• Aktualisierte Forenregeln

    Keine Angst, niemand kauft eine Waschmaschine! Und im Grunde sind keine großen Neuerungen dazu gekommen, sondern nur Sachen ergänzt worden, an die sich die Moderation sowieso laut internen Absprachen hält. Die Forenregeln sind an den betreffenden Punkten nur etwas klarer formuliert. Änderung gab es unter dem Punkt 1.2 Meinungsfreiheit und 4.6 Spam und neu dazu gekommen ist 1.3 Verhaltensregeln, wo es im Grunde nur darum geht, höflich zu bleiben.

    Forenregeln

    Das bezieht sich nach wie vor nicht auf Neckereien und soll vor allem verhindern, dass Diskussionen zum Schauplatz von Streitigkeiten werden.
    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

US-Strafzölle: Microsoft, Nintendo und Sony gegen Donald Trump

Worrel

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Führt jemand ein großes Unternehmen mit hoher Verantwortung muß er deutlich mehr verdienen als der Normalverdiener.
Daß es einen gewissen Spielraum gibt, dagegen ist ja nichts einzuwenden, aber a) braucht und b) ist es wirklich gerecht, wenn eine Privatperson(!) 2-stellige Milliardenbeträge auf dem Konto (hat)?

Für Firmenfinanzierung, Rückhalt und -Investition gibt es ja Geschäftskonten. Hier geht es um das Privatvermögen. Und da bin ich tatsächlich der Meinung, daß man da irgendwo sagen könnte: "ab Geldmenge X zahlt man quasi 100% Steuern auf jeden Cent, der darüber ist"

Was würde sich denn im Leben ändern, wenn man bspweise "nur noch" 50 Millionen haben könnte?

Ein Hilfsarbeiter kann auch nicht erwarten soviel zu verdienen wie ein Akademiker in leitender Position (Leistungsprinzip).
Bedenke: Wir reden hier von Superreichen, von denen knapp 20.000 mehr als eine Million / Jahr verdienen(!)
Findest du das wirklich richtig, daß manche Menschen nicht das Doppelte oder Dreifache nach Hause bringen (was möglicherweise auch deren Arbeitseinsatz/-zeit widerspiegelt), sondern über das Dreißig(!)fache?

Moralisch gesehen "verdient" niemand bei ähnlicher Arbeitszeit einen derart vergoldeten Lebensstil.
 

Spiritogre

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Findest du das wirklich richtig, daß manche Menschen nicht das Doppelte oder Dreifache nach Hause bringen (was möglicherweise auch deren Arbeitseinsatz/-zeit widerspiegelt), sondern über das Dreißig(!)fache?
Natürlich!
Klingt für mich immer erst mal nach Neid, wenn man sich über Großverdiener oder Leute die gut verdienen aufregt. Denn man muss bedenken, die sind letztlich dafür verantwortlich, dass teils 1000e oder gar 10.000 Menschen einen Job haben.
Die Menschheit ist nicht bereit für "Gleichschaltung", denn Menschen sind unterschiedlich.
Ob es immer fair zugeht, wer das große Geld macht oder wer einen guten Job bekommt, dass steht auf einem anderen Blatt.
 

Terracresta

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Natürlich!
Klingt für mich immer erst mal nach Neid, wenn man sich über Großverdiener oder Leute die gut verdienen aufregt. Denn man muss bedenken, die sind letztlich dafür verantwortlich, dass teils 1000e oder gar 10.000 Menschen einen Job haben.
Die Menschheit ist nicht bereit für "Gleichschaltung", denn Menschen sind unterschiedlich.
Ob es immer fair zugeht, wer das große Geld macht oder wer einen guten Job bekommt, dass steht auf einem anderen Blatt.

