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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,673364
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Cicero am 18.01.2009 12:07 schrieb:Endlich mal wieder ein interessanter Artikel mit Content, danke PC Games!

Das liegt einfach daran, dass Fehler in völlig unterschiedlicher Weise auftreten.Qu1cksh07 am 18.01.2009 11:37 schrieb:"- Sobald das Team mit der Liste und den Verbesserungen zufrieden ist, durchläuft das Update einen internen Test-Prozess, um sicherzustellen, dass keiner der Fixes einen neuen Bug hervorgerufen hat."
Das ist nicht lache. Bei 75% der Spiele ist es aber so das mit den Patches:
a) nicht alle Bugs behoben werden
b) neue Bugs entstehen
Und, wieso sind manche wirklich "hochkomplexe" Spiele nahezu Bugfrei während "simple" Ego-Shooter jedes Mal bei release etliche Bugs aufweise? Man vergleiche z.B. "The Witcher" und "Call of Duty: World at War"
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Offensichtlich hast du keine Ahnung von Software-, speziell Spieleentwicklung. Nur weil das Spielprinzip simpel ist heißt dass nicht zwingend dass das Programm auch simpel ist. Viele für einen Menschen als "Hochkoplexe" anzusehenden Dinge sind für eine CPU ein Klacks und anders herum. Beispiel: die Erkennung von Gegnern in einem Ego-Shooter: Für einen Menschen mit seinen Assoziativen Sinnen ist das kein Problem, aber eine CPU muss auf die komplexen und rechenintensiven Algorithmen der Mustererkennung zurückgreifen. Andererseits kann ein Schachcomputer in Bruchteilen von Sekunden alle Variationen des nächsten Zuges und die der darauffolgenden berechnen und den mit den größten Erfolgschancen rauspicken, ein Mensch zerbricht sich daran stundenlang den Kopf.Qu1cksh07 am 18.01.2009 11:37 schrieb:[...]Und, wieso sind manche wirklich "hochkomplexe" Spiele nahezu Bugfrei während "simple" Ego-Shooter jedes Mal bei release etliche Bugs aufweise? Man vergleiche z.B. "The Witcher" und "Call of Duty: World at War"
Und wenn bei X3 Zehntausende Schiffe auf einmal und dazu noch ein in jedem Bereich dynamisches Wirtschaftssystem inklusive Größerer Firmen berechnet werden braucht das also nicht mehr als ein par KI-Soldaten, die gerade aus unerfindlichen Gründen die Wand neben dir perforieren, anstatt auf Feinde zu schießen?SiNisTroN am 18.01.2009 13:01 schrieb:
Qu1cksh07 am 18.01.2009 11:37 schrieb:"- Sobald das Team mit der Liste und den Verbesserungen zufrieden ist, durchläuft das Update einen internen Test-Prozess, um sicherzustellen, dass keiner der Fixes einen neuen Bug hervorgerufen hat."
Das ist nicht lache. Bei 75% der Spiele ist es aber so das mit den Patches:
a) nicht alle Bugs behoben werden
b) neue Bugs entstehen
Und, wieso sind manche wirklich "hochkomplexe" Spiele nahezu Bugfrei während "simple" Ego-Shooter jedes Mal bei release etliche Bugs aufweise? Man vergleiche z.B. "The Witcher" und "Call of Duty: World at War"
Das kann man so pauschal nicht sagen. Nachdem der Fehler reproduzierbar ist muss man ja erstaml die genau Ursache finden. Weil in der Regel alle gängigen Softwareentwicklungen in Modulen programmiert werden ist es dann abhängig in welchem Modul die Ursache ist. Wenn es ein Modul ist was mit vielen anderen vernetzt ist bzw. viele andere Module betrifft, dann ist das Bugfixing umso schwieriger. Auch bei so einem Spiel wie X3 wird es Module geben die nicht soviel des restlichen Programmes beeinflussen und somit schneller gefixt werden können. Man kann sehr schlecht bis gar nicht den Patch für ein Spiel mit dem Patch für ein anderes Spiel vergleichen.XIII13 am 18.01.2009 14:02 schrieb:Und wenn bei X3 Zehntausende Schiffe auf einmal und dazu noch ein in jedem Bereich dynamisches Wirtschaftssystem inklusive Größerer Firmen berechnet werden braucht das also nicht mehr als ein par KI-Soldaten, die gerade aus unerfindlichen Gründen die Wand neben dir perforieren, anstatt auf Feinde zu schießen?SiNisTroN am 18.01.2009 13:01 schrieb:
Aber aus irgendeinem Grund schafft es Egosoft trotzdem in kurzer Zeit mehrere Umfangreiche Patches rauszubringen, wo EA mit seinen Egoshooter anscheinend Probleme hat.
