• Aktualisierte Forenregeln

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    Forenregeln


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Warren Spector: "Ich will nicht 100 Stunden an einem einzigen Spiel sitzen"

30h Hardcore-Unterhaltung und Action und Story ohne Pause ist doch auch gar nicht möglich (Mass Effect kommt aber nah dran denk ich).
Siehste ... und darum sind mir 10h Hardcore-Unterhaltung mit Action und Story 10x lieber als eben 30h Geplänkel wo ich mich 2/3 der Zeit frage, warum? ;-)
 
Hmm da fällt mir immer das Spiel Half-Life 2 ein. Die ja sozusagen den Urgedanken des Episodenformats in Computerspielen hatten und damit so gefailt haben.... Ich bin konsequent gegen Episoden nach dem HL2 Debakel habe ich von allen Spielen im Episodenformat die Finger gelassen. Ich möchte ein Spiel durchspielen und nicht einen kleinen Teil spielen und dann warten bis sich die Programmierer mal erbarmen die nächste Episode zu releasen - siehe HL2...
 
Gut ... HL² ist wirklich ein Beispiel wie man das Episodenformat nicht angehen sollte. :ugly:

Telltale hat aber mMn gut gezeigt, wie das Episodenformat (gut) funktionieren kann ... 'kleiner' Preis, gute Abstände zwischen den Veröffentlichungen und qualitativ mehr oder minder gute Umsetzungen.
 
Ich wüsste nicht das ich ME I & II je 40 Stunden gespielt hätte. ME I hab ich mir für meine 360 geholt, ohne DLCs und hab das Spiel in deutlich weniger Zeit durchgespielt.

Nicht nur das Spiel an sich definiert automatisch die Spielzeit, sondern auch der Spielstil des jeweiligen Spielers. Wenn man ME1 durchrusht wie der Road Runner, kommt man eben auf deutlich weniger Spielzeit. Oder aber man nimmt sich Zeit und genießt die verschiedenen Aspekte eines Spiels - dann kommt man eben ganz schnell auch mal auf eine deutlich längere Spielzeit (ME1 bei mir 45 und ME2 55 Stunden). Wie funktioniert das? Ganz einfach:

- man macht alle Nebenquests
- klickt nie Dialoge weg (zumal, wenn sie hochwertig gemacht sind)
- erkundet die Spielwelt ausgiebig
- nimmt sich auch mal die Zeit und liest Text-Einträge durch (bspw. Codices, Tagebucheinträge, Bücher wie in Skyrim)

Wer mit diesen 4 Punkten allerdings nichts anfangen kann (gibt ja unterschiedliche Spieltypen - ist ja völlig legitim), der sollte sich allerdings fragen, ob bspw. RPGs das richtige Genre für denjenigen sind.
 
[...]
Wer mit diesen 4 Punkten allerdings nichts anfangen kann (gibt ja unterschiedliche Spieltypen - ist ja völlig legitim), der sollte sich allerdings fragen, ob bspw. RPGs das richtige Genre für denjenigen sind.
Warum sollte ich mich das fragen? :confused:

Die Nebenmissionen und Gebiete, sprich die unterschiedlichen Planeten, sind jetzt nicht wirklich gut oder spannend. Wie du bereits meintest, jeder soll so spielen wie er möchte, aber warum sollte ich meine kostbare Zeit mit Dingen verschwenden, die mir keinen Spass machen und mich nicht interessieren?

Ein RPG definiert sich für mich nicht über die maximal spielbaren Stunden, sondern über die Charaktere, die Geschichte, die Spielwelt. D.h. ein Spiel kann auch dann spannend sein, wenn ich nicht 10h Gefasel über die völlig uninteressante Vorgeschichte von Charakter A informiert bin, sondern die Erzählung / Einführung von Charakter A einfach stimmig ist.

Ich vergleiche das einfach mit einem Buch, nehmen wir Tod und Teufel von Frank Schätzing. Spielt im Mittelalter, nach dem Buch hat man das Gefühl alle Personen und Beteiligte zu kennen, die Motivation und die Handlungen sind glaubhaft ... trotzdem werden diese Charaktere nicht über 100 Seiten biografiert, sondern dem Leser offenbart sich nach und nach bzw. 'nebenbei' die Information.

