• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - CoD 5: Zu heftig? - Entwickler äußern sich zur Brutalität in Call of Duty: World at War!

System

System
Registriert
03.06.2011
Beiträge
15.220
Reaktionspunkte
12
News - CoD 5: Zu heftig? - Entwickler äußern sich zur Brutalität in Call of Duty: World at War!

Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,650261
 
Gut das ich das Spiel in Österreich bestelle,hier kommt es garantiert nicht uncut raus.
 
AW:

Grundsätzlich finde ich es nicht schlecht, wenn man versucht, die Gräueltaten aus Kriegen nicht zu vergessen. Wenn ich mich jedoch an den PC setze, um 1,2 Stunden zu spielen (!) will ich evtl nicht die grausamsten Kapitel der Menschheitsgeschichte nachspielen. Immerhin geht es um Unterhaltung und nicht um Geschichtsunterricht. Klar ist dies eine schmale Gratwanderung, und klar ist es auch denkwürdig, wenn man ein zu "sauberes" Spielerlebnis hat bei einem historischen Kriegsspiel (Verharmlosung usw). Dennoch möchte ich Spass haben beim Spielen und mir nicht bei jedem Pixel-Gegner moralische Fragen stellen.
 
AW:

Warum nicht so darstellen wie es wirklich damals gewesen ist!
Dicken Fetten ab 18 Sticker drauf packen und bitte
uncut zum Deutschen Händler!!!
 
AW:

Ja so muss das sein. Knallhart und eiskalt so war der Krieg eben.
 
AW:

"Die Spieler sollen selber erleben, wie hart gekämpft wurde und wie sehr es schmerzen kann, eigene Kameraden in diesem Kampf zu verlieren."

LOL. Gut, dass MEINE FREUNDE nicht aus Bits&Bytes bestehen und auch nicht tot umfallen, wenn sie als meine Kameraden spielen.

Es gibt sicher eine Grenze zwischen High-Gore und dem hier angepeilten "Realismus". Vor allem da Call Of Duty sicher weder primär den Grauen des Krieges darstellen will, noch Krieg in anderen Bereichen realistisch darstellt.
 
AW:

Mit einer John Wayne/Charlton Heston Versoftung des 2.Weltkrieges lockt man eben keinen Gamer mehr hinter dem Ofen hervor.

Das hat man auch schon bei Call of Duty 4 begriffen. Wenn der Spierl nicht emotionalisiert wird und an der "Story" teil hat, dann ist es eben ein unpersönlicher 08/15 Shooter ohne weiteren Wert.

Ob man Krieg möglichst empfindungsnah darstellen muss?
Weiß ich nicht.

Allerdings halte ich die anhaltende Verniedlichung von Gewalt und Waffen wesentlich beorgniserregneder, als realistische Gewalt.

Ein Rambo 4 stumpf mich nicht ab, sondern lässt mich stellenweise mit offenem Mund zurück. Auch ein "Geboren am 4.Juli" hat Szenen die zeigen, dass man von einer Kugel eben nicht nur heroisch in den Allerwetetsten getroffen werden kann. Und dass große Kaliber eben nicht viel vom Körper übrig lassen.

Ich bin auf den Titel trotz des Szenarios gespannt.
 
Als ob es was endern würde.

Klar können sie eine Menge Gewalt einbauen um zu zeigen wie es gewesen sein könnte oder war. (welche Quellen?)
Aber wird es was endern? Glaub kaum das nach diesem Spiel die Anmeldungen bei der ARMY oder den Mariens zurück gehen wird. Also ist es doch nur Kundenfang.
Und bitte keine Levelschläuche mehr! Nicht wieder so ein Moorhuhn game.
 
AW:

Bora am 07.07.2008 11:29 schrieb:
Mit einer John Wayne/Charlton Heston Versoftung des 2.Weltkrieges lockt man eben keinen Gamer mehr hinter dem Ofen hervor.

Das hat man auch schon bei Call of Duty 4 begriffen. Wenn der Spierl nicht emotionalisiert wird und an der "Story" teil hat, dann ist es eben ein unpersönlicher 08/15 Shooter ohne weiteren Wert.

Ob man Krieg möglichst empfindungsnah darstellen muss?
Weiß ich nicht.

Allerdings halte ich die anhaltende Verniedlichung von Gewalt und Waffen wesentlich beorgniserregneder, als realistische Gewalt.

Ein Rambo 4 stumpf mich nicht ab, sondern lässt mich stellenweise mit offenem Mund zurück. Auch ein "Geboren am 4.Juli" hat Szenen die zeigen, dass man von einer Kugel eben nicht nur heroisch in den Allerwetetsten getroffen werden kann. Und dass große Kaliber eben nicht viel vom Körper übrig lassen.

