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Special - Stefan Weiß Bescheid: Stefan Weiß Bescheid: Vergib mir Vater ...

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Special - Stefan Weiß Bescheid: Stefan Weiß Bescheid: Vergib mir Vater ...

Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,678804
 
AW:

WarStorm am 13.03.2009 14:44 schrieb:
Lieber Virutell als in der Realität jagen!
Zumindest nur aus sportlichen Gründen. Für einen feinen Rehrücken, also wenn man die Beute auch verarbeitet, finde ich ist es ok. Natürlich dürfen auch nur Jäger was schiessen und nicht jeder.
 
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stimmt. und ich möchte mal wissen woher die leute ihr fleisch bekommen bzw. wie sie sich vorstellen wie es umkommt. ich glaube nicht dass rehkeule z.b. nicht gerade immer aus der zucht stammt. jagen ist eigentlich das natürlichste auf der welt, der mensch hat es jahrtausende gemacht, und jetzt regt man sich schon auf wenn man auf pixeltiere schießt...
 
AW:

Tiere können sich schwer gegen Schusswaffen verteidigen, und Tiere haben auch kaum Schuld an irgendwelchen Konflikten die eine aggressive Reaktion rechtfertigen würden - anders in Call of Duty wo man sich immer einreden kann: selber schuld, du bist auch ins Militär gegangen, glaubst auch an den Dreck den dir dein Diktator einflüstert.
 
AW:

Ich finde den Beitrag sehr gut geschrieben. Dem habe ich persönlich auch nichts hinzuzufügen. In diesem Sinne "Waldmanns heil"...
 
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Sprudelmax am 13.03.2009 14:53 schrieb:
WarStorm am 13.03.2009 14:44 schrieb:
Lieber Virutell als in der Realität jagen!
Zumindest nur aus sportlichen Gründen. Für einen feinen Rehrücken, also wenn man die Beute auch verarbeitet, finde ich ist es ok. Natürlich dürfen auch nur Jäger was schiessen und nicht jeder.

Zumal noch angemerkt sei, dass in Deutschland die Jagd auf zuvor erstellten Plänen basiert, die klar festlegen, wie viele Wildtiere erlegt werden, um einen gesunden Wildtierbestand zu erhalten. - Wildes Geballere ist damit ohnehin ausgeschlossen. Verstöße dagegen stellen gemäß geltendem Recht einen Straftatbestand dar.
 
AW:

ich finde den Aufschrei in der Spielergemeinde eher besorgniserregend, da er in mir folgenden Verdacht aufkommen lässt:
Rechtfertigen viele Spieler ihr Spielen vor sich selbst, indem sie sich unterbewusst sagen "Es ist ja in Ordnung, wenn ich den umschieß, weil das ist ja ein Böser".
Wenn es nämlich wirklich so ist, dass Leute sich moralisch so rechtfertigen müssen, dann sehe ich da ein Problem:
Solche Leute nehmen die Moral, die ihnen in einem Spiel aufgezeigt wird, tatsächlich als solche hin. Man sollte nie vergessen, dass man manchmal auch Taten spielt, die man in Wirklichkeit verwerflich fände (GTA, Mafia, Der Pate etc. )
Wenn aber die Spielmechanik gut ist, kann man solche Spiele dennoch mit Freude spielen, wobei man sich stets bewusst ist, welche Probleme im Spiel angesprochen werden.
 
AW:

Na ja wer´s braucht, mir gibt es keinen kick auf Wild zu schiessen.
 
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Der große Unterschied ist, daß man in der Realität die Militärsimulation nicht erleben und das ganze fiktiv ist. Bei Arma und co. hat man einen Feind, der einen ans Leder will und in der Spielwelt einen guten oder bei Spielen wie GTA zumindest einen satirischen Grund zu kämpfen.

Die Jagdsimulation ist da etwas anderes, auch wenn die Jagd am PC sicher etwas anderes als in der Realität. Man beschießt etwas, das sich auch am PC nicht wehren kann, sondern nur Beute ist. Das ist dann doch etwas ganz anderes. In den USA, wo das Jagen ja Volkssport ist, sind die Spiele wohl wirklich für den Hobbyjäger, der das ganze Jahr jagen muß oder in Ermangelung einer Lizenz oder des entsprechenden Jagdgrundes jagen möchte. Anders sähe es bei einer Jagdsimulation in der Steinzeit aus, wo das Jagen kein Sport und keine Freizeit-beschäftigung für schießwütige Hinterwäldler ist, sondern lebensnotwendig und gefährlich.
Wenn ich am PC auf etwas schieße möchte ich einen Grund haben. Das Jagen bei Gothic
finde ich auch nicht verwerflich, weil es zur Welt paßt und einen Zweck dient.

