Virtual Reality: Kann der Durchbruch in den Gaming-Mainstream gelingen?

Jakkelien

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5. Als Brillenträger ist das unbequem / kann ich es nicht spielen
Eine Sache ist wirklich Mist als Brillenträger... du verlierst an Sichtfeld.
Damit die Sehbrille aufgelassen werden kann, muss ein Einsatz für das Gerät angebracht werden, der den Abstand zum Display erhöht. bei der Quest 2 hast du dann automatisch links und rechts schwarze Begrenzungen.
Zwar gewöhnt sich das Hirn sehr schnell daran und nimmt die nicht mehr aktiv wahr. Doch das Sichtfeld bleibt effektiv eingeschränkt.

Und bei der Auflösung ist es so eine Sache. Ich bin stark Kurzsichtig, wenn ich ein Display direkt vor den Augen habe sehe ich fast immer Pixel, weil ich im Nahbereich schärfer sehe als normale Menschen
Wenn du stark kurzsichtig bist wie ich, hast du eine Brille oder Kontaktlinsen auf, die das korrigieren. Du siehst damit ganz "normal" auf das Display. Ich hatte auch erst im Kopf mit starker Kurzsichtigkeit doch einfach die Sehbrille abzunehmen. Aber dann kannst du auch genauso gut versuchen, in die Ferne zu schauen. Das Display mag nah sein aber die Linsen machen aus deiner Kurzsichtigkeit Bildmatsch.

Ich erwarte im übrigen von einer VR Brille ein gutes Headtracking für zB. Simulatoren, ergo eine Art "Monitorerweiterung".
Wie meinst du das?
Ich kann nur für die Quest 2 sprechen und da ist das Headtracking... perfekt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass überhaupt eine der Brillen damit Probleme hat. Handtracking ist die hohe Kunst.
 
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martinsan

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Eher eigentlich von 2006 als von 2008. 2007 erschien nämlich bereits Crysis, was grafisch DEUTLICH über HL: Alyx liegt.

Und um zu erkennen ob Grafik von 2000, 2010 oder 2020 ist reicht YT mehr als aus. Schwierig ist die Einschätzung nur wenn man zwei Titel mit ähnlicher Technik aus dem gleichen Jahresraum vergleichen will, also ob ein Spiel Grafik von 2017 oder 2019 hat.

Aber HLA sieht halt aus wie eine Mischung aus Half Life 2 und F.E.A.R mit ein paar mehr Details hier und da. Also einen minimalen Ticken besser als die grafisch ähnlichen Games aus den Jahren 2004 und 2005. Von daher ist sie etwa bei 2006 anzusiedeln.
Ok lass es mich anders formulieren: VR ist wie die Matrix, dass muss man erleben um zu verstehen. Die rote oder die blaue Pille; du hast die Wahl :-D
Der einzig wahre Grund, warum VR noch nicht wirklich im mainstream angekommen ist, sind die Menschen. Zuerst dachte ich nur der Artikel sei der beste Beweis dafür wieviele halbgare Vorurteile es ggü. VR gibt, aber wenn man sich dann die Kommentare anschaut, möchte man als VR-Spieler am liebsten schreiend aus dem Fenster springen.

1. VR-Brillen muss man wie rohe Eier behandeln und mit einer VR-Brille kann man nicht zur Tür.
Wie kommt man auf sowas?! Gegenfrage: Wie oft wirft man denn einen Controller oder eine Maus in die Ecke und rennt mit Headset zur Tür? Genau... Ein VR Headsset ist in wenigen Sekunden abgelegt und kann auch mal "sanft" auf die Couch geworfen werden ohne kaputt zu gehen.

2. VR ist nicht zugänglich bzw. zu kompliziert aufzubauen und zu nutzen.
Die Einrichtung und Nutzung von VR ist selbst mit dem von allen noch am "kompliziertesten" Systemen (Lighthouse) einfacher, als eine Grafikkarte auszutauschen oder ein Treiberproblem von Windows zu beheben. Jeder PC Spieler ist dazu fähig! Brille anstecken, bei HTC/Steam VR Brillen 2 kleine schwarze Boxen im Raum verteilen, einmal Spielfläche ablaufen. Fertig. Bei Brillen mit Insideout-Tracking muss man sogar nur noch die Fläche ablaufen.

Bei der Nutzung kommt man in der Tat nicht drum herum sich a) die Brille aufzusetzen, wobei man sich ja auch nicht beschwert, das man eine Maus oder einen Controller in die Hand nehmen muss und sich b) bei den meisten Spielen tatsächlich zu bewegen - aber das ist auch das Konzept von VR. Diejenigen denen das aber trotzdem zuviel ist, können auch einfach Simulationen auf der Couch oder am Schreibtisch in VR spielen.

3. Für VR brauche ich 5 RTX 3090 oder 400 Kerne mit 10 GHz.
Falsch. Selbst mit eine popeligen Radeon 580 kann man sehr gut und flüssig nahezu jedes VR-Spiel spielen. Fast jeder Meckerfritze hier hat wahrscheinlich mindestens eine GTX970, eher 1060 oder gar 2060 in seinem Rechner stecken und wäre somit in der Lage ein VR-Headset zu betreiben. Auch die aktuelle Konsolengeneration wäre ohne Probleme in der Lage ein VR-Headset zu betreiben, was übrigens ein weiteres Vorurteil ist: Konsolen bremsen VR aus. Davon abgesehen gibt es inzwischen diverse Software/Hardware-Lösungen die die notwendige Leistung reduzieren.

4. In VR brauche ich 8K pro Auge und 400 Fps damit mir nicht die Augen bluten:
Nein, nein und nochmals nein! Es ist nicht vergleichbar mit klassischem Gaming und das wird jeder VR-Spieler sagen. Klar sähe es mit einer extrem hohen Auflösung noch besser aus, aber das braucht es überhaupt nicht. Sobald man die Brille ein paar Minuten auf hat, gewöhnt sich das Auge an die Displays und man sieht eben nicht irgendwelche Fliegengitter. Das versteht man aber erst, wenn man es mal selbst 1-2 Tage gespielt hat. Die Auflösungen der Rift S oder Valve Index btw HTC Vive Pro reichen schon völlig, damit man ein scharfes Erlebnis bekommt und diese Brillen sind schon wieder bis zu 3 Jahre alt und auch sehr günstig gebraucht zu bekommen.

5. Als Brillenträger ist das unbequem / kann ich es nicht spielen und Brillengläser kosten 1000€ pro Auge.
Wieder nein, nein und nochmals nein. Unter die meisten VR-Headsets passt ohne Probleme eine "normal große" Brille und damit kann man auch zocken. Die Brillengläser beschlagen meistens nur dann, wenn die Brille(n) nicht richtig aufgesetzt wurden. Für alle zu großen Brillen oder wenn man es bequemer haben möchte, gibt es auf einschlägigen Webseiten wie VR-optiker Linsen in Sehstärke, die man binnen 5 Sekunden in das VR-Headset einsetzen kann und die kosten um die 70€ (zusammen für beide Augen) und ja - da gibt es auch die utopischsten Sonderanfertigungen mit Prismen usw. für sehr kleines Geld.

6. VR-Headsets haben ein viel zu kleines FoV.
Es gibt inzwischen zig Brillen auf dem Markt, die die verschiedensten FoVs abdecken und da ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Aber selbst mit einer günstigen alten Rift, die ein vergleichsweise geringes FoV hat, hat man enorm viel Spaß und auch hier kann ich nur sagen: wenn man spielt, sind einem solche Gedanken völlig egal. man spielt einfach und ist begeistert von der neuen Erfahrung. Wenn überhaupt, fällt sowas nur auf, wenn man mal in die Verlegenheit kommt, verschiedene Brillen nacheinander zu testen oder ständig zwischen VR und normalem Gaming wechselt. In der Regel spielt man aber einfach.

