• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

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    Vielen Dank

Windows vs. Linux

D

drunkenstep

Gast
Hallo Leute;

Ich muss im Büro so einen Beitrag schreiben. Vergleich Linux und Windows.
Was gibt es für Vorteile, bzw. warum sollte ich Linux anwenden und nicht Windows. Dieselbe Frage für Windows. Habt ihr da was schlaues in der Birne? Denn via Google finde ich nur Scheisse. :hop:

Wäre echt dankbar wenn ihr mir da helfen könntet... :-D
 
drunkenstep am 29.09.2004 07:31 schrieb:
Hallo Leute;

Ich muss im Büro so einen Beitrag schreiben. Vergleich Linux und Windows.
Was gibt es für Vorteile, bzw. warum sollte ich Linux anwenden und nicht Windows. Dieselbe Frage für Windows. Habt ihr da was schlaues in der Birne? Denn via Google finde ich nur Scheisse. :hop:

Wäre echt dankbar wenn ihr mir da helfen könntet... :-D

http://www.zdnet.de/itmanager/strategie/0,39023331,39119978,00.htm


oder hier nochmal schauen

http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=linux+contra+windows&btnG=Google-Suche&meta=

vielleicht is da was passendes dabei
 
Also so die Hauptunterschiede liegen darin das Linux den vorteil hat das man es sich so anpassen kann wie man es braucht, also man daraus ein extrem schlanken OS machen kann das zb für nen Server um ein vielfaches besser ist als jedes Windoofs. Windoofs wiederum ist ein musss wenn man mit dem PC auch Spielen will, da Linux zb DirectX nur emulieren kann und das meistens mehr schlecht als recht läuft.



Linux: Server

Windoofs: Zocken


Für alles andere ist es geschmackssache was man nutzt.
 
iam-cool am 29.09.2004 08:29 schrieb:
Also so die Hauptunterschiede liegen darin das Linux den vorteil hat das man es sich so anpassen kann wie man es braucht, also man daraus ein extrem schlanken OS machen kann das zb für nen Server um ein vielfaches besser ist als jedes Windoofs. Windoofs wiederum ist ein musss wenn man mit dem PC auch Spielen will, da Linux zb DirectX nur emulieren kann und das meistens mehr schlecht als recht läuft.



Linux: Server

Windoofs: Zocken


Für alles andere ist es geschmackssache was man nutzt.


Ok. Ich werd daraus was basteln. Thanxxx @ both of U :-P
 
nun ja, linux mag zwar schlanker sein aber es verbraucht mehr administrativen aufwand als jedes windows. des weiteren kann ich mich über die stabilität der server betriebssysteme von MS nicht beklagen, unserer zwei server ( win2k server & win2k3 server ) laufen seit monaten ohne jegliche wartung mit maximaler performance durch.

natürlich sind die anschaffungskosten für MS software nicht grade ohne, aber mit 1,2 handgriffen läuft das system, was man als unbedarfter linux anfänger wohl nicht hinbekommt wenn man probiert einen server mit linux zu betreiben.
 
Rabowke am 29.09.2004 08:40 schrieb:
nun ja, linux mag zwar schlanker sein aber es verbraucht mehr administrativen aufwand als jedes windows. des weiteren kann ich mich über die stabilität der server betriebssysteme von MS nicht beklagen, unserer zwei server ( win2k server & win2k3 server ) laufen seit monaten ohne jegliche wartung mit maximaler performance durch.

natürlich sind die anschaffungskosten für MS software nicht grade ohne, aber mit 1,2 handgriffen läuft das system, was man als unbedarfter linux anfänger wohl nicht hinbekommt wenn man probiert einen server mit linux zu betreiben.


Jupp,

Linux mag zwar deutlich weniger Kosten als Windows, dafür ist es in der Administration wesentlich umständlicher (Konsolenbefehle, Konfiguration in config-Files...). Klar, kann man viele Sachen auch mit KDE, etc... machen, aber für den Server-Einsatz kommt KDE wohl eher nicht in Frage... ;)

Windows kennt jeder von zuhause, was den Schulungsbedarf deutlich reduzieren dürfte...

Schreibst Du über Win / Linux als Privatrechner oder als Server? Oder als Office-Kiste?