Außerdem muß ich bei Jagdsimulationen immer an diesen CDU-Ministerpräsidenten denken, der kurz nach dem er einen Jagdsimulator eingeweiht hat und die gesamte Tierwelt eines Waldes erschossen hat, seine Reden gegen Shooter schwingt.
 
AW:

Interessanter Artikel, dem ich mich nur anschließen kann.

Eingefleischte Shooter-Fans, die ein Spiel wie The Hunter verurteilen, sich aber bei der Killerspiel-Diskussion vehement gegen jegliche moralische Vorwürfe wehren, messen auch meiner Ansicht nach mit zweierlei Maß und sind daher mit Vorsicht zu genießen.
 
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Meai am 13.03.2009 14:56 schrieb:
Tiere können sich schwer gegen Schusswaffen verteidigen, und Tiere haben auch kaum Schuld an irgendwelchen Konflikten die eine aggressive Reaktion rechtfertigen würden - anders in Call of Duty wo man sich immer einreden kann: selber schuld, du bist auch ins Militär gegangen, glaubst auch an den Dreck den dir dein Diktator einflüstert.

Wenn du dir selber Entschuldigungen einreden musst, um damit klar zu kommen, ein Spiel zu spielen, dann wuerde ich mir ernsthaft Sorgen machen, ob du Computerspiele nicht ein wenig zu ernst nimmst.

Ansonsten kann ich nur sagen, sehr schoener Artikel, ich stimme der Meinung des Autors zu.
 
AW:

Meai am 13.03.2009 14:56 schrieb:
Tiere können sich schwer gegen Schusswaffen verteidigen, und Tiere haben auch kaum Schuld an irgendwelchen Konflikten die eine aggressive Reaktion rechtfertigen würden - anders in Call of Duty wo man sich immer einreden kann: selber schuld, du bist auch ins Militär gegangen, glaubst auch an den Dreck den dir dein Diktator einflüstert.

Natürlich ist eine moralische Rechtfertigung der eigenen Taten immer wünschenswert um beim Beschuss von virtuellen Menschen das Gewissen zu beruhigen.
Es ist aber nichts verwerfliches an der Jagd an sich. Wie bereits gesagt müssen Wildbestände korrigiert werden, und Nahrung springt dabei auch noch raus. *mjammi*

Verachtenswert finde ich allerdings die reale Jagd aus sportlichen Gründen, bei der Amateure ihren urzeitlichen Jagdtrieb befriedigen wollen und dabei Tiere leiden müssen, da solche Amateurschützen das Ziel oft nur verletzen, bzw. das Tier erst nach mehreren Schüssen getötet wird.
Solche Menschen sollten dann lieber "The Hunter" spielen. Dabei muss kein Tier leiden.
 
AW:

Ich finde es irgendwie witzig, wie einige Realität und Virtualität in dem Punkt "erschießen" aus ethischen Gesichtspunkten vertauschen. In der Realität auf Menschen schießen ist Bäh, in Spielen aber ok. Andersherum ist es in Spielen ok auf Menschen zu schießen, dafür finden manche Leute es Bäh, in Spielen auf Tiere zu schießen.
 
AW:

ich versteh das auch nicht! gerade nun in der killerspiel debatte sagen viele spiele ja man schießt ja nur auf polygonmännchen!
und kaum schießt man auf ein Polygontier soll es pervers oder sonstwas sein :rolleyes:

dazu auch jeder der schonmal ein rollenspiel gespielt hat mein was soll man da sagen?
da tötet man auch Tiere ist das nun auch pervers?

und ein tier soll aufeinmal mehr wert sein wie ein Mensch? egal ob jemand im militär ist oider ned mensch ist mensch oder man fährt leute in GTa um ist dann genauso pervers wie wenn man auf ein tier schießt!
manchmal versteh ich die leute echt nicht
 
AW:

Andy77 am 13.03.2009 15:10 schrieb:
Ich finde es irgendwie witzig, wie einige Realität und Virtualität in dem Punkt "erschießen" aus ethischen Gesichtspunkten vertauschen. In der Realität auf Menschen schießen ist Bäh, in Spielen aber ok. Andersherum ist es in Spielen ok auf Menschen zu schießen, dafür finden manche Leute es Bäh, in Spielen auf Tiere zu schießen.

