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Mass Effect 3 gespielt - So viel Rollenspiel steckt (noch) im neuen Mass Effect

und wo ist die Option mit voller Action und voller Story? wieso wird mir meine Story beschnitten, bloß weil ich gerne Actioneinlagen habe?
 
und wo ist die Option mit voller Action und voller Story? wieso wird mir meine Story beschnitten, bloß weil ich gerne Actioneinlagen habe?


112% sign. Ich hielt die Idee, dass man zwischen Action und Rollenspiel wählen kann, quasi Mass Effect 1 oder Mass Effect 2 Modus gut. Aber dass ich da in der Story beschnitten werde?
Lächerlich.
 
ich glaub es ist der Rollenspielmodus , wo sowohl volle action als auch volle story geboten wird , dass hab ich irgendwo mal gelesen ( weiß net mehr wo ) . ist hier im pc games artikel bisschen falsch formuliert denke ich mal .
 
und wo ist die Option mit voller Action und voller Story? wieso wird mir meine Story beschnitten, bloß weil ich gerne Actioneinlagen habe?

Das, das und nochmal das.... wieso lassen sie nicht die volle Story und machens wie früher mit Schwierigkeitsgraden. Es wird bestimmt wieder gut, mir hat auch das 2. gefallen, weil ich die Atmosphäre einfach genial finde. Aber warum zur Hölle entwickelt sich Bioware in allen anderen Bereichen zu so einem Kasperlesstudio. Atmosphäre top, aber spielerischer Tiefgang gleich NULL! :schnarch:
 
112% sign. Ich hielt die Idee, dass man zwischen Action und Rollenspiel wählen kann, quasi Mass Effect 1 oder Mass Effect 2 Modus gut. Aber dass ich da in der Story beschnitten werde?
Lächerlich.

Die Story wird nicht beschnitten, da hat PCGames was falsch aufgefasst würde ich meinen, denn Bioware selber sagte schon das der Rollenspiel-Spielstil alles zusammen wirft und keines der beiden Parts "beschneidet".
 
Das, das und nochmal das.... wieso lassen sie nicht die volle Story und machens wie früher mit Schwierigkeitsgraden. Es wird bestimmt wieder gut, mir hat auch das 2. gefallen, weil ich die Atmosphäre einfach genial finde. Aber warum zur Hölle entwickelt sich Bioware in allen anderen Bereichen zu so einem Kasperlesstudio. Atmosphäre top, aber spielerischer Tiefgang gleich NULL! :schnarch:

Wie gut das du das schon einschätzen kannst ;) Nur weil es mehrere Spielmodi gibt oO
Dabei scheinen einige immer wieder zu vergessen, das EA und Bioware und wie die anderen Publisher und Entwicklerstudios alle heißen, Unternehmen sind welche mit ihren Produkten auch noch Gewinn erwirtschaften wollen und irgendwo auch müssen. Dazu ist es nun mal auch nötig, möglichst eine breite Masse anzusprechen. Das erreicht man mit unter auch dadurch, das man versucht, es möglichst vielen Spielern recht zu machen.
Und Bioware versucht es eben mit dieser, einer anderen Idee und einem Weg, den andere Entwickler meines Wissens bisher noch nicht gegangen sind.

Und nun muss eben jeder Spieler für sich entscheiden, ob er das Risiko eingeht, das ihm das Spiel am Ende nicht gefällt und das Geld umsonst ausgegeben wurde. Also heißt es abwarten und ich bin mir sicher, das die Spielemagazine alle Spielmodi ausreichend testen und vllt sogar in einem Video vorstellen werden. Und dann werden wir sehen, ob sich Bioware
in allen anderen Bereichen zu so einem Kasperlesstudio. Atmosphäre top, aber spielerischer Tiefgang gleich NULL!
entwickelt ;)
 
Rollenspielmodus ist der Modus wo man volle Actioneinlagen und gleichzeitig alle Auswahlmöglichkeiten in der Story hat. Hat Bioware schon mehrere male so bestätigt. Weiterhin gibts ZUSÄTZLICH zu diesen Modi noch die Schwierigkeitsgrade. Also nicht gleich wieder rumheulen. Wenn ihr die "beschnittenen" Modi nicht mögt spielt sie halt nicht. Tz. Aber erstmal meckern...
 
