Star Wars The Mandalorian: Gina Carano nicht wegen politischer Ansichten gefeuert, sagt Disney

LukasSchmid

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ichmusssagen

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"Ich denke, dass Disney sich als ein Unternehmen sieht, das weder nach links noch nach rechts [des politischen Spektrums] ausgerichtet ist, und stattdessen für Werte steht, Werte, die universell sind, [...] für Integrität und Inklusion. [...] große Diversität der Welt widerspiegeln soll, [...]."

Naja, "Inklusion" und "Diversität" passt nunmal nicht zum rechten politischen Spektrum.
 

Nevrion

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Manchmal sollte Disney wissen, wann es besser ist zu Schweigen. Mit solchen Aussagen tut sich niemand einen Gefallen, zumal sie leicht als PR-Gebrabbel zu erkennen sind.
 

Lucatus

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Disney lügner und heuchlerisch wie immer manchmal ist es echt besser die Fresse zu halten
 

Enisra

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Manchmal sollte Disney wissen, wann es besser ist zu Schweigen. Mit solchen Aussagen tut sich niemand einen Gefallen, zumal sie leicht als PR-Gebrabbel zu erkennen sind.
Disney lügner und heuchlerisch wie immer manchmal ist es echt besser die Fresse zu halten

Man merkt halt immer wieder: die lesen sich nicht durch was die selbst oder die nationalistisch verteidigte Person so von sich gibt, nicht mal in ihrer kleinen Rechten Echochamber

Aber ja, vielleicht ist sie nicht gefeuert worden weil sie Homophobe, Transphobe, Nationalistische Aussagen getätigt hat, einen gewaltsamen Umsturzversucht einer demokratisch gewälten Regierung verteigt und sich dann als Opfer darstellen versucht,
sondern vielleicht einfach weil sie auch sonst ein ziemliches Arschloch ist das keiner leiden kann

Und die Frage ist immer noch warum überhaupt ein Franchise schaut das, in der ganzen Zeit seiner Existenz, klar und deutlich Stellung gegen die Oben genannten Dinge bezieht, wie so hier:

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man könnte meinen, man hat das ganze entweder nie gesehen oder verstanden, besonders nach diesen seeehr subtilen und garnicht auf die Nase gebundenen Aussagen wenn man andere als Social Justice Warrior beleidigt, wo George Lucas faktisch einer ist
 

Nikolis

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schade... ich habe diesen charakter in der serie geliebt. und auch genauso wie gina carano ihn dargestellt hat. ich finde das verhalten von allen beteiligten höchst bedauernswert, und die konsequenz, die daraus nun entstand bedauernswert für uns alle als fans der serie.
 
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ribald

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Meh die Aktion hätte die sich auch echt sparen können. Mal abgesehen was die privat macht hat sie aber perfekt für die Rolle der Ex-Shock-Trupplerin Cara Dune gepasst. Hätte schon gerne noch mehr Folgen mit ihr gesehen.
 

xaan

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[...]für Werte steht, Werte, die universell sind, für Respekt, für Anstand, für Integrität und Inklusion. Wir versuchen sicherzustellen, dass sich diese Werte nicht nur in unserem operativen Gebaren zeigen [...]


Diese Heuchelei kauft ihnen doch kein Mensch mehr ab. Der erste Teil des Satzes drückt die Wahrheit aus: Disney ist Politik egal - sie machen was gut für das Unternehmen ist, unabhängig von Moral oder Werten. Den ganzen Rest des Satements kann man getrost vergessen.

Lieber ein wenig Satire die sicha uf einen wahren Kern bezieht.
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Lucatus

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Man merkt halt immer wieder: die lesen sich nicht durch was die selbst oder die nationalistisch verteidigte Person so von sich gibt, nicht mal in ihrer kleinen Rechten Echochamber

Aber ja, vielleicht ist sie nicht gefeuert worden weil sie Homophobe, Transphobe, Nationalistische Aussagen getätigt hat, einen gewaltsamen Umsturzversucht einer demokratisch gewälten Regierung verteigt und sich dann als Opfer darstellen versucht,
sondern vielleicht einfach weil sie auch sonst ein ziemliches Arschloch ist das keiner leiden kann

Und die Frage ist immer noch warum überhaupt ein Franchise schaut das, in der ganzen Zeit seiner Existenz, klar und deutlich Stellung gegen die Oben genannten Dinge bezieht, wie so hier:

