Steam: Es wird schwieriger für euch, günstige Spiele aus anderen Regionen zu kaufen

LarryMcFly

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Der Fehler liegthier schon im Ansatz: "historische Entwicklung"

Fakten: wie zb. dass sich in den 40 Jahren zuvor globale Ereignisse (z.B. Oktoberrevolution, Weltwirtschaftskrise, erster und zweiter Weltkrieg) quasi die Klinke in die Hand gegeben haben, Europa noch zu weiten Teilen in Trümmern lag und die Weltbevölkerung mit ca. 2.5 mrd nicht mal ein drittel von heut betrug. Kleinigkeiten wie steigende Wirtschaftsleistung und damit einhergehende Kaufkraft, globale Vernetzung und Inflation sind nur schmückendes Beiwerk und sorgen für Verwirrung. Also, weglassen.
Die Handelsspanne für ein Brot, ein Stück Wurst ändert sich prozentual weil...?
Sorry, das sind Rauchgranaten die du hier verschießt.
Die Marge sollte relativ gleich bleiben prozentual, denn am Ende der Schöpfungskette sind alle Rohstoffe und Betriebsmittel die in die Rechnung eingehen entsprechend ihrer Wertigkeit der damaligen Zeit mit eingepreist.
Das einzige was man zusätzlich in die prozentuale Berechnung einfließen lassen kann, sind eventuell die Subventionen, die es vorher in dieser Form nicht gab.

Auch dein nächstes Beispiel mit der Landwirtschft ist irgendwie sehr kurz gedacht. Die EU- Subventionspolitik ist der treibende Faktor. Millarden Subventionen gehen zum allergrössten Teil an ganz wenige "global Player". Die können natürlich nun Preisdumping betreiben. Ein Mittelständischer oder kleiner Betrieb kann auch nicht einfach anbauen was ihm gerade gefällt, oder was in der Region gebraucht wird weil er dann die Subventionen eben nicht mehr erhält. Komplett untergepflügte Ernten sind keine Ausnahme.
Du solltest vielleicht nochmal meinen Text lesen - ich habe nicht von Big Playern in der Landwirtschaft gesprochen sondern vom
- die Bauern und andere nagen nicht am Hungertuch aufgrund zu niedriger Lebensmittelpreise die vom Endkunden gezahlt werden, sondern weil der Einzelhandel seine Marge immer weiter nach oben schraubt
Lebensmitteleinzelhandel, also Aldi & Co., deine Argumentation geht ins Leere bzw. ist ein Strohmann.
Vom unwillen des Kunden mehr zu Zahlen müssen wir nicht reden, weil der Kunde kommt mit deinen Argumenten (womit wir wieder beim Thema wären).
Auch das ist eine fehlerhafte Annahme.
Hochpreisige Bioprodukte erfahren eine massive Steigerung jedes Jahr.
2020 lag der Bio-Umsatz in Deutschland bei 14,99 Milliarden Euro – das ist eine Steigerung um knapp 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei einem Gesamtanteil von 6,4 Prozent. Quelle
Laut Umfragen ist die (teilweise deutliche) Mehrheit bereit, höhere Preise für Lebensmittel wie Fleisch oder Milch zu bezahlen!Quelle
Hier also vom Unwillen des Kunden höhere Preise zu bezahlen zu schwadronieren, ist unlauter.
Der Rest behaupte ich, würde wahrscheinlich auch mehr bezahlen, ist aber wahrscheinlich finanziell gar nicht in der Lage, höhere Preise zu stemmen.
Außerdem habe ich noch nie gehört, daß der Kunde die Marge der Einzelhändler als Argument nehmen würde für niedrige Preise, das hast du dir eher ausgedacht.
In der WG- Küche oder in der Kneipe finde ich solche Diskussionen völlig ok und wichtig, eine Meinung und Philosophie (das hat Frau Wagenknecht im übrigen studiert) bildet sich meist in der eigenen "peer Group". Nur halt aufpassen dass man komplexe Themen nicht zu sehr eindampft.
Dafür, daß du einmal einen Strohmann und einmal eine völlige Fehlargumentation gebracht hast, solltest du dich vielleicht nicht so über die "WG-Küche" bzw. "Kneipe" erheben, da werden solche Fehler leichter übersehen.
Btw. Frau Wagenknecht steht mir politisch recht fern, aber argumentativ und intellektuell, zieht sie wahrscheinlich planetare Bahnen um uns beide zusammen - Ehre wem Ehre gebührt.
 

Spiritogre

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Ich sprach vom Lebensmitteleinzelhandel.
Bei dem Begriff sind Aldi, Schwarz-Gruppe (Lidl) etc. alle inbegriffen.
Und die einzelnen Läden gehören eben nicht Lidl, Aldi und Co. sondern den einzelnen Franchise-Nehmern, die eben oft nur ihren einen Supermarkt haben. Wieviel die dann an Rewe, Netto oder Edeka als ihre Hauptzulieferer zahlen steht noch mal auf einem anderen Blatt.
 

starr

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Dafür, daß du einmal einen Strohmann und einmal eine völlige Fehlargumentation gebracht hast, solltest du dich vielleicht nicht so über die "WG-Küche" bzw. "Kneipe" erheben, da werden solche Fehler leichter übersehen.
Btw. Frau Wagenknecht steht mir politisch recht fern, aber argumentativ und intellektuell, zieht sie wahrscheinlich planetare Bahnen um uns beide zusammen - Ehre wem Ehre gebührt.
Nix gegen Stammtisch oder WG Diskussionen. Ich geh jetzt zu einer, da gibt es Bier.
Deiner Logik und deiner Argumentation kann ich leider nicht folgen.
Wenn du schlüssig für dich darlegen kannst warum die Gewinnspanne eines Händlers zur Nachkriegszeit sich in den letzten 70 Jahren nicht positiv verändert haben sollte, OK, bring ne Menge Bier mit wenn du das jemandem erklären willst.

Zu den argumentativen Fähigkeiten von Frau Wagenknecht (ich bin da eher der Gregor- Fan muss ich gestehen), sie hat genau das studiert. Argumentieren. Wäre ja doof wenn sie das nicht könnte.
Allerdings tritt sie auch für Utopien ein (Stammtisch). Da kannst du auch Roddenberry oder Tolkien ins Feld führen.
 