7. VR-Spiele müssen mit Maus/Tastatur oder Controller spielbar sein.
Ganz klar: nein! Die besten VR-Spiele spielt man eben genau NICHT mit den klassischen Eingabegeräten. Das ist wieder ein typisches Vorurteil der "Masterrace", die sich nicht vorstellen kann, das eine andere Eingabemethode tatsächlich besser sein kann. Wer einmal einen Index-Controller in der Hand hatte, wechselt nur widerwillig zurück zur Maus. Es fühlt sich einfach viel ntürlicher und einfacher an. Wenn man etwas greift, dann greift man einfach mit der Hand und muss eben nicht eine Maustaste drücken. Wenn man laufen will bewegt man sich einfach im realen Raum, teleportiert sich mit dem Stick oder läuft mit einem Analogstick zusätzlich virtuell im Raum. Alles davon fühlt sich richtiger an, als sich per WASD oder Maus zu bewegen. Wenn ich mich umschauen will brauche ich keine verdammte Maus, ich bewege einfach meinen Kopf. In VR kann ich dir ein 3D-Bild malen indem ich einfach mit meiner Hand den Indexcontroller halte und virtuell einen Stift bewege. Selbst Rennspiele und Flugsimulationen kann man mit den Indexcontrollern gut spielen, aber wer es da klassisch haben will, nutzt eben weiterhin sein Lenkrad, Joystick oder eben Controller.

8. HL-Alyx ist scheiße. Dieses rumgefuchtel ohne Arme macht doch keinen Spaß! Das sieht scheiße aus!
Sorry, aber das kann nur jemand sagen, der noch nie ein VR-Spiel gespielt hat. HL-Alyx sieht fantastisch aus, es spielt sich wunderbar und es ist alles andere als wildes rumgefuchtel. Ich kann verstehen, warum man das denkt, denn auf den ganzen Trailern und Youtube-Videos kann man eben nicht zeigen, wie es sich anfühlt. Man sieht nur die im Vergleich zu klassischen AAA-Titeln die schwächere Grafik und es fehlt das komplette Körpergefühl. Wenn man es aber selbst spielt, denkt man über fehlende Arme, fehlende Pixel oder weniger Polygone nicht nach. Wie oft schaut man denn selbst bewusst/aktiv im RL seine Arme an? Man nimmt es nicht wirklich wahr und genauso ist es in VR. Dort zählen vor allem die Hände und sobald man selbst sieht, wie man in VR seine einzelnen Finger bewegt, blendet man die Existenz bzw Nichtexistenz von Armen komplett aus. Wer dennoch unbedingt Arme UND BEINE haben will, greift zu dem ebenso fantastischen Boneworks.
Was das rumgefuchtel angeht: Habt ihr euch bei Hal-Life 2 damals auch so über die Gravity-Gun beschwert? In HL-Alyx hat man nämlich nichts anderes, nur eben in kompakter Handschuhform und es macht einfach verdammt viel Spaß Dinge mit den eigenen Händen virtuell aus der Luft zu fischen und sobald man es selbst mal spielt, ist man geschockt wie präzise das ganze tatsächlich ist. Soetwas kann das beste 2D-Video der Welt nicht vermitteln.
Und was die Grafik angeht kann ich nur nochmal sagen: ein 15 Jahre altes klassisches PC-Spiel sieht in VR fast so aus wie ein aktueller AAA-Titel. Das hört sich seltsam an, aber es ist einfach so. Der Kopf ist von der virtellen Welt so überwältigt, das man viele fehlende Details nicht bemerkt oder quasi im Kopf ersetzt. Die Grafik von HL2 in VR ist völlig überwältigend in VR und ein HL-Alyx, welches so viele Details, scharfe Texturen und tolle Physikspielereien bietet ist einfach fantastisch anzusehen und zu spielen.

9. VR braucht EINEN großen Exklusivtitel. / Es gibt keine Spiele.
Doch die gibt es zu Hauf und auch richtig gute Titel. Nur sind es eben erfrischenderweise nahezu keine großen IP-Marken sondern frische Spiele und das ist ein sehr positiver Punkt. Die meisten großen Marken sind gescheitert, weil sie eben keine richtigen VR-Spiele produziert haben, sondern nur mittelmäßige Portierungen. Ausnahmen bilden Rennsimulationen wie Dirt Rally 1+2, Project Cars, Asetto Corsa und diverse andere AAA-Rennspiele, Elite Dangerous, MS Flight Simulator und andere Flugsimulationen und natürlich Half-Life. Jeder der zBsp Dirt Rally oder Elite Dangerous gerne spielt, wird es in VR lieben, weil es einfach so viel beeindruckender ist. Das Geschwindigkeitsgefühl in einem Delta S4 oder die Dimensionen einer Raumstation in VR sind einfach unbeschreiblich und man muss es selbst erleben. Da helfen kein Video und auch kein Text.
Aber abseits der oben genannten Titel gibt es eben auch Titel wie Beatsaber, Ragranröck oder Synthrider, mit denen man sich richtig schön auspowern und sein Rythmusgefühl ausleben kann. Mit solchen Spielen werden selbst Sportmuffel wie ich mal wieder etwas fitter und es macht einfach viel Spaß. Wer kompetetive Shooter sucht wird mit Onward, Space junkies oder Pavolv VR ganz sicherlich glücklich werden. Wer sich lieber im Koop mit Freunden durchballern will kann bedenkenlos zu den Serious Sam Spielen in VR (übrigens auch Crossplay mit non-VR-Spielern), Arizona Sunshine oder Payday 2 (ebenso Crossplay) greifen. Tolle Geschichten und/oder Rätsel bekommt man in A Fishermans Tale, E Expect you to Die, Red Matter, Proze, Freediver, Trover Saves the Universe oder Call of The Starseed. Project Wingman und Star Wars Squadrons sind volle Arcade-Flugsimulationen. Superhot macht in VR bedeutend mehr Spaß als in 2D und Kepp Talking and nobody explodes ist ein super Partyknaller. Ein toller Sp-Shooter ist neben HL-Alyx natürlich Boneworks und bietet dabei echt coole Physikspielereien. Übrigens ist hoer noch zu erwähnen wie toll es ist, wenn man in einem Spiel Gewichte und Trägheit tatsächlich "spüren" kann, obwohl man ja nichts in der Hand hat. Mit Intercosmos kann man mal in den Weltraum fliegen, in Duck Season gehts zurück in die Nintendoära der 80er, ganz mutige können sich mal in Alien Isolation in VR probieren... und und und. Es gibt viele viele gute bis sehr gute Spiele. Sie werden nur eben auf kaum einer normalen Spielseite erwähnt. Auch hier gilt: wenn man erstmal in VR spielt, findet man die Spiele auch. (nicht erwähnt habe ich diverse gute Exklusivtitel für Konsole oder oculus) Gibt es auch schlechte VR-Spiel? Auf jeden Fall. Aber das Verhältnis zwichen Gut und schlecht ist bei VR-Titeln definitiv nicht schlechter, als bei den klassichen Spielen.

10. VR-Brillen sind zu teuer!
Ja, VR-Brillen kosten Geld. Aber gemessen daran, wieviel man für das Hobby Computer/Videospiele ausgibt (besonders bei PC-Spielern), so ist es eben nicht teuer. Wenn man will bekommt man eine PC-VR-Brille heute schon für 150€ gebraucht und etwa 300-350€ neu. Das ist dann vielleicht nicht das neuste oder beste Modell, aber so ist es bei anderer Hardware ja auch. Zu Normalzeiten hatte man ja auch die Wahl zwischen einer gebrauchten Grafikkarte oder einem günstigen Einsteiger- Mittelklasse oder Highendmodell und kann dann eben auch 150 oder 1500€ ausgeben. Heute ist das ganze sogar noch deutlich teurer und eine neue VR-Brille kostet deutlich weniger als eine neue Grafikkarte.
Damit ist VR ein Luxusgut - eine Konsole oder ein Spiele-PC sind das aber auch.