Rollenspielmodus ist der Modus wo man volle Actioneinlagen und gleichzeitig alle Auswahlmöglichkeiten in der Story hat. Hat Bioware schon mehrere male so bestätigt. Weiterhin gibts ZUSÄTZLICH zu diesen Modi noch die Schwierigkeitsgrade. Also nicht gleich wieder rumheulen. Wenn ihr die "beschnittenen" Modi nicht mögt spielt sie halt nicht. Tz. Aber erstmal meckern...

Für mich klingt dieser Abschnitt in der Beschreibung aber anders:

Artikel schrieb:
Story: Oldschool-Rollenspiel-Fans waren Actionsequenzen und Schießereien schon seit langem ein Dorn im Auge des Mass Effect-Universums, nun sind sie ihn (fast) los. Die Kämpfe sind dabei nur Nebensache, Missionen "easy going". Die Ballereien werden nicht sehr anspruchsvoll ausfallen, dafür haben geschichtsbewusste Spieler noch mehr Einfluss auf den Verlauf der Geschichte und die Möglichkeit, NPCs in Gesprächen sehr viel besser kennenzulernen.

Ich werde dann, falls man tatsächlich im Rollenspielmodus alle Storyoptionen hat, wohl auch diesen Modus spielen. Warum macht man nicht zusätzlich noch einen Oldschool-Modus? Der sollte dann wie der Rollenspielmodus aussehen (mit allen Kampf- und Storyoptionen), aber man kann die Kämpfe jederzeit pausieren und zwischen den Charakteren umschalten und genaue Befehle erteilen oder selbst die Kontrolle übernehmen. Dass so ein System auch heute noch gut funktioniert und gut ankommt, hat doch Dragon Age: Origins bewiesen.
 
Die Überschrift des Artikels sollte dann wohl auch ma geändert werden

Mass Effect 3 Preview - So viel Rollenspiel steckt (noch) im neuen Mass Effect [Preview des Tages]

.......... No Comment :)
 
Was mir nicht passt sind diese 3 Voreinstellungen, mit denen man das Spiel spielen kann.
Ich will kein Actionspiel. Ich will kein Storyspiel. Ich will kein Rollenspiel. Hölle, ich will Mass Effect!
Ich sche*** auf Mitteldinger, ich will rockende und packende Gefechte UND in Dialogen die Figuren bis aufs Letzte ausquetschen. Einfach nur Mass Effect halt!

/edit: Ich bin jetzt beim Artikellesen grade bis zur ersten Überschrift gekommen, an der Spoilerwarnung hab ich abgebrochen. Ist es nicht möglich, eure Eindrücke vom Spiel zu vermitteln ohne dabei nachzuerzählen was in den Missionen passiert?
Ich kann nur hoffen, dass spätestens der Test nicht mehr so aussieht... Ich weiß bisher absolut nichts und das bleibt auch so bis Release, nichtmal die Demo fass ich an^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mir nicht passt sind diese 3 Voreinstellungen, mit denen man das Spiel spielen kann.
Ich will kein Actionspiel. Ich will kein Storyspiel. Ich will kein Rollenspiel. Hölle, ich will Mass Effect!
Ich sche*** auf Mitteldinger, ich will rockende und packende Gefechte UND in Dialogen die Figuren bis aufs Letzte ausquetschen. Einfach nur Mass Effect halt!

würde ich auch so sehen. aber da der zweite teil IMO schon unerträglich actionlastig war und ich daher keine ahnung von der handlung hab, könnte ich sowieso nicht beim dritten einspringen.
und.. ich sollte mich wohl einfach von mass effect artikeln fernhalten, denn mir ist schon klar, dass mein rumgesudere um den zweiten teil wohl nur nervt -_- (aber hey, ihr könnt euch auch gern an meinem frust amüsieren...)
 
Wenn ich mal vom Wortlaut der Preview ausgehe, dann erfüllt kein Modus komplexe Rollenspielanforderungen. Es wird nur von Action und Story sowie Einfluss auf die Story geschrieben. Die Möglichkeiten, die eigene Rolle auszuspielen und die Werte/Attribute auch so zu steigern, wie man es selbst möchte und im Rahmen der Regeln darf, kommt danach wieder mal) zu kurz. Es ist eben kein Spiel, welches es allen recht machen kann. Überhaupt führt dieses "jedermann gefallen wollen" eher zur Beliebigkeit.

