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Viel zu realistisch! Der finale Trailer zu Arielle spaltet die Fans

Zitat: .... Und das gefällt nicht allen! Diese Tatsache dürfte einer der Mitgründe - aber mit Sicherheit nicht der Hauptgrund - für die zahlreichen Dislikes sein.....


Macht man ein Dislike zu ersten Trailer zu Arielle ist man ein Rassist. Macht man ein Dislike zum folgeden Trailer weil die Animationen nicht stimmen ist ok?

Könnte es nicht sein das viele abwerten nichts mit Rassismus sonder mit Kritik zu tun hat? Kritik an der Auswahl der Schauspielerin die einfach optisch nicht zur Rolle passt mit der wir alle sie Verbinden.

Ich lege meine Hand ins Feuer dafür wenn man Martin Luther King nicht mit einem Schwarzen sondern mit einem Weißen besetzen würde es nicht minder viele Gegenstimmen geben würde die das Kritisieren. Ungeachtet ob der Schauspieler das nötige Talent für die Rolle hätte.
 
Ich lege meine Hand ins Feuer dafür wenn man Martin Luther King nicht mit einem Schwarzen sondern mit einem Weißen besetzen würde es nicht minder viele Gegenstimmen geben würde die das Kritisieren. Ungeachtet ob der Schauspieler das nötige Talent für die Rolle hätte.

das ist so dumm, dass ich wirklich hoffe, du willst nur trollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lege meine Hand ins Feuer dafür wenn man Martin Luther King nicht mit einem Schwarzen sondern mit einem Weißen besetzen würde es nicht minder viele Gegenstimmen geben würde die das Kritisieren. Ungeachtet ob der Schauspieler das nötige Talent für die Rolle hätte.
Es ist ja wohl ein Himmelweiter Unterschied ob es sich dabei um eine Historische oder fiktive Figur handelt.
 
Ich will nicht trollen und ja es ist ein Himmelsweiter Unterschied. Dieses Beispiel soll nur verdeutlichen das die Hautfarbe bei einem Charakter einen Unterschied macht.

Menschen bauen Bindungen zu Dingen und Personen oder Ideen auf. Sei es historisch oder fiktiv. Es gibt Menschen die sich durch den falschen Schauspieler bei bzw. King gestört fühlen, aber auch Menschen die sich bei Arielle genaus gestört fühlen. Und da macht es im Grunde keinen Unterschied ob fiktiv oder real. Die Gefühle sind gleich.
 
Es ist ja wohl ein Himmelweiter Unterschied ob es sich dabei um eine Historische oder fiktive Figur handelt.
Ist es das?

Letzten Endes sucht man einen Schauspieler aus, der eine bestehende Figur (egal, ob fiktiv oder real) verkörpern soll.
Bisher kennt man die Figur mit den Eigenschaften X, Y, und Z.

In beiden Fällen ist es erstmal irritierend, wenn man markante Merkmale wie die Hautfarbe ändert. Nicht, weil eine Sorte Hautfarbe besser wäre, sondern, weil man die Figur halt mit einer anderen Hautfarbe kennt.

Und das war ja jetzt erst der visuelle Eindruck.

Als Weißer/Schwarzer hat man je nach Schauplatz bestimmte gesellschaftliche Faktoren, die diese Figur geformt haben, die derjenige mit einer anderen Hautfarbe nicht gehabt hätte.

Das gilt für reale Figuren genauso wie für fiktive.

Und in allen Fällen gilt: wenn derjenige plötzlich seine Hautfarbe ändert, ist es nicht mehr dieselbe Figur.
 
Was soll da jetzt schlimmer sein? Die meisten Filmfans haben sich abreagiert und immer hat man Melissa McCarthy, die perfekt passt. Ich finde es weiterhin nicht gut, das man die Vorlage ignoriert, aber was soll man machen.
 
irgendwie fehlt der neuauflage der charme des trickfilmes und den fisch (ich glaube sebastian heißt er. es ist ewig her als ich das org. gesehen habe ^^), habe ich erst gar nicht erkannt.
 
Die Ehrung der Vorlage ist für mich ein billig vorgeschobenes Argument. Schon der Zeichentrickfilm war ellenweit weg davon. Hat auch keinen interessiert.

Ich will nicht trollen und ja es ist ein Himmelsweiter Unterschied. Dieses Beispiel soll nur verdeutlichen das die Hautfarbe bei einem Charakter einen Unterschied macht.