11. VR mit Kabeln taugt doch nix!
Wieder Unsinn. Klar ist eine kabellose Version immer komfortabler, aber in 2 Jahren VR hat mich das ausreichend lange Kabel noch nicht einmal gestört. Eingewickelt habe ich mich auch noch nie und gestürtzt bin ich auch nicht. Wer es perfektionieren will kauft sich günstiges Zubehör um das Kabel von der Decke hängen zu lassen.

12. Die Verzögerungen in VR sind zu hoch, deshalb wird mir schlecht.
Nein. Alle Brillen die ich bisher getestet habe (auch die billigsten) sind quasi latenzlos. Jeder billige Smart-TV und Bildschirm hat eine höhere Verzögerung.

13. VR wird sich wegen der Motion-Sickness nie durchsetzen.
Auch das ist mal wieder verallgemeinter Unsinn, der sich seit den ersten Tagen von VR hartnäckig hält. Ja, es gibt Menschen, die besonders empfindlich sind und die werden es mit VR deutlich schwerer haben. Motion-Sickness bekommt man aber vor allem, wenn spiele schlecht für VR angepasst/entworfen wurden, was vor allem in in den frühen Jahren so war oder wenn man es einfach nur einmal kurz spielt. 50% der Spieler werden sich wahrscheinlich bei der ersten VR-Sitzung mehr oder minder komisch fühlen, weil das Gehirn diese manipulation eben nicht kennt und nicht damit umzugehen weiß. Sobald man aber mal ein paar Tage in VR gespielt hat, gewöhnt man sich daran und man hat in der Regel keine Probleme. Eine weitere Ursache könnte die fehlende Performance sein. Je nachdem wie empfindlich man ist, muss eben eine bestimmte Bildwiederholrate gewährleistet sein. Aber wie schon oben erwähnt, schafft selbst eine in die Jahre gekommene Grafikkarte die meisten VR-Spiele problemlos in 90 fps.

14. VR-Brillen sind so schwer.
Auch hier gilt wieder: reine Gewöhnungssache. Vielleicht ist es einfach mal an der Zeit die Nackenmuskeln etwas zu trainieren, anstatt auf der Couch zu liegen.

15. Mit einer VR-Brille auf dem Kopf sehe ich nichts und schlage überall dagegen.
Sobald man eine Brille auf hat und sich der Grenze des eingerichteten Spielraums nähert, bekommt man ein virtuelles Gitter eingeblendet, sodass man genau weiß, wo man ist. Das kann man beliebig konfigurieren. Zudem bieten einige Brillen Kameras, sodass man umschalten kann, um die echte welt zu sehen. In 2 Jahren VR habe ich es tatsächlich nur einmal geschafft, gegen meinen Schrank zu schlagen und das war aus eigener Dummheit, weil ich das virtuelle Gitter deaktiviert hatte.

16. VR ist mir zu anstrengend / man schwitzt ständig
Ja! Und das ist tatsächlich der eine wahre Grund, der die Menschen von VR abhält: man muss sich bewegen. Das ist das Konzept von VR und es macht Spaß. Es ist einfach an der Zeit, das sich die Menschen mal wieder mehr bewegen und mit VR hat einfach niemand mehr eine Ausrede dafür, sich nicht MEHR zu bewegen. VR macht Spaß und man tut endlich mal wieder etwas für seinen Körper, selbst wenn es nur das absolute Minimum ist. Ja man wird auch schwitzen, wenn man sich richtig reinhängt und ja bei 35 °C läuft der Schweiß in Strömen unter der Brille, aber man würde auch ohne Brille bei sportlicher Aktivität bei diesen Temperaturen schwitzen. Dann spielt man eben wenn es kühler ist.
VR wird das klassische Gaming wahrscheinlich nie ersetzen, will und muss es auch nicht. Wenn man K.O. von der Arbeit kommt, kann ich es verstehen, wenn man sich nur noch auf die Couch legen will. Ich kann es auch verstehen, wenn man einfach mal mit Maus und Tastatur ein Strategiespiel oder auch einen Shooter spielen will, aber wenn man sich mal von allen Vorurteilen lösen würde, hätte VR schon eine viel höhere Verbreitung und die Leute hätten erkannt, wieviel mehr Spaß man in VR haben kann. Ich selbst spiele auch nicht nur VR - wahrscheinlich liegt die Aufteilung bei 60% klassisch und 40% VR. Die 40% VR sind aber definitiv deutlich intensiver und ich würde meine Index jederzeit wieder kaufen.
Amen
 

Spiritogre

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Ok lass es mich anders formulieren: VR ist wie die Matrix, dass muss man erleben um zu verstehen. Die rote oder die blaue Pille; du hast die Wahl :-D
Ich führte es oben schon einmal an. Es geht nicht um das Erlebnis, sondern dass die Grafik so schwach ist, dass moderne Systeme damit naturgemäß keine Probleme haben.

Wenn das Spiel aber aktuelle, moderne Grafik aufweist, dann hat man bei VR eben ein Problem.

Es ist ja toll wenn eine Radeon 580 HL:A problemlos schafft, nützt mir aber nichts, wenn ich Cyberpunk 2077 spielen will.
 

Schalkmund

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Hätte zwar wahnsinnig Interesse an VR aber irgendwie immer das Gefühl, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist und bald noch bessere Hardware am Start ist, schließlich ist der Kram ja nicht gerade billig, da will man nicht unbedingt alle paar Jahre ein neues Set kaufen... neben neuen Konsolen u. PC-Aufrüsterei.
 

hunterseyes

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Von einer "Matrix" ist VR noch Jahrzehnte entfernt, da kann man das VR so hoch loben und durch eine rosarote Brille sehen wie man will.
 

devilsreject

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Nur eine Brille ist mir einfach zu wenig, erst wenn ich mich gefühlt auch bewegen kann macht die VR Geschichte Sinn. Nen Laufkäfig und bei FPS zum Beispiel nen Waffennachbildung die entsprechend reagiert wäre da sinnvoll. Ansonsten ist es doch eher spielerei die auf die Augen gehen kann. Dann kommt die aktuelle Spielgrafik noch hinzu, solange diese nicht zumindest nen erkennbarerer abklatscht der Realität darstellt ist es für mich nichts was ich zwingend haben möchte.

Ich glaube aber das VR erst in den Kinderschuhen steckt was man preislich auch erkennen kann. In 10-20 Jahren sieht die Sache wahrscheinlich schon anders aus.
Bisdahin muss ich auch sagen das mich solche Sachen wie Hololens oder eben grundsätzlich diese mixed Reality mehr interessiert.
 

WildMustang

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Nur eine Brille ist mir einfach zu wenig, erst wenn ich mich gefühlt auch bewegen kann macht die VR Geschichte Sinn. Nen Laufkäfig und bei FPS zum Beispiel nen Waffennachbildung die entsprechend reagiert wäre da sinnvoll.

Sowas wie Laufkäfige gibt es ja durchaus schon.

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General-Lee

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Sind aber auch eher Krücke.

Spannend wird VR erst wirklich, wenn man sich hinlegen kann und das Erlebnis direkt ins Gehirn projiziert wird. Sodass man VR und Realität quasi nicht mehr auseinander halten kann.
Glaubst du, dass das jemals realisiert wird? Ich nicht.
 

General-Lee

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Ach in 50+ Jahren kann ich mir das schon vorstellen.
Hey, die Idee gab es schon vor 50 oder so Jahren in Perry Rhodan. Und an Gehirnsteuerung wird ja schon lange fleißig geforscht etwa bei Querschnittsgelähmten.
Vorstellbar ist vieles. Mitte der 60er Jahre schrieb Sergej Snegow schon von Annihilationsantrieben in Raumschiffen.
Und heute schaffen wir es nicht mal mehr zum Mond. :)

Ich denke wir (auch und besonders ich) sind halt von viel Science Fiction inspiriert, aber auch beeinflusst.
Auf jeden Fall ist das ein spannendes Thema.
Durchtrennte Nervenleitungen bei Gelähmten wieder zum Arbeiten bringen ist eine Sache. Ganze Welten virtuell im Hirn erschaffen...ich weiß nicht. Aber interessant isses auf jeden Fall.
 