Vollkommen in Ordnung. %-)
 
- man macht alle Nebenquests
- klickt nie Dialoge weg (zumal, wenn sie hochwertig gemacht sind)
- erkundet die Spielwelt ausgiebig
- nimmt sich auch mal die Zeit und liest Text-Einträge durch (bspw. Codices, Tagebucheinträge, Bücher wie in Skyrim)

?

Meinst Du nur weil Dir diese Punkte wichtig sind muß es jedem so ergehen um mit RPGs etwas anfangen zu können?

Punkt 1.

Wieso? Wenn mich ein dummer Bauer nicht interessiert dessen Jungen ich retten soll dann mach ich es nicht. Punkt. Bin doch kein "Held" der es jedem Recht machen muß...

Punkt 2.

Wenn mich Dialoge nicht interessieren klicke ich sie auch weg, egal wie toll gemacht sie sind.

Punkt 3.

Als ich 15 war wollte ich jeden Stein umdrehen. Mit 36 ist mir die Zeit dazu zu Wertvoll.

Punkt 4.

Nur wenn Interesse besteht.


Es ist kein "ich tu es nie" oder "ich tu es immer". Ich tu es wenn ich es will. Nichtsdestotrotz sind RPGs mein Lieblingsgenre.

Punkte den Du vergessen hast:

Charakterentwicklung
Das Diablo - Itemsammeln
Coop

Ich spiele gerade mit meinen Cousins Dungeon Siege 3 im Coop durch und würde, wenn es nach mir ginge, fast jeden Dialog wegklicken. Ich muss mir doch nicht irgendeine Geschichte anhören die ich in besserer Form schon öfters gespielt und gelesen habe.

Bei DS3 gefällt mir der Coop Teil und die Charakterentwicklung, letzteres ist auch ein wichtiger Bestandteil von RPGs. DS3 ist natürlich lange nicht so ein RPG wie DAO, da hab ich mir auch fast alle Dialoge angehört.

Anderes Beispiel Skyrim. Die Story ist mir egal: Es kommen Drachen und Du must sie töten, grob gesagt ;) Ich liebe die Spielwelt und dieses "Do what you want" Gefühl. Mit Level 15 habe ich vielleicht 5 Monster getötet, noch keine Quest gemacht (okay, bin in der ersten größeren Stadt gewesen, also ein paar kleine^^), hab aber mein Pickpocket auf 100 und hab im ersten Dorf und in der erstn Stadt so ziemlich jeden ausgeraubt :). DAS ist für mich Rollenspiel, nicht irgendeine 08-15 Hauptquest die es besser in jedem 5. Fantasyroman gibt, übertrieben ausgedrückt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das übel - kann nur hoffen, dass diese Auffassung nicht (noch mehr) zum Trend wird. Ansonsten würde ich nur noch die alten Sachen spielen.
Hoffentlich bricht der Kerl mit seinem Episodenmüll ein.
 
Nicht nur das Spiel an sich definiert automatisch die Spielzeit, sondern auch der Spielstil des jeweiligen Spielers. Wenn man ME1 durchrusht wie der Road Runner, kommt man eben auf deutlich weniger Spielzeit. Oder aber man nimmt sich Zeit und genießt die verschiedenen Aspekte eines Spiels - dann kommt man eben ganz schnell auch mal auf eine deutlich längere Spielzeit (ME1 bei mir 45 und ME2 55 Stunden). Wie funktioniert das? Ganz einfach:

- man macht alle Nebenquests
- klickt nie Dialoge weg (zumal, wenn sie hochwertig gemacht sind)
- erkundet die Spielwelt ausgiebig
- nimmt sich auch mal die Zeit und liest Text-Einträge durch (bspw. Codices, Tagebucheinträge, Bücher wie in Skyrim)

Wer mit diesen 4 Punkten allerdings nichts anfangen kann (gibt ja unterschiedliche Spieltypen - ist ja völlig legitim), der sollte sich allerdings fragen, ob bspw. RPGs das richtige Genre für denjenigen sind.

Gerade bei Spielen wie Mass Effect ist alles abseits der Hauptquests irgendwie langweilig und wie aus der schnellen Massenproduktion.