Verantwortung ist, wenn man für den Verlust der von dir erwähnten 1.000 oder 10.000 Jobs auch geradestehen muss. Zeig mir mal einen Manager, der persönlich haftet. Sehr oft bekommen die weiterhin Bonuszahlungen, selbst wenn Jobs vernichtet werden und wenn sie aus dem Unternehmen ausscheiden, bekommen sie zusätzliche Zahlungen und werden vom nächsten Unternehmen mit Kusshand genommen. Gibt genug Berichte darüber.
Selbstbedienungsmentalität gibt es auch überall.
 

Spiritogre

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Verantwortung ist, wenn man für den Verlust der von dir erwähnten 1.000 oder 10.000 Jobs auch geradestehen muss. Zeig mir mal einen Manager, der persönlich haftet. Sehr oft bekommen die weiterhin Bonuszahlungen, selbst wenn Jobs vernichtet werden und wenn sie aus dem Unternehmen ausscheiden, bekommen sie zusätzliche Zahlungen und werden vom nächsten Unternehmen mit Kusshand genommen. Gibt genug Berichte darüber.
Selbstbedienungsmentalität gibt es auch überall.

Entlassungen sind normal, dafür werden auch immer neue Jobs geschaffen. Ein Manager muss nun mal das Wohl der gesamten Firma inkl. aller Angestellten im Auge haben. Was nützt es 1000 Leute durchzuschleppen, wenn am Ende dadurch die Firma pleite geht und 10.000 auf der Straße stehen.
Gerade hierzulande ist die Arbeitslosenquete doch so niedrig wie nie.
 

Worrel

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Klingt für mich immer erst mal nach Neid, wenn man sich über Großverdiener oder Leute die gut verdienen aufregt. Denn man muss bedenken, die sind letztlich dafür verantwortlich, dass teils 1000e oder gar 10.000 Menschen einen Job haben.
Die Menschheit ist nicht bereit für "Gleichschaltung", denn Menschen sind unterschiedlich.
Ob es immer fair zugeht, wer das große Geld macht oder wer einen guten Job bekommt, dass steht auf einem anderen Blatt.

Neid? :B Muahahaha!
Um nichts in der Welt möchte ich mit Millionen-Habern tauschen wollen. Was nutzt einem denn der ganze Reichtum? Ab einer gewissen Grenze merkst du doch null Unterschied. Persönlich wüßte ich schon nicht, was ich mit mehr als 10.000 Euro / Monat anfangen sollte - und da sind wir gerade mal bei 120.000 im Jahr und nicht beim rund zehnfachen davon.

Verantwortlich für die Firma ist der geschäftsführende Boss (und verantwortlich für die Mitarbeiter sind die Abteilungsleiter und die HR Abteilung) - aber wieso muß der Boss massig Geld zuhause(!) haben? Das sollte doch in Firmenkonten lagern, um die Firma finanziell abzusichern und nicht seinen nächsten Rolls-Royce ...

Und was an der "Gleichschaltung" bezogen auf Rechte und Pflichten aller Menschen soll jetzt bitte schlecht sein? Findest du es etwa gut, wenn irgendeine Gruppe anders behandelt wird als andere? Welche ausschlaggebenden berechtigten Kriterien zur Ungleichbehandlung gäbe denn für dich beispielsweise?
 

Spiritogre

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Neid? :B Muahahaha!
Um nichts in der Welt möchte ich mit Millionen-Habern tauschen wollen. Was nutzt einem denn der ganze Reichtum? Ab einer gewissen Grenze merkst du doch null Unterschied. Persönlich wüßte ich schon nicht, was ich mit mehr als 10.000 Euro / Monat anfangen sollte - und da sind wir gerade mal bei 120.000 im Jahr und nicht beim rund zehnfachen davon.

Verantwortlich für die Firma ist der geschäftsführende Boss (und verantwortlich für die Mitarbeiter sind die Abteilungsleiter und die HR Abteilung) - aber wieso muß der Boss massig Geld zuhause(!) haben? Das sollte doch in Firmenkonten lagern, um die Firma finanziell abzusichern und nicht seinen nächsten Rolls-Royce ...