Zubunapy

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Dann sollen sie mir die Brille kostenlos geben UND sämtliche Spiele. Dann können wir weiterreden.
Richtig! Smartphones kosten schließlich auch nichts, da jede App mit Werbung vollgepumpt ist!

Ich frage mich auch, woher das Gerücht stammt, man würde in Spielen Werbeunterbrechungen sehen! Ich spiele seit nun mehr 1,5 Jahren auf der Quest (seit wenigen Monden auf der Q2) und hatte noch nicht eine Werbeeinblendung! Ich besitze einige Spiele. Einige kosteten etwas, andere sind frei spielbar. Keines hat Werbeunterbrechungen. Ihr sprecht hier über ungelegte Eier und tut so, als wären sie bereits vergammelt!

Noch etwas: Ich habe inzwischen so einige Spiele in VR erlebt. Quest Games sehen aufgrund der schwachen Hardware (High End Smartphone-Technik ist kaum mit einem potenten PC vergleichbar) tatsächlich aus wie Spiele von Anno 2006. Aber Alyx? Das sieht locker so gut aus wie Hellblade: Sanuas Sacrifice! Da letzteres ebenso in VR erlebbar ist, lässt sich das gut vergleichen. Grafisch sind beide Spiele MINDESTENS auf dem gleichen Niveau, wenn Alyx nicht gar überlegen ist.
Lügner! Die Quest 2 kostet um die 800 ist dafür aber nicht erhältlich sondern nur im Austausch für deine persönlichen Daten und mit Werbeeinblendungen.


Was hat das damit zu tun? L-A. Noir war ein nettes kleines Spiel, fand allerdings nicht sonderlich viel Zuspruch und verschwand entsprechend schnell in der Versenkung. Warum sollte man also darüber berichten? Da gibt es ja keine Neuigkeiten mehr.
Nein, keine Lüge! Bitte unterlasse diese Unterstellungen! Wenn du beleidigen willst, mache das vor dem Spiegel!

Und was LA Noir damit zu tun hat? Nun, es wurde behauptet, dass RockStars sich nicht bemühte, ein VR Spiel zu programmieren. Und das ist schlicht falsch! Ob du nun LA Noir damals toll fandest oder nicht, ist dabei irrelevant! Rockstars hat eine ihrer Marken für VR umgesetzt und der Redakteur hat sich geirrt. Und genau DAS hat das DAMIT zu tun!
 

Zubunapy

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Von einer "Matrix" ist VR noch Jahrzehnte entfernt, da kann man das VR so hoch loben und durch eine rosarote Brille sehen wie man will.
Wer würde denn einen so schwachsinnigen Vergleich aussprechen? Ich kenne die VR Community nun doch sehr gut. Aber sowas habe ich noch nicht gelesen/ gehört! Klar, manch einer spekuliert, dass die Entwicklung da hingehen könnte. Aber dass wir dort sind oder bald wären?
Die Sache ist die, dass man, anders als bei einer Maus, einem Controller oder Headset, eine VR-Brille nicht mal eben nachkaufen kann, weil teuer. Gibt mir zu bedenken, ob ich ein Kind damit allein lassen würde. =P

Ich meine, sowas ist wichtig hinsichtlich der Akzeptanz im Mainstream.
Kein Hersteller empfielt VR Kindern. Im Gegensatz zur Switch ist VR für Jugendliche und/ oder Erwachsene gedacht. Oder anders gesagt: Ich lasse mein Kind auch nicht alleine Auto fahren^^
 

devilsreject

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Sowas wie Laufkäfige gibt es ja durchaus schon.

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Ja sowas in der Art, wobei das einfach preislich Interessant eingekauft werden kann. Für ist VR eben im Geiste mehr als nur stumpfes optischen eintauchen. Hier schon im Thread erwähnt sind natürlich Gehirn Ansteuerungen durchaus interessant, sodass quasi das Gehirn den EIndruck erwecken kann man würde sich real in der VR bewegen aber das ist erstmal Zukunftsmusik.

Wahrscheinlich wird sich auf dem Segment noch eine ganze Menge enwickeln, ob diese Dinge dann wirklich für Gaming übernommen werden ist dann nochmal eine ganz andere Sache. Fürs Erste würde mir schon fotorealistische Grafiken in Spielen reichen auch ganz ohne VR^^ selbst da sind wir noch ein ganzes Stück von entfernt, wenngleich das ein oder andere Spiel da schon heute einen guten Eindruck erwecken kann.
 

hunterseyes

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Ich empfehle je nach favorisiertes Spielgenre einfach mal im reallife ne paintballanlage real und aktiv zu nutzen. macht unheimlich viel Spass, hält enorm Fit und die Grafik ist unschlagbar. Zudem kommt die Ganzkörper-Gefühlsfunktion, fühlen-riechen-schmecken-usw. Der Multiplayer-Modus ist echte Spitzenklasse.
 

ERRORrothe

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@OttoNormalmensch

Also zunächst ist mal festzuhalten, das VR-Brillen nichts für kleine Kinder sind, da sich ihre Augen noch stark entwicklen und durch die Nutzung von VR-Brillen diese Entwicklung negativ beeinflusst werden kann. Gleiches gil übrigens für zuviel TV/Videospielkonsum. Eine VR-Brille kannst du einem Jugendlichen dagegen bedenkenlos mal aufsetzen und der wird hoffentlich in der Lage sein, mit einem teuren Gerät umzugehen. Wenn nicht ist es eine gute Lektion den Umgang zu lernen. Ich halte nichts davon alles idiotensicher zu machen.

"Schwierig, das mit dem gesellschaftlichen Nutzen."
Macht diese Diskussion wirklich sinn? Über den gesellschaftlichen nutzen von Videospielen kann man sich Jahre lang steiten...
VR muss überhaupt keinen gesellschaftlichen Nutzen haben. VR ist primär dazu da um zu unterhalten, genauso wie Bücher, Filme, TV oder Videospiele.


@TheRattlesnake
"Das wäre für mich schon wieder zu umständlich. Soweit ich weiß muss man diese Sensoren ja auch in einer gewissen Höhe platzieren."
Nein müssen sie nicht. Klar gibt es eine optimale Konfiguration, aber thoretisch funktioniert das ganze sogar, wenn die Boxen etwas erhöht auf dem Boden liegen. Wichtig sind freie Sichtlinien zur Brille.
Die Boxen sind winzig, viel kleiner als die typischen lautsprecher und benötigen zudem nur ein Stromkabel. In den meisten Wohnungen dürfte es überhaupt kein Problem sein, die Boxen so anzubringen, das sie nicht auffallen. Ich habe zBsp eine auf einem Schrank stehen und das kabel ist damit nicht sichtbar. Gegenüber hängt die Box an der Wand, verkleidet mit einem hauchdünnen Kabelkanal (man könnte auch das Kabel einfach farbig streichen und hinter einer Pflanze entlang geführt. Ich würde sagen jede Konsole oder Rechner nimmt sichtbar mehr hässlichen Raum ein, als dies beiden Boxen. Aber gut, selbst wenn das das problem ist, kann man auch bedenkenlos zu den Brillen mit Inside-out Tracking greifen also sehe ich nach wie vor kein Problem.

"Bei der PSVR ist die Auflösung definitiv zu niedrig denn da sieht man das Fliegengitter deutlich."
Die PSVR ist auch schon etliche Jahre auf dem Markt und war schon damals im Vergleich zur Konkurrenz technisch veraltet, was der zugehörigen Plattform geschuldet ist. Eine Oculus oder Vive aus der gleichen Zeit sieht schon deutlich besser aus. Seitdem hat sich viel getan. Das kann man mit der Entwicklung der 3D-Spiele Anfang der 2000er vergleichen. Zwischen einem HL2 von 2004 und einem Unreal Tounatment von 99 liegen auch Welten.