- es gibt keine großartigen Dialoge höchstens kurze Ansagen
- gerade bei BioWare-Spielen sind die Welten die mitunter langweiligsten und sterilsten die ich in Rollenspielen zu Gesicht bekommen habe - ist aber insoweit okay, da der Schwerpunkt auch eher auf der Präsentation und den Dialogen liegt

Ich brauche für die ersten beiden Mass Effect Spiele jeweils etwa 20 Stunden, diese Spielzeit nur umfasst das - wie ich es ganz subjektiv nenne und empfinde - wertvolle Gameplay. Also alles was irgendwie wirklich einen Sinn macht, "liebevoll" produziert wurde und nicht irgendwie schnell mal hingeklatscht ist und danach schreit mit möglichst wenig Aufwand, meine Spielzeit krampfhaft dehnen zu wollen ...
 
Ich vergleiche das einfach mit einem Buch, nehmen wir Tod und Teufel von Frank Schätzing. Spielt im Mittelalter, nach dem Buch hat man das Gefühl alle Personen und Beteiligte zu kennen, die Motivation und die Handlungen sind glaubhaft ... trotzdem werden diese Charaktere nicht über 100 Seiten biografiert, sondern dem Leser offenbart sich nach und nach bzw. 'nebenbei' die Information.

Vollkommen in Ordnung. %-)

Ich kenne "Tod und Teufel" nicht, nehme das aber mal als Literaturempfehlung an :)

Du hast natürlich recht - Story, Beteiligte, Handlung - das sind zentrale Elemente. Und es kann durchaus Freude bereiten, sich nur darauf zu konzentrieren. Es gibt eben aber auch alternative Konzepte. Bleiben wir am Beispiel Literatur: wer Umberto Ecos "Der Name der Rose" gelesen hat, hat vielleicht noch in Erinnerung, dass er das Innere der Klosterkirche sowie die statischen Eindrücke des Protagonisten auf knappen 15 Seiten geschildert werden. Klingt langweilig (hatte ich damals auch gedacht, als mir jemand darüber berichtete) - und viele der Eco-Bücher haben mir dann gezeigt, wie extrem interessant deskriptive Elemente sein können. Das ganze kann eine ungeheure Atmosphäre produzieren und wiederum dadurch die Handlung "einbetten".
Ein Beispiel aus der Spielwelt: Planescape Torment. Ich sage dazu nur: Interaktive Literatur. Planescape Torment war ein Spiel, welches ich wirklich so langsam wie nur möglich gespielt habe (also definitiv auf die maximale Spielzeit gekommen bin). Ich war danach trotzdem betrübt, dass es schon zuende war ;-)
 
Wie du bereits meintest, jeder soll so spielen wie er möchte, aber warum sollte ich meine kostbare Zeit mit Dingen verschwenden, die mir keinen Spass machen und mich nicht interessieren?
Zwingt dich doch keiner zu.

Es geht ja bloß darum, aufzuzeigen, daß es Spieler gibt, die gerne zig oder hunderte Stunden an einem Spiel spielen wollen.
Wenn du dich nicht zu diesem erlauchten Kreis erleuchteter Spieler zählen willst, ist das doch auch in Ordnung.

Irgendwer muss ja schließlich auch die ganzen Speedruns erstellen. :B
 
Zwingt dich doch keiner zu.

Es geht ja bloß darum, aufzuzeigen, daß es Spieler gibt, die gerne zig oder hunderte Stunden an einem Spiel spielen wollen.
Wenn du dich nicht zu diesem erlauchten Kreis erleuchteter Spieler zählen willst, ist das doch auch in Ordnung.
Ob dieser Kreis nun erlaucht ist oder einfach zuviel Zeit hat, möchte ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Das Problem an solchen umfangreichen Spielen, und damit mein Hauptkritikpunkt, das sich diese Spiele eben verlieren.

Darum mein Beispiel mit Skyrim. Packende Handlung? Ergreifende Dialoge? Charaktere die einem in Erinnerung bleiben? Nicht wirklich.

Meiner Meinung nach ist es nicht möglich ein packendes, ergreifendes Spiel, was zu 95% der Zeit spannend bleibt, zu erstellen wenn man nebenbei noch viel Schmarrn implementiert um den "erlauchten Kreis der Spieler" gnädig zu stimmen.