Und was an der "Gleichschaltung" bezogen auf Rechte und Pflichten aller Menschen soll jetzt bitte schlecht sein? Findest du es etwa gut, wenn irgendeine Gruppe anders behandelt wird als andere? Welche ausschlaggebenden berechtigten Kriterien zur Ungleichbehandlung gäbe denn für dich beispielsweise?

Ein entfernter Bekannter von mir, der nur Realschule hat, hat bei einer kleinen Firma nebenher als "IT-Mensch" gewerkelt (sprich er hat gelegentlich mal neue Computer installiert, weil die alle keine Ahnung haben), dadurch hat er Kontakt zu einer anderen Firma bekommen, dessen Chef ihn irgendwie mochte und ihn in seiner Firma für den Vertrieb eingestellt hat. Er hat dort hart geschuftet und bewiesen, dass er was kann. Heute ist er Geschäftsführer dort und fährt Maserati.

Erzähle mir nicht, JEDER kann so etwas. Natürlich hat er ein gewisses Glück gehabt aber ohne Engagement und ohne Qualitäten funktioniert sowas nicht. Nur die wenigsten hätten das leisten können.

Und ich denke schon, dass er sich seinen Maserati redlich verdient hat.
 

Worrel

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Erzähle mir nicht, JEDER kann so etwas. ... Nur die wenigsten hätten das leisten können.
Und? Hab ich irgendwo das Gegenteil behauptet?

PS: Wayne, was fürn Auto einer fährt? Hauptsache, es hat vier Räder und genug Stauraum/Sitze, um die gewünschte Beförderung von Personen/Sachen zu ermöglichen.
 

MichaelG

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Neid? :B Muahahaha!
Um nichts in der Welt möchte ich mit Millionen-Habern tauschen wollen. Was nutzt einem denn der ganze Reichtum? Ab einer gewissen Grenze merkst du doch null Unterschied. Persönlich wüßte ich schon nicht, was ich mit mehr als 10.000 Euro / Monat anfangen sollte - und da sind wir gerade mal bei 120.000 im Jahr und nicht beim rund zehnfachen davon.

Verantwortlich für die Firma ist der geschäftsführende Boss (und verantwortlich für die Mitarbeiter sind die Abteilungsleiter und die HR Abteilung) - aber wieso muß der Boss massig Geld zuhause(!) haben? Das sollte doch in Firmenkonten lagern, um die Firma finanziell abzusichern und nicht seinen nächsten Rolls-Royce ...

Und was an der "Gleichschaltung" bezogen auf Rechte und Pflichten aller Menschen soll jetzt bitte schlecht sein? Findest du es etwa gut, wenn irgendeine Gruppe anders behandelt wird als andere? Welche ausschlaggebenden berechtigten Kriterien zur Ungleichbehandlung gäbe denn für dich beispielsweise?

Och ich wüßte schon. Allein ein Oldtimer wie der Ferrari 350 GTO kostet um die 50 Mio EUR (geschätzte Summe; der letzte ging für um die 48 Mio über den Tisch, beim nächsten der auf den Markt kommt rechnet man eher so mit 70 Mio wenn er denn mal auf dem Markt auftaucht), ein Bugatti Chiron (nackig ohne Extras und ohne jeglichen Sondereditionsblingbling) um die 2 Mio netto; es geht aber auch da das 5-fache. Eine Yacht kostet auch mal schnell einen 2-3 stelligen Mio-Betrag. Oder ein Privatjet oder ein Helikopter, teure Armbanduhren (auch da kann man schnell mal einige Mio lassen) oder Schmuck, Antiquitäten, Immobilien.... In diesen Kreisen findet man immer etwas wo man sein Geld lassen kann. Nur weil man privat vielleicht selbst kein Faible dafür hat müssen andere nicht ähnlich denken.