Ich bin auf den Titel trotz des Szenarios gespannt.

Sehr, sehr richtig! Die wirken so, weil es einzelne Schock-Effekte sind, die den Zuschauer vor den Kopf schlagen sollen. Wenn es zum wiederholten Spielinhalt wird, verliert es diese Wirkung aber und schlägt ziemlich schnell ins Gegenteil um, dass man das nämlich als Teil des Ganzen akzeptiert und dann erreicht man auch nicht mehr diesen emotionalisierenden Effekt.
 
AW:

"Dazu gehört nun mal auch, dass wir uns überlieferte Vorkommnisse genau so darstellen, wie sie tatsächlich geschehen sind." – Das würde kein normaler Mensch / Spieler aushalten. Authentisch wirkende Verbrennungen, zerfetzte Leichen, gebrochene Psychen? Wie soll man das virtuell realisieren. Eher lacht man sich doch ins Fäustchen, wenn mal wieder 2 Polygonaffen von einer Granate zerfetzt werden.

"Die Spieler sollen selber erleben, wie hart gekämpft wurde und wie sehr es schmerzen kann, eigene Kameraden in diesem Kampf zu verlieren." - Dann soll der Spieler seinen (amerikanischen) Militärdienst leisten.

"Stell dir vor du bist der Soldat mit dem Flammenwerfer und dir kommen plötzlich verbrannte Menschen entgegen, die dich mit ihrem Katana angreifen, obwohl sie schon fast tot sind. Diese Szene ist so dermaßen grausam und fordert wirklich Nerven, aber genau so ist es passiert." - Stell dir vor du willst einfach nur ein Spiel, und keinen Polygonzoo, wo wirklich grausame Szenen aus der Realität irgendwie merkwürdig verwurstet werden.

Ganz ehrlich? Immer wenn ich über solche Vorhaben lesen muss, frage ich mich ernsthaft, ob Videospiele das geeignete Mittel für so eine "akkurate Geschichtsbehandlung" sind. Besonders wenn man bedenkt, dass gerade Kriegsspiele eine junge Spielerklientel ansprechen, die im Regelfall kaum Ahnung von den echten Ereignisse hat - besonders in den USA. Gewaltpornos unter dem Vorwand der geschichtlichen Würdigung. Natürlich. Bereits Shellshock 'Nam zeigte recht deutlich, wie schnell solche "löblichen" Ideen untergehen können, wenn das gesamte Gameplay von Gewalt und übertriebenen Inszenierungen verseucht wird. Und GERADE in CoD kann ich mir keine geschichtliche Authentizität vorstellen, jedenfalls dann, wenn Teil 5 so aufgebaut sein wird wie die ersten 4 Teile. Bei Brothers in Arms hätte man das unter Umständen noch verstehen können, da diese Serie auch inhaltlich glänzt und die Figuren wie echte Darsteller wirken, aber bei CoD? Wo man pro Level mindestens 50 Gegner über den Haufen schießt? Hat nicht sogar ein Treyarch-Mitarbeiter verlauten lassen, dass BiA3 "Scheiße wäre", und nicht an das Niveau von CoD rankommt? Wenn man mit Teil 5 so ein "Niveau" festigen will, dann bin ich sogar froh, dass BiA da nicht "rankommt".

Kriegsspiele sind durch die Bank militärisch inkorrekt oder sogar gänzlich falsch. Und jetzt wollen die auf diese Art auch noch Kriegsverbrechen / Folterungen / Gewaltszenen inszenieren? Ich glaube ich mutiere zum virtuellen Pazifisten, und fasse nur noch in der Realität eine Waffe an (unter kontrollieren Bedingungen -> Schießstand). Dort kann ich dann wenigstens ballern, ohne so einen Quatsch vorgesetzt zu bekommen.

Regards, eX!
 
AW:

gut, der krieg ist hart.
aber ob es dann auch noch spaß macht, ihn nachzuspielen, ist zu bezweifeln.
es wird einem schwerfallen, das "Polygon-abschlachten" zu genießen, wenn man mit so einer brutalen "Realität" konfrotiert ist.
Wie dass dann noch Spaß machen soll...
 