Falls du Beispiele hast wo das doch der Fall ist ... immer her damit, Fallout, Skyrim, Oblivion etc.pp. zählen leider nicht dazu. %-)
 
Jeder hat halt seine Vorlieben. Der eine möchte eine spannende lineare Geschichte erleben und dabei vom Spiel an die Hand genommen werden, der andere möchte sich in der Spielwelt verlieren und alles selbst erkunden. Ich persönlich mag beide Arten von RPGs, solange es nicht ZU linear und komprimiert wird. Am längsten und positivsten bleiben mir allerdings immer die in Erinnerung, in denen ich meine eigenen, nicht immer gescripteten Erfahrungen mache und das sind halt Spiele wie z. B. The Elder Scolls oder früher Ultima, Baldurs Gate oder Planescape Torment. Solche offenen Spiele erlebt jeder auf seine eigene Weise, während das Spielerlebnis bei lineareren Titeln für jeden mehr oder weniger gleich ist (auch wenn es unterschiedlich wahrgenommen wird).

Das Buch "Tod und Teufel" kann ich übrigens auch empfehlen. Ist kein dicker Wälzer, aber definitiv spannende, kurzweilige Unterhaltung für Mittelalterfans, die z. B. auch "der Name der Rose" mochten.
 
Im Grunde geht es hier doch nur um das Finanzielle ;-) Das Ganze was er da erzählt, ist im Grunde genommen nur eine versteckte Preiserhöhung. Wenn es nach manchen Entwicklern/Publishern geht, dann hätten sie am liebsten, dass Spiele ultrakurz sind und wer es länger haben möchte, den Rest einfach dazukaufen muss.
So als hättest du in Skyrim quasi nur die Basiswelt und vielleicht die Hauptquest und müsstest die ganzen Nebenmissionen dazukaufen. In die Richtung soll es doch gehen, das ist doch der Traum derer ;-)
 
Siehste ... und darum sind mir 10h Hardcore-Unterhaltung mit Action und Story 10x lieber als eben 30h Geplänkel wo ich mich 2/3 der Zeit frage, warum? ;-)

Das ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich, und es kommt auch darauf an, ob der Entwickler eines Spiel die gleiche Sorgfalt für Nebensächlichkeiten hegt wie für das Hauptspiel an sich. Mass Effect wurde ja bereits genannt, und da kann man schon zustimmen, dass Bioware einfach kein Händchen für gute/spannende/motivierende Nebenquests hat.
Anderes Beispiel: Assassins Creed (ab Teil 2). Dort möchtest du einfach alles ausprobieren, nicht nur den Main-Part. Warum ? Weil auch Handlungen abseits des Plots mit gleicher Spielfreude zu überzeugen wissen.

Man kann es aber auch andersherum betrachtet, dass 10 Stunden ein zu kurzes Spielgefühl vermitteln, besonders dann wenn es vielleichterst in den letzten Stunden vor den Credits anfängt richtig interessant zu werden . Und in der heutigen Spielwelt ist fast alles unter der magischen 10-Stunden-Grenze schon ein schlechter und ungemein teurer Witz.

Darum investiere in der jüngsten Vergangenheit am liebsten in Titel mit guten Umfang, da gebe ich sogar im Budget-Bereich gerne ein paar Euro mehr aus. Spielzeit-knappe Titel sind für mich dagegen nur zu Kampfpreisen interessant.

Ob 10 Stunden oder 30 Stunden, beides kann Spielspaß pur garantieren, die Macher dahinter müssen es nur verstehen, das Spielerlebnis von der ersten bis zuletzten Minute fesselnd zu gestalten und Leerläufe zu vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob dieser Kreis nun erlaucht ist oder einfach zuviel Zeit hat, möchte ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Das Problem an solchen umfangreichen Spielen, und damit mein Hauptkritikpunkt, das sich diese Spiele eben verlieren.

Darum mein Beispiel mit Skyrim. Packende Handlung? Ergreifende Dialoge? Charaktere die einem in Erinnerung bleiben? Nicht wirklich.

