinge ziehen soll.
Kennt ihr El Nino? Gibt es seit mehreren Hunderten von Jahren, ist da ganz normal, schrecklich, aber normal, da spricht keiner von Katastrophe weil es da eine Immer Katastrophe ist. Hier ist mal ein Sommer 5 Grad wärmer und schon geht die Welt unter.
Ab morgen 5 Tage Regen, die nächste Sintflut ist am kommen, baut alle eine Arche.:-D

Du schreibst dir mal wieder einen Stuß zusammen, das geht auf keine Kuhhaut.

Der aktuelle Sommer ist kein alleinstehender Beweis für die Klimakatastrophe, sondern ein willkommmener Anlaß.
Bei dem Verlauf, den das Klima zur Zeit nimmt, sollte man eigentlich rund um die Uhr darüber berichten und nach Lösungen suchen, dem Klimawandel entgegen zu wirken.

Selbst, wenn es den Klimawandel "schon immer gab", sollte doch eigentlich auch dem Dümmsten einleuchten, daß ein stetiges Ansteigen der Temperatur irgendwann zu Lebensumständen führt, in denen Mensch nicht mehr überleben kann. Daß man was dagegen tun muß´, wenn wir als Spezies überleben wollen, sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein.

Und wer in wessen-Namen-auch-immer sagt denn, daß die anderen Länder auf der faulen Haut liegen sollen und Deutschland den Klimawandel ganz alleine stemmen soll?
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich darauf reagieren kann, ohne dir massive geistige Defizite oder gar Krankheitsbilder zu unterstellen ...

Die Klimakatastrophe ist kein Problem von Deutschland, sondern eins der ganzen Welt (daß ich das hier extra schreiben muß ... :rolleyes:) und deshalb muß natürlich auch die ganze Welt mitwirken, um ihr entgegen zu wirken.

Und nein, hier ist nicht "mal ein Sommer 5 Grad wärmer", sondern es wird durchschnittlich jeder Sommer wärmer.
Muß ich dir tatsächlich die Frage stellen, ob wir Menschen deiner Meinung nach noch überleben könnten, wenn die Temperaturen dann mal um 20 Grad höher sein werden als jetzt ...?

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Die Menschheit tut sich allgemein schwer im verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Allgemeingütern wie der Umwelt :

https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende#Das_Modell_in_den_Wirtschaftswissenschaften


Naja, man kann ja hier im Forum nicht jedes einzelne Land aufzählen, also sag ich einfach mal grob "Afrika". Und es sagt ja niemand, dass es keine Kinder mehr geben soll. Aber müssen es so viele sein? Da muss man den Leuten klarmachen, dass es eben auch in Ordnung ist, wenn man nur 3, 4 Kinder hat. In manchen Ländern dort bekommt eine Frau im Schnitt 7,5 Kinder (bei uns als Beispiel 1,4)

siehe hier :
https://de.wikipedia.org/wiki/Zusammengefasste_Fruchtbarkeitsziffer
Fertilitätsrate nach Staaten (2015) :
863px-Countriesbyfertilityrate.svg.png

und hier :
https://de.wikipedia.org/wiki/Bevölkerungsentwicklung
Population growth rate 2007 :
800px-Population_growth_rate_2007-de.svg.png

und hier :
https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung
Lebenserwartung :
1920px-Life_Expectancy.svg.png

Durch diese Faktoren (unterschiedliche Fortpflanzungsraten und Lebenserwartung) ergeben sich sehr unterschiedliche Altersstrukturen für die entsprechenden Regionen der Welt :
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_der_Welt_nach_Lebensaltermedian
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_median_age
Median age by country, 2005 :
Median_age.png
(In der Legende müsste es für die westliche Welt inzwischen eher 45+ heißen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du schreibst dir mal wieder einen Stuß zusammen, das geht auf keine Kuhhaut.
Ich habe meine Kuhhaut, du wohl deine.
Lies erstmal meinen Text bevor du antwortest. Ich sagte ganz klar das es da gewisse Drecksländer gibt und auch den Klimawandel als solches leugne ich nicht. Also bitte mal erst lesen und dann beleidigen.
Und deinen Themperaturanstieg kannst du dir sonstwo, gab es auch schon vor 1.000000 Jahren und weit davor und immer wieder und das ganze ohne Plastik Müll und Luftverpester, mal ab mal runter, ist ein ganz normaler Zyklus. Die Welt hat es Überlebt und wird es auch überleben, ob wir dummen Menschen es Überleben ist was anderes. Das was wir machen ist das ganze eventuell beschleunigen, ja da gebe ich dir recht falls du das meinst.
 