Ändert sich das Kampfsystem, wenn man im Rollenspielmodus kämpft (ähnlich Fallout 3) ? Sprich, hat der Spieler mehr Zeit in einem Taktikmodus ?

Es bekommt eben NICHT "jeder das geboten, was ihm wirklich liegt." Der Story - Modus scheint der Adventure - Modus zu sein, der Rollenspiel - Modus lässt das oben erwähnte anscheinend außen vor.

Aber sicher wird die Inszenierung und teilweise die Atmosphäre wieder stimmen, vielleicht wird auch die Story überzeugen. Die 88 für ME2 waren sicher sanft übertrieben. Aber ME 3 könnte wenigstens einen würdigen Abschluss bieten (vielleicht sogar ohne DLC, immerhin ist es ja die letzte Folge, da hat das wenig Sinn, noch etwas "hinterherzuladen" - aber wahrscheinlich wird sich EA das Geschäft nicht entgehen lassen)
 
Für mich klingt dieser Abschnitt in der Beschreibung aber anders:
Gebe dir recht, das klingt im Artikel tatsaechlich anders. Nach dem was ich aber in den Bioware Social Network foren gelesen habe ist der Rollenspiel modus quasi der, der die Eigenschaften der beiden anderen vereint und somit alle Optionen bietet. Wer also die Spielerfahrung der ersten beiden Teile haben will, sollte diesen Spielen. 100% sicherbin ich mir zwar nicht, aber ich aknn mir echt nicht vorstellen, dass BW im RPG modus dialogoptionen entfernt. Ich denke eher, dass ist die missverstaendliche Ausdrucksweise des PCG Redakteurs.


Ich werde dann, falls man tatsächlich im Rollenspielmodus alle Storyoptionen hat, wohl auch diesen Modus spielen. Warum macht man nicht zusätzlich noch einen Oldschool-Modus? Der sollte dann wie der Rollenspielmodus aussehen (mit allen Kampf- und Storyoptionen), aber man kann die Kämpfe jederzeit pausieren und zwischen den Charakteren umschalten und genaue Befehle erteilen oder selbst die Kontrolle übernehmen. Dass so ein System auch heute noch gut funktioniert und gut ankommt, hat doch Dragon Age: Origins bewiesen.

Sorry, aber da kann ich dir ueberhaupt nicht zustimmen. Ein solches System einzubauen waere extrem viel Arbeit fuer das ME team und das Spile ist einfach nicht dafuer designt. Sie hatten sogar mal so ein aehnliches System in einer sehr fruehen Alpha von ME1 und haben es recht schnell fuer das Squad System verworfen. Ich kapier ehrlich gesagt nicht, wieso so viele "oldschool RPGler" (und ich habe auch die alten Ultimas, Might & MAgics Fallouts und Baldur's Gates gespielt) immer der Meinung sind, dass alle RPGs zumindest optional ein Runden/Pause-System mit Befehlen unterstuetzen muessen. ME ist einfach ein andere System (zumal es ja immer noch eine Pause Funktion hat) und fertig aus. Die drei Modi hier sind damit nicht vergleichbar da sie laut BW m Grunde nur ein paar Optionen anders einstellen und keine neue Spielmechanik einfuehren. Ausserdem gibt es ja neue Spiele, die nach wie vor solche Systeme verwenden (DA: Origins/2, die Drakensang Spiele, etc.). Muss doch nicht jedes Spiel gleich sein. Und das Argument, dass alle Spiele zum immer gleichen Action-Gedudel verkommen lass ich hier auch nicht gelten. Ich kenne kein anderes Spiel, dass ein System hat, dass direkt mit ME vergleichbar waere (am ehesten noch Deus Ex: HR oder EYE (indie) aber auch die setzen andere Schwerpunkte). In sofern wuerde ich eher sagen, dass ich es begruessen wuerde, wenn mehr Spiele so eine ausbalancierte Shooter/RPG/Sqadtaktik Mechanik haben wuerden wie ME.

Hm, das sollte jetzt eigentlich nicht so viel text werden und das ging jeyzy auch echt nicht gegen dich Neawoulf aber wollte mal meine Meinung zu dem Tema loswerden.
 