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man könnte meinen, man hat das ganze entweder nie gesehen oder verstanden, besonders nach diesen seeehr subtilen und garnicht auf die Nase gebundenen Aussagen wenn man andere als Social Justice Warrior beleidigt, wo George Lucas faktisch einer ist
achso na dann müsste man ja allgemein viele Leute feuern weil sie in ihrer Freizeit ein Arschloch sind und wie gesagt was hat Gesellschafts Kritik mit Nationalismus zu tun und wäre George Lucas ein sjw und hätte krampfhaft irgendwelche Agendas in seinen Filmen gepuscht gäbe es heute nur einen Star Wars Film.
 

xaan

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achso na dann müsste man ja allgemein viele Leute feuern weil sie in ihrer Freizeit ein Arschloch sind und wie gesagt was hat Gesellschafts Kritik mit Nationalismus zu tun und wäre
Solange es dem Arbeitgeber nicht schadet, kann es ihm egal sein. Sobald es das tut, ist es vorbei mit egal.

George Lucas ein sjw und hätte krampfhaft irgendwelche Agendas in seinen Filmen gepuscht gäbe es heute nur einen Star Wars Film.
Huh? Hat er das denn nicht? Die Originale Trilogie verströmt doch von der ersten Minute an politische Agenda. Die Filme machen von Anfang an klar, welche Werte positiv behaftet sind und welche negativ - und bleiben in dieser Darstellung fast ausnahmslos schwarz - weiß.

Da passieren so viele Dinge die ein Spiegelbild realweltlicher politischer Konditionen und Ereignisse sind - nicht zuletzt eine liberale Domokratie, die sich in ein autokratisches Regime mit Personenkult wandelt....wo habe ich sowas schon mal gehört?....

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Lucatus

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politisch zu sein ist das eine. krampfhaft politisch korrekt zu seine so wie man das heute versteht ist was völlig anderes
 

xaan

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politisch zu sein ist das eine. krampfhaft politisch korrekt zu seine so wie man das heute versteht ist was völlig anderes

Wo ist der Unterschied? Gibt überhaupt es einen außerhalb des Auges des Betrachters?

Seien wir doch mal ehrlich: die Bezeichnung "krampfhaft politisch korrekt" wird von Denjenigen vergeben die, mit der dargestellten Ansicht an sich nicht übereinstimmen, mit dem einzigen Ziel ihre Abneigung dadurch zu legitimieren, dass ein qualitativer Unterschied zu anderen politischen Inhalten (mit denen sie übereinstimmen) bestünde, der objektiv nicht da ist.
 
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Enisra

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nun
wie ich sage: man merkt wer seine eigenen Texte nicht durchlies und dann andere als Heuchler bezeichnet
Erst so tun als wäre alles neu von Disney und am Ende soll es krampfhaft sein (nachdem man schon ignoriert das George Lucas ein super Liberaler SJW ist) obwohl das einem seit dem Zweiten Satz von C3PO klar ist, dass das politische in Star Wars schon IMMER so auf die Nase gebunden war

Es zeigt sich halt immer wieder dass die ganzen ausgedachten Gründe auch nur von nachgebabbel von den Nationalistischen Fandom Manece Typen sind, die gleichen Typen die vorher "The People vs George Lucas" gemacht haben, mit den gleichen Argumenten außer das man die Prequels scheiße fand. Vorallem auch deswegen, weil man keine eigenen Argumente hat
 
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McTrevor

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schade... ich habe diesen charakter in der serie geliebt. und auch genauso wie gina carano ihn dargestellt hat. ich finde das verhalten von allen beteiligten höchst bedauernswert, und die konsequenz, die daraus nun entstand bedauernswert für uns alle als fans der serie.
Habe die Serie nicht gesehen, aber nichts kann so schade sein wie die Absetzung von Firefly.
 

Loosa

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Die Quelle ist interessant, denn es ging bei der Frage eben nicht nur um den Fall Carano.
Ein Aktionär hinterfragte, dass Carano ihren Job verlor, aber ihr Kollege ähnliche Analogien (von der anderen Seite des politischen Spektrums) von sich gab und nicht gefeuert wurde.

Hier die Tweets der beiden:
Pascal.jpg
Dabei ging es um von den Eltern getrennte und eingepferchte Flüchtlingskinder.

Und hier der Post von Carano:
Carano.jpg

Ihren Post finde ich zwar dumm, für sich aber eigentlich nicht soo wild wie in der Presse beschrieben. Sie mag damit das Verhalten gegenüber Republikanern impliziert haben. Beim Namen nannte sie die aber nicht. Damit könnte ja das generelle politische Klima gemeint gewesen sein, auch in der anderen Richtung.