Und es braucht Möglichkeiten, Menschen einzusparen. Allerdings nicht zwingend bei den eingesessenen Mitteleuropäern, deren Zahl von alleine auf ein umweltfreundlicheres Maß schrumpft.


Geschichte wiederholt sich. So wie die radikalen Muslime gerade Kreuzzüge wiederholen so werden die geburtenstarken Länder sich an das angleichen was Europa bzw. Amerika hat. Nur wann? Das kann ich nicht beantworten.

Zum Thema Erderwärmung: Einerseits sind die Wetteraufzeichnungen ein dermaßen kleiner zeitlicher Bereich der Erde, dass es durchaus sein kann, das die Erde ihren Zyklus fährt und wir nichts dafür können. Andererseits sind die Anzeichen dafür dass der Mensch die Erderwärmung zu verantworten hat, schon massiv.
 
Und deinen Themperaturanstieg kannst du dir sonstwo, gab es auch schon vor 1.000000 Jahren und weit davor und immer wieder und das ganze ohne Plastik Müll und Luftverpester, mal ab mal runter, ist ein ganz normaler Zyklus. Die Welt hat es Überlebt und wird es auch überleben, ob wir dummen Menschen es Überleben ist was anderes. Das was wir machen ist das ganze eventuell beschleunigen, ja da gebe ich dir recht falls du das meinst.

Das bestreitet ja wohl niemand. Hingegen finde ich persönlich Deine Aussage, dass das kleine Deutschland nix machen und man darum einfach so weiter machen kann, etwas "komisch". Es macht also Null sinn, umweltverträglichere Autos zu produzieren.
Oh, moment...da gehts ja auch um Feinstaub, der mich und meine liebsten betrifft im hier und jetzt. Das ist natürlich gaaaanz was anderes. Dochdoch, bitte machen.
 
Und deinen Themperaturanstieg kannst du dir sonstwo, gab es auch schon vor 1.000000 Jahren und weit davor
Und da gibt es bestimmt auch vergleichbare Messdaten mit heutiger Genauigkeit, ja? Also aus der Zeit, als pre-Mensch sich dazu entschied, mal zum Homo Sapiens zu werden.

und immer wieder und das ganze ohne Plastik Müll und Luftverpester, mal ab mal runter, ist ein ganz normaler Zyklus.
Nun gut, für den Rahmen dieser Diskussion: meinetwegen.
Wann wird's denn dann mal wieder zyklisch kälter? bzw: Was machen wir denn in der Zeit, in der es jetzt doch noch wärmer wird, bevor es wieder kälter wird? Wie heiß wird es denn maximal während dieses Zyklus?

Solange wir die Antworten darauf nicht kennen, müssen wir alles tun, um mit für uns zu heißen Temperaturen klar zu kommen - ergo: Wir müssen Strategien gegen zu heiße Wetterbedingungen entwickeln, scheißegal, ob es Klimawandel gibt oder nicht.
 
Andererseits sind die Anzeichen dafür dass der Mensch die Erderwärmung zu verantworten hat, schon massiv.

Das ist eine Aussage, die ich - und ich gehöre ja zu denen, die vom Klimawandel überzeugt sind - so nicht treffen würde. Es ist schon richtig, dass es auf der Erde einen Zyklus von Kalt- und Warmzeiten gibt, somit kann man den Menschen als alleinige Ursache sicherlich ausschließen.

Ich denke aber, dass die Menschheit durch ihr massives Wachstum im letzten Jahrhundert (1900: 1,65 Mrd. 2017: 7,55Mrd.) dieses Phänomen erheblich verstärkt hat.
 
Das ist eine Aussage, die ich - und ich gehöre ja zu denen, die vom Klimawandel überzeugt sind - so nicht treffen würde. Es ist schon richtig, dass es auf der Erde einen Zyklus von Kalt- und Warmzeiten gibt, somit kann man den Menschen als alleinige Ursache sicherlich ausschließen.
GANZ ausschließen würde ich das nicht. Es wäre durchaus theoretisch möglich, dass es ohne den Menschen in den letzten 50 Jahren stets eine gleiche, um maximal 1 Grad abweichende Durchschnittstemperatur gegeben hätte und der Mensch wirklich alleinig Schuld ist. Es könnte sogar rein theoretisch sein, dass es eigentlich ohne den Menschen heute 2 Grad kälter als vor 50 Jahren müsste. ;) Man kann weder das eine noch das andere genau beweisen.
 