Ob dabei immer alles gerecht zugeht und ob das alles in jedem Fall immer noch ethisch und moralisch vertretbar ist was da für Summen eine Rolle spielen ist eine andere Sache. Wenn eine Milliardärsgattin für ihren Hund ein Halsband mit Diamantbesatz kauft was mal eben 200.000 USD kostet frage ich mich auch ob das überhaupt noch normal ist. Das alles ist immer so eine Frage. Ist es immer gerecht wer den Jackpot knackt ? Oder gerecht in welche Familie man hineingeboren wird (reich, adlig oder aus der Arbeiterklasse) ? Es sind aber nun die Rahmenumstände in denen wir leben.

Und würde man alles über Summe X besteuern hätten diese Sorte von Großverdienern/-Einnehmern gar kein Interesse daran, mehr als die Summe X zu erwirtschaften/zu kassieren, wenn 100% von dem was über Summe X eingenommen wird gleich an den Staat fließt und es würde auch weniger in die Wirtschaft gepumpt. Was glaubst Du was allein an Mwst fließt wenn jemand seine Superjacht bezahlt oder seinen Privatjet oder seinen Hypersportwagen ? Und einige Firmen die mit solchen Luxusgütern handeln kämen in Probleme. Dort geht es auch um Arbeitsplätze.

Und mal ehrlich: Der Staat könnte schon allein viel besser dastehen wenn die permanente, sinnlose Steuerverschwenderei endlich ein Ende hätte, endlich Korruption und Vetternwirtschaft ein Ende hätten. Dinge wie das Theater mit der Gorch Fock oder anderen Dingen wie explodierenden Baukosten oder Theater um Großprojekte wie Stuttgart 21, BER und Co, die dubiosen Beraterverträge und ähnliches..... Wenn das alles im normalen Rahmen liefe und die sinnlosen Steuerausgaben auf ein Minimum reduziert würden. wäre allen schon geholfen. Ohne an irgendeiner Steuerschraube drehen zu müssen und ohne den Leuten mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Sondern einfach mit den vorhandenen Einnahmen bewußter und verantwortungsvoller umgehen.
 
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Batze

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Und was an der "Gleichschaltung" bezogen auf Rechte und Pflichten aller Menschen soll jetzt bitte schlecht sein? Findest du es etwa gut, wenn irgendeine Gruppe anders behandelt wird als andere?
Hatten wir doch alles schon, dein linkes Wunschdenken. Nennt sich Kommunismus, und was daraus geworden ist, nun ja, schon die alte DDR vergessen, wo ja alle so Gleich waren.
Übrigens, kannst gerne hier auswandern wenn dir das Leistungsprinzip nicht gefällt, Nord Korea wäre da eine Top Anlaufstelle, China wäre auch noch ganz toll, da bist du dann mit vielen anderen in den Fabriken Gleichgestellt.
 