Allerdings ist sie lautstarke Trumpistin und gab schon in der Vergangenheit reihenweise schräges Zeug von sich. Rechtspopulistische Memes und Tweets, Verschwörungstheorien über Corona, Späßchen zur Genderfrage. Was klar machen dürfte, worauf sie sich in ihrem Vergleich bezog.

Der Beitrag war dann wohl einfach der letzte Tropfen.

Manchmal sollte Disney wissen, wann es besser ist zu Schweigen. Mit solchen Aussagen tut sich niemand einen Gefallen, zumal sie leicht als PR-Gebrabbel zu erkennen sind.
Schweigen ist halt keine Option, wenn ein Aktionär diese Frage während der Hauptversammlung aufwirft. ;)
 
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Lucatus

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Wo ist der Unterschied? Gibt überhaupt es einen außerhalb des Auges des Betrachters?

Seien wir doch mal ehrlich: die Bezeichnung "krampfhaft politisch korrekt" wird von Denjenigen vergeben die, mit der dargestellten Ansicht an sich nicht übereinstimmen, mit dem einzigen Ziel ihre Abneigung dadurch zu legitimieren, dass ein qualitativer Unterschied zu anderen politischen Inhalten (mit denen sie übereinstimmen) bestünde, der objektiv nicht da ist.
nein nicht wirklich wie gesagt politisch korrekt sein ist das eine aber krampfhaft politisch korrekt sein und irgendeine Agenda so krass pushen zu wollen das es einfach lächerlich wirkt hat nix damit zu tun das man einfach die politische Einstellung scheiße findet sonst wäre ja wirklich alles politisch korrekt egal was für eine Ansicht man hat
 

xaan

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nein nicht wirklich wie gesagt politisch korrekt sein ist das eine aber krampfhaft politisch korrekt sein und irgendeine Agenda so krass pushen zu wollen das es einfach lächerlich wirkt hat nix damit zu tun das man einfach die politische Einstellung scheiße findet sonst wäre ja wirklich alles politisch korrekt egal was für eine Ansicht man hat
Du hast meine Frage nicht beantwortet.
Nochmal: Wo ist der Unterschied? An welchen handfesten Merkmalen kannst du das Eine und das Andere jeweils erkennen?
 

Neawoulf

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Ich finde die ganze Geschichte auf eine gewisse Weise recht schwierig. Auch zu sagen, ob ein Rauswurf nun gerechtfertigt ist oder nicht. Klar will Disney seinen Ruf schützen, was ich absolut verstehen kann. Auf der anderen Seite verbockt Disney selbst aber auch selbst reichlich viel, wenn auch auf eine politisch nicht so kontroverse/unpopuläre Art und Weise und weniger öffentlich.

Zuerst muss ich sagen, dass ich Gina Caranos Charakter in der Serie mochte. Zwar nicht von Anfang an (kam mir zu sehr vor wie Xena im Star Wars Universum), aber im Laufe der Folgen wurde sie mir sympathischer. Dann kommt auch noch dazu, dass ich ihre politische Meinung und ihre Statements absolut nicht teile und sie dafür auf jeden Fall Kritik verdient.

Schwierig finde ich aber eben auch (und das bezieht sich nicht nur auf die Gina Carano Geschichte), dass vergleichsweise "kleine" Fehltritte, wie eben irgendwelche dummen/provokativen Tweets, schon ausreichen, um riesige, karrierevernichtende Shitstorms auszulösen. Einerseits ist es natürlich richtig, wenn man den Leuten sagt, was man von ihren dummen Aussagen hält (Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man andere Meinungen/Aussagen nicht kritisieren darf).

Andererseits ist es aber auch so, dass die Shitstorms bei solchen vergleichsweise "kleinen" Fehltritten in den ("sozialen") Medien oft schon so heftig sind, dass es kaum noch Raum nach oben gibt. Die Leute werden dafür behandelt wie mordende Schwerverbrecher, was sie eben nicht sind. Sie haben zwar etwas Dummes gesagt/geschrieben und haben durch ihre Bekanntheit auch eine gewisse Vorbildfunktion, aber das war's auch.

Wenn jemand tatsächlich loszieht und Leute vergewaltigt/ermordet etc., dann wird darüber ein paar Tage in den Nachrichten berichtet und die Person landet hinter Schloss und Riegel. Ab dem Zeitpunkt wird es dann meist ruhig um das Thema. Wenn aber jemand etwas Dummes/Provokatives bei Twitter postet oder auf einer anderen "Social" Media Plattform, dann hält der Shitstorm meist Wochen, Monate oder gar Jahre an und die Person steckt dafür weit mehr ein, als der oben genannte Vergewaltiger/Mörder inkl. zerstörter Karriere.