Wer spielt überhaupt so einen "Action Modus"? Mal abgesehn davon, dass die Shootersequenzen von ME an und für sich ziemlich trocken sind, würde ich, wenn mich die Story tatsächlich nicht interessierte, doch einfach die Dialoge wegdrücken. Dann würde es auch nicht mehr interessieren ob die Dialogoptionen nun automatisch ausgewählt werden oder nicht, da man sowieso in ein paar Sekunden alles durchklickt.
Kann man denn im Spielverlauf den Modus noch wechseln?

Ich denke eher, was man hätte automatisieren können ist die Wahl zwischen "guter Shepard" und "böser Shepard", aka Paragon und Renegade. Denn in der Praxis spielen doch die meisten Leute konsequent als eins von beiden, und springen nicht hin und her. Das Spiel fördert dies ja sogar, da man nur so die vollen Punkte für eine der Gesinnungen bekommt, was dann wieder neue Entscheidungen ermöglicht.
In der Regel hört man, dass jemand das Spiel z.B. je einmal mit jedem Charaktertyp durchgespielt hat. Wenn man sowieso jedes mal die gute oder böse Antwort auswählt, könnte man genausogut zu Beginn des Spiels einmal festlegen was man sein möchte, und der Rest läuft dann automatisch ab. (Wäre ja sogar noch viel CINEMATISCHER ohne das Dialograd immer :rolleyes: )

Und wenn der Rollenspiel Modus ohnehin auch alle Story Elemente enthalten soll, inwiefern unterscheidet sich der "Story Modus" dann vom altbekannten leichten Schwierigkeitsgrad? Denn auf Very Easy sind die Kämpfe ja auch eher Nebensache und schnell abgewickelt. Da das aber auch nochmal eine seperate Einstellung sein soll, versteh ich nicht ganz den Sinn der dahinter steckt.

Wir sollen ausfliegen und alle Verbündeten in der Galaxis zusammentrommeln. Denn nur gemeinsam hätte man eine Chance gegen diese Übermacht.

Da hätt ich ja beinah meinen Kaffee auf die Tastatur gespuckt.
Das können die doch nicht wirklich ernst meinen, dass die Story jetzt wieder nach Schema F ablaufen soll, oder was? Genau das gleiche Prinzip gab es in Dragon Age und ME2 doch auch schon. Also teilt sich das Spiel wieder auf in diese von einander unabhängigen Missionen in denen man Verbündete sammelt, gegebenenfalls loyal macht (Loyalität dabei wohl wieder ein binärer Wert) und das dann am Ende alles zusammengeführt wird.

Was mich an ME2 zum Beispiel sehr gestört hat war die Vorhersehbarkeit, die durch genau diese Schematisierung entstanden ist. Ich fand zum Beispiel die Geschichte um Mordin und die Genophage sehr interessant, aber man kann sich nach Abschluss der entsprechenden Mission sicher sein, dass das Thema im Spiel nie weiter geführt wird, da es nunmal zu Mordins Loyalitätsmission gehört und keiner anderen, und es davon abgesehn keinen richtigen Storyverlauf gibt, in dem sowas nochmal auftauchen könnte. (Zumal ja die Art wie es dann weiter geht auch von der Entscheidung des Spielers abhängig wäre.)
Genau das gleiche Schema zeichnet sich jetzt für ME3 aber schon wieder ab.

Immer wieder werden die Entscheidungen der letzten zwei Teile zum Tragen kommen

So wie in ME2 die Entscheidungen aus Teil 1 zum tragen kamen, ja? :|
 
Wie gut das du das schon einschätzen kannst ;) Nur weil es mehrere Spielmodi gibt oO
Dabei scheinen einige immer wieder zu vergessen, das EA und Bioware und wie die anderen Publisher und Entwicklerstudios alle heißen, Unternehmen sind welche mit ihren Produkten auch noch Gewinn erwirtschaften wollen und irgendwo auch müssen. Dazu ist es nun mal auch nötig, möglichst eine breite Masse anzusprechen. Das erreicht man mit unter auch dadurch, das man versucht, es möglichst vielen Spielern recht zu machen.
Und Bioware versucht es eben mit dieser, einer anderen Idee und einem Weg, den andere Entwickler meines Wissens bisher noch nicht gegangen sind.