Das ist eine Aussage, die ich - und ich gehöre ja zu denen, die vom Klimawandel überzeugt sind - so nicht treffen würde. Es ist schon richtig, dass es auf der Erde einen Zyklus von Kalt- und Warmzeiten gibt, somit kann man den Menschen als alleinige Ursache sicherlich ausschließen.

Ich denke aber, dass die Menschheit durch ihr massives Wachstum im letzten Jahrhundert (1900: 1,65 Mrd. 2017: 7,55Mrd.) dieses Phänomen erheblich verstärkt hat.

Hallo Spassbremse,

wie schon gesagt, es wird davon ausgegangen, dass der Mensch es "nur" beschleunigt. Da wir aber nicht so lange in der vergangenheit schauen können geschweige denn irgendwie daraus eine gesetzesmäßigkeit ableiten, werden wir es nie erfahren.

Die Ausbreitung der menschlichen Rasse und deren Konsumgier ist sicherlich nicht gut für die Erde.
 
Die Ausbreitung der menschlichen Rasse und deren Konsumgier ist sicherlich nicht gut für die Erde.

Auch da habe ich meine Zweifel. Die Ausbreitung der menschlichen Rasse ist aber m. E. nur scheinbar schlecht für die Erde. Wichtig ist, dass wir Menschen begreifen, dass wir innerhalb der Erdgeschichte nur einen Mückenschiss darstellen und tatsächlich sehr viel unbedeutender sind, als wir das gemeinhin von uns selbst glauben ("Krone der Schöpfung")
Ich denke nicht, dass der Mensch tatsächlich in der Lage ist, die Erde nachhaltig zu zerstören. Er kann das ökologische Gleichgewicht nachhaltig stören und vermutlich eine Kettenreaktion auslösen, die zu einem massiven Artensterben führen wird (evtl. inklusive Mensch).

Die Erde selbst wird das kalt lassen, "das Leben findet immer seinen Weg", um einmal Jeff Goldblum aus Jurassic Park zu zitieren. Selbst in einem verseuchten Ödland wird sich früher oder später wieder blühendes Leben entwickeln. Es dauert nur eben entsprechend lange. Es ist ja nicht so, dass es in der Erdgeschichte nicht schon mehrfache "Wipe Outs" der vorhandenen Flora/Fauna gegeben hätte. Letztlich ist aber immer wieder Neues daraus hervor gegangen.

Und tatsächlich ist es ja so, dass sich die Natur sehr viel schneller wieder erholt (und stärker), als man (=Wissenschaft) lange Zeit den Eindruck hatte. Beste Beispiele: "Todeszone" Tschernobyl und die Gewässer des Bikini-Atolls. Man dachte, das wäre für Jahrhunderte komplett lebensfeindliche Ödnis - weit gefehlt.

https://www.spektrum.de/news/bluehendes-riff-in-atomtestgelaende/949905

Tschernobyl 25 Jahre danach: Blühende Landschaften, strahlende Wiesel - Natur - FAZ
 
Da Nord- und Südpol momentan (noch) vergletschert sind, befinden wir uns eigentlich in einer Eiszeit.

Wie Eiszeiten genau entstehen, ist laut wikipedia noch nicht gesichert geklärt.
Mögliche Ursachen sind :
- Öffnung und Schließung von Meeresstraßen (Plattentektonik) -> Veränderungen in den Wärme-transportierenden Meeresströmungen
- Bildung von Hochgebirgen (Plattentektonik) -> Veränderungen in den Wasserdampf- und Wärme-transportierenden Luftströmungen
- Vulkanismus -> Abschirmung der Sonne durch Asche und Schwefeldioxid in der Atmosphäre (-> https://de.wikipedia.org/wiki/Vulkanischer_Winter )
- Asteroiden-Einschläge -> https://de.wikipedia.org/wiki/Impakt#Gefährlichkeit_von_Einschlägen
- Veränderung in der Albedo ( https://de.wikipedia.org/wiki/Albedo )
- Veränderung in der Atmosphärenzusammensetzung (Treibhausgase, https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt , Wolken, https://de.wikipedia.org/wiki/Wolke#Bedeutung_für_den_Strahlungshaushalt )
- Nuklear-Kriege -> https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearer_Winter

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaltzeit
https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter

Das wichtigste Treibhausgas ist Wasserdampf :
Der größte Teil des Treibhauseffekts wird mit einem Anteil von ca. 36–70 % (ohne Berücksichtigung der Effekte der Wolken) durch Wasserdampf in der Atmosphäre verursacht. Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre trägt ca. 9–26 % zum Treibhauseffekt bei, Methan ca. 4–9 %, und Ozon ca. 3–7 %.[

