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News - Warren Spector: Warren Spector: "Wir müssen Spiele billiger machen!"

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News - Warren Spector: Warren Spector: "Wir müssen Spiele billiger machen!"

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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,680344
 
AW

Der Mann hat zu 100% Recht finde ich! Es ist eine Tatsache, dass Spiele gefühlt zu teuer sind für die Verbraucher!

Klar kostet die Entwicklung eine Menge, aber solange die Spiele eben für viele potenzielle Kunden zu teuer sind ist die Gefahr gross, dass zu Raubkopien gegriffen wird.

Was er beschreibt ist echt so! Ich habe 30 Euro in der Tasche und sehe GTA IV für 25 bzw. 50 Euro bei MM bspw. So was mache ich? Hebe ich eher noch 20 Euro ab und kaufe es für 50 oder ist die wahrscheinlichkeit doch eher grösser das ich es mit meinen 30 Euro für 25 als Spontankauf erwerbe ohne mein Konto noch weiter zu belasten?
 
AW

Klare Sache, aber sicher nicht so leicht umzusetzen. Denke aber das es auf langer Sicht der Branche sicher gut tun würde. Ich kauf mir, wenn überhaupt, ein Spiel im Monat. Oder besser, mehr als eins wäre überhaupt nicht drin. Auch wenn die Telekom gutes Geld für einen FI Azubi bezahlt, so hab ich auch noch andere Ausgaben...50€ sind auch ein stolzer Preis, bei dem man schon eher überlegt, ob man gewillt ist ihn zu bezahlen. 25€ gehen da einfach leichter über die Kasse.
 
AW

da hatt der schon recht.
games sollte kein luxusgut sein, sondern für jeden bezahlbar sein.

ich kauf ja meine games ehe in UK, da die preise in deutschland total abgehoben sind.
 
AW

Aber wenn man mal anders überlegt, wieviel Zeit kann man mit einem Spiel verbringen und wieviel mit einem Film.
Bei einem Spiel sitzt man ca 10-15h, einen Film wird man sich aber nicht 3-4 mal hintereinander ansehn.

Irgendwie sind die Preise für wirklich gute Spiele gerecht (aber von denen gibt es leider nicht all zu viele).
Einen Preissenkung würde sich sicher auf die Verkaufszahlen positiv auswirken.
 
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"Wir sind ein Nischenmedium, dass viel zuviel verlangt für sein Produkt und deswegen erhebliche Gewinne einfährt. Das macht uns sogar ein bisschen größer als Hollywood. Das ist doch verrückt!"
1. Jede Studie der letzten Jahre zeigt, dass Computer- und Videospiele kein Nischenmedium mehr sind, egal ob man den Umsatz, die damit verbrachte Zeit oder die bloße Zahl der Nutzer rechnet.
2. Das mit den erheblichen Gewinnen mag für einige wenige Titel gelten, wie einem GTA-, Call of Duty- oder Halo-Spiel. Kleinere, weniger bekannte / gehypte Games oder gar Indie-Spiele kämpfen bei jeder Veröffentlichung damit, zumindest die Produktionskosten wieder reinzubekommen, was manchmal klappt und manchmal auch nicht klappt - da ist kein Spielraum für Preissenkungen.

Preissenkungen sind dann möglich, wenn man auch die Entwicklungskosten reduziert - und das geht am einfachsten, indem man die Länge von Spielen kürzt. Kürzere Spiele für 20 Euro statt längere (nicht so kurze) für 45. Ein typisches Vollpreisspiel einfach von Anfang an für weniger als die Hälfte zu verkaufen, wird bei den meisten Games nicht finanzierbar sein. Dafür ist der Markt dann doch zu klein.
 
AW: News - Warren Spector: Warren Spector:

"Wenn ich eine 20-Dollar-Note in meiner Tasche habe, kann ich ein Buch kaufen, mir einen Film ansehen, aber ich kann kein Spiel kaufen. Ich kann mir sogar eine CD kaufen, ich kann so viele Dinge machen. Aber ich kann kein Spiel kaufen!"
Logisch. An einem Buch arbeitet meist einer allein, und es wir lediglich korrekturgelesen und schon wird es rausgeschossen. Ein überlanger Film bietet höchstens 4 Stunden Unterhaltung. Eine CD hört man sich in der Zeit viermal an. Bei Spielen bist du da oft noch im ersten Level (bzw. kurz vorm Abspann bei neueren Shootern^^) Da ist es nur gerecht mehr zu verlangen.