Und nun muss eben jeder Spieler für sich entscheiden, ob er das Risiko eingeht, das ihm das Spiel am Ende nicht gefällt und das Geld umsonst ausgegeben wurde. Also heißt es abwarten und ich bin mir sicher, das die Spielemagazine alle Spielmodi ausreichend testen und vllt sogar in einem Video vorstellen werden. Und dann werden wir sehen, ob sich Bioware entwickelt ;)

Bioware hat sich schon dazu entwickelt, und ich kann das bei ME3 nicht vorraussehen, aber erahnen. ME2 hat diese Richtung vorgegeben, Dragon Age 2 bestätigt, und zwar in vollem Umfang. Es wird einfach in allen ROLLENSPIELrelevanten Gameplaybereichen abgespeckt. Versuch nicht mich mit einer Dozentenartigen Attitüde zu belehren, das steht dir nicht besonders. Vor allem wenn du nur mit leeren Argumenten a la "du hast wohl ne Kristallkugel" kommst. Danke dafür. ;-)

Ich hoffe das beste und fürchte das schlimmste, was das gameplay angeht. Es wird aber, da bin ich mir ziemlich sicher, trotzdem großen Spaß machen, aber halt eher in Richtung Popcornkino mit leichtem Spieleinschlag.
 
Mass Effect 3 wird kein flopp werden, aber das ist Call of Duty auch nicht und trotzdem ist es grottig.
Es wird zwar rote Daumen hageln, aber ich sage es trotzdem: Die Story des dritten Teils ist lachhaft. Durch diesen Artikel wurde ich abermals bestätigt.
Die Frage ist nur, ob man Bioware die Schuld gibt, dem Publisher, oder dem Kunden.
Denn Bioware will natürlich jeden Kunden befriedigen (geistig, nicht körperlich), wie ist schon LOST, aber auch LOST entpuppte sich am Ende als die letzte Grütze (ich wollte mir noch vor der Ausstrahlung der letzten 3 Folgen alle Staffeln bestellen, jetzt habe ich nur die erste im Regal).

Berechtigterweise werden einige fragen: Was findet dieser Mann denn so schlecht an der Geschichte, wenn er sich die ganze Zeit darüber beschwert?

Das werde ich gerne erläutern. Die Spielmechanik war seit jeher vollkommen okay, die gefiel mir im zweiten Teil sogar besser als im ersten. Wie gesagt, nur die Geschichte macht mir zu schaffen.
Der erste Teil war wirklich grandios, man hatte das Gefühl, man hätte sich an Lovecrafts Cthulhu-Mythos orientiert, die Reaper passten perfekt in das Bild der Großen Alten.
Die Szene auf Ilos werde ich nie vergessen, als man mit der Protheaner-KI sprach, genausowenig wie die Szene, wo man mit der Sovereign sprach.

Leider hat man aus dieser recht guten Basis einfach nur Scheiße gebaut. Die Story von Mass Effect 2 passt auf einen Bierdeckel (Held tot, Protheaner kommen als Sklaven zurück, Shepard tötet wieder einen Reaper.) und war total unnötig für die gesamte Hauptstory. Noch dazu kreierte sie durch den humanoiden Reaper eine merkwürdige Logiklücke, denn alle Reaper hatten bisher eine ähnliche, käferartige Form (oder erinnerten an Cthulhus Kopf). Ich meine: Wie hätte sich das Ding später fortbewegen sollen? Durchs All schwebend wie der Silversurfer?

Nun zu Teil 3. Dem Teil, an dem Bioware wirklich alles von der Geschichte in den Sand setzt. Die Protheaner kommen zurück und haben plötzlich Sprechorgane (ernsthaft, wieso zum Teufel müssen alle Aliens mit einer größeren Hauptrolle so verdammt menschlich sein, in jedem Bioware-Game? Alle haben 2 - 4 Augen, eine Nase, einen Mund, zwei Arme und zwei Beine ... Biowares Fantasielevel auf einer Skala von 1 - 10 dürfte bei 3 liegen.):
http://i.imgur.com/1vPVo.jpg

Zum Vergleich, so sahen sie in Mass Effect 1 in ihrer Ursprungsform aus: http://images.wikia.com/masseffect/images/d/d1/Ilos_statues_2.png

Und das ist eigentlich harmlos und kann man vergeben.