Menschen bauen Bindungen zu Dingen und Personen oder Ideen auf.
Und das ist ein sehr guter Punkt. Wie viele Filme gibt es denn, die nicht dem Hollywood-Klischee entsprechen? Es hat erst vier weiße Kleopatras gebraucht, bis auch mal jemand, vom Aussehen wohl etwas realistischeres die Rolle bekam.
Ich finde es sehr gut, dass sich das seit ein paar Jahren etwas ändert, da gibt es einiges aufzuholen. Es gibt halt auch nicht-weiße Zuseher, die vielleicht gerne Bindungen aufbauen wollen. =)

Das Repertoire von Disney ist mir zu viel, aber mal gucken was bei Pixar so entstand (alles nicht identifizierbare, wie Finding Nemo, mal außen vor):
  • Lightyear - weiß
  • Turning Red - weiß (dann rot)
  • Luca - weiß
  • Soul - schwarz
  • Onward - blau
  • Toy Story 1-4 - weiß
  • Incredibles 1 & 2 - weiß
  • Coco - braun
  • The Good Dinosaur - weiß
  • Inside Out - weiß
  • Brave - weiß
  • Up - weiß
Von 16 Filmen einmal schwarz und einmal braun (und ein blau).
 
Es ist ja wohl ein Himmelweiter Unterschied ob es sich dabei um eine Historische oder fiktive Figur handelt.

Wie zB Cleopatra die historisch belegt weiß war? :B (Netflix)

Die Leute sind von dem ganzen Scheiß halt genervt, das hat Rassismus nichts zu tun, es gibt genug andere Beispiele mit schwarzen Schauspielern die sehr beliebt sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde es sehr gut, dass sich das seit ein paar Jahren etwas ändert, da gibt es einiges aufzuholen. Es gibt halt auch nicht-weiße Zuseher, die vielleicht gerne Bindungen aufbauen wollen. =)
Bin ich bei Dir und ich Unterstütze diesen Punkt. Nur sage ich last die bestehenden Ding in ruhe und schaut nach neuen Dinge.

Um zu verdeutlichen was ich meine, anstatt Arielle neu und schwarz zu machen. Schauen wir uns in der Welt um und suchen nach anderen alten Geschichten. Afrika und Asien sind voll von Märchen und Sagen. Warum nicht dort was neues mit neuen Charakteren machen. Die dann auch die entsprechende Ehtnie haben.
 
Um zu verdeutlichen was ich meine, anstatt Arielle neu und schwarz zu machen. Schauen wir uns in der Welt um und suchen nach anderen alten Geschichten. Afrika und Asien sind voll von Märchen und Sagen. Warum nicht dort was neues mit neuen Charakteren machen. Die dann auch die entsprechende Ehtnie haben.
Weil man damit nicht 1 Mrd. an den Kinokassen machen kann.
 
Wie zB Cleopatra die historisch belegt weiß war? :B (Netflix)
Historisch belegt war sie griechischer Abstammung, stimmt.
Auch belegt, die Familie schon seit 300 Jahren in einem sehr durchmischtem Ägypten.

Die Besetzung fühlt sich, zumindest für mich, ganz überzeugend an.
Aber Elizabeth Taylor passte wahrscheinlich deutlich besser, als eine (recht hellhäutige) englische Schauspielerin. Mein Fehler.
 
Weil man damit nicht 1 Mrd. an den Kinokassen machen kann.
Exakt. Jetzt nähern wir uns dem Problem. Die große Maus will Geld machen das ist alles und zumindest ich sage, das Sie das Recht dazu hat und aber auch die Pflicht zu lehren. Ist sogar in den USA Gesetzlich vorgeschrieben bei Programm für Kinder.

Wesen Schuld ist es jetzt das Filme nicht 1 Mrd. einnehmen? Ganz klar unsere. Wenn Disney beim Schema F bleibt rollt Geld. Die krasse Mehrheit ist zufrieden. Nur ein kleiner Teil ruft mehr Diversität.

Wenn Disney es anderes macht rollt keine Mrd. ein Teil ist zufrieden.

Lösung. Last Schema F weiter bestehen und anstatt mehr Divität zu rufen last nach neuen Inhalten Rufe. Also viel Kritik an den Remake und in den Sozialen Median mit Märchen und Geschichten aus Afrika und Asien rufen. Das halte ich für den besseren Weg um mehr Diversität zu bekommen.
 