Thx für die schnellen Kommentare bislang, verfolge eure Meinungen mit regem Interesse.

viele Grüße
Stefan
 
AW:

Ich bezeichne mich selbst als als relativ konservativen Lutheraner (evangelisch-lutherisch also). Ich gehe mehrmals im Monat zum Gottesdienst (aus Überzeugung, nicht weil das jemand von mir erwartet) und neige auch schon mal dazu, die "moralische Keule" in Diskussionen herauszuholen.

Zum Töten in PC-Spielen habe ich eine ganz klare Meinung:
DIE LEBEN NICHT.
Das sind KEINE Menschen (und natürlich auch KEINE Tiere). Das ist nur Grafik.

Deshalb spreche ich auch nicht vom Töten in Spielen. Was nicht lebt, kann nicht getötet werden. Ich finde diese ganze Diskussion völlig unsinnig. Hier wird einer Sache eine Bedeutung gegeben, die sie nicht hat.
Übermäßige Gewaltdarstellung in Spielen mag ich auch nicht. Weil sie spielerisch sinnlos und einfach nur reißerisch ist (aus genau demselben Grund lese ich auch keine Boulevardblätter: weil sie reißerisch sind). Aber dafür gibt es ja zum Glück das Jugendschutzgesetz und die USK (auch wenn die manchmal etwas übertreiben, wie z.B. bei der Umbennung von Nuklearwaffen in Spielen ["World in Conflict"]).

Ich selbst spiele zwischen Echtzeitstrategie, Rollenspielen und Wirtschaftssimulationen gerne mal Action-Adventures und Ego-Shooter. Momentan gerade "Call of Duty 4".
 
AW:

Chemenu am 13.03.2009 15:05 schrieb:
Meai am 13.03.2009 14:56 schrieb:
Tiere können sich schwer gegen Schusswaffen verteidigen, und Tiere haben auch kaum Schuld an irgendwelchen Konflikten die eine aggressive Reaktion rechtfertigen würden - anders in Call of Duty wo man sich immer einreden kann: selber schuld, du bist auch ins Militär gegangen, glaubst auch an den Dreck den dir dein Diktator einflüstert.

Natürlich ist eine moralische Rechtfertigung der eigenen Taten immer wünschenswert um beim Beschuss von virtuellen Menschen das Gewissen zu beruhigen.
Es ist aber nichts verwerfliches an der Jagd an sich. Wie bereits gesagt müssen Wildbestände korrigiert werden, und Nahrung springt dabei auch noch raus. *mjammi*

Verachtenswert finde ich allerdings die reale Jagd aus sportlichen Gründen, bei der Amateure ihren urzeitlichen Jagdtrieb befriedigen wollen und dabei Tiere leiden müssen, da solche Amateurschützen das Ziel oft nur verletzen, bzw. das Tier erst nach mehreren Schüssen getötet wird.
Solche Menschen sollten dann lieber "The Hunter" spielen. Dabei muss kein Tier leiden.

Denke ich auch Jagd und Sport in einem Satz zu nennen ist absolut falsch und verachtenswert. Jagen zum Regulieren der Bestände ist allerdings ok, solange es keine Jäger gibt die es übertreiben...
 
AW:

Es ist ganz einfach! Ein Tier ist unschuldig, trägt keine Aggression in sich, freut sich des Lebens und ahnt nicht was in den nächsten Sekunden passiert. Ein Mensch (Terrorist, Soldat, Polizist) ist sich der Gefahr bewusst, kann reagieren und ist meistens sogar nicht so unschuldig. Ein Mensch hat sich einer Aufgabe verpflichtet, hat sich entschieden zu einer Seite zu gehören. Wenn es knallt, Pech gehabt.

Die moralische Frage trifft durchaus auch auf die Realiät zu. Ein Tier zu töten, nur weil es legal ist meiner Meinung nach äußerst pervers und drückt genau diese rückständige Haltung eines Menschen aus, nicht über den Tellerrand zu schauen und Mitgefühl zu empfinden.

Ich finde selbst Zoos sehr bedenklich. Sie sind tierunwürdig. Wenn ich die Tiger, Löwen und Affen in Ihren Käfigen sehe, schäme ich mich.

Aber wenn ich einen Terroristen töte, dann ist es das Gegenteil, es erfüllt mich mit Stolz und ich habe für Rechtschaffenheit gesorgt.

So einfach ist das.

Ich bin kein Vegetarier, aber Tiere einzusperren, zu jagen und zu töten, das alles nur um des Gelüstes wegen, ist einfach pervers und ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten. Der Mensch sollte sich auf die logisch wichtigeren Jagten konzentrieren. Die Jagt auf Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw. Da sollte man jagen und das Sniper ansetzen!
 
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