Rabowke am 29.09.2004 11:39 schrieb:
Skade am 29.09.2004 11:24 schrieb:
zu der sache mit konsolen:
viele sehe das vielleicht als veraltet an, trotzdem sollte man nicht vergessen: konsolenscripting ist immernoch eine der schnellsten variante zur automatisierung von prozessen. meiner meinung nach haben sich leute, die sich über konsole beschweren noch nicht genügend damit beschäftigt.
(lass dir mal deine komplette mp3-liste mit verzeichnisstruktur in ne textdatei schreiben... das geht unter windows auch nur mit eingabeaufforderung gut)
ne console ist ne feine sache, ändert aber an der tatsache nichts das es nicht bedienerfreundlich / schnell / bequem von der hand geht. wer bitte will nen sql server mit console administrieren? oder sage khk oder datev? ich jedenfalls nicht.
ich hab ja nichts darüber gesagt, dass die dinger bequem sind (im remote-zugriff dann doch wieder). es ging mir nur darum, dass die dinger bei weitem mächtiger sind. und wie der gute informatiker weiß: mächtigkeit ist der natürliche feind der benutzerfreundlichkeit. klar ist das "handwerkszeug", dass ich für eine konsole brauche bei weitem umfangreicher. ich kann aber mehr mit anfangen. schreib du dir mal ein script, dass dir in windows bestimmte haken an der richtigen stelle setzt... viel spass.
das mit den config-files ist heutzutage auch vorrüber (hach, was waren das für zeiten, als farbtiefe und auflösung des x-servers noch _unbedingt_ per handeintragung in der config gemacht wurden)., ausser es geht um spezielle firewalls (wobei z.b. smoothwall einen browser-zugang der extraklasse hat).
siehe oben, es mag zwar gui's geben, aber ich setz dir trotzdem in einem viertel der zeit einen kompletten win server auf, perfekt eingerichtet.
aber halt leider ein win-server

quark, scheiss basher-spruch.
ich will ja den komfort eines windows nicht runterreden (wobei ich sagen muss, dass die konfiguration von automatisierte installationen die hölle ist...), dennoch versagt es meiner meinung nach bei simplen funktionen (firewalls, gute bridges usw.). für solche lösungen gibt es für linux halt schon vorbereitete, spezialisierte systeme, die wirklich nur noch das einlegen der cd und das klicken auf "install" verlangen (smoothwall zum beispiel

)
abgesehen davon hast du die argumentationskette etwas verschoben. erst behauptest du, dir würde gui's fehlen, jetzt sagst du, es wäre ja welche da, aber trotzdem...........
bleibt der letzt punkt... zocken... naja... wir hoffen auf transgaming.
auf jeden fall entwickelt sich linux rapide und ich hoffe, dass es vor longhorn win-kompatibel wird... wieso? DRM!
nun ja, solange dx durch linux emuliert wird isses immer langsamer als wenn es nativ unter win ausgeführt wird. daran wird auch die noch so gute emulationssoftware nichts ändern können.
[/quote]
klar, emulationen verbrauchen rechenzeiten, da sie die schnittstellen umbiegen müssen. andererseits steigt dieser rechenaufwand schon seit jahren nicht mehr und wird rein auf dem prozessor verbraucht. da bei heutigen systeme die prozis ja tendenziell überproportioniert sind...
ganz zu schweigen davon, dass ich mir für den preis einer ordentliche windowsedition (xp prof sollte es schon sein, home finde ich einen krampf) gut und gerne etwas bessere hardware kaufen kann, die mir diese 5 frames wieder ausgleicht.
des weiteren würde ich mir schon eine "professionelle" installation für windows wünschen, bei der ich (ohne mich gross in die autoconfig-regeln einzulesen) bestimmte dienste gleich schon mal aus dem system lassen kann usw
ich sehe es zum beispiel als zwecklos an, für einen routerrechner ein betriebssystem zu installieren, für das ich mindestens 256 ram brauche, wenns mit nem linux auch mit 64 ram und nem p300 geht. dafür verzichte ich gerne auf ein wenig gui, da ich ja keinen geldscheisser im keller stehen habe.