Gruß
RH
 
RuedigerHoffmann am 29.09.2004 08:46 schrieb:
Rabowke am 29.09.2004 08:40 schrieb:
nun ja, linux mag zwar schlanker sein aber es verbraucht mehr administrativen aufwand als jedes windows. des weiteren kann ich mich über die stabilität der server betriebssysteme von MS nicht beklagen, unserer zwei server ( win2k server & win2k3 server ) laufen seit monaten ohne jegliche wartung mit maximaler performance durch.

natürlich sind die anschaffungskosten für MS software nicht grade ohne, aber mit 1,2 handgriffen läuft das system, was man als unbedarfter linux anfänger wohl nicht hinbekommt wenn man probiert einen server mit linux zu betreiben.


Jupp,

Linux mag zwar deutlich weniger Kosten als Windows, dafür ist es in der Administration wesentlich umständlicher (Konsolenbefehle, Konfiguration in config-Files...). Klar, kann man viele Sachen auch mit KDE, etc... machen, aber für den Server-Einsatz kommt KDE wohl eher nicht in Frage... ;)

Windows kennt jeder von zuhause, was den Schulungsbedarf deutlich reduzieren dürfte...

Schreibst Du über Win / Linux als Privatrechner oder als Server? Oder als Office-Kiste?

Gruß
RH

zu der sache mit konsolen:

viele sehe das vielleicht als veraltet an, trotzdem sollte man nicht vergessen: konsolenscripting ist immernoch eine der schnellsten variante zur automatisierung von prozessen. meiner meinung nach haben sich leute, die sich über konsole beschweren noch nicht genügend damit beschäftigt.

(lass dir mal deine komplette mp3-liste mit verzeichnisstruktur in ne textdatei schreiben... das geht unter windows auch nur mit eingabeaufforderung gut)

das mit den config-files ist heutzutage auch vorrüber (hach, was waren das für zeiten, als farbtiefe und auflösung des x-servers noch _unbedingt_ per handeintragung in der config gemacht wurden)., ausser es geht um spezielle firewalls (wobei z.b. smoothwall einen browser-zugang der extraklasse hat).

bleibt der letzt punkt... zocken... naja... wir hoffen auf transgaming.

auf jeden fall entwickelt sich linux rapide und ich hoffe, dass es vor longhorn win-kompatibel wird... wieso? DRM!
 
Skade am 29.09.2004 11:24 schrieb:
zu der sache mit konsolen:

viele sehe das vielleicht als veraltet an, trotzdem sollte man nicht vergessen: konsolenscripting ist immernoch eine der schnellsten variante zur automatisierung von prozessen. meiner meinung nach haben sich leute, die sich über konsole beschweren noch nicht genügend damit beschäftigt.

(lass dir mal deine komplette mp3-liste mit verzeichnisstruktur in ne textdatei schreiben... das geht unter windows auch nur mit eingabeaufforderung gut)
ne console ist ne feine sache, ändert aber an der tatsache nichts das es nicht bedienerfreundlich / schnell / bequem von der hand geht. wer bitte will nen sql server mit console administrieren? oder sage khk oder datev? ich jedenfalls nicht.

das mit den config-files ist heutzutage auch vorrüber (hach, was waren das für zeiten, als farbtiefe und auflösung des x-servers noch _unbedingt_ per handeintragung in der config gemacht wurden)., ausser es geht um spezielle firewalls (wobei z.b. smoothwall einen browser-zugang der extraklasse hat).
siehe oben, es mag zwar gui's geben, aber ich setz dir trotzdem in einem viertel der zeit einen kompletten win server auf, perfekt eingerichtet.

bleibt der letzt punkt... zocken... naja... wir hoffen auf transgaming.
auf jeden fall entwickelt sich linux rapide und ich hoffe, dass es vor longhorn win-kompatibel wird... wieso? DRM!
nun ja, solange dx durch linux emuliert wird isses immer langsamer als wenn es nativ unter win ausgeführt wird. daran wird auch die noch so gute emulationssoftware nichts ändern können.
 
Rabowke am 29.09.2004 11:39 schrieb:
Skade am 29.09.2004 11:24 schrieb:
zu der sache mit konsolen:

viele sehe das vielleicht als veraltet an, trotzdem sollte man nicht vergessen: konsolenscripting ist immernoch eine der schnellsten variante zur automatisierung von prozessen. meiner meinung nach haben sich leute, die sich über konsole beschweren noch nicht genügend damit beschäftigt.