LarryMcFly

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Wenn du schlüssig für dich darlegen kannst warum die Gewinnspanne eines Händlers zur Nachkriegszeit sich in den letzten 70 Jahren nicht positiv verändert haben sollte, OK, bring ne Menge Bier mit wenn du das jemandem erklären willst.
Ok machen wir es ganz einfach, auch aufgeführt und einfacher erklärt:
1972 bekam der Bauer bei 10 DM Schnitzel einen Anteil von 4,80 DM.
Für 10 DM Brot gab es fast 2 DM Anteil.
Heutzutage bekommt der Bauer bei Schnitzeln für 10 Euro gerade noch 2,20 Euro
Beim Brot noch heftiger -Brot für 10 Euro beträgt der Anteil nur noch 40 Cent für den Bauern.
Gleichzeitig stiegen die Händlermargen.
Einfache Prozentrechnung.
Dabei wird hier in Deutschland gerade was Fleisch angeht auch noch billiger produziert als in den anderen EU Staaten.
Die Lohnkosten werden ja schön durch billige Kräfte aus dem Ausland ins Bodenlose gedrückt.
Nicht ansatzweise mit den sehr teuren Lohnkosten in den 70ern vergleichbar.
Tönnies konnte so in einigen Jahrzehnten zum mehrfachen Millardär aufsteigen und die Schwarz-Gruppe und die Aldibrüder nagten auch nicht gerade am Hungertuch, diese Gewinne kommen aus der erhöhten Händlermarge die nun einmal auch aus den Taschen der Erzeuger stammen.
Schlüssig genug - wer das anscheinend nicht kapiert, sollte sich vielleicht ein anderes Thema suchen oder sich weniger vollaufen lassen...
 

starr

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Schlüssig genug - wer das anscheinend nicht kapiert, sollte sich vielleicht ein anderes Thema suchen oder sich weniger vollaufen lassen...
Um aus deiner Milchmädchenrechnung alle Faktoren die du komplett ignorierst rauszunehmen muss ich leider ziemlich besoffen sein.
Überproduktion, Subventionen, die Annahme dass der Händler 100% der Waren die er einkauft auch verkauft, die gesamte Wertschöpfungskette zwischen Erzeuger und Konsumenten, die Aussage dass die Gewinnspanne nachher auch einen Nettogewinn zur Folge hat... . Die Liste lässt sich noch deutlich erweitern.
Ich habe meinen Master in Wirtschafts und Vertragsrecht nicht geschenkt bekommen und 22 Jahre selbstständigkeit im IT Dienstleistungssektor mit Angestellten überlebt man nicht wenn man sich die Wirtschaft von Frau Wagenknecht oder dir erklären lässt.
 

LarryMcFly

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Um aus deiner Milchmädchenrechnung alle Faktoren die du komplett ignorierst rauszunehmen muss ich leider ziemlich besoffen sein.
Überproduktion,
gabs auch in den 70ern (weitaus mehr)...
gabs auch in den 70ern - Stichwort Butterberg, Fleischüberschüsse, Milchseen- alle in der damaligen Zeit geprägt...
die Annahme dass der Händler 100% der Waren die er einkauft auch verkauft
hat sich seit den 70ern nix geändert...
die gesamte Wertschöpfungskette zwischen Erzeuger und Konsumenten,
seit den 70ern haben sich Aliens noch in dieser Kette zwischengeschaltet :rolleyes:...
Die Liste lässt sich noch deutlich erweitern.
Mit viel Blödsinn deinerseits.
Ich habe meinen Master in Wirtschafts und Vertragsrecht nicht geschenkt bekommen und 22 Jahre selbstständigkeit im IT Dienstleistungssektor mit Angestellten überlebt man nicht wenn man sich die Wirtschaft von Frau Wagenknecht oder dir erklären lässt.
Ja und ich bin der Kaiser von China oder du hast deinen Master im Lotto gewonnen... .
"Ich bin XY, habe XY und mache das seid XY" war schon immer ein sehr beliebtes erfundenes Argument (speziell im Internet), wenn man eigentlich keine Ahnung hat.
Wie man oben auch deutlich sieht - selbst Münchhausen wär das peinlich. :finger:
 

Spiritogre

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Na, ich glaube in den 70ern wurde lange nicht so viel weggeschmissen wie heute. Damals war die Vielfalt weitaus geringer und viel Obst und Gemüse war reine Saisonware.
Die Supermärkte waren viel kleiner und hatten generell nicht so eine Produktvielfalt.

Das war auch die Zeit, wo man Fleisch gar nicht im Supermarkt sondern ausschließlich beim Schlachter kaufte. Von daher ist der Preisvergleich auch sinnfrei, da es damals schlicht kein Billigfleisch oder Billiggemüse gab.
 

LesterPG

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Na, ich glaube in den 70ern wurde lange nicht so viel weggeschmissen wie heute. Damals war die Vielfalt weitaus geringer und viel Obst und Gemüse war reine Saisonware.
Die Supermärkte waren viel kleiner und hatten generell nicht so eine Produktvielfalt.
Sicherlich, aber seit dem sind auch an so einigen Haltbarkeitdaten geschraubt worden.
Z.B. Milchprodukte waren da nur wenige Tage haltbar, heutzutage sind 3 Wochen bei Vollmilch kein Problem, idR sogar etliche Wochen darüber noch genießbar wenn die Kühlkette nicht verletzt wurde. ;)

Ein Großteil der erweiterten Produktpalette (abseits von Fleischprodukten) sind eh nur Waren selber Art (z.B. Markenartikel zu den Hausartikeln) die früher kein Aldi/Lidl/however gar nicht in ihrem Programm hatten und zumeist "sehr lange haltbar" sind.
 

MichaelG

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Dafür wird bei Lebensmitteln mehr gepanscht als früher. Viel mehr künstliche Aromen wie früher in den 70er/80er Jahren, Ersatzstoffe statt der originalen Zutaten, Formfleisch usw. Und bei Technik und Co. wurde die Lebensdauer auch deutlich zurückgeschraubt. Früher hielten Geräte fast ewig und heute ?

Bei Pkw ist der Rostschutz besser geworden aber sonst ? Elektronik hält keine 20 Jahre mehr durch (ist dafür auch nicht gedacht). Möchte nicht wissen, was ist wenn man nach 25-30 Jahren ein Steuerteil für einen aktuellen Wagen braucht. Könnte zu einem größeren Problem werden.
 
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Spiritogre

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Früher hielten Geräte fast ewig und heute ?

Bei Pkw ist der Rostschutz besser geworden aber sonst ? Elektronik hält keine 20 Jahre mehr durch (ist dafür auch nicht gedacht). Möchte nicht wissen, was ist wenn man nach 25-30 Jahren ein Steuerteil für einen aktuellen Wagen braucht. Könnte zu einem größeren Problem werden.
Das kann ich so tatsächlich eher nicht unterschreiben.
Beispiel Fernseher. Meine alten Fernseher ab den 80ern waren teils extrem teure Markengeräte (Grundig Telefunken) und teils auch günstigere (Schneider, Fisher). KEINER dieser Fernseher hat auch nur annähernd die zehn Jahre erreicht! Einzig der kleine Schneider läuft noch, allerdings ist das Bild entsprechend bescheiden geworden über die Jahre (ich habe ihn allerdings auch über zehn Jahre nicht mehr angehabt, das war der damalige Stand).