Dort liegt auch meines Wissens eine Unsicherheit der aktuellen Klima-Modelle. Wenn es wärmer wird, kann die Luft mehr Wasser aufnehmen, der Anteil an Wasserdampf steigt und wenn der aufsteigende Wasserdampf an kälteren Schichten (oder anderen Kondensationskernen) kondensiert, bilden sich Wolken aus kleinen Tröpfchen oder Eiskristallen. Diese Wolken können je nach Höhe und Dichte zum einen die Sonneneinstrahlung effektiv abschirmen (die Erde kühlen), zum anderen aber auch ein Abkühlen der Erde verhindern, in dem die von der Erde abgestrahlte Wärme teilweise auf sie zurückgeworfen wird (Treibhauseffekt). Die Forscher wissen nicht sicher, ob die Wolken im Rahmen einer Klimaerwärmung einen kühlenden oder erwärmenden Effekt haben werden.
Dazu kommt, daß eine Zunahme der Verdunstung regional zu mehr Wüstenbildung, eine Zunahme der Niederschläge (dank mehr Wasser in der Atmosphäre) aber auch in anderen Regionen zu mehr Pflanzenwachstum führen kann, wodurch wiederum mehr CO2 in Biomasse gebunden wäre. (Bsp. Grüne Sahara -> https://de.wikipedia.org/wiki/Sahara#Geschichte )

Nachtrag :
Scheinbar gehen die Klimaforscher inzwischen davon aus, daß bei einer Klimaerwärmung die Wolken keine abschwächende sondern eher eine neutrale bis beschleunigende Wirkung haben werden.
siehe https://www.spektrum.de/magazin/wie-sich-klimawandel-und-wolken-beeinflussen/1555480
Das Wolkenparadox
Die enorme Vielfalt an Wolken macht es schwierig vorherzusagen, wie sie auf eine weitere Erwärmung der Atmosphäre reagieren werden. Erst allmählich beginnen Forscher zu verstehen, ob Wolken den Klimawandel eher abbremsen oder beschleunigen.

Atmosphäre im Wandel
- Wolken bestimmen in hohem Maß, wie stark die Erderwärmung ausfallen wird. Computersimulationen der atmosphärischen Prozesse sind jedoch schwierig.
- Satellitendaten legen nahe, dass der Klimawandel hohe Wolken noch höher steigen lässt und die planetare Wolkendecke vom Äquator Richtung Pole verschiebt.
- Diese Rückkopplungen werden den globalen Temperaturanstieg vermutlich beschleunigen, auch weil kühlende Wolkeneffekte offenbar weniger Linderung bieten als bislang angenommen.
 
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3APPAXE.png
 
Auch da habe ich meine Zweifel. Die Ausbreitung der menschlichen Rasse ist aber m. E. nur scheinbar schlecht für die Erde. Wichtig ist, dass wir Menschen begreifen, dass wir innerhalb der Erdgeschichte nur einen Mückenschiss darstellen und tatsächlich sehr viel unbedeutender sind, als wir das gemeinhin von uns selbst glauben ("Krone der Schöpfung")
Ich denke nicht, dass der Mensch tatsächlich in der Lage ist, die Erde nachhaltig zu zerstören.
Die Frage ist, wie man das definiert. Den Planeten "komplett zerstören" geht nicht, aber unser WELT im Sinne von aktueller Natur und aktueller Artenvielfalt so zu verändern, dass ein Großteil ausstirbt? Das IMHO sehr wohl, wie du ja sagst. Und DAS meint man doch mit "die Erde zerstören", wenn man warnt. Niemand meint doch damit, dass der Planet bis zum Zeitpunkt, an dem er sowieso von der Sonne gebraten wird, zu einer lebensfeindlichen Einöde wird... Der Meteroid, der die Dinosaurier ausrottete, hat ja auch nicht die ganze ERDE zerstört, aber quasi die ganze damalige Lebens-Welt bis auf ganz wenige Überlebende Arten.

Allein schon eine Großstadt verändert ja das Klima, wenn auch nicht weltweit. Aber wenn es zB im Umkreis von 10km um den Kölner Dom oder das Brandenburger Tor 2 Grad wärmer ist als es ohne Bebauung wäre, dann entstehen andere Druckverhältnisse, andere Winde und somit auch anderes Wetter. Wenn 500km² statt Wald nur noch Maisfelder sind, verändert das auch das lokale Klima. Alles im Zusammenspiel könnte dann wiederum doch das gesamte Weltklima verändern, selbst ganz ohne den Faktor CO2.
 