(lass dir mal deine komplette mp3-liste mit verzeichnisstruktur in ne textdatei schreiben... das geht unter windows auch nur mit eingabeaufforderung gut)
ne console ist ne feine sache, ändert aber an der tatsache nichts das es nicht bedienerfreundlich / schnell / bequem von der hand geht. wer bitte will nen sql server mit console administrieren? oder sage khk oder datev? ich jedenfalls nicht.

ich hab ja nichts darüber gesagt, dass die dinger bequem sind (im remote-zugriff dann doch wieder). es ging mir nur darum, dass die dinger bei weitem mächtiger sind. und wie der gute informatiker weiß: mächtigkeit ist der natürliche feind der benutzerfreundlichkeit. klar ist das "handwerkszeug", dass ich für eine konsole brauche bei weitem umfangreicher. ich kann aber mehr mit anfangen. schreib du dir mal ein script, dass dir in windows bestimmte haken an der richtigen stelle setzt... viel spass.

das mit den config-files ist heutzutage auch vorrüber (hach, was waren das für zeiten, als farbtiefe und auflösung des x-servers noch _unbedingt_ per handeintragung in der config gemacht wurden)., ausser es geht um spezielle firewalls (wobei z.b. smoothwall einen browser-zugang der extraklasse hat).
siehe oben, es mag zwar gui's geben, aber ich setz dir trotzdem in einem viertel der zeit einen kompletten win server auf, perfekt eingerichtet.

aber halt leider ein win-server :D quark, scheiss basher-spruch.

ich will ja den komfort eines windows nicht runterreden (wobei ich sagen muss, dass die konfiguration von automatisierte installationen die hölle ist...), dennoch versagt es meiner meinung nach bei simplen funktionen (firewalls, gute bridges usw.). für solche lösungen gibt es für linux halt schon vorbereitete, spezialisierte systeme, die wirklich nur noch das einlegen der cd und das klicken auf "install" verlangen (smoothwall zum beispiel ;) )

abgesehen davon hast du die argumentationskette etwas verschoben. erst behauptest du, dir würde gui's fehlen, jetzt sagst du, es wäre ja welche da, aber trotzdem...........

bleibt der letzt punkt... zocken... naja... wir hoffen auf transgaming.
auf jeden fall entwickelt sich linux rapide und ich hoffe, dass es vor longhorn win-kompatibel wird... wieso? DRM!
nun ja, solange dx durch linux emuliert wird isses immer langsamer als wenn es nativ unter win ausgeführt wird. daran wird auch die noch so gute emulationssoftware nichts ändern können.
[/quote]

klar, emulationen verbrauchen rechenzeiten, da sie die schnittstellen umbiegen müssen. andererseits steigt dieser rechenaufwand schon seit jahren nicht mehr und wird rein auf dem prozessor verbraucht. da bei heutigen systeme die prozis ja tendenziell überproportioniert sind...
ganz zu schweigen davon, dass ich mir für den preis einer ordentliche windowsedition (xp prof sollte es schon sein, home finde ich einen krampf) gut und gerne etwas bessere hardware kaufen kann, die mir diese 5 frames wieder ausgleicht.

des weiteren würde ich mir schon eine "professionelle" installation für windows wünschen, bei der ich (ohne mich gross in die autoconfig-regeln einzulesen) bestimmte dienste gleich schon mal aus dem system lassen kann usw

ich sehe es zum beispiel als zwecklos an, für einen routerrechner ein betriebssystem zu installieren, für das ich mindestens 256 ram brauche, wenns mit nem linux auch mit 64 ram und nem p300 geht. dafür verzichte ich gerne auf ein wenig gui, da ich ja keinen geldscheisser im keller stehen habe.
 
Skade am 29.09.2004 12:08 schrieb:
aber halt leider ein win-server :D quark, scheiss basher-spruch.
voll gebäsht :p

ich will ja den komfort eines windows nicht runterreden (wobei ich sagen muss, dass die konfiguration von automatisierte installationen die hölle ist...), dennoch versagt es meiner meinung nach bei simplen funktionen (firewalls, gute bridges usw.). für solche lösungen gibt es für linux halt schon vorbereitete, spezialisierte systeme, die wirklich nur noch das einlegen der cd und das klicken auf "install" verlangen (smoothwall zum beispiel ;) )
automatisierte installation, angenommen die rechner haben alle die gleichen komponenten -> benutz norton ghost. sehr komfortabel *schmunzel*
und mit norton ein image aufspielen geht noch schneller als ne win98se installation :-D

abgesehen davon hast du die argumentationskette etwas verschoben. erst behauptest du, dir würde gui's fehlen, jetzt sagst du, es wäre ja welche da, aber trotzdem...........
ich hab lediglich auf deine antwort geantwortet das es zwar gui's gibt, die aber im 'normalfall' bedienerunfreundlich sind ( = keine gui ). seltsamer ausdruck von mir, ich weiss.