AW:

hmmm
wennn
dann bitte richtig
wenn man im singleplayer stirbt muß man das ganze spiel von vorne anfangen....
komplett von vorne
nur so lernt man auf seinen avertar act zu geben und ihn nicht sinnlos nach vorne zu scheuchen wo er dan heroisch 2 soldaten tödet und dann selber stirbt.


im multiplayer sollte das ganz ähnlich sein, wer tod ist, der ist tod, aus und vorbei.
und darf wärend der laufenden runde nicht wieder ins spiel einsteigen.
nix mit 30s speerfrist.
sondern alles als freibeweglicher beobachter anschauen.
und ein "aus der runde aussteigen udn wierder einsteigen" mit einer ip speere bis zum runde ende unmöglich machen.
nur so bekommt man zumindest eine wage vorstellung was tod bedeutet.
und nur so rechtfertig sich masive gewalt und greul darstellung in einem spiel, und zwar mit dem wort "künstlerische freiheit" denn nur dann hat es eine ansatz von kunst.
aber
so eine art spiel , spielt keiner, weil es viel zu schwierig ist.
und so kauft es auch keiner.
also
wird es wieder nur ein spiel das mir massiver gerwalt darstellung punkten will, weil es vielleicht auf anderen aspekten versagt.

ob sowas dann kaufenswert ist?
das entscheide jeder für sich selbst.
 
AW:

Zwei Sachen, die mir gar nicht gefallen wollen:

1.) Diese scheinheilige Art, mit Gewaltgeilheit Werbung machen zu wollen. Leute gefoltert, verbrannt und getötet - aber natürlich nur im Dienste der Geschichtsaufarbeitung. Hell Yeah! :hop: Nichts gegen (virtuelle!) Gewalt, aber wenn, dann bitte ehrlich und nicht so verlogen.

2.) Die "Authentizität". Mal wieder der böse Japse, der Schlitzauge, der Reisfresser (noch was vergessen?), der den armen Gefangenen fertig macht. Klar ist sowas passiert, aber durch die exklusive Darstellung der Kriegsgräuel auf NICHTamerikansicher Seite entsteht ein bedenklich verfälschtes Geschichtsbild... Und das grad bei all den Jugendlichen, die sich diese Kriegsshooter holen. :-$
 
AW: News - CoD 5: Zu heftig? - Entwickler äußern sich zur Brutalität in Call of Duty: World at War!

"Die Spieler sollen selber erleben, wie hart gekämpft wurde und wie sehr es schmerzen kann, eigene Kameraden in diesem Kampf zu verlieren."
Achso. Call of Duty versteht sich als Dokumentarspiel. Na dann hab ich das in der Vergangenheit nur falsch verstanden. :ugly:

Wäre es dann nicht eigentlich verwerflich bei einem Anti-Kriegsdokuspiel, das den Schrecken in seiner ganzen Form darstellen soll, irgendeine Form von Spielspaß zu empfinden?

Kurz gesagt: Ziemlich dämliche Begründung für die angebliche Notwendigkeit ziemlich überflüssiger Gewalt in einem Computerspiel.
 
AW: News - CoD 5: Zu heftig? - Entwickler äußern sich zur Brutalität in Call of Duty: World at War!

Wenn ich so nen Mist lese, könnt ich ausrasten. Zum Glück hat es eX2tremiousU so formuliert, dass man zu diesem Statement nichts mehr zu sagen braucht.
 
AW: News - CoD 5: Zu heftig? - Entwickler äußern sich zur Brutalität in Call of Duty: World at War!

Die Frage ist nur ob die Erwachsenen (und Jugendlichen die ohne hin an das Spiel kommen werden) damit umgehen.

a) Werden sie "verstehen" und das Kriegsgemetzel und die Gewalt richtig interpretieren?

Oder

b) Werden sie das cool finden und darüber lachen, ja sogar eher Angst bekommen und nervlich das Ganze nicht so recht verarbeiten können?

Ich persönlich denke, dass die Wenigsten so etwas verarbeiten können. Es ist neu so eine Gewalt visuell mitzukriegen (egal ob life oder virtuell), und es ist neu sich damit außeinander zu setzen.

Dabei stelle ich mir eine kritische Frage immer wieder selbst: Warum soll man sich jeden Tag mit so einer Art von Gewalt außeinander setzen?

Was hab ich davon? Muss ich jeden Tag mitkriegen wie einem der Hals durchgeschnitten wird?

Wie jeden Tag einer dem anderen eine Zigarette im Gesicht ausgedrückt wird?

Muss ich jeden Tag Kugelfeuer und demenstprechend deffamierte menschliche Körper durch die Luft spritzen sehen?

Wisst ihr was ich NOCH denke?

Hoffentlich werden solche Spiele stärker vom Staat in die Mangel genommen.

Nichts gegen Rollenspiele wie The Witcher oder sowas Fiktives wie Doom oder Quake.

Aber solche Kriegsspiele sind das übelste was es gibt in der Computerspielegeschichte.
 
Zurück