Ganz anders bei modernen LCD TVs und Monitoren. Mein 46 Zoll Samsung ist exakt 13 Jahre alt und tut es wie am ersten Tag. Das Bild ist immer noch scharf, einzig die Farbdarstellung ist im Vergleich zu heutigen Geräten ziemlich mies.

Gleiches Spiel bei Monitoren. Meine alten konnte ich nach jeweils spätestens fünf Jahren in die Tonne treten, dann war das Bild so matschig, dass es unerträglich war (ich weiß nicht, wieviele Monitore ich zwischen ca. 1990 und 2000 verschlissen habe, aber es waren einige). Selbst mein erster LCD hingegen ein 17 Zoll 4:3 läuft noch wie am ersten Tag und kann von der Bildqualität selbst mit heutigen Low-Budget Monitoren der 150 Euro Klasse problemlos mithalten.

Ich ersetze heute Monitore nicht mehr weil ich es muss, sondern weil ich größeres Bild und höhere Auflösung etc. möchte. Ist schon ein wenig dekadent.

Auch andere Elektrogeräte kann ich nicht sagen, dass sie schnell kaputtgehen. Das einzige was mal den Geist aufgegeben hat war eine Waschmaschine nach etwa zwölf Jahren. Die neue läuft entsprechend auch schon wieder acht Jahre und bisher keine Probleme.

Das witzige ist, vor elf Jahren haben wir uns einen absoluten China Billigkühlschrank gekauft (240 Euro, Energie A++) und haben gedacht, wenn der fünf Jahre hält ist okay, dann kaufen wir uns was besseres. Wir warten bis heute darauf, dass das Teil endlich den Geist aufgibt, damit wir einen besseren kaufen können...

Elektronik in Autos kann zum Problem werden, wobei da in der Regel dann die kompletten Teile ausgetauscht werden und nicht nur das kaputte Element. Generell tendiere ich aber dazu, dass Autos heutzutage weitaus länger halten als früher und auch besser aussehen. Der Lack verbleicht nicht mehr so leicht und Rost kommt eben kaum vor. Andere Teile wie der Auspuff sind allerdings genauso anfällig wie damals.
 

MichaelG

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Bei mir bis auf das TV-Gerät und meinen Metabo Akkuschrauber eben umgekehrt. Da ist die Obsolenz schon erheblich höher.

Bei Pkw ist (Ausnahmen mal abgesehen) zwar das Rostproblem dank der besseren Rostschutzmaßnahmen und auch besserer Stahlqualitäten (in den 70er/80er Jahren kam viel aus Russland eingekaufter Billigstahl zum Einsatz in schlechter Qualität) zwar nicht mehr oder kaum noch vorhanden. Der Golf II war damals aber schon bezüglich Rost top. Ebenso wie Porschemodelle seit den 1970er Jahren.

Aber die früheren Laufleistungen erreichen die neueren Autos bis auf Ausnahmen nicht mehr. Früher fuhren die Autos problemlos 300.000, 500.000 oder mehr km. Der Porsche 928 kommt mit kundiger Hand (schön warmfahren und regelmäßige Inspektionen) auf locker 1 Mio km und auch mehr. Die alten 911er erreichen auch locker 500.000 km und mehr, der erste wassergekühlte 911 (996) hatte hier massive Probleme.

Die Laufleistungsproblematik hängt auch sicher mit der Downsizingproblematik zusammen. Gleiche und mehr Leistung bei sinkenden Hubräumen und Turboladereinsatz. Dann werden per Shareholder Value Produktionskosten eingespart (auch bei Zulieferern, wo die Einkaufspreise gedrückt werden).

Auch Nicht-Diesel haben damals hohe Laufleistungen erreicht. In meinem Umfeld aber sind bei den neueren Autos Motorschäden aber deutlich jüngeren Datums vorhanden. Golf keine 300.000 km (Motor platt), BMW neuereres Modell Motor 260.000 km platt. Mein 968 hat rund 300.000 km auf der Uhr und läuft wie eine 1. Auch 0 Ölverbrauch.

Bei meinem Golf (bin Erstbesitzer seit 2009) ist der Turbolader trotz Warmfahren bei gerade mal 50.000 km verreckt (bzw. dessen Peripherie; das Wastegategestänge hat auf einmal gehangen; hat gefressen). Separat ist dieses nicht tauschbar; nur im Komplettmodul mit Turbolader. Das Auto war eben aus der Garantie heraus und lückenlos scheckheftgepflegt in VW-Werkstatt. Das Problem mit dem Wastegategestänge ist ein bekanntes Systemproblem bei den 1.4 TSI-Modellen neben der Steuerkette und bekannt. Aber trotz Kulanzanfrage gab es da 0 VW-Beteiligung. Das andere bekannte Systemproblem (Steuerkette) hatte ich bei meinem Golf 6 bislang gottseidank aber nicht.

Komischerweise haben dann die Motoren beim Golf 7 auf einmal wieder einen Zahnriemen bekommen. Obwohl eine gute Duplexkette das Problem auch gelöst hätte (ist aber für VW teurer und man braucht diese nicht zu tauschen, ergo keine Werkstatteinnahme). Mit dem Zahnriemen hat man wieder eine Einnahmequelle geschaffen.

Aber das was in den letzten Jahren abläuft ist nicht die gewohnte Qualität. Auch was die Solidität der Gegenstände generell betrifft. Klar gibt es auch positive Ausnahmen aber die Tendenz läuft eher Richtung Wegwerfmentalität. Die Reparaturfreundlichkeit hat auch abgenommen.

Und was nutzt mir wenn ich zwar (theoretisch) ein Steuergerät austauschen könnte (was die reine Montage betrifft) dieses Steuergerät aber nicht mehr lieferbar ist ? Ich bezweifle bei den zig Varianten von einem Steuergerät für 1 Modell (beim Golf 6 wurden z.B. für 1 Bodycontrolmodul allein 6-7 Varianten für die unterschiedlichen Modelle (Trendline, Comfortline, Highline, GTI, R, Diesel, teils auch innerhalb unterschiedliche je nach Motorisierung, dazu jeweils mit/ohne Xenon soweit verbaubar, dann teils Versionen mit und ohne Kennzeichen-LED-Beleuchtungsversion) eingesetzt und diese Steuergeräte auch jeweils mindestens 2-3 mal während der Modelllaufzeit verändert. Und im Golf 6 sind rund 40! unterschiedliche Geräte verbaut.

Allein schon deswegen bezweifle ich eine langfristige Verfügbarkeit für passende Steuergeräte. Denn man braucht sich nur mal die ganze Sache auf die komplette Modellpalette und Modellreihen hochzurechnen. Das ist schon von der Logistik her einfach kaum bewältigbar.

Die Steuergeräte sind zudem nicht untereinander kompatibel daß man wie früher in ein paar Jahren mal zum Händler gehen kann und einfach Steuergerät XY kaufen kann. Dann gibts das nur noch für Modelljahr x und nicht mehr für das was man bräuchte. Einziger Ausweg wäre der Schrottplatz in der Hoffnung ein intaktes zu bekommen oder man findet eine Firma die sich auf Instandsetzung solcher Geräte spezialisiert hat. Dann gibt es aber immer noch das Problem der passenden Softwarevariante dafür, die sich auch permanent ändert.