Meiner Meinung nach ist es nicht möglich ein packendes, ergreifendes Spiel, was zu 95% der Zeit spannend bleibt, zu erstellen wenn man nebenbei noch viel Schmarrn implementiert um den "erlauchten Kreis der Spieler" gnädig zu stimmen.

Falls du Beispiele hast wo das doch der Fall ist ... immer her damit, Fallout, Skyrim, Oblivion etc.pp. zählen leider nicht dazu. %-)

aber gerade die ganzen kleinen quests bleiben einem doch in erinnerung und erzeugen extrem viel atmosphäre,die machen für mich das ganze spiel aus,,,ich hasse das,wenn ich nem kumpel wieder mal erzählen will was ich zb für ne witzige quest entdeckt hab,,und dem das völlig egal is,weil er eh den kompletten text wegdrückt,,,da frag ich mich echt,warum spielt der jenige das dann??nur um n bischen in der welt rumzurennen und n paar leute mit der axt zu spalten,,?!"warum ich das mache ,mir doch latte,,hauptsache köpfe spalten" ^^:-B


und ob 10 oder 30 std,,,hmm ich find beides verdammt kurz:-D ich steh bei skyrim lev52 und 160h ,,ein ende vorraussichtlich weihnachten 2013:-B
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Grunde geht es hier doch nur um das Finanzielle ;-) Das Ganze was er da erzählt, ist im Grunde genommen nur eine versteckte Preiserhöhung. Wenn es nach manchen Entwicklern/Publishern geht, dann hätten sie am liebsten, dass Spiele ultrakurz sind und wer es länger haben möchte, den Rest einfach dazukaufen muss.
So als hättest du in Skyrim quasi nur die Basiswelt und vielleicht die Hauptquest und müsstest die ganzen Nebenmissionen dazukaufen. In die Richtung soll es doch gehen, das ist doch der Traum derer ;-)

Du machst es Dir ein wenig zu leicht denke ich.

Meinst Du Fernsehserien werden auch nur des Geldes wegen erstellt? Schauen deswegen so wenig Deutsche sich jeden Abend sich jeden Abned den Müll an? Ich denek nicht daß Computerspiele in der Unterhaltungsbranche irgendeinen speziellen Status Quo bekommen sollten.

Außerdem sollten alle bei so einer Diskussion ein wenig auf dem Teppich bleiben und nicht mit Behauptungen um sich werfen die sich zwar populär anhören, allerdings viele Aspekte der Disussion gar nicht berücksichtigen.

Es gibt auch Verfechter der Seite die Du hier nicht unterstützt - die Leute die sagen daß für viele Spiele eine Spielzeit von 10-20 Stunden durchaus wünschenswert ist. Wenn Du Deine Theorie wirklich ernst meinst sagst Du damit auch daß diese Leute keinen Durchblick haben und blind sind, übertrieben Ausgedrückt.

Daß es unterschiedliche Meinungen zu einem Thema gibt ist schon immer der Fall gewesen und ich denke es ist in jeder Diskussion wichtig daß, wenn man Aussagen trifft, erst mal darüber nachdenkt was man sagen möchte und ob das Argument überhaupt stichhaltig ist.

Dieser Post ist nicht der einzige auf den diese Antwort bezogen ist, eigentlichauf ca. 90% der Posts hier... Ach, wieso ist es leider immer so nutzlos?
 
Ob dieser Kreis nun erlaucht ist oder einfach zuviel Zeit hat, möchte ich an dieser Stelle nicht beurteilen.
Und deshalb du wirfst das als Argument in den Raum, weil ...?

btw: <ironie></ironie> *nachreich*

Darum mein Beispiel mit Skyrim. Packende Handlung? Ergreifende Dialoge? Charaktere die einem in Erinnerung bleiben? Nicht wirklich.
Kann ich nix zu sagen, Skyrim hab ich (noch?) nicht.

Aber es gibt ja auch diverse Spiele, bei denen es nicht auf die Handlung ankommt, wie zB bei Defense Grid The Awakening, einem Tower Defense Spiel.

Bei dem komme ich mittlerweile auf 150+ Stunden Spielzeit, da es diverse Modi gibt, die Abwechslung bringen und einen Highscore, der zum Erreichen der Goldmedaille in jedem dieser Modi erreicht werden muß.