Vom Aufwand her ist es imo locker eine Hollywoodmajorproduktion. Sich nicht als mindestens ebenbürtig zu fühlen ist verrückt.
 
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Turius am 31.03.2009 12:39 schrieb:
da hatt der schon recht.
games sollte kein luxusgut sein, sondern für jeden bezahlbar sein.

ich kauf ja meine games ehe in UK, da die preise in Deutschland total abgehoben sind.
Ich glaub, das hat aber hauptsächlich damit zu tun, dass der Umrechnungskurs zZ so toll ist.
Die Games wurden dort für Engländer nicht günstiger.
 
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Was die spontan Käufe angeht hat er bestimmt recht. Das kann man auch auf andere Produkte wie Filme beziehen. Allerdings fallen die Preise bei Spielen auch recht schnell, sofern der Mehrspieler-Teil keine große Rolle spielt. Ist das jedoch der Fall, so bleibt der Preis über viele Monate ziemlich konstant und das Spiel mit der Zeit unverhältnismäßig teuer - siehe Call of Duty 4.
 
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Stimmer ihm zu!

Casual Games und Indie Titel boomen wie verrückt! Sicher nicht nur wegen dem Gameplay, sondern wegen dem extrem niedrigen Preis. Leute die nie zuvor gespielt haben kaufen sich einfach mal Audiosurf oder Puzzlequest. Natürlich können solche Spiele mit Tripple A Titeln nicht mithalten aber sie eröffnen ein ganz neue Absatzmärkte.
 
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Leute die spontan ein Spiel kaufen könnten zu 90% auch kein Crysis auf ihrem PC laufen lassen.
 
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Ist was wahres dran, was der mann sagt.

Dennoch möchte ich es nicht billiger, wenn darunter die Qualität leidet und die richtig guten Spiele dafür entgleisen. Preiswerter im Endpreis ja, billiger in der Entwicklung nein.

Ich denke ein Preis von 35,-€ für ein tollen Vollpreistitel wäre ich auch spontan bereit zu zahlen, wenn das Spiel stimmt, Preis/Leistung gut ist und die Entwickler sich auch ins Zeug gelegt haben.

Wichtig !!! Auch Konsolenspiele (insb. für PS3) halte ich für viel zu teuer 69,- € werde ich spontan niemals ausgeben. Die Herstellung dieser Spiele ist nicht aufwendiger als die der großen PC Spiele. Der Preis ist ausverschämt. So wundert es auch nicht, dass ich nur sehr wenige PS3 Titel mein eigen nenne (ich leihe lieber aus oder kaufe gebraucht) und hab deutlich mehr PC Titel. Wäre der Preis fairer, so würden sicher auch mehr PS3 Titel in meinem Schrank stehen.

Es stimm, große Spiele stehen Hollywood-Großproduktionen in nichts nach, dauern in ihrer Entwicklung meist sogar länger, sind nur nicht so unglaublich teuer wie z.B. Transformers, Tintanic etc. weil keine materiellen Dinge gebrauch, zerstört werden, gebaut werden müssen und explodieren. Es geschieht eben nur aufwenig in Bites und Bytes ... dennoch sind Herrscharen an Entwicklern über Jahre daran beteiligt, geben alles und dafür sollte der Fleiß auch belohnt werden. Außerdem ist die Spielzeit und Interaktivität eines Spieles mit einem Topfilm nicht zu vergleichen.

Man kann auch Bücher nicht einfach abtun. So ein großer Roman ist nicht einfach dahin geschrieben. Dafür braucht ein einzelner Autor oft viele Jahre. Wer das nicht nachvollziehen kann, sollte das nicht so abtun. Ich weiß wovon ich da spreche, da ich selbst schreibe.

