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Wie bitte? Der schlechteste Film des Jahres lockt die Massen ins Kino

Tobias Tengler-Boehm

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Das Problem ist oftmals, dass Kritiker einen Film nicht auf Massentauglichkeit bewerten, sondern nach bestimmten Gesichtspunkten. Zum Beispiel wie tiefgründig Dialoge sind oder wie viel Diversity im Film vertreten ist. In der Praxis ist das aber nicht immer das was die Zuschauer auch sehen wollen. Deswegen sind Marvel-Filme in der Vergangenheit auch erfolgreich gewesen. Man konnte sein Gehirn an der Kinokasse abgeben und einfach irgendwas explodieren sehen.
Bei Monster-Filmen bekommt der Zuschauer in der Regel das was er erwartet und das ist in der Regel anspruchlose Action.
 
Das Problem ist oftmals, dass Kritiker einen Film nicht auf Massentauglichkeit bewerten, sondern nach bestimmten Gesichtspunkten. Zum Beispiel wie tiefgründig Dialoge sind oder wie viel Diversity im Film vertreten ist. In der Praxis ist das aber nicht immer das was die Zuschauer auch sehen wollen. Deswegen sind Marvel-Filme in der Vergangenheit auch erfolgreich gewesen. Man konnte sein Gehirn an der Kinokasse abgeben und einfach irgendwas explodieren sehen.
Bei Monster-Filmen bekommt der Zuschauer in der Regel das was er erwartet und das ist in der Regel anspruchlose Action.
Bitte?? Wer bewertet denn Filme gut oder schlecht aufgrund dessen, wie viel Diversität ein Film enthält!?
 
Hm. Heute mal falsch geraten was hinter der Überschrift steckt. Dachte Arielle wird jetzt doch noch zum Hit. :B
Aber Meg 2 interessiert mich auch nicht. Hab schon den ersten nicht gesehen.
 
Wenn man ein wenig beobachtet, scheint es heutzutage tatsächlich immer darauf hinauszulaufen :B
Halte ich für ziemlichen Blödsinn. Und war nichtmal das Thema.
Aber Hauptsache man schmeißt Diversität rein. Zum draufkloppen. :rolleyes:
 
Ist das so? Der Film hat 142 Millionen eingenommen, davon sind allerdings über 50 Millionen aus China. In den USA hat der grade mal 30 Millionen eingespielt und bleibt hinter Barbie. In Deutschland auch grade mal halb so viel wie Oppenheimer auf 3.
 
Naja, glauben heißt nicht wissen. Wenn dann mit Quellenangabe.

Aber was ich bisher noch nie gesehen habe, sind Filmkritiken, die einen Film dahingehend bewerten.
Man mag es kaum glauben, aber inzwischen gibt es tatsächlich Diversity Rules für Filme, die für den Oscar nominiert werden möchten:

For the 96th Oscars (2024), a film must meet TWO out of FOUR of the following standards to be deemed eligible:


STANDARD A: ON-SCREEN REPRESENTATION, THEMES AND NARRATIVES
To achieve Standard A, the film must meet ONE of the following criteria:

A1. Lead or significant supporting actors
At least one of the lead actors or significant supporting actors is from an underrepresented racial or ethnic group.
• Asian
• Hispanic/Latinx
• Black/African American
• Indigenous/Native American/Alaskan Native
• Middle Eastern/North African
• Native Hawaiian or other Pacific Islander
• Other underrepresented race or ethnicity


A2. General ensemble cast
At least 30% of all actors in secondary and more minor roles are from at least two of the following underrepresented groups:
• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing

A3. Main storyline/subject matter
The main storyline(s), theme or narrative of the film is centered on an underrepresented group(s).
• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing

STANDARD B: CREATIVE LEADERSHIP AND PROJECT TEAM
To achieve Standard B, the film must meet ONE of the criteria below:

B1. Creative leadership and department heads
At least two of the following creative leadership positions and department heads—Casting Director, Cinematographer, Composer, Costume Designer, Director, Editor, Hairstylist, Makeup Artist, Producer, Production Designer, Set Decorator, Sound, VFX Supervisor, Writer—are from the following underrepresented groups:
• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing

At least one of those positions must belong to the following underrepresented racial or ethnic group:
• Asian
• Hispanic/Latinx
• Black/African American
• Indigenous/Native American/Alaskan Native
• Middle Eastern/North African
• Native Hawaiian or other Pacific Islander
• Other underrepresented race or ethnicity

B2. Other key roles
At least six other crew/team and technical positions (excluding Production Assistants) are from an underrepresented racial or ethnic group. These positions include but are not limited to First AD, Gaffer, Script Supervisor, etc.

B3. Overall crew composition
At least 30% of the film’s crew is from the following underrepresented groups:
• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing

STANDARD C: INDUSTRY ACCESS AND OPPORTUNITIES
To achieve Standard C, the film must meet BOTH criteria below:

C1. Paid apprenticeship and internship opportunities
The film’s distribution or financing company has paid apprenticeships or internships that are from the following underrepresented groups and satisfy the criteria below:
• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing

The major studios/distributors are required to have substantive, ongoing paid apprenticeships/internships inclusive of underrepresented groups (must also include racial or ethnic groups) in most of the following departments: production/development, physical production, post-production, music, VFX, acquisitions, business affairs, distribution, marketing and publicity.

