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Wheel of Time: Serie zur Fantasy-Reihe mit weiblichem Twist kommt

Darkmoon76

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Zum Artikel: Wheel of Time: Serie zur Fantasy-Reihe mit weiblichem Twist kommt
 
Jennifer Salke, Chefin der Amazon Studios, erklärt, dass die Serie so zeitgemäß ist, weil sie starke Frauen in den Vordergrund rückt.
Wie wär's, wenn man Geschichten um der Geschichten Willen erzählt und nicht weil etwas "zeitgemäß ist"?

Ellen Ripley beispielsweise ist deshalb so erfolgreich, weil sie eine vielschichtige Figur mit Hintergrundgeschichte ist, die sich aus eigener Kraft durchsetzt. Nicht, weil es damals gerade in war, lauter Frauen als Hauptcharaktere zu besetzen. Im Gegenteil. Damals war das was besonderes; ein gegen-den-Strom-schwimmen ...
 
Die Serie startete gut und hatte ich seinerzeit gerne gelesen. Auch das Game war damals recht ordentlich. Aber spätestens, als das gleiche Ereignis in einem Folgeroman nur "aus anderer Sicht" schilderte, war die Luft raus.
 
Wer WoT kennt weiß dass der Fokus auf "starke Frauen" nichts mit Anpassungen für die heutige Zeit zu tun hat, sondern tatsächlich eines der Themen der Reihe ist - was auch das ist was Jennifer Salke sagte. Mit "Serie" ist hier die Buchreihe gemeint, also das Quellmaterial. Die Bücher sind gefüllt mit Frauen die Männern in nichts nachstehen, und gerade am Anfang der Story sind Frauen das dominante Geschlecht in weiten Teilen der Welt. Das erste Buch kam 1990 heraus, mit "sjw feminist agenda" hat das also nicht viel zu tun.

Moiraine ist btw. absolut perfekt wenn man eine vielschichtige Frau mit exzellenter Hintergrundschichte, die sich aus eigener Kraft durchsetzt, haben will. ;) Bis heute eine meiner liebsten Fantasy-Figuren.

Der Grund warum in den PR-Publikationen Moiraine in den Vordergrund gestellt wird hat, denke ich, zwei Hauptgründe:
1.) Wird so die Identität des Wiedergeborenen Drachen für Nicht-Buchleser nicht gespoilert. Außer natürlich jede Webseite der Welt erwähnt den Fakt in ihren Artikeln. :-D
2.) Ist es wahrscheinlich einfacher die Zuschauer durch die Welt zu führen, wenn man für den Start einen "Außenseiter"-Charakter als Fokus-Punkt nimmt. In den Büchern erklärt Moiraine den Teenagern Stück für Stück die Welt, was man wahrscheinlich auch in der Serie gut umsetzen kann. Auch können die Zuschauer, sozusagen zusammen mit Moiraine, den Weg der fünf Hauptcharaktere verfolgen. Das wird sich (spätestens?) ab der zweiten Staffel ändern.

Außerdem sollte man vielleicht noch anmerken dass Game of Thrones am Anfang auch sehr stark mit Sean Bean als Ned Stark geworben hat. ;) Allzu ernst nehmen sollte man solche PR-Texte ohnehin nicht.

Persönlich kann ich die Serie kaum erwarten! Viele Fans haben Angst vor den (notwendigen) Änderungen, ich sehe dem Ganzen echt entspannt entgegen und bin einfach glücklich dass ein Studio mit großem Budget sich der Sache annimmt. Tai’shar Manetheren!
 
Also eine Serie rund um Moiraine faende ich super. War eh meine Lieblingsfigur in den Romanen. Ich wuerde schon hoffen, dass sie sich (zumindest am Anfang) schon nah an die Buecher halten, aber das ganze halt einfach eher aus der Sicht von ihr, statt aus der von Rand erzaehlen. Das muesste, soweit ich mich noch an die Buecher erinnern kann, eigentlich fuer's erste auch ganz gut funktionieren. Zumindest im ersten Roman ist sie ja eigentlich auch quasi eine Protagonistin die mehr oder weniger gleichgestellt ist mir ihren Schuetzlingen.

Hab die Romanserie tatsaechlich bis zum Ende durchgehalten (spaeter dann irgendwann mit Audiobuechern, da ich die eh ueber Audible bekommen hatte). Die Serie hat in der Mitte wirklich ziemlich ueble Haenger, ich fand das Finale (dass ja von Brandon Sanderson nach dem Tot von Jordan noch mit Hilfe dessen Notizen fertiggeschrieben wurde) dann aber gar nicht so schlecht. Aber ob eine Serie ueberhaupt so weit kommen wuerde halte ich dann eh erst mal fuer fraglich.