klar, emulationen verbrauchen rechenzeiten, da sie die schnittstellen umbiegen müssen. andererseits steigt dieser rechenaufwand schon seit jahren nicht mehr und wird rein auf dem prozessor verbraucht. da bei heutigen systeme die prozis ja tendenziell überproportioniert sind...
ganz zu schweigen davon, dass ich mir für den preis einer ordentliche windowsedition (xp prof sollte es schon sein, home finde ich einen krampf) gut und gerne etwas bessere hardware kaufen kann, die mir diese 5 frames wieder ausgleicht.
ich bezweifel doch sehr stark das du bei aktuellen titeln lediglich einen verlust von 5fps hast. ich muss sagen ich beschäftige mich schon sehr lange nicht mehr mit linux ( warum auch, kann mir windows leisten *g* ), aber 'damals' war 1/3 des speed's normal im vgl. zu einem windows system. ok, event. hat sich was in der richtung getan, aber ein verlust von 5fps halte ich trotzdem für viel zu niedrig.

des weiteren würde ich mir schon eine "professionelle" installation für windows wünschen, bei der ich (ohne mich gross in die autoconfig-regeln einzulesen) bestimmte dienste gleich schon mal aus dem system lassen kann usw
gibts, inner c't etc. stehen öfters solche tipps wie man 'relativ' automatisierte installationen betreiben kann und auch ( begrenzt ) dienste auswählen kann.

ich sehe es zum beispiel als zwecklos an, für einen routerrechner ein betriebssystem zu installieren, für das ich mindestens 256 ram brauche, wenns mit nem linux auch mit 64 ram und nem p300 geht. dafür verzichte ich gerne auf ein wenig gui, da ich ja keinen geldscheisser im keller stehen habe.
ich sprach ja nicht von einem router fürn keller ( da nehm ich doch lieber nen stinknormalen hardware-router ), sondern von servern im professionellen einsatz, sprich firmen server ( z.b. reiner sql server etc. ).
 
Rabowke am 29.09.2004 12:21 schrieb:
Skade am 29.09.2004 12:08 schrieb:
aber halt leider ein win-server :D quark, scheiss basher-spruch.
voll gebäsht :p
gell?

ich will ja den komfort eines windows nicht runterreden (wobei ich sagen muss, dass die konfiguration von automatisierte installationen die hölle ist...), dennoch versagt es meiner meinung nach bei simplen funktionen (firewalls, gute bridges usw.). für solche lösungen gibt es für linux halt schon vorbereitete, spezialisierte systeme, die wirklich nur noch das einlegen der cd und das klicken auf "install" verlangen (smoothwall zum beispiel ;) )
automatisierte installation, angenommen die rechner haben alle die gleichen komponenten -> benutz norton ghost. sehr komfortabel *schmunzel*
und mit norton ein image aufspielen geht noch schneller als ne win98se installation :-D

wart mal. das gilt nicht ;)

im übrigen ist ghost kein allheilmittel, berechtigungen für z.b datenträger muss ich trotzdem neu setzen.

aber sowas geht unter linux auch sehr simpel ("dd" ist der befehl, der dir weiterhilft. konsole, simpel, von jeder bootcd zu starten).

abgesehen davon hast du die argumentationskette etwas verschoben. erst behauptest du, dir würde gui's fehlen, jetzt sagst du, es wäre ja welche da, aber trotzdem...........
ich hab lediglich auf deine antwort geantwortet das es zwar gui's gibt, die aber im 'normalfall' bedienerunfreundlich sind ( = keine gui ). seltsamer ausdruck von mir, ich weiss.

unten sagst du, dass du dich lange nicht mehr mitlinux beschäftigt hast. glaub mir: da haben sich (zum glück!) welten bewegt.

