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Pyri am 18.03.2009 15:22 schrieb:
LordHelmchen0815 am 18.03.2009 20:05 schrieb:es wird ja gesagt 70% der Amokläufer hatten KS und Horrorfilme am PC
aber ich bin mir sicher 100% hatten Brot oder Milch oder sonst was zuhause
SIND WIR JETZT AUCH POTENZIEL GEFÄRDET???
das einzige was die wollen ist alles aufpuschen damit sie nen polizeistaat machen können und alles überwachen was passiert.
ich finde das ist diskriminierung (<-sicher falsch geschrieben aber egal) sollte jemand mal in die hand nehmen und die ratten verklagen oder so
echt jetzt direkter kann mans ja nicht sagen
der spielt egoshooter der is krank im kopf und bringt sicher gleich wen um
spastis
BioMachine am 18.03.2009 21:38 schrieb:Da muss man doch ernsthaft die Frage stellen, was wohl eher die "Liebe zur Gewalt" fördert, die reale Waffe in der Hand eines Kindes oder die in deutschen Versionen austretende grüne Bremsflüssigkeit bei Pixelgegnern.
BioMachine am 18.03.2009 21:38 schrieb:Ich habe die Diskussionsrunde gestern auf Phoenix auch verfolgt. Sogar Herr Pfeiffer verhielt sich sehr annehmbar. Eher missfallen hat mir sein Nebenmann, ein angeblicher Medizinstudent, der sich wegen krankhafter Spielsucht hat einweisen lassen und ordentlich gegen die Spieleindustrie wetterte. Dem müssen Sie den Kopf in der Reha dermaßen mit Medis vollgepumpt haben, dass der nur noch Müll faselte und am liebsten sämtliche Spiele sofort verboten hätte.
Ein Verfallen in Spielsucht halte ich persönlich für Charakterschwäche. Ich spiele seit Jahren Spiele aller Art, seien es Rollen- oder Strategiespiele, oder auch die oft zu Unrecht verpönten "Killerspiele". Ich kann keinerlei negative Auswirkungen feststellen. In Job und Familie läuft alles einwandfrei. Gefundene Spiele bei sog. Amoktätern als Vorwand für ein generelles Verbot heranzuziehen grenzt an einen Grad der Unverschämtheit und Bevormundung, dass einem die Worte fehlen.
Im Anschluss sah ich im Ersten (ARD) bei Maischberger eine Diskussion mit Herrn Ambacher, dem Präsidenten des Deutschen Schützenbundes. Was man dort hörte, ließ einem das Essen hochkommen. In Bayern dürfen Kinder ab 10 Jahren in Sportvereinen bereits mit Waffen hantieren. Und weil das angeblich die Konzentration steigere, erwägt man sogar eine Sondererlaubnis für 8-jährige. Da muss man doch ernsthaft die Frage stellen, was wohl eher die "Liebe zur Gewalt" fördert, die reale Waffe in der Hand eines Kindes oder die in deutschen Versionen austretende grüne Bremsflüssigkeit bei Pixelgegnern.

Seelenfresss am 18.03.2009 23:15 schrieb:es ist halt einfacher ein computer spiel zu verbieten als depressives verhalten.

Rookieone am 18.03.2009 19:45 schrieb:Jeden Tag sterben in Deutschland 14 Menschen im Straßenverkehr, 32 begehen Suizid und weitere 4 sterben an Drogen.
Die Freunde und Angehörigen trauern allein.
[…]
Paulgilbert am 18.03.2009 23:46 schrieb:Rookieone am 18.03.2009 19:45 schrieb:Jeden Tag sterben in Deutschland 14 Menschen im Straßenverkehr, 32 begehen Suizid und weitere 4 sterben an Drogen.
Die Freunde und Angehörigen trauern allein.
[…]
Das mag sein. Das Problem ist die Fremdbestimmung. Drogen, Suizid und auch Straßenverkehr sind mit einem gewissen kalkulierbaren Risiko verbunden. Du bestimmst es also selbst, ob du dich der Gefahr aussetzt.

Geh mal zur Schule, zur Arbeit oder Einkaufen ohne öffentliche Wege zu benutzen.Paulgilbert am 18.03.2009 23:46 schrieb:Das mag sein. Das Problem ist die Fremdbestimmung. Drogen, Suizid und auch Straßenverkehr sind mit einem gewissen kalkulierbaren Risiko verbunden. Du bestimmst es also selbst, ob du dich der Gefahr aussetzt.