Und das würde mit "Berielle", die in einer Fortsetzung zu "Arielle" die Gieschichte ihrer Kusine behandelt, nicht gehen?
Hat bis jetzt irgendeines der Remakes der Klassiker die Erwartung erfüllt? Es gab viel Kritik und für "Disney-Verhältnise" mäßigen Erfolg.
 
Und das würde mit "Berielle", die in einer Fortsetzung zu "Arielle" die Gieschichte ihrer Kusine behandelt, nicht gehen?
Das ist tatsächlich nicht so einfach wie es sich anhört.
- Die emotionale Bindung zum Charakter ist nicht vorhanden. Das ist ironischerweise die Bindung die jetzt die Blackwashingkritik erzeugt.
- Man braucht eine neue Geschichte, das kostet Geld. Diese sollte dann keine Kopie von Arielle sein, das verursacht wieder Kritik, andererseits sollte sie an die Orginalgeschichte angelehnt sein
- Risiko: neues machen ist ein Risiko das unberechenbar ist, bekanntes neu zu verwursten, ist weniger risikoreich weil es eine etablierte Anhängerschaft gibt, die dem Film schon ansehen wird.

Also: Das Arielle-Remake ist verhältnismäßig billig und sicher.
Hat bis jetzt irgendeines der Remakes der Klassiker die Erwartung erfüllt? Es gab viel Kritik und für "Disney-Verhältnise" mäßigen Erfolg.
Such mal disney box office.
Die Remakes lohnen sich richtig!!
 
Das ist tatsächlich nicht so einfach wie es sich anhört.
- Die emotionale Bindung zum Charakter ist nicht vorhanden. Das ist ironischerweise die Bindung die jetzt die Blackwashingkritik erzeugt.
Eben: die emotionale Bindung ist an den bereits dargestellten (in diesem Fall: weißen) Charakter gebunden.
=> Die emotionale Bindung zu "Berielle" wäre genau so hoch.
- Man braucht eine neue Geschichte, das kostet Geld. Diese sollte dann keine Kopie von Arielle sein, das verursacht wieder Kritik, andererseits sollte sie an die Orginalgeschichte angelehnt sein
Gut, daß die selbe Geschichte in einem umgecasteten Reboot zu erzählen keine Kritik erzeugt ... oh wait.
- Risiko: neues machen ist ein Risiko das unberechenbar ist, bekanntes neu zu verwursten, ist weniger risikoreich weil es eine etablierte Anhängerschaft gibt, die dem Film schon ansehen wird.
Hint: ohne Risiko hätte es diverse Klassiker nicht gegeben.
 
Eben: die emotionale Bindung ist an den bereits dargestellten (in diesem Fall: weißen) Charakter gebunden.
=> Die emotionale Bindung zu "Berielle" wäre genau so hoch.
Nur weil Arielle schwarz ist, ist die Bindung nicht weg, aber es beeinflusst sie natürlich.

Gut, daß die selbe Geschichte in einem umgecasteten Reboot zu erzählen keine Kritik erzeugt ... oh wait.
Tut es tatsächlich nicht. Hat es bei König der Löwen, Aladin, Die Schöne und das Biest auch nicht.


Hint: ohne Risiko hätte es diverse Klassiker nicht gegeben.
Ja das waren noch Zeiten...
Der Content für Remakes musste ja auch erstmal geschaffen werden...

Disney macht mit den Remakes schon nen Haufen Kohle.
Damit ist die Argumentation für Remakes ist aus wirtschaftlicher Sicht schon sinnvoll.

Das heißt nicht dass es mir gefällt...
 
Tut es tatsächlich nicht. Hat es bei König der Löwen, Aladin, Die Schöne und das Biest auch nicht.
Ich hatte extra "umgecasteten" geschrieben. Welcher Charakter wurde denn in König der Löwen "umgecastet"? Ist Simba jetzt ein schwarzer Puma?
Oder bei Aladin: Welcher Charakter wurde da denn 'falsch' besetzt?
Die selbe Frage bei Die Schöne und das Biest.

Nur weil Arielle schwarz ist, ist die Bindung nicht weg, aber es beeinflusst sie natürlich.
Jetzt mal angenommen, du hättest nichts vom neuen Arielle Realfilm mitbekommen und würdest dieses Poster ohne die ganzen Schriftzüge sehen:

5bqi4uM.jpg


Ich glaube nicht, daß du auch nur einen gefunden hättest, der darauf mit einem "Hey, das ist ja Arielle!" reagiert hätte.
Das ist der Kern der ernstzunehmenden Kritik an der Besetzung.
 
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