Allein schon eine Großstadt verändert ja das Klima, wenn auch nicht weltweit. Aber wenn es zB im Umkreis von 10km um den Kölner Dom oder das Brandenburger Tor 2 Grad wärmer ist als es ohne Bebauung wäre, dann entstehen andere Druckverhältnisse, andere Winde und somit auch anderes Wetter. Wenn 500km² statt Wald nur noch Maisfelder sind, verändert das auch das lokale Klima. Alles im Zusammenspiel könnte dann wiederum doch das gesamte Weltklima verändern, selbst ganz ohne den Faktor CO2.

Alles richtig, aber Du verstehst nicht, was ich meine. Wir, d. h., die Menschen, betrachten alles zumeist nur aus unserer sehr eingeschränkten Perspektive. Es ist für uns schwierig bis unmöglich, in geologischen Zeiträumen zu denken, geschweige denn, die langfristigen Auswirkungen auf Systeme (wie z. B. die Ökosysteme der Erde) vollkommen zu erfassen. Die Erdgeschichte lehrt uns aber, dass die Evolution kein linerarer Prozess war, sondern eher in - sagen wir einmal- oszillierenden Kurven erfolgt ist. Es war ja nicht nur das Aussterben der Dinosaurier, es gab Massenaussterben auch schon vorher (Perm-Trias-Grenze, größtes Massenaussterben in der gesamten Erdgeschichte, wo bis zu 95% aller Arten ausstarben) und danach - das sog. "quartäre Massenausterben", wo so ziemlich die gesamte Megafauna, also bspw. Mammut, Säbelzahnkatzen, Riesenfaultiere, etc. ausgestorben ist. Den Menschen gab's da übrigens schon, er hat's bekanntermaßen überlebt.

Sprich: Das sind durchaus natürlich Phänomene, die seit jeher auftreten, aber der Mensch ist anscheinend so ignorant, dass er das sogar selbst beschleunigt (und damit womöglich seinen eigenen Untergang einleitet).

Ich denke, die entscheidende Frage lautet nicht, "Wie können wir den Klimawandel verhindern?", sondern vielmehr "Wie können wir uns darauf einstellen und uns daran anpassen?"
 
Wir sollten vielleicht den aktuellen Sommer und die folgenden genießen, denn wenn es mir der globalen Erwärmung weiter geht, wird es bei uns in West- bzw Nordeuropa vermutlich deutlich kälter.

Wir beziehen unser schönes Wetter zu einem Großteil vom Nord-Atlantik-Strom / Golfstrom. Bei einer weiteren Erwärmung des Meerwassers und Abschmelzen der Polkappen wird der Golfstrom voraussichtlich abgeschwächt bzw. versiegt ganz, was bei uns voraussichtlich zu einem Absinken der Durchschnittstemperatur um 5 Grad führen wird, sodaß wir das unserer geographischen Breite entsprechende (sibirische) Klima bekommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nordatlantikstrom#Veränderungen_durch_die_globale_Erwärmung


Vielleicht sollten wir dann auch vor Gericht ziehen und die Konzerne verklagen, die übermäßig viel CO2 in die Atmosphäre blasen, wie jener peruanische Bauer, der gegen RWE klagt :
https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/klimawandel-rwe-klage-bauer-peru
Lliuya ist Kleinbauer und Bergführer in seiner Heimatstadt Huarez. In seiner Klage argumentiert er , dass der See, der oberhalb der Stadt in den Anden liegt, durch das Schmelzen eines Gletschers überzulaufen drohe. In diesem Fall würde sein Haus beschädigt. Die Ursache dafür sei der Klimawandel, den RWE durch den CO2-Ausstoß seiner Kraftwerke mitverursacht habe.

Um sein Haus zu schützen, hat Lliuya nach eigenen Angaben 6.400 Euro für Überflutungsschutz ausgegeben. Von RWE verlangt er nun eine Beteiligung an diesen Kosten. Lliuya und seiner Anwältin zufolge stößt RWE 0,47 Prozent der weltweiten Treibhausgase aus. Diesem Anteil entsprechend solle die Entschädigung ausfallen.

Ein Gutachter soll nun unter anderem klären, ob die von RWE produzierten Treibhausgasemissionen das Abtauen eines Gletschers in Peru mitverursacht haben und ob Lliuyas Haus tatsächlich akut durch eine Gletscherflut bedroht ist.
 
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