MichaelG

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Die Gleichschaltung hatten wir schon in der DDR.... Oh wait..... Da gabs auch einige die hatten massiv Westgeld, einer im Raum Leipzig fuhr zu DDR-Zeiten schon in den 70er Jahren einen nagelneuen 911 Turbo für um die 70.000 DM! (wer das damals konnte ist schon arg fraglich). Aber wenn das Westgeld floß war es der Regierung scheißegal. Da konnte derjenige auch das Sinnbild des Kapitalismus, einen Supersportwagen besitzen. Hauptsache die Devisen flossen in die Kasse. Ein anderer im Raum Dresden hatte einen Porsche 356. Die DDR-Führung hatte Volvos und Wandlitz. Der Durchschnittsverdiener in der DDR hatte so um die 500-700 Ostmark pro Monat in seiner Geldbörse gehabt, ein Betriebsdirektor bekam knapp das doppelte. Die Ost-Berliner bekamen eine Charge von ca. 10.000-11.000 Golf I als Ausgleich für gelieferte Stahlpressen an VW. Diese Wagen gab es aber nur für die Berliner. Andere Gebiete der DDR gingen hier leer aus. Alle anderen schauten in die Röhre. Abgesehen davon hätte sich der Großteil von den Gehältern die sie bekamen den Golf I eh nicht kaufen können. Der war exorbitant teuer. Oder einige wenige kauften sich den Melkus RS 1000. Den einzigen Sportwagen der DDR. Mit einem getunten 90 PS-Zweitakt-Motor und Flügeltüren auf Wartburg-Basis; der normale Wartburg hatte 50 PS. Der Melkus kostete zu DDR-Zeiten so um die 60.000-70.000 DDR-Mark. Welcher normal sterbliche DDR-Bürger konnte sich so einen Wagen leisten ? Kein Wunder, es wurden ja nur 101 Stück gebaut. Aber in Glauchau fuhr unser damaliger Nachbar so ein Teil. Das war zu DDR-Zeiten ungefähr so ein Anblick wie wenn heute neben einem ein Ferrari F40 oder F50 vorbeifährt.

Gebrauchte Wartburg und Trabant wurden über dem Neupreis gehandelt. Weil man eben mindestens 8 Jahre (für Trabant), 10-14 (für Wartburg) bis teils bis zu 18 Jahren (für Wolga, Lada) warten mußte. Für Verträge wurden teilweise 30% über Neupreis bezahlt. Nur zu Info: Der Käufer mußte den Kaufpreis zzgl. dazu nochmal bezahlen. Er bezahlte nur 130 % dafür, daß er einen Vertrag bekam der kurz vor der Zuteilung stand.

Oder das einzige Konzert von Depeche Mode in der DDR 1986. Die einzigen Karten gab es ausschließlich in Berlin. Wer nicht dort wohnte oder da enge Beziehungen hatte, hatte Pech gehabt. Oder mußte auf den Schwarzmarkt ausweichen. Aber für die Karten wurden dann auch entsprechende Mondpreise verlangt. Es wurden sogar nagelneu ausgelieferte Trabant und Wartburg als Gegenleistung dafür gegeben! Ein totaler Irrsinn wenn man es mal genau nimmt.

Dann gab es den sogenannten "Genex"-Katalog. Wer solvente Westverwandschaft hatte, die einen finanziell entsprechend unterstützen konnten, der konnte über diese Quelle quasi fast alles beziehen und hätte über diesen Katalog im Osten ein Leben quasi wie im Westen führen können. Vom sofort lieferbaren Trabant und Wartburg bis hin zu diversen Westautos verschiedener Hersteller oder anderen Westwaren wie TV-Geräten, Videorecordern, andere Unterhaltungselektronik, Schallplatten, Computern, Lebensmitteln, Textilien, Zigaretten usw. Oder den Intershop. Wer das entsprechende Westgeld hatte, konnte sich dafür Forumschecks kaufen (die interne DDR-Währung für den Intershop). Ohne diese konnte man sich die Waren in dem Laden nur aus der Ferne anschauen.

Gleichschaltung ist eine Utopie die nie funktioniert. Weil der Mensch so gepolt ist, daß Macht ihn korrumpiert (den einen mehr, den anderen weniger) und wenn man an den Schaltstellen sitzt Dinge zu seinen Vorteilen nutzt aber nicht generell die Gleichschaltung der Gemeinschaft erreichen will. Da kommt der Egoismus durch.
 
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Batze

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Nebenbei, Huawei darf wieder mitreden. Das US Embargo wurden erstmal aufgehoben. Dazu einigten sich der US Präsi und der China Präsi auf dem G20 Gipfel.
 