klar, emulationen verbrauchen rechenzeiten, da sie die schnittstellen umbiegen müssen. andererseits steigt dieser rechenaufwand schon seit jahren nicht mehr und wird rein auf dem prozessor verbraucht. da bei heutigen systeme die prozis ja tendenziell überproportioniert sind...
ganz zu schweigen davon, dass ich mir für den preis einer ordentliche windowsedition (xp prof sollte es schon sein, home finde ich einen krampf) gut und gerne etwas bessere hardware kaufen kann, die mir diese 5 frames wieder ausgleicht.
ich bezweifel doch sehr stark das du bei aktuellen titeln lediglich einen verlust von 5fps hast. ich muss sagen ich beschäftige mich schon sehr lange nicht mehr mit linux ( warum auch, kann mir windows leisten *g* ), aber 'damals' war 1/3 des speed's normal im vgl. zu einem windows system. ok, event. hat sich was in der richtung getan, aber ein verlust von 5fps halte ich trotzdem für viel zu niedrig.

kommt (leider) immernoch auf das spiel an. faustregel: kann das ding opengl? -> fast so schnell wie windows.
directx? warten bis transgaming seine directx-schnittstelle fertig hat und mit optimieren beginnt. wie gesagt: es ist kein "ist"-zustand, aber sie bewegen sich sehr schnell. deswege hab ich ja auch noch mein windows drauf.

des weiteren würde ich mir schon eine "professionelle" installation für windows wünschen, bei der ich (ohne mich gross in die autoconfig-regeln einzulesen) bestimmte dienste gleich schon mal aus dem system lassen kann usw
gibts, inner c't etc. stehen öfters solche tipps wie man 'relativ' automatisierte installationen betreiben kann und auch ( begrenzt ) dienste auswählen kann

klar geht das (die tools dazu liegen in der deploy.cab auf der windows-cd).
leider kann das autoconfig-tool nur grundlegende sachen (cd-key-abfrage automatisch beantworten usw.). den rest must du dir selbst mit einer allerhöchstens ausreichende doku zusammenpfriemeln. (per config-datei, die magst du ja nicht).
automatisch benutzer anlegen? fehlanzeige. fremdtreiber einbinden? nur mit betatools eines hackers möglich.
ganz davon abgesehen gibt es keinerlei fehlermeldungen, wenn du fehler im script machst -> unter umständen ist deine installation doch nicht "automatisch" oder die netzwerkverbindungen werden zwar angelegt, aber
leider nicht mit protokollen und so gefüllt.

da fehlt so ein "autolog"-tool, das dir wir bei linux die installation mitverfolgt und das wichtige auf ne datei (bevorzugt diskette) speichert

ich sehe es zum beispiel als zwecklos an, für einen routerrechner ein betriebssystem zu installieren, für das ich mindestens 256 ram brauche, wenns mit nem linux auch mit 64 ram und nem p300 geht. dafür verzichte ich gerne auf ein wenig gui, da ich ja keinen geldscheisser im keller stehen habe.
ich sprach ja nicht von einem router fürn keller ( da nehm ich doch lieber nen stinknormalen hardware-router ), sondern von servern im professionellen einsatz, sprich firmen server ( z.b. reiner sql server etc. ).
[/quote]

wegen dem router: der ist nicht nur router, sondern auch server zum testen. nur eben kein schneller.

bei firmenservern: es ist immer eine frage des admins. ein guter linux-admin baut dir auch dein linux-system schnell zusammen und ist dann auch schnell in der bedienung. für grössere unternehmen ist aber der kostenfaktor der software auch nicht so entscheidend (die kriegen ja eh sammellizenzen). ich arbeite wiederum für eine kleine mittelständige werbeagentur, für die wär das geld für einen windowsserver einfach zuviel -> was kostenloses muss her.
 
Linux ist scheller, stabiler und sicherer, aber nicht mehr besonders Zukunftssicher, da unserere Freunde in der EU ein Gesetz beschlossen haben, das die Weiterentwicklung von Linux in den kommenden Jahren wohl massiv eindämmen wird.

Der Administrative Aufwand ist bei Linux auch nicht anders als bei Windows: Als Firma holt man sich in der Regel sowieso einen Experten ins Haus der alles richtig einstellt, und so einer schafft es auch unter Linux schnell Netzwerk usw. einzurichten.
 