"Ich habe ne PSVR und habe Skyrim mit den Movecontrollern ausprobiert. Habe aber schnell wieder zum normalen Controller gewechselt"
Weil der Move Controller mit mehreren Problemen zu kämpfen hat: zu wenig Tasten, unkomfortable Haltung und beschissenes Tracking durch die bescheidene Playstation Kamera. die PSVR ist einfach eine absolute Bastellösung. Selbst der ebenso unkomfortable Vive 1 Controller funktioniert besser. Das ist aber kein Vergleich zu allen Nachfolgecontrollern wie etwa von Oculus oder gar den Index-Controllern, die eigentlich nur noch durch haptische Handschuhe verbessert werden könnten. Auch die neuen PSVR2-Controller haben sich das Oculus-Design angeeignet.

"Steuerung mit diesen Fuchtelcontrollern"
Genau das ist das Problem: Es sind keine Fuchtelcontroller. Diesse Aussage kommt genau dann, wenn man vor allem solche halbgaren Ports wie Skyrim VR mit dem PSVR-Controller gespielt hat, denn das it wirklich nur gefuchtel. Spiele einfach mal ein wirklich für VR entwickeltes Spiel (HL Alyx, Boneworks, Robo Recall, Moss...) mit einem aktuellen VR-Controller und du wirst sehen: da wird garnicht gefuchtelt.

"beim Zocken in ruhe auf der Couch sitzen und abschalten"
Dann willst du einfach kein VR spielen. Das ist aber kein problem von VR. Klar du könntest zu Simulationen wie Dirt oder Elite greifen und auch damit enorm Spaß haben, aber selbst das dürfte dir bei der Prämisse zu anstrengend sein, wo wir wieder bei meinem Anfangs erwähnten Problem sind. VR scheiert nur am Menschen und dessen Trägheit. (Damit will ich dich garnicht mal angreifen)

"2m Höhe wäre bei mir schon schwierig ohne sie an die Wand zu schrauben (was ich nicht möchte). Und wenn ich sie auf meine Lautsprecher stelle sind sie mehr als 5m entfernt. "
Das sind alles Empfehlungen aber die Index funktioniert auch bei sehr schwierigen Konfigurationen ehr gut. Meine Stationen stehen weit über 5m auseinander und auch auf unterschiedlichen Höhenstufen. Wichtig sind nur freie Sichtlinien zur Brille. Der vergleich mit PSVR macht keinen Sinn, denn die Playstationkamera ist einfach Mist: zu geringer Trackingkegel und extrem anfällig bei schwierigen Lichtverhältnissen. Lighthouse funktioniert effektiv immer und selbst die Oculus mit Insideout-Tracking funktioniert fast komplett im dunklen Raum.

@Spiritogre
"wenn ich Sensoren irgendwo platzieren muss, dann war es das."
Sagst du das auch beim Aufbau deines PCs oder deiner Konsole sowie der zugehörigen Peripherie? Warum ist da die Akzeptanz auf einmal anders?

"Wenn ich frei im Raum stehen muss anstelle gemütlich auf der Couch oder am PC zu sitzen, dann war es das."
Dann ist das schlicht dein Problem und nicht das von VR.

"Dazu kommt die Bildwiederholfrequenz, je höher desto besser bei Motion-Sickness."
90 fps sind Standard bei jeder Brille und die schafft jede Krücke in VR-Spielen.

"Ich sehe zwar auch überall Berichte über solche Linsen aber richtige Shops wo man sie bestellen kann scheint es kaum zu geben."
Auch für dich gibt es Lösungen aber es scheitert ja offensichtlich schon daran, das du dich nicht damit beschäftigen willst. Ich bin selbst Brillenträger, wenn auch kurzsichtig und mit schwächeren Linsen, aber ich habe es auch geschafft eine Lösung ohne fremde Hilfe zu finden. Das Internet ist groß und es gibt nahezu für alles Lösungen. Man wird aber nie drumherum kommen selbst mal Initiative zeigen zu müssen.

"Genau das ist ein Problem, denn ich habe wirklich Probleme die Lautsprecher vernünftig zu positionieren. Die stehen bei mir schon wie Kraut und Rüben sehr ungünstig, einfach weil ich keinen vernünftigen Platz dafür habe."
Dann gibt es genau zwei Lösungen: entweder Kompromisse eingehen und die kleinen Boxen in Kauf nehmen und so gut es geht im Raum verteilen und mit Deko verschleiern oder eine VR Brille mit Inside-Out Tracking nutzen.

"Die Aussage war jedoch, dass man nicht viel Hardwarepower braucht um Spiele in VR zu genießen. Das stimmt aber eben nur für grafisch schlichte oder alte Spiele. Ein Cyberpunk 2077 jedoch würde wahrscheinlich die schnellsten Rechner zum Glühen bringen. Und das sind dann schon so die Spiele, die ich primär bei VR genießen wollen würde."
Hier sind wieder gleich mehrere Denkfehler. Zum einen wird bewusst DER Titel des letzten jahres gewählt, der am beschissensten selbst auf Highend Rechnern lief, was aber nicht an der grafischen Qualität liegt (das sage ich als ein FAN des Spiels). Zum anderen wird angenommen, das man die gleiche Qualität in VR braucht um den gleichen WoW-Effekt zu erzielen. Dem ist nämlich nicht so. Aber wie schon früher geschrieben versteht man das erst, wenn man es selbst gespielt hat. Abseits davon gibt es trotzdem AAA-Spiele die man in absurd hohen Auflösungen und Details auch in VR spielen kann, sofern das der eigene Rechner schafft. Aber das ist dann auch wieder kein primäres VR-Problem. Nicht jeder zockt schließlich auch zu Hause in 2, 4 oder 8K mit Raytracing am klassischen Bildschirm.
Wenn Cyberpunk auf normalen Plattformen gut optimiert laufen würde, und der Entwickler es wöllte, könntest es Cyberpunk genauso auch für VR geben. Es würde Anpassungen geben, aber im Endergebnis würdest du nicht sagen, das es in VR schlechter aussieht. zumal es inzwischen auch etliche Tricks gibt, wodurch man die notwendige Leistung deutlich reduzieren kann (zBsp variables Rendering in Kombination mit Eyetracking oder DLSS)

@LesterPG
"Ich erwarte im übrigen von einer VR Brille ein gutes Headtracking für zB. Simulatoren, ergo eine Art "Monitorerweiterung"."
Das bekommst du bei quasi jeder VR-Brille mit Ausnahme der PSVR.
Es geht nicht darum durchtrainiert zu sein, aber die psoitiven Auswirkungen auf die Fitness sind definitiv ein guter Nebeneffekt von VR und das würde vielen Spielern (einschließlich mir) sehr gut tun. Das hilft gegen Trägheit im Körper und Geist. Du musst keine meiner Ansichten teilen. Ich habe nur etwas gegen falsche Behauptungen und (or allem unbegründete) Vorurteile und davon haben Spieler ggü. VR jede Menge.

"Wenn mir der gebotene FoV selbst bei der Pimax wie der Blick durch Klopapierrollen vorkommt, dann ist es natürlich nicht real"
Ja und die sitze vom AMG sind auch so extrem unbequem und qualitativ schlecht...
Wir können den ganzen Tag solche absurden Diskussionen führen und weltfremde Anforderungen stellen. Ja man hat nicht das gleiche Sichtfeld, wie ohne Brille. So ist es halt. Aber zu behaupten man würde durch einen winzigen Tunnel schauen ist einfach totaler Blödsinn. Soll die Brille dann am Ende noch 20K Auflösung und 600 fps bieten und bei jeder Konsole oder PC kostenlos beiliegen?