Worrel

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Och ich wüßte schon.
Tja es ging aber gerade um mich bzw meine Begründung, warum ich keinen Neid auf die Superreichen habe. ;)

Allein ein Oldtimer wie der Ferrari 350 GTO kostet um die 50 Mio EUR ... 70 Mio ... 2 Mio netto; es geht aber auch da das 5-fache. ... 2-3 stelligen Mio-Betrag. ... Privatjet ... Helikopter, ...
Braucht man ja auch alles unbedingt, damit das Leben lebenswert erscheint.

Und würde man alles über Summe X besteuern hätten diese Sorte von Großverdienern/-Einnehmern gar kein Interesse daran, mehr als die Summe X zu erwirtschaften/zu kassieren,
Nun, man könnte ja das überschüssige Geld auch gezielt in die Infrastruktur leiten, so daß sich eine Firma bspweise auf das Logo schreiben könnte, daß sie sich für die Instanthaltung von Straßen, Waisenhäusern, Altenheimen ... einsetzen (und dafür letztes Jahr X Euro auf diesem Wege weitergeleitet haben).

Die Gleichschaltung hatten wir schon in der DDR....

Gleichschaltung ist eine Utopie die nie funktioniert. Weil der Mensch so gepolt ist, daß Macht ihn korrumpiert (den einen mehr, den anderen weniger) und wenn man an den Schaltstellen sitzt Dinge zu seinen Vorteilen nutzt aber nicht generell die Gleichschaltung der Gemeinschaft erreichen will. Da kommt der Egoismus durch.
Nicht Gleichschaltung. Sondern Gleichbehandlung.

Zudem muß ja nicht die 100%ige Umsetzung einer einzigen Gesellschaftsform angestrebt werden, sondern der Kompromiß, mit dem die meisten Menschen gut leben können. Und da könnte man durchaus die Schere zwischen Arm und Reich mal wieder ein bißchen zuklappen.
 

MichaelG

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Brauchen tut man nur zu Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf. Wenn man es streng nimmt.

Wie gesagt manche haben die Wünsche, manche haben andere. Das waren nur Beispiele was möglich ist.

Und wie gesagt wenn man es sich leisten kann?

Das Leben besteht auch nicht nur aus dem notwendigen sondern auch aus der Erfüllung von Wünschen sofern man sich die Erfüllung leisten kann. Das gibt dem Leben erst einen Sinn bzw. denjenigen einen inneren Antrieb.
 

Worrel

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Das Leben besteht auch nicht nur aus dem notwendigen sondern auch aus der Erfüllung von Wünschen sofern man sich die Erfüllung leisten kann. Das gibt dem Leben erst einen Sinn bzw. denjenigen einen inneren Antrieb.
Aber meine Wünsche liegen halt auch in erfüllbarer Nähe. Wenn mein Leben erst dann einen Sinn hätte, wenn ich mir einen Luxusartikel im 2-stelligen Millionenwert hinters Haus stellen kann ... sorry, so ein Leben möchte ich nicht führen müssen.
 

MichaelG

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Für die Leute mit derartigen Vermögen liegen die Wünsche doch in Reichweite. Wo ist das Problem? Die Relationen sind für diese das gleiche wie für uns. Nur auf höherem Level.
 

Worrel

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Für die Leute mit derartigen Vermögen liegen die Wünsche doch in Reichweite. Wo ist das Problem? Die Relationen sind für diese das gleiche wie für uns. Nur auf höherem Level.
Und warum muß das Level so viel höher sein? Was man alles machen könnte mit dem Geld, wenn die nur verdienen würden, was sie verdienen...
 

Batze

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Aber meine Wünsche liegen halt auch in erfüllbarer Nähe. Wenn mein Leben erst dann einen Sinn hätte, wenn ich mir einen Luxusartikel im 2-stelligen Millionenwert hinters Haus stellen kann ... sorry, so ein Leben möchte ich nicht führen müssen.