Auch das Game war damals recht ordentlich.
Das Spiel war ein echter Geheimtipp damals. Ich fand es wirklich super. Mit den ganzen Zaubern war es mal ein anderer Take aufs Shooter Genre. Leveldesign und Optik waren sehr gut und die Story wr auch richtig gut fand ich. Da kam sehr viel Atmosphaere auf. :top:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe die Serie nach dem 7 oder 8 Band aufgehört da sie Geschichte so stark sie begonnen hat immer schlechter wurde.
 
Also eine Serie rund um Moiraine faende ich super. War eh meine Lieblingsfigur in den Romanen. Ich wuerde schon hoffen, dass sie sich (zumindest am Anfang) schon nah an die Buecher halten, aber das ganze halt einfach eher aus der Sicht von ihr, statt aus der von Rand erzaehlen. Das muesste, soweit ich mich noch an die Buecher erinnern kann, eigentlich fuer's erste auch ganz gut funktionieren. Zumindest im ersten Roman ist sie ja eigentlich auch quasi eine Protagonistin die mehr oder weniger gleichgestellt ist mir ihren Schuetzlingen.

Jap, genau das war auch meine Idee weiter oben. Statt das erste Kapitel aus Rands Sicht zu erleben, starten wir in der Serie mit Moiraine und wie sie die Teenager zusammenbringt und das Abenteuer beginnt. Die erste Staffel soll ziemlich genau das erste Buch sein, daher kann man einen großen Teil der Staffel mit ihr im Fokus erzählen (es wurde aber bereits gesagt "man solle auf mögliche Überraschungen vorbereitet sein"). Der Fokus wird sich im Laufe der Serie definitiv ändern, und wie gesagt, bei Game of Thrones wurde ganz am Anfang auch Ned Stark als der Hauptcharakter beworben.
 
Okay, entweder habe ich die letzten Jahrzehnte hinter dem Mond gelebt, oder irgendwas verpasst.
Kann mir bitte jemand eine kurze Zusammenfassung geben, worum es da überhaupt geht? Wikipedia ist da nämlich nicht gerade aussagekräftig.
Selbst auf englisch hat man nur eine Andeutung, worum es eigtl. überhaupt geht bzw. was da drin vorkommt.
 
Naja, die Praemisse ist soweit ich mich erinnern kann ungefaehr folgende: In einer mittelalterlichen Fantasy Welt besteht die Magie aus zwei Seiten, einer weiblichen und einer maennlichen. Die maennliche Seite ist aber "verseucht" weil mal irgendwann in ferner Vergangenheit ein paar Deppen mit ihren magischen Experimenten eine Art Teufel befreit haben, der die maennliche Seite dieser Macht verseucht hat. Darum werden alle Magie begabten Maenner mit der Zeit verrueckt und koennen uebelste Zerstoerung ueber das Land bringen. Darum werden sie gesucht und entweder umgebracht oder ihrehr magischen Kraefte beraubt, (was nu auch nicht so cool fuer sie ist). Magiebegabte Frauen dagegen koennen Magierinnen (eben die im Artikel genannten Aes Sedai) werden und diese bilden eine ziemlich maechtige Fraktion in der Welt.
Alle paar Jahrhunderte oder so wird aber ein spezieller magiebegabter Mann geboren, der "der Drache" genannt wird und den damals freigelassenen Teufel wieder baendigen und wegsperren muss bevor dieser in die Welt kommt und da Schabernack treiben kann. Das ganze muss natuerlich passieren obwohl der Drache selbst (da er ja auch magiebegabter Mann ist) verrueckt wrid, sonst gibts auch wieder ne Katastrophe. Die Buchreihe dreht sich im Endeffekt um genau die Situation, das der Drache wiedergeboren wird, seinen Weg finden muss und am Ende die boesen Buben platt macht, waehrend seine ganzen Freunde aus seiner unbeschwerten Kindheit alle selbst zu Helden werden und ihm auf die eine oder andere Art zur Hand gehen.

Ich hoffe ich hab das jetzt noch so mehr oder weniger akkurat zusammenbekommen, ist naemlich schon ne Weile her, aber ich glaube so ungefaehr ist es abgelaufen. Das ganze ist mMn wesentlich mehr high fantasy als z.B. Game of Thrones, hat aber auch alle moegichen politischen und persoenichen Verwicklungen in der Welt und den ganzen Krempel.
 
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