The mini-major or independent studios/distributors must have a minimum of two apprentices/interns from the above underrepresented groups (at least one from an underrepresented racial or ethnic group) in at least one of the following departments: production/development, physical production, post-production, music, VFX, acquisitions, business affairs, distribution, marketing and publicity.

C2. Training opportunities and skills development (crew)
The film’s production, distribution and/or financing company offers training and/or work opportunities for below-the-line skill development to people from the following underrepresented groups:
• Women
• Racial or ethnic group
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing

STANDARD D: AUDIENCE DEVELOPMENT
To achieve Standard D, the film must meet the criterion below:

D1. Representation in marketing, publicity, and distribution
The studio and/or film company has multiple in-house senior executives from among the following underrepresented groups (must include individuals from underrepresented racial or ethnic groups) on their marketing, publicity, and/or distribution teams.
• Women
• Racial or ethnic group
  • Asian
  • Hispanic/Latinx
  • Black/African American
  • Indigenous/Native American/Alaskan Native
  • Middle Eastern/North African
  • Native Hawaiian or other Pacific Islander
  • Other underrepresented race or ethnicity
• LGBTQ+
• People with cognitive or physical disabilities, or who are deaf or hard of hearing
Finde ich halt schon irgendwie bescheuert, wenn ein FIlm bestimmte Shcauspieler haben muss, unm als bester Film antreten zu können, aber Oscars und andere ähnliche Preise kann man ja sowieso seit Jahren vergessen, denn sie sagen absolut nichts aus.

zum Thema:
Davon aber mal abgesehen, hätte ich Meg 2 jetzt nicht unbedingt als schlechtesten Film des Jahres bewertet, sondern hier eher The Flash vermutet.
Es ist, wie andere hier schon sagen, einfach nur ein Monsterfilm (diesmal mit Megalodon-großem Budget).
Ich werde ihn mir auch irgendwann mal anschauen, wenn man ihn als Stream sehen kann, denn ins Kino möchte ich nicht unbedingt. Ansonsten gilt: schlimmer geht immer und zur Not wird Meg 2 eben als eine Art Big Budget SchleFaZ angesehen :)
 
Kritiker sind eine Relikt der Vergangenheit. Sind verkommen tatsächlich nur noch zu "access journalism / access media". Die immer häufiger und immer weiter divergierenden Meinungen belegen dies eindeutig.
 
Ich hatte letztens einen Verriss zu "Beautiful Disaster" von einem Kinoformat auf Youtube gesehen. Da wurde die fehlende Diversität zumindest auch erwähnt.
Zitate aus dem Video: "die völlige Abstinenz von Diversität ist sehr ungewöhnlich für einen Film der 2023 erscheint" und "es ist eine komplette Weißbrotwelt".
Und das wurde dann auch als weiterer Grund aufgeführt um zu sagen dass man sich den Film nicht anschauen braucht. (Abgesehen davon dass der FIlm wohl eh Müll ist)

Dass sowas heutzutage mit in die Bewertungen einfließt kann ich mir durchaus vorstellen.
 
Mir waren sog. "Filmkritiker" schon immer suspekt. Irgendwelche Leute, die mir erzählen wollen, wie ich einen Film zu finden habe?
Und seit jetzt auch noch die "Diversität", was ja rein überhaupt nichts mit der Qualität des Film zu tun hab, bewertet wird, mache ich einen kompletten Bogen um sämtliche "Kritiker".
 
Ich habe nichts gegen Filmkritiker per se, aber sie interessieren mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich.
Ich habe allerdings gelernt, dass meine Meinung oft mit der auf imdb übereinstimmt, sofern ich eine kleine Angleichung vornehme je nach Genre. So sind Komödien die dort mit 6-7 bewertet sind meist ziemlich gut, während es Thriller mit demselben Rating eher nicht sind (Ausnahmen gibts natürlich auf beiden Seiten). Und Horrorfilme sind generell ebenfalls wie Komödien tendenziell schlechter bewertet. Dramen sind dafür oft zu hoch bewertet und nein, ich bin kein Horrorfilmfan der jetzt salty ist aber wenn MIdsommar und Hereditary beispielsweise 7 haben und Get Out fast 8, dann find ich das beispielsweise schon etwas seltsam. Nicht, dass ich Get Out nicht gut fand (im Gegenteil) aber die Ratings sind definitiv spiegelverkehrt für mich und gerade Midsommar halte ich für nochmal besser als Hereditary.

Aber jut, das ist ja alles Makulatur wenn man weiß wie man es lesen muss, wie gesagt im Comedy-Segment siehts mindestens ähnlich schlimm aus, Ich vermute da einfach eine inhärente Bias weil sowohl Horror als auch Humor sehr subjektiv sind während Dama beispielsweise oft einen (bzw. eine Illusion von) Anspruch suggeriert/hat.
 
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