Das ist nur ein Beispiel warum ich bezweifle, daß moderne Autos im Großen Stil Oldtimer werden. Das wird durch solche Probleme erschwert bzw. am Ende eher verhindert.
 

Spiritogre

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Na ja, Porsche wirbt ja quasi damit, dass man auch noch alle Ersatzteile in 50 Jahren und mehr bekommt.

Dass die Motoren nicht mehr so lange halten ist halt ein Problem mit verursacht durch den Umweltschutz. Die Motoren sind alle so hochgezüchtet und haben so wenig Hubraum, gerade bei VW / Audi.
Mein alter Hyundai hatte einen Mercedes-Mitsubishi Motor mit 160 PS bei 2,4 Liter Hubraum, das war zu dem Zeitpunkt schon irre. Mein aktueller Mazda hat 2,5 Liter Hubraum bei 190PS auch das sieht man praktisch nicht, deutsche Autos hätten da schon 300 PS bei dem Hubraum.

Wobei mir das zugegeben recht egal wäre. Ich kaufe Autos mit etwa 1 bis drei Jahren und fahre sie bis sie etwa zehn sind. Da kratze ich nie an die 150.000 KM ran, weil ich einfach zu wenig fahre. Deswegen habe ich auch immer nur Benziner und nie Diesel.

Dass ein Golf einen Zahnriemen statt einer Zahnkette hat ist aber schon derb, ich dachte, die wären inzwischen ausgestorben und alle modernen Autos hätten Zahnketten. Das kann im Zweifel für die Golf Fahrer ja richtig teuer werden.
 

LesterPG

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Ich kann auf jeden Fall sagen das Porsche der Einzige Teil des VW Konzerns ist, die verschärft auf Qualität achten und dafür sogar höhere Preise bereit sind zu zahlen, während die Anderen (speziell VW selbst, Audi und natürlich auch die "Billigschienen") primär auf den Preis schauen.

Bestimmte Dinge sind aber auch etwas fragwürdig, zB. hat mein Toyota Hybrid mit dem ich sehr zufrieden bin eine deutlich reduzierte Batterie, die entsprechend "schnell" leer ist und in der kalten Jahreszeit dann den Geist aufgibt.
4Jahre finde ich dann schon sehr spärlich, zumal (lt. ADAC Mann) das alle Hersteller so treiben.
Starten vom Hybrid Akku aus ist derzeit wohl nur bei einem Modell von Hyundai (glaube ich) möglich, alle anderen benötigen den MiniAkku um das Steuergerät zu versorgen.
Ist die Kapazität zu mau (natürlich hat man da kein 1€ Kontrollartikel eingebaut) ist es total übel wie sich die Kiste verhält, willenloses Blinken, Türen schließen nicht mehr etc. :haeh:


Probleme mit TV hatte ich in all den Jahren nicht, mein 32" Röhren Panasonic hat über 20Jahre (min 5Jahre woanders) gehalten, mein 46" Röhren Toshiba kam auch über 10Jahre bis der einem flachen Platz machen mußte.
Nem Sony Bravia 52" der dann meinem 65" LG weichen mußte aber bis heute noch läuft !
Der LG läuft bereits seid 2014.

Ergo nichts zu meckern, aber ich baue meinen TV auch nicht ohne Luft in/zwischen Schränken ein. ;)

Einzig bei Netzteilen hatte ich 2 BeQuiet Netzteil Ausfälle die aber anstandslos ersetzt wurden, eines davon sogar nach der Garantiezeit, die hatten da wohl echt nen Wurm drin. :rolleyes:
 

MichaelG

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Ich kann auf jeden Fall sagen das Porsche der Einzige Teil des VW Konzerns ist, die verschärft auf Qualität achten und dafür sogar höhere Preise bereit sind zu zahlen, während die Anderen (speziell VW selbst, Audi und natürlich auch die "Billigschienen") primär auf den Preis schauen.

Bestimmte Dinge sind aber auch etwas fragwürdig, zB. hat mein Toyota Hybrid mit dem ich sehr zufrieden bin eine deutlich reduzierte Batterie, die entsprechend "schnell" leer ist und in der kalten Jahreszeit dann den Geist aufgibt.
4Jahre finde ich dann schon sehr spärlich, zumal (lt. ADAC Mann) das alle Hersteller so treiben.
Starten vom Hybrid Akku aus ist derzeit wohl nur bei einem Modell von Hyundai (glaube ich) möglich, alle anderen benötigen den MiniAkku um das Steuergerät zu versorgen.
Ist die Kapazität zu mau (natürlich hat man da kein 1€ Kontrollartikel eingebaut) ist es total übel wie sich die Kiste verhält, willenloses Blinken, Türen schließen nicht mehr etc. :haeh:


Probleme mit TV hatte ich in all den Jahren nicht, mein 32" Röhren Panasonic hat über 20Jahre (min 5Jahre woanders) gehalten, mein 46" Röhren Toshiba kam auch über 10Jahre bis der einem flachen Platz machen mußte.
Nem Sony Bravia 52" der dann meinem 65" LG weichen mußte aber bis heute noch läuft !
Der LG läuft bereits seid 2014.

Ergo nichts zu meckern, aber ich baue meinen TV auch nicht ohne Luft in/zwischen Schränken ein. ;)

Einzig bei Netzteilen hatte ich 2 BeQuiet Netzteil Ausfälle die aber anstandslos ersetzt wurden, eines davon sogar nach der Garantiezeit, die hatten da wohl echt nen Wurm drin. :rolleyes:
Porsche würde sich dann aber auch das Image zerstören, wenn die Qualität extrem sinken würde. Es war damals schon kritisch für Porsche und den Ruf, wo der 996 neu war und die Probleme aufgekommen sind. Das war nicht so ohne.

Es war a) sowieso schon eine Zäsur mit Wechsel von Luft- auf Wasserkühlung für den Boxer und dann noch verbunden mit den Qualitätsproblemen. Da kam Porsche richtiggehend ins Schwitzen. Erst der 997 hat dann Porsche wieder in die Fahrspur gezogen.

Was das TV-Gerät betrifft: Ich lasse auch genügend Luft und mein aktueller Samsung (auf Holz klopfe) läuft seit 2012 immer noch. Der Samsung war damals aber auch nicht das Basismodell sondern eher etwas teurer gewesen.

Aber das nächste wird wohl ein OLED-LG werden, wenn ich mir mal einen Neuen holen sollte. Auch wenn ich dann auf 3D verzichten muß. Aber das müßte ich bei jedem neuen TV egal welchem. Es gibt afaik keine 3D-TV mehr.