Es mag schon sein, das Spiele sehr komplex aufgebaut sind, aber das trifft auch genauso auf komplexe wie auf einfache Spiele zu. Bei einem Egoshooter, wo das Geschehen auf ein par Quadratmeter begrenzt ist, ist Bugfixing aber einfacher als bei the Witcher oder X3, wo wirklich alles zusammenhängt und man den Umstand des Bugs nur sehr schwer reproduzieren kann.
Und warum schreibst du eigentlich so viel über Rechenaufwand und Mustererkennung, wenn es hier um Bugs geht?
Aber das kostet eine menge Geld. Man merkt ja jetzt schon, das die Publisher versuchen, um jeden Preis noch ein wenig mehr an den Patches zu sparen. Sonst müssten wir auch nicht so lange auf sie warten oder uns solche Entschuldigungen durchlesen.grossesmannes am 18.01.2009 15:29 schrieb:Eine sehr gute möglichkeit ein Bugreies Spiel abzuliefern, wäre ein (je nach Spiel) ca. 6 Monate langes spielen & Bug suchen & Fixen der Entwickler wenn das Spiel fertig ist, und erst dann veröffentlichen...
Sicherlich gibt es große Unterschiede bei den Bugs, da man manche sehr leicht beheben kann und manche Bugfixings eingach zu aufwendig wären.Raptor am 18.01.2009 15:43 schrieb:Das kann man so pauschal nicht sagen. Nachdem der Fehler reproduzierbar ist muss man ja erstaml die genau Ursache finden. Weil in der Regel alle gängigen Softwareentwicklungen in Modulen programmiert werden ist es dann abhängig in welchem Modul die Ursache ist. Wenn es ein Modul ist was mit vielen anderen vernetzt ist bzw. viele andere Module betrifft, dann ist das Bugfixing umso schwieriger. Auch bei so einem Spiel wie X3 wird es Module geben die nicht soviel des restlichen Programmes beeinflussen und somit schneller gefixt werden können. Man kann sehr schlecht bis gar nicht den Patch für ein Spiel mit dem Patch für ein anderes Spiel vergleichen.
Das ist mir auch klar, von den einzelnen Fällen können nur die Entwickler berichten. Ich spreche nur von einem generellen Bild. Und normalerweise hat ein Egoshooter einfach weniger Codezeilen, die sich auf das Spielen selbst auswirken. Bei CoD geht zum Beispiel sehr viel Entwicklungszeit für die Scriptsequenzen drauf und es wird in dem Bereich weniger Bedarf für Bugfixing geben. Während bei X3 die spielrelevanten Zeilen deutlich umfangreicher auswirken dürften und auch mehr miteinander verknüpft sein werden als in einem 08/15-Egoshooter. Da können kleinere Fehler schon Probleme für die Spielmechanik sein. Wer Terran Conflict schon eine Weile spielt und sich über die Terranersektoren wundert, weiß was ich meine. Oder wenn es einen winzigen Fehler gibt und man eine Mission nicht beenden kann weil 1200 feindliche Korvetten in einem Sektor kreisen und ganz nebenbei die komplette Performance aus dem Gleichgewicht bringen.Deine Meinung das ein Bugfixing für X3 und the Witcher schwerer sein müsste als für einen Egoshooter stimmt so nicht. Es ist immer davon abhängig wie das gesamte Programm geschrieben wurde und dann was die Ursache des Bugs ist. Wie hier schon gesagt bestehen heutige große Softwareentwicklungen wie Spiele aus hunderttausenden bis zu über einen Millionen Codezeilen. Auch ein Egoshooter hat viele Codezeilen, weil aber weder du noch ich wissen wie der Code aussieht können wir beide nicht ein Urteil über die Komplexität beider Spiele fällen. Nur weil ein Spiel dir komplexer vorkommt heißt es nicht dass auch der Quellcode komplexer ist.