Aber allein die Tatsache, dass es plötzlich heißt: "HEY WIR HABEN AUF DEM MARS DIE UUUUUULTIMATIVE ANTI-REAPER-WAFFE GEFUNDEN" lässt in mir den Wunsch wachsen, mir meine Hand gegen die Stirn zu tackern. Da ist eine Rasse, die alle 20.000 Jahre eine Galaxie besucht und die raumfahrenden Zivilisationen frisst / aberntet und dabei nichts als Asche hinterlässt. Nichts kann sie aufhalten. In ME1 sind unzählige Leute krepiert, als die Sovereign angegriffen hat. Und jetzt tauchen 1.000 Stück von den Viechern auf und natürlich will die Erde (bzw. Amerika) natürlich die super-duper-Waffe gefunden haben (die natürlich auf dem Mars vergraben war), die alle Reaper wahrscheinlich mit einem Mal außer Gefecht setzt.

Wo ist denn da bitte die Sinngebung? Dieses dumme Deus Ex Machina - Gehabe ist doch totaler Bullshit!

Kein einziges Lebewesen hat ohne Jahrelange vorbereitung Chance auf einen guten Kampf gegen die Reaper. Die einzige logische Konsequenz ist in etwa folgende: Shepard versucht, die Informationen, die er über die Reaper hat oder noch findet, zu sichern (ähnlich wie die Protheaner-Relikte in Teil 1) und damit die nächste Generation zu waren. Shepard und die ganze Galaxie verreckt, und in einer Cutscene sieht man die nachfolgende Zivilisation auf irgendeinem Planeten, die sich diese Botschaft anhören und zum Kampf rüsten. Beim ihren nächsten Besuch werden die Reaper dann von unzähligen Schiffen an den Portalen erwartet, und dann blendet das Bild aus.

Aber dieses "humanz! humanz! kickin' som azz!" ist absolut lächerlich.

Dass man auch mit komplexen Geschichten eine breite Masse ansprechen kann, sieht man z.B. bei Stalker oder Half Life. Oder Assassin's Creed.
 
Ja Marten, da muss ich dir beipflichten. Ich selber habe beide Teile gespielt und mir auch alle DLC's zu Gemüte geführt. Aber was den dritten Teil angeht schaue ich doch eher skeptisch drein.
Allein von den Vorberichten die ich bis jetzt gelesen habe, ergeben sich für mich zuviele Logikfehler. Diese im Spiel, alle aufzulösen und die ganze Geschichte zu einem würdigen Ende (Enden) zu führen, drüfte selbst für Bioware ziemlich schwer werden.

Ich muss auch sagen, dass mir die Spielmechanik vom ersten und zweiten Teil zugesagt hat, wobei das Storytelling im ersten Teil um einiges besser war. Wie du gesagt hast die Unterhaltung mit Vigil auf Ilos, war grandios insziniert. Gänsehautgefühl und alles was dazu gehört. Im zweiten Teil hoffte man auf Vorsetzung aber eigentlich wars nur ein abklatsch was die Story betrifft.

Ich mag das Setting, die Idee an sich finde ich gut, aber ich hoffe wirklich, dass es der dritte Teil auch wirklich wert ist ihn sich zu kaufen.

Und wenn Bioware oder EA hier wieder DLC's nachschieben um Geld zu schäffeln, dann wirds wohl das letzte Spiel sein, dass ich mir von ihnen gekauft habe.

Gruss

Jones
 
Wir sollen ausfliegen und alle Verbündeten in der Galaxis zusammentrommeln. Denn nur gemeinsam hätte man eine Chance gegen diese Übermacht.

Da hätt ich ja beinah meinen Kaffee auf die Tastatur gespuckt.
Das können die doch nicht wirklich ernst meinen, dass die Story jetzt wieder nach Schema F ablaufen soll, oder was? Genau das gleiche Prinzip gab es in Dragon Age und ME2 doch auch schon.

Das ganze gab's auch schon vorher. Es fing mit Knights of the Old Republic an. Hat sich also fast 10 Jahre gehalten.
 
Ich hoffe, dass der Rollenspielmodus so zu verstehen ist, dass er das eigentliche Optimum der Mass-Effect-Inszenierung darstellt, während die beiden anderen Modi für Leute sind, die wirklich nur ballern oder sich nur stundenlange Dialoge anhören wollen. Besser hätte ich allerdings gefunden, wenn es diese Funktion ingame gäbe, also man jederzeit entscheiden könnte, wieviel Dialog es z.B. geben soll. Ansonsten muss man, wenn man die ganzen Hintergründe kennen lernen will, wiederum auf Action. Für mich bedeutet das, dass ich wahrscheinlich mit 3 Charakteren gleichzeitig in allen drei Modi spielen werde..
 
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