Aber ich kenne halt auch genügend Gegenbeispiele wo es eben anders aussieht. Auch z.B. speziell bei Druckern gibt es die geplante Obsolenz. Bei Möbeln wird z.B. auch gespart an den Schrauben. Bei meinem Lowboard (damals auch nicht billig) waren die Schrauben für die Griffe extrem kurz. Die sparen mm an der Länge ein und das spart halt pro Schraube zwar nur 0,0x Cent aber unter dem Strich bei den Stückzahlen macht sich das bemerkbar.

Oder auch andere Teile. Türgriffe die nicht viel taugen (waren relativ teuer, lockern sich aber schnell), Logitech hatte auch mal eine Phase wo die Qualität der Hardware gesunken ist. Die nicht-mechanischen Tastaturen aber auch die Maus vor meiner Chaos Spectrum waren mäßig. Die PC-Soundboxen von Logitech sind schon als Neuware eher Elektronikschrott....

Und ich kenne auch einen Kollegen im Porsche-Club. Der ist Entwicklungsingenieur bei Philips. Er hat ein Netzteil entwickelt was zu optimal ausgelegt worden ist (Lebensdauer, Kühlung). Optimal gekühlt und preislich von der Produktion her auch nicht teurer als die anderen Teile. Philips meinte aber miep, nein gefällt uns nicht. Baut weniger Kühlrippen ein, verschlechtert die Belüftung bei dem Teil. Wir wollen nicht, daß das Teil so viele Jahre hält, wir planen mit Ersatzzyklen in kürzerem Rhythmus.

Als ich das gehört hatte habe ich echt erst einmal schlucken müssen. Und wie damals Lopez von Opel zu VW gewechselt war (hatte bei Opel den ersten Astra auch stellenweise qualitativ versaut; Rostprobleme, fehlender Tankschutz usw.) kam auch die sinkende Qualität gleich mit zu VW rüber.

Die Qualität der Gegenstände overall betrachtet ist schon im Vergleich zu früher gesunken. Klar es gibt positive Ausnahmen. Aber unter dem Strich planen die Hersteller mit kürzeren Ersatzzyklen, die sie nicht nur mit neuen Modellen sondern auch kürzer veranlagten Lebenszyklen befeuern.

Aber vielleicht ändert sich die Einstellung jetzt langsam wieder wo das Ziel ist, ressourcenschonend zu agieren und die Wegwerfmentalität zu vermeiden oder zumindestens die Tendenz dazu zu verringern.
 
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Spiritogre

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Auch speziell bei Druckern gibt es die geplante Obsolenz.
Ja, bei denen ist es ganz übel. Die 100 Euro Billiggeräte haben wohl Großteils einen Zähler eingebaut und wenn der eine bestimmte Anzahl Ausdrucke gezählt hat, dann verweigert der Drucker den Dienst. Das was die Hersteller da machen ist schon glatter Betrug.
 

MichaelG

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Selbst bei etwas teureren Druckern (nicht nur die 50 EUR Geräte) machen die Hersteller es so, daß das Gerät wegen einem defekten Cent-Teil auf den Schrott gehen soll, weil das Teil bzw. die Konstruktion so ausgelegt sind daß dieses nicht austauschbar ist und dieses nur für eine relativ kurze Lebenszeit ausgelegt wurde. Aber z.B. Lexmark mit seinen 40-50 EUR-Druckern war da besonders extrem. Da kostete auch ein neuer Satz Toner genauso viel oder gar mehr als der Drucker selbst. Das ist der Irrsinn. Und mein damaliger Lexmark hat auch Toner gefressen wie als gäbe es keinen Morgen. Seitdem nie wieder so ein Teil geholt.

Hab (privat) aktuell einen Samsung Farblaserdrucker XPress C480W. Der langt für normale Farbdrucke vollkommen aus. Es ist zwar von der Auflösung her kein Fotodrucker, muß es aber auch nicht (wenn man auch Fotos - allerdings nur in leidlicher Qualität - ausdrucken kann). Wer fotoaffin ist und regelmäßig wirklich sehr gute Fotoausdrucke haben will braucht dann schon ein Gerät was 1-2 Stufen über dem Gerät angesiedelt ist.

Beim C480W kostet ein Tonersatz jedoch auch entsprechend Geld. Knapp 170 EUR für den Original-Komplettsatz (für 1500 Seiten S/W und für je 1000 Seiten Farbe). Der Alternativtonersatz kostet auch noch rund 116 EUR. Hab aber bislang nur den Originalsatz geholt.

Aber alles unter dem Strich betrachtet ist das ganze dann doch billiger als bei einem Tintenstrahler der zudem gern mal festtrocknet wenn man mal 3-4 Wochen nichts auszudrucken hat. Das Problem hatte ich bei meinen vorangegangenen Tintenstrahlern häufig. Wenn ich dann z.B. mit einberechne wieviel Toner ich allein bei meinen früheren Tintenstrahlgeräten dafür verballert habe um Testausdrucke zu machen oder Düsen zu reinigen relativieren sich die sonst etwas höheren Laserdruckerkosten entsprechend.

Im Büro habe ich einen Toshiba E-Studio (mit A3 und A4-Fach, Fax, Scanner, Drucker, Duplexeinheit, Netzwerkmodul, WLAN, Einzelblatteinzug usw.). Ist ein absolutes Top-Gerät aber für Privat halt viel zu massiv (groß; kein Tischgerät) und auch von allen anderen Faktoren her für Privatnutzung einfach absolut oversized. Vom Preis ganz zu schweigen. Und privat leasen wäre Bullshit in Potenz.

Das Ding läuft auf Leasing incl. Verbrauchsmaterial. Ist unter dem Strich die günstigste Lösung. Da bekomme ich auch aller 3-4 Jahre ein neues Modell auf Wunsch hingestellt, das alte wird dann auch zurückgenommen und die Raten werden dann auch je nach aufkommenden Druck-/Scanvolumen entsprechend angepaßt (vierteljährlich muß man die gescannten und gedruckten Farb- und SW-Seiten melden; Zählerstand ausdrucken und hinmailen). Liegt man über dem Budget muß man etwas mehr zahlen, liegt man darunter bekommt man im Folgequartal eine entsprechende Gutschrift. Toner und notwendige Verschleißteile (Rollen, Abzieher etc. pp.) werden jeweils auf Anfrage einfach ohne zusätzliche Bezahlung angeliefert und die Teile auch ohne Berechnung eingebaut (so etwas ist dann halt in den Raten alles mit einkalkuliert).

Ach und von wegen Aldi, Medion und "gute" Qualität. Hab für das Büro damals 3 Monitore gekauft. 3 x Medion und die waren auch nicht ganz so billig. Die sind nach weniger als 3 Jahren einer nach dem anderen kaputt gegangen. Display ist einfach "ausgelaufen". Entweder hatte ich da zufällig eine total scheiß Charge erwischt aber wenn man 3 Geräte nach kurzer Zeit in einem Abstand von nicht mal 4 Wochen der Reihe nach verliert zweifelt man schon.
 
