Steam: Linux-Version von Valves Plattform startet nächste Woche in die Open Beta

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Bynare

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Wenn Windows 9 das "Kachel-, Startknopf- und Vollbilddesaster" fortführt und Steam ein für mich ausreichendes Angebot hat werd ich wohl (mal wieder) bei Linux vorbeischauen.
 

hifumi

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Wäre schon, aber ob so viele Hersteller ihre Spiele auch mit Linux kompatibel machen?
 

MisterSmith

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Wäre schon, aber ob so viele Hersteller ihre Spiele auch mit Linux kompatibel machen?
Werden sie wohl eher nicht tun, viele Nutzer von Linux nutzen dieses auch insbesondere deshalb, weil sie die vielen Freiheiten von diesem Betriebssystem schätzen und nehmen deshalb auch die Probleme in kauf die es dadurch gibt.

Steam ist im Grunde, auch wenn es natürlich kein Betriebssystem ist, das Gegenteil von Linux. Also wird diese Linux Version von Steam wahrscheinlich eher nicht signifikant dazu beitragen können, dass mehr Spiele für Linux portiert werden.

Es werden langfristig gesehen ja selbst auf Windows eher weniger als mehr Spiele von den Konsolen portiert.
 

Astorek

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Werden sie wohl eher nicht tun,
Wurde damals beim Mac-Support auch gesagt, heute erscheinen teilweise topaktuelle Titel auch dafür ;) . Es brauchte natürlich seine Zeit, u.a. mussten erstmal Treiberprobleme (v.a. Grafikkarte!) aus dem Weg geräumt werden...
viele Nutzer von Linux nutzen dieses auch insbesondere deshalb, weil sie die vielen Freiheiten von diesem Betriebssystem schätzen und nehmen deshalb auch die Probleme in kauf die es dadurch gibt.
Ich würde sagen, dass das jeder Benutzer für sich alleine bestimmt. Verglichen mit anderen DRM-Systemen ist Steam vergleichsweise harmlos, und mal ganz ehrlich: Desktopnutzer dürfte die Offenlegung der Quellcodes wohl am Wenigsten interessieren, dementsprechend werden die auch zur Hauptzielgruppe gehören...

Valve beweist auch etwas Weitsicht, wenn man bedenkt, dass deren Entwickler tatsächlich sowohl am Kernel als auch an Grafiktreiber und Soundsystemen werkeln, um Problemen so weit wie möglich zu minimieren... Das Rechtesystem wird unter Linux voll genutzt, Mitarbeiter haben schon geäußert, für bekannte Distributionen eigene Steam-Repos zu pflegen, der Client wurde tatsächlich nativ für Linux programmiert - das sind Anstrengungen, die mMn. weit über das übliche "einfach mal 'n Kompatibilitäts-Layer hinschmeißen, damit wir ein paar Käufer mehr haben" hinaus gehen... Himmel, sogar die Source-Engine wurde portiert...
 

Onlinestate

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Also ich denke das wird sich für Indie-Entwickler sicherlich lohnen. Die Portierung ist meistens nicht aufwändig, im Vergleich zu den Major-Titeln, und lohnt sich wirklich. Gerade weil Linux-User weniger Auswahl haben macht das die wenigen Titel attraktiver.
Die HumblBundles haben auch gezeigt, dass Linux-User bereit sind mehr für Spiele auszugeben.
 

MisterSmith

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@Astorek
Okay, kann sich mittlerweile vor allem durch Ubuntu geändert haben, wobei ich selbst da beim testen für meine Internetverbindung nicht um die Konsoleneingabe herum gekommen bin.

In meinem Umfeld habe ich aber davon nichts mitbekommen, dass diejenigen die ausschließlich Desktopanwendungen nutzen auf Linux umgestiegen sind.

Aber in dem Punkt mit der Freiheit gebe ich dir dann doch recht, kann mich glaube ich erinnern das es "Linuxer" gab, die sich beschwert hatten das es ein Problem mit Diablo 3 und Wine gab.
Ich glaube das habe ich irgendwie verdrängen wollen, weil ich will immer noch an das gute im Menschen glauben will. :-D ;)

Und bitte nicht falsch verstehen, dass soll keine Kritik sein, Linux zu unterstützen finde ich grundsätzlich gut, nur glaube ich nicht dass es sich wegen der Linux-Version von Steam etwas gravierend ändern wird.

Das die Linux Nutzer und auch Spieler zunehmen werden allerdings schon, aber niemand der momentan Windows nutzt wird wegen dieser Version auf Linux umsteigen.

Alleine schon aus der Tatsache heraus dass der dann die Spiele die nicht für Linux portiert wurden, nicht mehr nutzen können wird.

Da sollte sich Valve vielleicht etwas überlegen und die Entwickler in irgendeiner Form belohnen, die auch eine Linux-Version ihres Spieles herausbringen.

Das würde zumindest langfristig meiner Meinung nach sehr viel mehr ändern, wenn man versuchen würde in dieser Richtung echte Anreize zu schaffen.
 
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