Niemand zwingt dich doch dazu ein Leben in Luxus zu führen. Aber unterlass doch dann bitte typische Zurechtweisungen und Bevormundungen wie andere Menschen ihr Leben zu leben haben.
Das hier und da nicht alles gerecht zugeht streitet ja niemand ab, aber lieber in einer Leistungs Gesellschaft leben wo man selbst nach oben kommen kann, als wie ein paar Parteigenossen, die sich dann natürlich selbst am dicken Kuchen vollfuttern, jedes Jahr zig mal mit kleinen Fähnchen zuwinken.
Wie gesagt, deine Traumillusionen hatten wir schon und nennt sich Kommunismus.
 

MichaelG

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Und warum muß das Level so viel höher sein? Was man alles machen könnte mit dem Geld, wenn die nur verdienen würden, was sie verdienen...

Z.B. noch mehr Steuern und Abgaben sinnlos verplempern? Weil die Politiker nicht verantwortungsvoll genug mit unseren Steuern und Abgaben umgehen?
 

Worrel

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Niemand zwingt dich doch dazu ein Leben in Luxus zu führen. Aber unterlass doch dann bitte typische Zurechtweisungen und Bevormundungen wie andere Menschen ihr Leben zu leben haben.
Was für "Zurechtweisungen und Bevormundungen"? Ich habe lediglich meine Meinung zum Thema gesagt und niemandem irgendwas verboten. Wie auch?

Und wenn du meine Ansicht zur Vermögensbegrenzung meinst: Ich hatte da als Zahl 50 Millionen genannt. Da ist ja wohl definitiv genug Spielraum für jeglichen Normalo-Wunsch ("Privatjet"? Seriously? Und damit dann zum Aldi fliegen, oder was? :B)

Wie gesagt, deine Traumillusionen hatten wir schon und nennt sich Kommunismus.
Meine "Traumillusion" kennst du gar nicht und nein, in der DDR war kein Kommunismus, sondern eine kommunistische Diktatur.

Und ich schrob weiter oben schon, daß immer nur ein Kompromiß das Endziel sein kann und nicht eine reine <Staatsform X>. So wie wir zur Zeit ja ein demokratischer sozialer Rechtsstaat mit freier Marktwirtschaft sind und nicht einfach nur eine Demokratie oder ein sozialistischer Staat.

Generell fände ich es durchaus sinnvoll, wenn mehr in den Händen des Staates liegt (beispielsweise Altenheime und der ÖPNV), aber nicht alles. (Ein staatliches Amazon oder iTunes wäre mir beispielsweise suspekt)
 
C

Cyberthom

Gast
Aber daß der klischeehafte Milliardärssproß sein ganzes Leben im Saus und Braus verbringt, obwohl er nie einen einzigen Finger krumm macht, ist dann doch wieder ok, weil "es bleibt ja in der Familie" ...?

Die unheimlich verwerfliche Idee hinter dem linken Spektrum der Parteienlandschaft ist das Ziel, daß es allen Menschen gleich gut gehen soll und alle die gleichen Rechten und Pflichten haben.
- Ist das wirklich so schlimm, daß man sich ständig die Linken als Feindbild vor die Augen halten muß?

Hi, ich halte viele Ideen der Linke für Gut und absolut berechtigt ! Aber eben auch Eigentum und das Vererben eben auch. Wenn man das Politische Spektrum mal anschaut finde ich in allen Parteien gute Ansetze aber ansonsten eben leider mehr das Gegenteil :(
Deshalb bin ich auch ein Gegner von Parteien .. Denn keiner hat immer zu 100 % Recht und erst recht keine Partei...
PS: Was Europa ( Italien ) mit der Kapitänin Frau Rackete da gemacht hat ist so ein Beispiel der Heuchelei der Parteien und Europa
Ich denke alle Europäer haben Uneingeschrenkte Reisefreiheit … Das Zeigt was Europa für ein Scheiß ist :( Die Politik und Wirtschaft suchen sich die Rosinen aus und das wars mit den Vorteilen für alle..
Gruß
 
Oben Unten