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Spiritogre

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Medion kauft man auch keine Elektronik, da weiß jeder, dass das Elektroschrott ist. Ausnahme sind halt teils PCs und Laptops wobei da Konkurrenzmarken inzwischen teils günstiger sind, denn die Medion Computer sind letztlich Lenovo Geräte.
 

MichaelG

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Bis zum damaligen Zeitpunkt war mir das nicht bewußt. War aber eine relativ teure Erfahrung. Was solls, ist halt unter der Rubrik Erfahrung abgehakt.
 

Loosa

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Selbst bei etwas teureren Druckern (nicht nur die 50 EUR Geräte) machen die Hersteller es so, daß das Gerät wegen einem defekten Cent-Teil auf den Schrott gehen soll, weil das Teil bzw. die Konstruktion so ausgelegt sind daß dieses nicht austauschbar ist und dieses nur für eine relativ kurze Lebenszeit ausgelegt wurde.
Da würde ich sagen, nicht wirklich.
Keiner plant sein Produkt auf den Schrott zu schicken. Beziehungsweise nicht mehr. Einer der größten und letzten erwiesenen Fälle von geplanter Obsoleszenz waren Glühlampen. Damals wurde GE sogar wegen Kartellbildung verurteilt (1930'er/40'er?).

Was sicher stimmt, dass eher zum günstigeren Bauteil gegriffen wird. Mit entsprechend schlechterer Qualität und Laufzeit. Aber nicht "um dann kaputtzugehen", sondern um "mindestens so lange zu halten".
Bei Laptops scheint es zwischen Consumer und Business tatsächlich Unterschiede zu geben. Aber dafür zahlt man halt auch. Noch deutlicher bei Haushaltsgeräten. Kühlschrank, Waschmaschine, ... da lohnt sich Markenqualität langfristig IMO. Kostet aber erstmal in der Anschaffung.

Und ich finde, der Trend kehrt sich seit ein paar Jahren eher um. Sogar Epson bietet schon Drucker mit Spartanks zum Nachfüllen. Allerdings fangen die erst bei 300 € an.
 

MichaelG

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Da würde ich sagen, nicht wirklich.
Keiner plant sein Produkt auf den Schrott zu schicken. Beziehungsweise nicht mehr. Einer der größten und letzten erwiesenen Fälle von geplanter Obsoleszenz waren Glühlampen. Damals wurde GE sogar wegen Kartellbildung verurteilt (1930'er/40'er?).

Was sicher stimmt, dass eher zum günstigeren Bauteil gegriffen wird. Mit entsprechend schlechterer Qualität und Laufzeit. Aber nicht "um dann kaputtzugehen", sondern um "mindestens so lange zu halten".
Bei Laptops scheint es zwischen Consumer und Business tatsächlich Unterschiede zu geben. Aber dafür zahlt man halt auch. Noch deutlicher bei Haushaltsgeräten. Kühlschrank, Waschmaschine, ... da lohnt sich Markenqualität langfristig IMO. Kostet aber erstmal in der Anschaffung.

Und ich finde, der Trend kehrt sich seit ein paar Jahren eher um. Sogar Epson bietet schon Drucker mit Spartanks zum Nachfüllen. Allerdings fangen die erst bei 300 € an.
Wie man das aufzäumt ist letzlich egal. Die planen schon bewußt mit einer gewissen Lebensdauer. Beweisen kann man es nur nicht. Aber wenn sie etwas wertigere Teile verbauen würden wäre die Lebensdauer der Geräte erheblich länger.

Weil sie mit einem gewissen Lebenszyklus und Neuanschaffungsrhythmus rechnen. Wie sie das planen ist eh nicht prüfbar. Aber sie wissen schon, daß das billigere Teil in der Regel nicht die Lebensdauer hat wie das wertigere. Und man kann mir nicht erklären, daß sich die Ingenieure und Kalkulateure nicht ausrechnen, wie die Lebensdauer im Schnitt ausfällt. Schon allein um eventuelle "Übertreibungen" und hineinrutschen von zu großen Gerätechargen mit Defekten in die Garantiephasen zu vermeiden.

Bei Medizintechnik ist es teilweise sogar ganz kraß (aus eigener Erfahrung schon mehrfach vergleichbar im beruflichen Bereich erlebt). Beispiel Ein Röntgengerät (Samsung) ist gerade einmal vor 4 Jahren auf dem Markt gekommen, der Nachfolger ist seit kurzem raus, ein Teil x ist defekt (Röntgenkopf z.B.). Das Teil ist aber nach der kurzen Zeit vom Hersteller einfach nicht mehr lieferbar wird auch nicht mehr als Ersatzteil nachproduziert und vorgehalten. Das Teil vom Nachfolger ist aber auch anders konstruiert/zum Vorgänger nicht kompatibel. Das heißt man zwingt damit den Arzt defacto zum Kauf eines neuen Gerätes. Obwohl er 4 Jahre zuvor für das Gerät mal eben knapp 40.000 EUR auf den Tisch gelegt hatte und nur ein 1000 oder 1500 EUR Zubehörteil defekt ist. Und das "alte" Gerät wird mit einem Schlag zum Altmetall degradiert. Ob das neu gekaufte Gerät dann vom gleichen Hersteller ist oder nicht ist die andere Frage. Aber er hat kaum eine andere Option als einen Neukauf. Es sei denn er findet irgendwo auf dem Gebraucht-Medizintechnikmarkt (mit Glück) ein für das Gerät passende Gebrauchtteil, was aber auch nicht unbedingt Sinn und Zweck der Sache sein sollte.

Und da reden wir aber auch von Geräten in mittleren 5-stelligen Preisbereichen! Und da sagt auch keine Kartellprüfung etwas dagegen bzw. wird es einfach nicht wirklich geprüft. Es ist einfach so. Solange z.B. ein Haus nicht nach 5 Jahren einstürzt oder ein Auto nach 3 Jahren technischer Totalschaden ist zuckt es nicht. Wenn die Kaffeemaschine nach 4 Jahren defekt ist ist es halt Pech, wenn das TV-Gerät nach 5 Jahren Defekt geht das Gleiche.

Das mit dem Röntgengerät ist auch nur 1 Beispiel von sehr sehr vielen anderen. Aber ein sehr sehr böses was den Wert betrifft.

Oder Küchenfronten. Nach 2-3 Jahren bekommt man keine passenden Teile mehr weil es den Farbton nicht mehr gibt oder das Design. Oder oder oder. Da gibts unzählige Optionen und Möglichkeiten Kunden hier Steine in den Weg zu schmeißen. Und man wird dabei nicht ranzitiert.

Das ist neben dem Verbauen von Billigteilen (auch teils in teuren Markengeräten) der zweite Punkt.