Das gleiche gilt natürlich auch für Musik, deren Komponisten kreative Höchstleistungen vollbringen. Wer kann schon alles ein eigenes tolles Album auf den Markt bringen.

Preise wie ich sie akzeptabel finde: nur für Neuerscheinungen
Musik CD´s 10 - 15 €
Filme Bluerays 20 €
Bücher 10 - 20 €
Spiele 20 - 35 € (alle Plattformen)
 
AW: AW

Ich glaub 30 Euro waeren n guter Anfang. So ürd man auch mehr spiele verkaufen. Und da bei Spielen nicht die Rohstoffkosten sondern die Entwicklungskosten ausschlaggebend sind, hätten die Entwickler nur wenige Nachteile, wenn überhaupt.
Rechnungswesen - 2 Spiele zu 45 E = 90 E
90 Euro bei 30 Euro p. Spiel = 3 Spiele. =D
 
AW: News - Warren Spector: Warren Spector:

Tut mir leid aber ich muss dem guten Herrn Spector widersprechen. Die Spielebranche ist schon lange keine Nischenbranche mehr.

Außerdem bringe ich mal wieder den Fakt vor, dass die Spiele in den letzten 15 Jahren keine bzw. kaum eine Preissteigerung erfahren haben und das bei deutlich steigenden Produktionskosten (aber natürlich auch deutlich steigenden Absatzzahlen).

Natürlich hätte ich grundsätzlich mal nichts dagegen, wenn die Spiele generell deutlich preiswerter würden, doch ob das langfristig zum Vorteil der spieler ist, oder ob dadurch nicht die Qualität der Produkte leiden würde, ist eine andere Frage.
 
AW: AW

Angesichts dessen, dass der Preisverfall recht schnell erfolgt, finde ich seine Idee nicht unbedingt nachvollziehbar. PC-Spiele (mit Ausnahmen wie z.B. Call of Duty oder Battlefield) landen oftmals nach 6 - 12 Monaten im Ramschregal oder auf der Softwarepyramide. Sony hat seine Platinum-Serie für PS3 und PSP-Titel. MS legt ältere Titel ebenfalls stark verbilligt neu auf. DS-Spiele (außer Mario-Titel) wandern in die Pyramide oder um die Lager zu leeren werden die für 10 - 15 Euro bei den Großmärkten vertickt. Selbiges gilt für Wii-Ware. Bei Real habe ich vor einigen Wochen Iron Man und Hulk für jeweils 15 Euro gesehen - UVP lag bei 59 Euro.

Also ich bin schon verdammt oft spontan für 20 - 30 Euro Spiele einkaufen gegangen - für unterschiedliche Plattformen. Hinzu kommt noch das Internet, wo man selbst neue Spiele teils deutlich billiger bekommt.

Wenn man einige Monate wartet, bekommt man das Zeug also billig nachgeworfen...

Regards, eX!
 
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eX2tremiousU am 31.03.2009 14:20 schrieb:
Angesichts dessen, dass der Preisverfall recht schnell erfolgt, finde ich seine Idee nicht unbedingt nachvollziehbar....
Jo, den Punkt hab ich noch völlig vergessen aufzuführen.
 
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Die Frage wäre aber doch, WARUM gibt es diesen raschen Preisverfall? Weil die Leute die Spiele nicht für 44€ oder mehr kaufen.

Würden Spiele z.b. 30€ kosten, würden sie diesen Preis wohl länger halten. Man müsste nun also herausfinden wie viele Einheiten man mehr verkauft, die sonst erst gekauft würden wenn das Spiel für <20€ zu haben ist.

Verkauft man 10.000 Einheiten zu 45€ (450.000) und dann später nochmal 20.000 Einheiten zu 15€ (300.000) (750.000€ Umsatz), wäre es dann nicht evtl. besser man würde 30.000 Einheiten zu 30€ verkaufen (900.000€ Umsatz)?

Die Frage die dann nur besteht wäre, würden man bei 15€ weniger 30% mehr Verkäufe erreichen ... ich würde behaupten: Ja.
 
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naja, ich sag mal so, es hat schon seinen grund, dass Herr Spector Entwickler und nicht "preisgestalter" ist.
 
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