Meiner Meinung nach ist es nicht möglich ein packendes, ergreifendes Spiel, was zu 95% der Zeit spannend bleibt, zu erstellen wenn man nebenbei noch viel Schmarrn implementiert um den "erlauchten Kreis der Spieler" gnädig zu stimmen.
Stimmt. Wenn man mehr als 5% Schmarrn einbaut, kann man nicht 95% keinen Schmarrn haben. Versteht sich von selbst.
(fehlende Ironietags habe ich oben schon nachgereicht)

Falls du Beispiele hast wo das doch der Fall ist ... immer her damit, Fallout, Skyrim, Oblivion etc.pp. zählen leider nicht dazu. %-)
Ich habe Beispiele genannt, bei denen mir 30+ Stunden hervorragende Unterhaltung geboten wurde. Wenn du bei denen keine 30 Stunden Spielspaß bekommst, Pech gehabt. Dein Problem.

Aber kein Problem für Leute, die Fallout, Oblivion, Skyrim, ... gerne länger als 30 Stunden gespielt haben.
 
Und deshalb du wirfst das als Argument in den Raum, weil ...?

btw: <ironie></ironie> *nachreich*
Das war kein Argument ... vllt. hätte ich auch hier ein ;-) oder :ugly: setzen sollen.

Aber es gibt ja auch diverse Spiele, bei denen es nicht auf die Handlung ankommt, wie zB bei Defense Grid The Awakening, einem Tower Defense Spiel.
Solche Spiele fallen für mich in die gleiche Gattung wie z.B. die alten Siedler bzw. die Anno Reihe. Story ist nicht wirklich vorhanden, sondern das (Endlos)spiel steht im Vordergrund.

Diese Gattung von Spielen hab ich ja explizit ausgeklammert bei meiner Diskussion eben weil einem klar ist, dass Story, Charaktere etc. hier nicht im Fokus sind.

Stimmt. Wenn man mehr als 5% Schmarrn einbaut, kann man nicht 95% keinen Schmarrn haben. Versteht sich von selbst.
(fehlende Ironietags habe ich oben schon nachgereicht)
Vllt. weniger mit Ironietags um dich werfen und beim Thema dieser Diskussion bleiben. Ich persönlich kenne kein aktuelles RPG was eine spannende und niveauvoll erzählte Handlung über 10h aufrechterhalten kann.

Die 95% war übrigens, wenn ich dir das kurz erklären darf, so gemeint, dass es mir durchaus klar ist, das kein Spiel der Welt 100% Spannung bieten kann. Das hat aber nichts mit 5% Schmarrn zutun ... dachte das sei offensichtlich, scheinbar nicht. Werd meine Texte wohl verständlicher ausformulieren müssen.

Ich habe Beispiele genannt, bei denen mir 30+ Stunden hervorragende Unterhaltung geboten wurde. Wenn du bei denen keine 30 Stunden Spielspaß bekommst, Pech gehabt. Dein Problem.
:ugly:

Also ob man das nun Pech nennen kann? Oder gar ein Problem? So wichtig sind mir Spiele nicht ... sondern Kern der Diskussion ist, inwieweit ein Spiel mit 100h Stunden gute und vorallem durchgängige Unterhaltung bieten kann.

Ich für meinen Teil muss das bei allen mir bekannten und gespielten RPGs leider verneinen. Da mir aber im Gegensatz zu anderen durchaus bewusst ist, dass das nur meine Meinung ist, stelle ich mich nicht hin und schreibe "OMG, wie könnt ihr nur 160h+ mit einem Spiel verbringen!?". Erstens wäre es dumm und zweitens ... siehe 1.

Allerdings mag es durchaus im Bereich des Möglichen sein, dass ich zu hohe Erwartungen an Spiele habe ... gut möglich. %-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe Beispiele genannt, bei denen mir 30+ Stunden hervorragende Unterhaltung geboten wurde. Wenn du bei denen keine 30 Stunden Spielspaß bekommst, Pech gehabt. Dein Problem.

LOL der ist gut :-)

Fällt Dir die unfreiwillige Ironie des Satzes gar nicht auf?
 
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