Z.B. bei Plattenspielern. Tonarme und Tonabnehmer kommen mittlerweile ausschließlich aus China. Da gibt es mittlerweile keinerlei europäische, japanische oder US-Hersteller mehr. Egal welcher Plattenspielerhersteller hergenommen werden soll (selbst die Highend-Fabrikate im 5- bis 6-stelligen Preisbereichen) beziehen diese Teile mittlerweile ausschließlich aus China.

Überwiegend in mittelmäßiger bis gerade ausreichender Qualität. Nur wenige Geräte (ab Reloop bzw. dann ab Technics aufwärts z.B.) haben hier höherwertigere Teile verbaut (die kommen auch aus China, aber aus höherwertigeren Produktionslinien). Aber dann kostet der Technics Turntable dann halt auch neu rund 1000 EUR.

Aber selbst der neue Technics SL 1210 Mk. 7 (EUR 1000) kommt in der Qualität nicht an den Klassiker Mk. 2 heran (wacklige Schalter, weniger Stabilität, subjektiv etwas geringerer Qualitätseindruck) der quasi unverwüstlich ist. Nicht umsonst ist der Mk. 2 selbst gebraucht immer noch teurer als der Mk. 7. Klingt verrückt ist aber so. Im neuwertigen Zustand wird der Mk. 2 zum 3-fachen Preis gehandelt! Obwohl der rund 20 Jahre älter ist. Nur ein weiteres Beispiel.

Oder Klamotten. Man kauft Klamotten z.B. von Camp David. Die im offiziellen Shop halten soweit ok, sind aber etwas teurer. Die Ware vom gleichen Hersteller, die über die die Discounter ab und zu im Angebot haben (zu Sonderpreisen), haben teilweise arge Qualitätsprobleme (hab ich selbst an eigenem Leib erlebt).

Beispiel Socken. 1 x getragen, dann gewaschen und ich hatte von jeder Socke dann beim aus der Waschmaschine herausnehmen dann einfach mal 2 Hälften in der Hand (nur noch partiell aneinander hängend (und ja ich weiß wie man Wäsche wäscht und wie man eine Waschmaschine bedient). Da haben sich aus irgendwelchen Gründen die Socken in jeweils 2 Teile regelrecht "aufgelöst", es gab Zugfäden an Hosen und die Shirts sahen nach 1-2 mal waschen einfach nur noch sch... aus usw. Und nein ich hab die nicht bei Ali auf dem Markt in der Hinterstube gekauft sondern regulär bei Lidl. Also gehe ich von Originalware des Herstellers aus und nicht von Fakes.

Entweder die Klamotten stammen aus unterschiedlichen Produktionslinien des Herstellers mit unterschiedlichen Qualitätsansprüchen (was ich fast vermuten muß) oder ich weiß es hier nicht mehr.

Selbst Klamotten von Edelmarken im 3 bis 4, 5-stelligen Preisbereichen (Philipp Plein u.a.) werden mittlerweile in Bangladesh, Thailand und Co. hergestellt. Das ist schlichtweg rein zur Ertragssteigerung. Teils wird dafür auch die Qualität geopfert.

Einige Hersteller haben hier noch entsprechende Qualität ja. Aber overall über den Markt betrachtet ist es leider wirklich so, daß der Obsolenzgedanke leider immer noch sehr stark vertreten ist bzw. Firmen mehr oder weniger dazu tendieren.

PS: Und wegen Qualitätsgarantie bezüglich Consumer vs. Professionalausführungen: Früher war es mal ein (blinder) Garant dafür, daß Bosch bei Businessgeräten (blau) bessere Technik verbaut als beim vergleichbaren Consumergerät (grün). Das ist mittlerweile nicht mehr so. Die blauen Bosch-Geräte wurden stellenweise mittlerweile so entfeinert, daß sie im Prinzip dem grünen Pendant entsprechen (gleiche Technik die nur im blauen Gehäuse steckt und dann mit einem Preisschild von +80-100 EUR zum Consumermodell ausgestattet wurde).

Bei Profigeräten (z.B. Akkuschraubern) ist wohl momentan Makita in vielen Belangen mehr oder weniger, teils auch deutlich besser als Bosch-Geräte. Ich will mir z.B. zusätzlich einen zweiten Akkuschrauber mit mehr Drehmoment holen. Mein Metabo schafft "nur" 48 Nm. Da ist Makita als Zweitgerät aktuell in der Rangliste bei mir auf Platz 1.

Übrigens meinen Metabo habe ich auch seit 2012. War damals aber auch mal eben 170 EUR die ich dafür hingelegt habe (mit 2 Akkus, Koffer und Ladegerät) Was allerdings vor ca. 2 Jahren defekt gegangen ist war mein Ladegerät. Aber ich habe immer noch meine ersten beiden Akkus die im Topzustand sind und mit dem Kauf eines neuen Ladegerät habe ich einen 3. Akku mitbekommen.

Das Ganze bezüglich der Obsolenzplanung wird sich vielleicht zukünftig langsam ändern bzw. ändern müssen wegen der Ressourceneinsparung und der Änderung der Wegwerfmentalität wegen der Umwelt. Aber bislang ?

Das Problem ist halt nur wir haben uns mittlerweile an die in vielen Fällen geringere Lebensdauer gewöhnt, daß es uns kaum noch negativ auffällt (leider).
 
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LesterPG

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Da würde ich sagen, nicht wirklich.
Keiner plant sein Produkt auf den Schrott zu schicken. Beziehungsweise nicht mehr. Einer der größten und letzten erwiesenen Fälle von geplanter Obsoleszenz waren Glühlampen. Damals wurde GE sogar wegen Kartellbildung verurteilt (1930'er/40'er?).
Oha, dünnes Eis !
Es gab unmittelbar vor den LED Siegeszug massiv Schwierigkeiten mit den Energiesparlampen die komischerweise auch bei der "magischen" 1000h Grenze (war damals die Kartellgrundlage) lagen.

"Speziallampen" für Straßenbeleuchtung etc. (technisch kaum/nicht anders) waren die einzigen die diese "Kurzzeiteffekte" nicht hatten.
Es gab mal dazu 1-2 Dokus, eine davon von Arte wenn ich mich recht erinnere.
Ich meine mich erinnern zu können das die (oder eine davon) Urlampe noch heute funktioniert. ;)


Im übrigen hatte ich mal eine Mediaplayer Box von Medion, die hat mehr als 5Jahre (24/7 an, täglich genutzt) gehalten bis ich sie gegen was leistungsstärkeres getauscht habe.
Ich denke die kaufen halt nur alles mögliche aus Fernost, das kann Schrott sein oder auch passabel gut. :O
 

MichaelG

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Die Energiesparbirnen sind ein klassische Beispiel dafür. Aber auch LED die kürzer halten als diese Technik es eigentlich ermöglichen würde. Dazu eingeklebt um ja keinen Einzelwechsel defekter LED zu erlauben. Wenn das nicht progressives Vorgehen für Obsolenz ist weiß ich es auch nicht mehr.