@Zybba
"Leider nicht gerade empathisch, setz ruhig mal die rosarote VR Brille ab."
Warum muss ich emphatisch argumentieren, wenn sowohl der Redakteur als auch die Kommentatoren es nicht tun? Ich habe keines Wegs eine rosarote Fanbrille auf. Mir sind gewisse Probleme und Unzulänglichkeiten von VR Brillen durchaus bewusst. Nur weiß ich auch das viele davon nicht wirklich der Rede wert sind und das ich dafür ein unglaublich gutes Erlebnis bekomme. Das problem ist die erstmal grundlegend negative Stimmung wenn es um VR geht. Die Leute lehnen es erstmal primär ab, was besonders ironisch ist, da gerade Videospieler immer wieder erfahren haben (ist immer noch so), wie sie prinzipiell erstmal komisch angeschaut wurden, in Schubladen gesteckt wurden, ja sogar zu Killern diffamiert wurden. Aber hey am Ende ist es kaum verwunderlich, da es ja noch immer diese idiotischen Streitereien gibt wie: Der PC ist besser, PS ist besser als Xbox.... usw.
VR ist physisch nicht für alle Menschen geeignet (aber immernoch für weit über 50%, wahrscheinlich sogar 80%) und wird auch das klassische Gaming nicht ersetzen. Die meisten Krtitiker hätten aber vermutlic viel Spaß mit VR, wenn sie einfach mal ihre Blockade im Kopf beseitigen würden. Da geht es garnicht ums Geld oder ums FoV oder um Pixelzählerei. Es geht darum das sie einfach nicht bereit sind bzw. nicht wollen.

@Jakkelien
"Eine Sache ist wirklich Mist als Brillenträger... du verlierst an Sichtfeld."
Das stimmt. Ich persönlich würde aber sagen, das das nicht das Totshlagargument ist, weil die Spiele sowieso so entwicklet wurden, das sich das geschehen primör in der Mitte des SIchtfeldes abspielt. Dadurch fokussiert man sich darauf und das geringere FoV fällt nicht so schwer ins Gewicht. Alternativ könnte man auch auf Kontaktlinsen setzen, sofern man es wöllte.

@Schalkmund
"Hätte zwar wahnsinnig Interesse an VR aber irgendwie immer das Gefühl, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist und bald noch bessere Hardware am Start ist"
Dann dürftest du dir aber auch nie einen neien PC, Konsole, Grafikkarte, Auto... etc kaufen. Ja die Technik shreitet nahezu unaufhaltsam voran. Solange du aber nicht unbedingt eine der ersten Generationen der VR-Brillen kaufst, dürftest du die kommenden Jahre trotzdem noch viel Spaß haben. Die wichtigen Dinge wie Tracking, Controller oder Auflösung/Subpixeldichte sind auf einem sehr guten Stand um den Normalnutzer völlig beigeistern zu können.

@devilsreject
"Nur eine Brille ist mir einfach zu wenig, erst wenn ich mich gefühlt auch bewegen kann macht die VR Geschichte Sinn"
Auch das ist etwas, was vor alem nicht-VR-Spieler immer wieder schreiben. Solange wir aber technish noch nicht soweit sind, was wir Neuralimplantate haben (ich hoffe es kommt nie dazu), ist der aktuelle Stand aber das beste, was für den Normalnutzer praktikabel ist. Wieviele Leute möchten sich unidirektionale Laufbänder in ihr Wohnzimmer stellen? Wieviele Leute nennen eine lagerhalle ihr Eigentum um darin in VR herumlaufen zu können?
Verabschiede dich von solchen Ideen und probiere es einfach aus und ann stellst du fest, das es eben nicht nur aktuell eine Spielerei ist. Ich wundere mich, wie du überhaupt Spaß an Videospielen haben kannst, denn die Grafik des klassischen PC-Gaming war in all den Jahren auch keinenswegs mindestens ein "brauchbarer Abklatsch der Realität".

"Bisdahin muss ich auch sagen das mich solche Sachen wie Hololens oder eben grundsätzlich diese mixed Reality mehr interessiert."
Und was erhoffst du dir davon? Beides ist nur dafür da, um unterstützende Anzeigen in die reale Welt zu projizieren, was für allem für den Industrie- und Medizinsektor interessant ist. Für den Consumerbereich gibt es kaum nennenswerte Anwendungsbereiche abseits von: "so würde ihr Auto mit rotem Leder aussehen"
Aus Mangel an Performance wird das auch noch sehr lange so bleiben und wirklich bequemer sind diese Brillen auch nicht. Genau diese Mixed Reality Brillen sind eigentlich dein so verhasste Spielerei.
 
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Spiritogre

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Richtig! Smartphones kosten schließlich auch nichts, da jede App mit Werbung vollgepumpt ist!
Du könntest für Apps auch bezahlen, dann haben die keine Werbung...

Ich habe mein Smartphone übrigens extra gekauft, ohne Vertragsbindung etc.

Ich frage mich auch, woher das Gerücht stammt, man würde in Spielen Werbeunterbrechungen sehen! Ich spiele seit nun mehr 1,5 Jahren auf der Quest (seit wenigen Monden auf der Q2) und hatte noch nicht eine Werbeeinblendung! Ich besitze einige Spiele. Einige kosteten etwas, andere sind frei spielbar. Keines hat Werbeunterbrechungen. Ihr sprecht hier über ungelegte Eier und tut so, als wären sie bereits vergammelt!
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Da die Quest 2 mit Werbeunterbrechungen nicht in Deutschland verkauft werden darf gibt es hierzulande keine Werbung oder sie ist tatsächlich noch nicht geschaltet.

Gefunden habe ich das: https://www.pcgameshardware.de/Virt...acebook-testet-Werbung-in-VR-Spielen-1374228/

Du hattest also vielleicht einfach Glück.

Noch etwas: Ich habe inzwischen so einige Spiele in VR erlebt. Quest Games sehen aufgrund der schwachen Hardware (High End Smartphone-Technik ist kaum mit einem potenten PC vergleichbar) tatsächlich aus wie Spiele von Anno 2006. Aber Alyx? Das sieht locker so gut aus wie Hellblade: Sanuas Sacrifice! Da letzteres ebenso in VR erlebbar ist, lässt sich das gut vergleichen. Grafisch sind beide Spiele MINDESTENS auf dem gleichen Niveau, wenn Alyx nicht gar überlegen ist.
Auch da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du brauchst eine Brille aber keine VR oder aber aufgrund deiner schwachen Hardware läuft Hellblade mit absoluten Minimaleinstellungen.

Nein, keine Lüge! Bitte unterlasse diese Unterstellungen! Wenn du beleidigen willst, mache das vor dem Spiegel!
Du hast es immer wieder behauptet und ich habe das Gegenteil bewiesen. Also gib es auf.

Und was LA Noir damit zu tun hat? Nun, es wurde behauptet, dass RockStars sich nicht bemühte, ein VR Spiel zu programmieren. Und das ist schlicht falsch! Ob du nun LA Noir damals toll fandest oder nicht, ist dabei irrelevant! Rockstars hat eine ihrer Marken für VR umgesetzt und der Redakteur hat sich geirrt. Und genau DAS hat das DAMIT zu tun!
LA Noire war eine Auftragsarbeit, die Team Bondi gemacht hat. Rockstar hat das Spiel zerpflückt und ein paar Missionen als VR Spielesammlung rausgebracht aber nicht das ganze Spiel. Deswegen heißt es auch L.A. Noire VR Missions.
Das Spiel ist übrigens auch schon zehn Jahre alt und eignet sich wegen der geringen Anforderungen dadurch gut für VR.
GTA 5 kannst du immerhin inoffiziell in VR spielen.
 

ERRORrothe

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Auch da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du brauchst eine Brille aber keine VR oder aber aufgrund deiner schwachen Hardware läuft Hellblade mit absoluten Minimaleinstellungen.
Vielleicht solltest du auch einfach mal ein qualitativ hochwertiges VR Spiel mit einer aktuellen VR-Brille spielen, bevor du solche Behauptungen aufstellst.
 