Test-Driver am 29.09.2004 13:53 schrieb:
Linux ist scheller, stabiler und sicherer, aber nicht mehr besonders Zukunftssicher, da unserere Freunde in der EU ein Gesetz beschlossen haben, das die Weiterentwicklung von Linux in den kommenden Jahren wohl massiv eindämmen wird.
schneller? bitte ein wenig erklären, so sinnlose brocken in den raum zu werfen bringt keinen weiter.
stabiler? also win2k server ( 2k3 ) sind sowas von stabil, die bekommste nicht tot, bei sicherer lässt sich streiten ... wobei der punkt aber wohl an linux gehen wird :>

Der Administrative Aufwand ist bei Linux auch nicht anders als bei Windows: Als Firma holt man sich in der Regel sowieso einen Experten ins Haus der alles richtig einstellt, und so einer schafft es auch unter Linux schnell Netzwerk usw. einzurichten.
und wer bezahlt so eine it fachkraft? normaler stundensatz liegt bei 55-60euro. was ist wenn probleme auftreten ( z.b. prozess beendet, warum auch immer ).
einen windows vertrauten anwender traue ich eher zu diesen prozess neu zu starten als wenn der sich kryptisch in eine linux shell einloggen muss & mit kryptischen befehlen den prozess startet.
 
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, ich habe ungefähr ein halbes Jahr lang Windows und Linux parallel auf dem gleichen Rechner verwendet.

Schneller weil Linux ein effektiveres Multitasking verwendet, dies merkt man sehr deutlich wenn man beide Betriebsysteme auf einem schwachen Rechner vergleicht. Die PCGH hat festgestellt wenn man per Point2Play Windows Spiele unter Linux emuliert, gibt es welche, die unter Linux trotz Emulation schneller laufen. Der Grund dürfte in besserem Speichermanagement liegen.

Stabiler da sich ein Linux System auch wenn praktisch alles andere abstürzt noch steuern lässt, ein Windows System lässt sich öfters mal von abgestürzten Programmen mit in den Abgrund reissen. Linux hat mehr Kontrolle über laufende Prozesse und wird von diesen weniger beeinflusst.

Rabowke am 29.09.2004 14:02 schrieb:
und wer bezahlt so eine it fachkraft? normaler stundensatz liegt bei 55-60euro. was ist wenn probleme auftreten ( z.b. prozess beendet, warum auch immer ).
einen windows vertrauten anwender traue ich eher zu diesen prozess neu zu starten als wenn der sich kryptisch in eine linux shell einloggen muss & mit kryptischen befehlen den prozess startet.

Nun wie schon gesagt, in einer Firma holst du dir bei Problemen sowieso einen Fachmann, egal ob Windows oder Linux als Betriebssystem, die diesbezüglichen Kosten dürften daher gleich sein.

Wenn ein Prozess abstürzt kannst du einen Reboot machen, das geht auch unter Linux ziemlich einfach.
 
Test-Driver am 29.09.2004 14:33 schrieb:
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, ich habe ungefähr ein halbes Jahr lang Windows und Linux parallel auf dem gleichen Rechner verwendet.
nun ja, ein privat linux rechner sollte man nicht mit einem server bzw. dem anwendungsgebiet vergleichen.

aber ich geb zu das ich zu wenig linux erfahrung habe, und die, die ich habe liegt ewig lang zurück ( da war ne ati mach64 aktuell *g* ).

Schneller weil Linux ein effektiveres Multitasking verwendet, dies merkt man sehr deutlich wenn man beide Betriebsysteme auf einem schwachen Rechner vergleicht. Die PCGH hat festgestellt wenn man per Point2Play Windows Spiele unter Linux emuliert, gibt es welche, die unter Linux trotz Emulation schneller laufen. Der Grund dürfte in besserem Speichermanagement liegen.
also, siehe oben, mir fehlt das grundwissen um dir jetzt fundiertes contra geben zu koennen, allerdings wird es einen grund haben warum es sehr viele win2k3 server gibt. wenn linux billiger, genau so einfach zu administrieren & noch schneller ist, sollten doch alle auf linux server setzen. ( wird aber nicht getan, also muss win2k3 server seine daseinsberechtigung haben ).