Auch normale Birnen vor den Energiesparbirnen sind von der Haltbarkeit her schon eingeschränkt worden.

Beispiel wie es gehen würde wenn man wöllte (extrem):


Mittlerweile dürften es schon knapp über 120 Jahre sein, denn die Birne brennt immer noch, wenn auch mit deutlich geringerer Leistung. Und im Edison-Museum in den USA brennt auch eine Birne schon seit ca. 90 Jahren.

Daran sieht man was bezüglich der Technik gehen würde wenn man denn wirklich wöllte. Und zu der Zeit war man technisch nicht ansatzweise soweit wie heute.

Nur mal krasse Beispiele. Selbst wenn man davon ausgeht daß man aus der o.g. Zeit nur 1/4 realistische Laufzeit machen würde wäre das weit über der Zeit die die aktuelle "vergleichbare" Technik durchhalten würde.
 
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Loosa

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Bei Medizintechnik ist es teilweise sogar ganz kraß (aus eigener Erfahrung schon mehrfach vergleichbar im beruflichen Bereich erlebt). Beispiel Ein Röntgengerät (Samsung) ist gerade einmal vor 4 Jahren auf dem Markt gekommen, der Nachfolger ist seit kurzem raus, ein Teil x ist defekt (Röntgenkopf z.B.).
Da würde mich wirklich mal der Hersteller interessieren. Von Siemens hab ich sowas noch nicht gehört, aber das sind auch mit Abstand die Teuersten am Markt. Garbage in, garbage out? ;)

Allerdings sollte medizinisches Gerät auch nicht alt werden. Der EU-Wirtschaftsverband fordert maximal 60% der Geräte bis zu 5 Jahre und dann schrittweise aussortieren. Bei meiner Schwester wechseln sie eher häufiger (Wettbewerb und Medizintourismus :B).


Bei deinen anderen Beispielen kann ich nicht mitreden. Markenqualität hat nur bedingt mit Haltbarkeit zu tun, das stimmt leider. Aber bei meinem letzten London-Besuch war ich beglückt "Dr. Martens made in UK" zu sehen. Für über £200 zuckte die Hand aber doch zur Industrieware Fernost. Konnte ich für einen Schuh nicht rechtfertigen.

Aber man kann in immer mehr Bereichen wertige Ware finden, wenn man weiß wo man suchen muss. Die Grenze zu überteuertem Hipsterzeug aber ein Risiko (Manufaktum *hust*).
Dann muss man sich den Mehrwert aber auch leisten können, noch dazu vorab. Wie bei so vielen Dingen trifft Obsoleszenz gerade Geringverdiener am stärksten, die kurzfristig billig kaufen müssen und langfristig heftig draufzahlen. :(
 

MichaelG

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Ich schrieb ja das Fabrikat beim Röntgengerät (Samsung). ;) Ist nur 1 Beispiel von vielen anderen.

Aber mal ernsthaft 5 Jahre ? Dann sollen 40.000 EUR oder sogar noch teurere Geräte zum Schrott gehören ? Geräte die von der Technik her 15-20 Jahre halten könnten ? Da brauchen wir uns nicht wundern, daß die Kassenbeiträge lustig steigen. Die haben echt nen Lattenschuß in der EU.

Da war wohl die Medizintechniklobby (Henry Schein *hust*) ziemlich erfolgreich bei ihrer Arbeit.
 
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Loosa

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Ich schrieb ja das Fabrikat beim Röntgengerät (Samsung). ;) Ist nur 1 Beispiel von vielen anderen.
Sorry, das habe ich überlesen. Aber ich hatte auch irgendwo erst ein Edit verpasst. =)
Ok, deren Medizinsparte kenne ich nicht, anscheinend haben die keine MRTs im Angebot?

Aber, siehe oben, nach 5 Jahren sollte man seine Geräte tauschen. Ist wie mit einer Grafikkarte. Und momentan ähnlich teuer. :B
1,5 auf 3 Tesla verdoppelt mal eben die Auflösung. Und verbraucht weniger Helium.
 

MichaelG

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Sorry, das habe ich überlesen. Aber ich hatte auch irgendwo erst ein Edit verpasst. =)
Ok, deren Medizinsparte kenne ich nicht, anscheinend haben die keine MRTs im Angebot?

Aber, siehe oben, nach 5 Jahren sollte man seine Geräte tauschen. Ist wie mit einer Grafikkarte. Und momentan ähnlich teuer. :B
1,5 auf 3 Tesla verdoppelt mal eben die Auflösung. Und verbraucht weniger Helium.
Empfinde ich aber ehrlich gesagt als idiotisch und auch verschwenderisch ein Gerät was 40.000 EUR oder mehr kostet nach 5 Jahren bereits rauszuschmeißen obwohl es rein von den technischen Möglichkeiten her 15-20 Jahre halten könnte.

Erst Recht wenn man betrachtet wie die Preissprünge in den Zeiträumen aussehen. So kann man sich auch eine goldene Nase verdienen.
 

Loosa

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Empfinde ich aber ehrlich gesagt als idiotisch und auch verschwenderisch ein Gerät was 40.000 EUR oder mehr kostet nach 5 Jahren bereits rauszuschmeißen obwohl es rein von den technischen Möglichkeiten her 15-20 Jahre halten könnte.

Erst Recht wenn man betrachtet wie die Preissprünge in den Zeiträumen aussehen. So kann man sich auch eine goldene Nase verdienen.
Bei MRTs liegt das eher bei 300k-500k. Aber überleg mal welche Sprünge sich bei PCs in fünf Jahren tun können. In der Medizintechnik sieht das nicht anders aus. (*)
Ähh, zumindest in der Radiologie. Bei meinem Zahnarzt kam irgendwie nur ein Tablet dazu. :B


(*) edit: und es gibt natürlich einen Gebrauchtmarkt. 1st world benefit? Wir haben das Neueste der Technik. Und dann geht es eine Runde weiter... :pacman: Röntgen ist im Alltag vielleicht unproblematisch. Aber willst du bei irgendeinem "Verdacht" wirklich mit einem 10 Jahre alten MRT untersucht werden?
 
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MichaelG

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Bei MRTs liegt das eher bei 300k-500k. Aber überleg mal welche Sprünge sich bei PCs in fünf Jahren tun können. In der Medizintechnik sieht das nicht anders aus. (*)
Ähh, zumindest in der Radiologie. Bei meinem Zahnarzt kam irgendwie nur ein Tablet dazu. :B


(*) edit: und es gibt natürlich einen Gebrauchtmarkt. 1st world benefit? Wir haben das Neueste der Technik. Und dann geht es eine Runde weiter... :pacman: Röntgen ist im Alltag vielleicht unproblematisch. Aber willst du bei irgendeinem "Verdacht" wirklich mit einem 10 Jahre alten MRT untersucht werden?
Gebrauchtmarkt ist sxhön, nutzt aber bei nicht möglicher Ersatzteilbeschaffung nur bedingt.
 
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