TheRattlesnake

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"Steuerung mit diesen Fuchtelcontrollern"
Genau das ist das Problem: Es sind keine Fuchtelcontroller. Diesse Aussage kommt genau dann, wenn man vor allem solche halbgaren Ports wie Skyrim VR mit dem PSVR-Controller gespielt hat, denn das it wirklich nur gefuchtel. Spiele einfach mal ein wirklich für VR entwickeltes Spiel (HL Alyx, Boneworks, Robo Recall, Moss...) mit einem aktuellen VR-Controller und du wirst sehen: da wird garnicht gefuchtelt.
Unter "Fuchteln" fällt bei mir alles wo ich beim spielen die Arme bewegen muss. Da spielt es für mich keine Rolle wie gut das umgesetzt ist. Ich habe da einfach kein Bock drauf.

"beim Zocken in ruhe auf der Couch sitzen und abschalten"
Dann willst du einfach kein VR spielen. Das ist aber kein problem von VR. Klar du könntest zu Simulationen wie Dirt oder Elite greifen und auch damit enorm Spaß haben, aber selbst das dürfte dir bei der Prämisse zu anstrengend sein, wo wir wieder bei meinem Anfangs erwähnten Problem sind. VR scheiert nur am Menschen und dessen Trägheit. (Damit will ich dich garnicht mal angreifen)
Doch ich würde gerne VR spielen. VR bezieht sich doch hauptsächlich auf das Visuelle Erlebnis und nicht auf die Steuerung. Jedenfalls für mich.
Ich kann schließlich Skyrim VR oder Resident Evil 7 in VR mit nem normalen Controller spielen während ich in ruhe auf der Couch sitze und das Erlebnis ist trotzdem großartig.
Wo kommt denn diese Annahme her dass man bei VR zwingend mit vollen Körpereinsatz spielen muss? Kommt wahrscheinlich von den gleichen Leuten die behaupten dass man Rennspiele nur mit nem Lenkrad spielen kann. Was aber genau so ein blödsinn ist.
 

LesterPG

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@LesterPG
"Ich erwarte im übrigen von einer VR Brille ein gutes Headtracking für zB. Simulatoren, ergo eine Art "Monitorerweiterung"."
Das bekommst du bei quasi jeder VR-Brille mit Ausnahme der PSVR.
Ist mir klar, mehr brauch ich aber auch nicht.

Es geht nicht darum durchtrainiert zu sein, aber die psoitiven Auswirkungen auf die Fitness sind definitiv ein guter Nebeneffekt von VR und das würde vielen Spielern (einschließlich mir) sehr gut tun. Das hilft gegen Trägheit im Körper und Geist. Du musst keine meiner Ansichten teilen. Ich habe nur etwas gegen falsche Behauptungen und (or allem unbegründete) Vorurteile und davon haben Spieler ggü. VR jede Menge.
Will ich nicht haben, ist kein Kaufaspekt, bei erforderlichen Einsatz aber ein Showstopper !

"Wenn mir der gebotene FoV selbst bei der Pimax wie der Blick durch Klopapierrollen vorkommt, dann ist es natürlich nicht real"
Ja und die sitze vom AMG sind auch so extrem unbequem und qualitativ schlecht...
Wir können den ganzen Tag solche absurden Diskussionen führen und weltfremde Anforderungen stellen.
Also ist mein Empfinden also absurd und weltfremd ? :O
Ich würde Deinem Beispiel aber zustimmen, zumindest bei den 2 Dingern wo ich mal drin saß war in Punkto dieser Leistung zum Preis viel Luft nach oben.;)

Ja man hat nicht das gleiche Sichtfeld, wie ohne Brille. So ist es halt. Aber zu behaupten man würde durch einen winzigen Tunnel schauen ist einfach totaler Blödsinn.
Wo hab ich das behauptet ?
Ich sagte das FoV ist für mich zu klein, "winzige Tunnel" bekomme ich auch bei Klopapierrollen nicht hin.
 

LesterPG

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Wo kommt denn diese Annahme her dass man bei VR zwingend mit vollen Körpereinsatz spielen muss? Kommt wahrscheinlich von den gleichen Leuten die behaupten dass man Rennspiele nur mit nem Lenkrad spielen kann. Was aber genau so ein blödsinn ist.
Ganz Deiner Meinung !

Es mag eine Option sein wenn man Lust darauf hat, aber beim Zwang ist das ein klarer Negtivpunkt.
Nur durch diesen (für mich) Mist kommt dann diese komische Beamfortbewegung bei einigen Titeln zustande.
 

ERRORrothe

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Unter "Fuchteln" fällt bei mir alles wo ich beim spielen die Arme bewegen muss. Da spielt es für mich keine Rolle wie gut das umgesetzt ist. Ich habe da einfach kein Bock drauf.


Doch ich würde gerne VR spielen. VR bezieht sich doch hauptsächlich auf das Visuelle Erlebnis und nicht auf die Steuerung. Jedenfalls für mich.
Ich kann schließlich Skyrim VR oder Resident Evil 7 in VR mit nem normalen Controller spielen während ich in ruhe auf der Couch sitze und das Erlebnis ist trotzdem großartig.
Wo kommt denn diese Annahme her dass man bei VR zwingend mit vollen Körpereinsatz spielen muss? Kommt wahrscheinlich von den gleichen Leuten die behaupten dass man Rennspiele nur mit nem Lenkrad spielen kann. Was aber genau so ein blödsinn istWeil
Weil man sich in einem virtuellen Raum bewegt und das ist nunmal mit vollem Körpereinsatz um längen immersiver als im sitzen auf die Knöpfe eines Controllers zu drücken. Wenn du dank eines Index-Controllers siehst, wie sich deine Finger im virtuellen Raum bewegen ist es einfach ein ganz anderes Erlebnis. Es ist etwas anders ob man bei einem Shooter richtig mit Händen zielt, nachlädt, repetiert oder eben nur einen Knopf drückt. Wenn 10 Zombies auf dich zulaufen und du dein Magazin fallen lässt, wird dir einfach ganz anders. Sowas passiert mit einem klassischen Spiel via Controller nicht. Es ist etwas anderes wenn man wirklich in Deckung geht, sich gar auf den Boden legt und virtuell die Kugeln an einem vorbei zischen, als auf der Couch zu sitzen und einen Knopf zu drücken. Es ist etwas anderes wenn man sich um 360 Grad drehen kann um die Spielwelt zu sehen oder einfach nur auf der Couch nach vorn oder bestenfalls mal leicht nach links/rechts schaut.
VR kann sich nur dann voll entfalten, wenn man das Potenzial auch wirklich ausschöpft und mit einem Controller und Stuhl beschneidet man dieses Erlebnis einfach künstlich. Für das was du beschreibst würde auch ein curved Display und ein Sensor fürs Headtracking voll ausreichen. Ich würde zwar nicht sagen, das man Rennspiele in VR nur mit Lenkgrad spielen muss, aber wenn man es kann, sollte man es definitiv tun. Gleiches gilt für Flugsimulationen und Joysticks/Hotas, bestenfalls noch mit entsprechendem Zubehör, sodass man die virtuellen Knöpfe auch tatsächlich in der Realität an der richtigen Stelle ertastet. Das ist dann sicher die Kirsche auf dem Eisbecher aber wenn man kann, warum nicht? Pflicht ist es dadurch dennoch nicht.
 

ERRORrothe

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Ganz Deiner Meinung !

Es mag eine Option sein wenn man Lust darauf hat, aber beim Zwang ist das ein klarer Negtivpunkt.
Nur durch diesen (für mich) Mist kommt dann diese komische Beamfortbewegung bei einigen Titeln zustande.
Falsch. Die Beamfortbewegung ist vor allem eine Option für Spieler, denen beim laufen in VR schlecht wird oder die wegen körperlicher Behinderungen schlicht nicht laufen können. Auch ein typisches Vorurteil von Nicht-VR-Spielern.
Die große Mehrheit der VR-Titel lassen dem Spieler die Wahl, ob er real laufen möchte, mittels Analogstick oder eben via Teleport (oder eine Kombination davon).
Es ist übrigens lustig, das man wirklich darüber diskutiert, lieber eine abstrakte, reduzierte Bewegung durch Maus oder Controller zu nutzen, als eine natürliche Hand- und Kopfbewegung. Das ist ein bisschen so, als würde man Messer und Gabel lieber mit einem Greifer nutzen wollen, anstatt mit den Händen.
 