Stabiler da sich ein Linux System auch wenn praktisch alles andere abstürzt noch steuern lässt, ein Windows System lässt sich öfters mal von abgestürzten Programmen mit in den Abgrund reissen. Linux hat mehr Kontrolle über laufende Prozesse und wird von diesen weniger beeinflusst.
hast du mal einen längeren zeitraum an einem MS server betriebssystem gearbeitet? also dieses betriebssystem zum absturz zu bringen ist wirklich verdammt schwer, und seitdem ich unsere server kenne sind die nicht einmal abgestürzt ( an dem sql server hängen z.b. 30 clienten die 24/7 exzessiven netzwerkverkehr betreiben ).
 
Rabowke am 29.09.2004 14:43 schrieb:
nun ja, ein privat linux rechner sollte man nicht mit einem server bzw. dem anwendungsgebiet vergleichen.

Gerade auf privaten Rechnern zeigt sich doch die Stabilität, da auf diesen besonders oft kritische Programme ausgeführt werden. Ein Firmenserver hat dagegen nur eine Handvoll immer gleicher Prozesse.

Rabowke am 29.09.2004 14:43 schrieb:
also, siehe oben, mir fehlt das grundwissen um dir jetzt fundiertes contra geben zu koennen, allerdings wird es einen grund haben warum es sehr viele win2k3 server gibt. wenn linux billiger, genau so einfach zu administrieren & noch schneller ist, sollten doch alle auf linux server setzen. ( wird aber nicht getan, also muss win2k3 server seine daseinsberechtigung haben ).

Aus dem selben grund wiso sich ein Britney Spears oder Metallica Album mehr verkauft also irngdso ein Indie-Zeug. Es sieht schöner aus, ist leichter zu verstehen und liegt auf den Regalen ganz oben, achja zudem noch Millionenschwere Werbekampagnen.

Rabowke am 29.09.2004 14:43 schrieb:
hast du mal einen längeren zeitraum an einem MS server betriebssystem gearbeitet? also dieses betriebssystem zum absturz zu bringen ist wirklich verdammt schwer, und seitdem ich unsere server kenne sind die nicht einmal abgestürzt ( an dem sql server hängen z.b. 30 clienten die 24/7 exzessiven netzwerkverkehr betreiben ).

Wir haben in der Firma einen NT-Server der seit glaube ich 7 Monaten ohne reboot läuft, soweit ok, aber was an den Arbeitsplatzrechnern mit Windows 2000/XP an Abstürzen passiert das hält man im Kopf nicht aus. Ich geb hier aber nicht Windows die Schuld, Grund dürfte aber eher mangelnde Wartung sein.
 
LEUTE!

Ich hab seit meinem letzen Post NICHTS aber auch GAR NICHTS mehr von eurem Geschwafel begriffen. hehehe. Bin kein Bashender, Pinguinzählender Linux-Fan. Aber ich beschäftige mich mal damit. Aber Danke trotzdem. ICh habe jetzt immerhin mal die Vorteile und so von Linux gesehen. Das reicht mir auch schon.
Schöne 2. Wochenhälfte noch :top:

Greetz

El-non-basho :-D
 
Was mir gerade so einfällt:

Linux
- Verschiedene Filesysteme (ext2/3, reiserfs(3.x/4), xfs, jfs, ...) die man je nach Bedarf benutzen kann. Zum Beispiel für "extreme" Datensicherheit bei Crashes/Stromausfällen, für optimal Geschwindigkeit, ...
-- Bessere Rechteverwaltung auf Filesystemebene (zB execute bit)
- Die Verzeichnisstruktur ist in meinen Augen flexibler (man kann einzelne Partitionen (mit verschiedensten Filesystemen) irgendwo hin "hängen". Es existiert keine klare Abtrennung ala C:\, D:\, ...)
- Man benötigt keine "(X)Server" für GUIs. Jegliche Server die man laufen lassen will, gibt es auch GUI los als Daemon
-- GUI lose Programme kann man besser Remote steuern (dies gilt auch für das komplette Betriebssystem), da der Aufwand geringt ist (es wird lediglich ein SSH Server und ein Client benötigt)
- Es gibt eine riesige Auswahl an kostenlosen Tools und Programmen
- Bugs werden (meistens) schneller gefixt als bei den Redmondern
- Benutzt man Programme die als stable gekennzeichnet sind, so sind sie das auch, die gilt auch beim Linuxkernel allgemein
- Automatische Abläufe lassen sich leicht mittels Perl/Bash/ZSH/... Scripte und einem Crondaemon (führt Scripte zu eingestellten Zeiten immer aus) lösen
 
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