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LesterPG

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Es ist übrigens lustig, das man wirklich darüber diskutiert, lieber eine abstrakte, reduzierte Bewegung durch Maus oder Controller zu nutzen, als eine natürliche Hand- und Kopfbewegung. Das ist ein bisschen so, als würde man Messer und Gabel lieber mit einem Greifer nutzen wollen, anstatt mit den Händen.
Wenn Du mir jetzt noch erzählen willst das die natürliche mit ausgestreckten Armen an virtuellen Bildschirmen rumschiebende Steuerung (a la Minority Report etc.) vorteilhafter und bequemer ist, dann lache ich Dich schallend aus. :-D


Niemand würde so eine Stunde verbringen können, während es mit der Maus kein Thema ist.

Die Idealform der Steuerung wäre natürlich denken, unabhängig vom damit einhergehenden Muskelabbau. ;)
 

ERRORrothe

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@LesterPG
"Will ich nicht haben, ist kein Kaufaspekt, bei erforderlichen Einsatz aber ein Showstopper !"
Damit beschneidest du aber das Potenzial von VR und entfernst unmengen neuer Spielekonzepte dieses Mediums.
Dann spiel doch einfach weiter klassisch via Maus/Tastatur/Controller auf einem 2D-Bildschirm mit Headtracking, anstatt das die vielen Stärken von VR brach liegen zu lassen. Schont auch den Geldbeutel.

"Also ist mein Empfinden also absurd und weltfremd ? :O
Ich würde Deinem Beispiel aber zustimmen, zumindest bei den 2 Dingern wo ich mal drin saß war in Punkto dieser Leistung zum Preis viel Luft nach oben.;)
Wo hab ich das behauptet ?
Ich sagte das FoV ist für mich zu klein, "winzige Tunnel" bekomme ich auch bei Klopapierrollen nicht hin."

Ist das jetzt wirklich das Diskussionsniveau? Das FoV der VR-Billen als Klopapierrolle zu bezeichnen ist lächerlich und ja, somit ist die dieses "Empfinden" absurd und weltfremd. Aber gut, die komplette Diskussion untermauert das, was ich bereits im Anfangspost geschrieben habe.
 

LesterPG

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Ist das jetzt wirklich das Diskussionsniveau? Das FoV der VR-Billen als Klopapierrolle zu bezeichnen ist lächerlich und ja, somit ist die dieses "Empfinden" absurd und weltfremd. Aber gut, die komplette Diskussion untermauert das, was ich bereits im Anfangspost geschrieben habe.
Welches Diskussionsniveau ?
Ich hab geschrieben was ich erwarte und für mein Empfinden erhalte, Punkt !
Du fingst dann an Deine Ansicht und Interessen dafür förmlich aufzuzwingen und zu behaupten das ich eh keine Ahnung habe weil meine Meinung/Interessen sich nicht mit Deinen decken.
Mit viel Worten also (etwas reduziert):

"Ich hab Recht und wer anderer Meinung ist, ist doof/hat keine Ahnung"
 

ERRORrothe

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Wenn Du mir jetzt noch erzählen willst das die natürliche mit ausgestreckten Armen an virtuellen Bildschirmen rumschiebende Steuerung (a la Minority Report etc.) vorteilhafter und bequemer ist, dann lache ich Dich schallend aus. :-D


Niemand würde so eine Stunde verbringen können, während es mit der Maus kein Thema ist.

Die Idealform der Steuerung wäre natürlich denken, unabhängig vom damit einhergehenden Muskelabbau. ;)
Und was hat das jetzt mit Immersion und Vergügen zu tun?

Ich gebe dir recht, auf Arbeit möchte ich auch lieber meine Maus nutzen, aber VR als Vergügungsform ist dazu da neue Erlebnisse zu bieten und dabei spielt der "erweiterte" Körpereinsatz eine bedeutende Rolle, da die Immersion dadurch nicht unerheblich gesteigert werden kann.

Aber hey, ich führe diese Diskussion immer und immer wieder. Nicht-VR-Spieler denken nur bis zu dem, was sie aktuell kennen, nämlich schön auf der Couch zu sitzen und kommen nichtmal ansatzweise auf die Idee, das es Spaß machen könnte sich beim zocken auch zu bewegen. Stattdessen gehen sie soweit, VR die Sinnhaftigkeit, Nutzbarkeit oder Massenmarkttauglichkeit absprechen zu wollen und wollen am liebsten VR so beschneiden, das es zu ihren beschränkten Vorstellungen passt. Dann kommt so ein Bockmist raus wie Skyrim VR oder Fallout VR und darauf hat kaum ein VR-Spieler Bock und es ist unglaublich ermüdend immer und immer wieder, anfangs noch wohlwollend, den Leuten erklären zu wollen, das so viele Dinge, die sie über VR denken schlicht falsch sind. Es ist, als würde man einem Blinden erklären wollen, wie es ist zu sehen.

Tu dir einfach mal den gefallen und leihe dir eine VR-Brille aus - eine Index, Pimax, Oculus.. was auch immer und spiele mal einen Monat gute VR-Spiele. Das kostet dich zwischen 20 und 50€ und mal schauen wie es dann aussieht...
 

ERRORrothe

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Welches Diskussionsniveau ?
Ich hab geschrieben was ich erwarte und für mein Empfinden erhalte, Punkt !
Du fingst dann an Deine Ansicht und Interessen dafür förmlich aufzuzwingen und zu behaupten das ich eh keine Ahnung habe weil meine Meinung/Interessen sich nicht mit Deinen decken.
Mit viel Worten also (etwas reduziert):

"Ich hab Recht und wer anderer Meinung ist, ist doof/hat keine Ahnung"
"Wenn mir der gebotene FoV selbst bei der Pimax wie der Blick durch Klopapierrollen vorkommt, dann ist es natürlich nicht real"

Das ist einfach eine maßlose Übertreibung und solche Aussagen führen zu eben jenen Vorurteilen und Halbwarheiten, die hier zig Leute haben und gebetsmühlenartig wiederholen. Und sowas ist einfach lächerlich und nicht förderlich um darüber angemessen zu diskutieren. Das hat auch nichts mit vermeintlichem Empfinden oder bestimmten Erwartungen zu tun. Mal ganz davon abgesehen das ja seltsamerweise ausgerechnet an VR teils utopische Erwartungen geknüpft werden, man aber gleichzeitig beim klassischen Gaming so viele Kompromisse freiwillig eingeht und nichtmal hinterfragt.

Edit:
Oder mal ganz anders: Hast du denn mal mit einer VR-Brille zBsp einen Multiplayershooter ein paar Runden gespielt... oder ein beliebiges Singleplayerspiel in VR erlebt? Und das länger als mal eben ein paar Minuten? Wenn dich dann das vermeintlich winzige FOV wirklich immer noch stört, dann können wir gerne mal darüber reden, aber so wie ich es sehe, führen wir hier einfach nur eine theoretische Diskussion. Das ist als würde ich mir ein Screenshot zu einem Spiel X anschauen und darüber meckern das an den Rändern Pixel fehlen oder das Bild unscharf scheint. Denn jeder weiß, das solche Diskussionen völlig hinrissig sind, weil man im Bewegtbild und ganz besonders wenn man dann noch selbst spielt solche Dinge überhaupt nicht wahrnimmt, es sei denn, man hat nichts besseres zu tun als in der Gegend herum zu stehen und genau dahinzuschauen, anstatt das Spiel zu spielen. Wenn du ein Battlefield oder CoD spielst hast du garkeine Zeit über Pixel nachzudenken, da bist du mitten in der Action. Wenn du ein Echtzeitspiel wie Starcraft spielst, ist dir eine minimal verwaschene Textur eines Gebäudes am Ende scheiss egal, weil du ganz andere Prioritäten hast und das Spiel andere Dinge von dir abverlangt...
 
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