Ich finde da einfach das Verhältnis schwierig. Für vergleichsweise kleine (dennoch eindeutig kritikwürdige, versteht mich da nicht falsch) Dummheiten, wie z. B. irgendwelche Trump-Unterstützer-Posts, sexistische oder rassistisch interpretierbare Sprüche etc. werden die Leute sozial und beruflich gefühlt weit mehr bestraft, als irgendwelche Schwerverbrecher. Zumindest aus Sicht der Öffentlichkeit.

Aber das ist wohl der Preis dafür, dass man eben über "soziale" Plattformen enorm viel Aufmerksamkeit generiert und eben extrem viele Leute davon erfahren und immer auf der Suche nach jemandem sind, über den sie sich empören können.


Auf der anderen Seite gibt es dann aber auch so viele Promis in Form von Schauspielern, Musikern, "Influencern" etc., die sich zwar grundsätzlich politisch korrekt verhalten, aber trotzdem auf ihre Weise einen reichlich asozialen Einfluss auf eine oft große, junge und leicht zu beeinflussende Zielgruppe ausüben. Beispiel: JP Performance, der keinerlei Statement über seine 142 km/h innerorts abgegeben hat und in seinen Videos auch keine Maske trägt und auch meist keinen Sicherheitsabstand einhält. Mag sein, dass vor solchen Terminen Schnelltests gemacht werden und dass er daher keine Maske tragen muss, aber das sollte dann eben auch kommentiert werden. Stattdessen sind seine Kommentare unter den Videos meist voll von Corona-Leugnern, die beleidigen, drohen etc. und jede Form von Bullshit von sich geben, die man sich nur vorstellen kann. Leute wie Jean Pierre Krämer haben durch ihre Bekanntheit und ihre junge, leicht beeinflussbare Zielgruppe eben auch Verantwortung und eine Vorbildfunktion. Und meiner Meinung nach wird er dieser nicht gerecht. Sowas sollte meiner Meinung nach auch öffentlich weit mehr kritisiert werden, als es tatsächlich wird.

Wenn man bekannt genug ist, dann sollte man eben nicht gleich jeden dummen Gedanken über Twitter & Co. rausposaunen. Meinungen an sich sind nicht illegal (solange es auch bei einer reinen Meinungsäußerung bleibt und nicht in Verbreitung von Lügen, Drohungen, Beleidigungen, Aufruf zu Straftaten etc. ausartet), aber wenn man sie an der falschen Stelle verbreitet, dann wird man schnell so behandelt, als wäre das doch der Fall. Oft sogar noch weit schlimmer.


Wall of Text Ende!
 

Lucatus

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Du hast meine Frage nicht beantwortet.
Nochmal: Wo ist der Unterschied? An welchen handfesten Merkmalen kannst du das Eine und das Andere jeweils erkennen?
wenn man auf jegliche Lore scheißt und es egal ist ob ein Spiel bzw. Film gut ist und es einen nur darum geht irgendeine Botschaft zu übermitteln die am ende scheiß egal ist weil der Film schlecht ist zum Beispiel
 

xaan

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wenn man auf jegliche Lore scheißt und es egal ist ob ein Spiel bzw. Film gut ist und es einen nur darum geht irgendeine Botschaft zu übermitteln die am ende scheiß egal ist weil der Film schlecht ist zum Beispiel

Man kann "auf die Lore scheißen" und dabei ganz andere Ziele verfolgen (oder einfach nur dämlich sein) und man kann wiederum eine Botschaft integrieren ohne dabei "auf die Lore zu scheißen" (so geschehen in der Prequel-Trilogie).

Mit anderen Worten: das taugt nicht als Unterscheidungsmerkmal denn es ist ja selbst wiederum subjektiv.
 

Enisra

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wenn man auf jegliche Lore scheißt und es egal ist ob ein Spiel bzw. Film gut ist und es einen nur darum geht irgendeine Botschaft zu übermitteln die am ende scheiß egal ist weil der Film schlecht ist zum Beispiel

Das zwar gelogen, aber seit wann interessiert man sich für Fakten
Abgesehen davon das es eine Ausrede ist um die Frage nicht zu beantworten
 

Lucatus

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Das zwar gelogen, aber seit wann interessiert man sich für Fakten
Abgesehen davon das es eine Ausrede ist um die Frage nicht zu beantworten
was ist daran gelogen?
Man kann "auf die Lore scheißen" und dabei ganz andere Ziele verfolgen (oder einfach nur dämlich sein) und man kann wiederum eine Botschaft integrieren ohne dabei "auf die Lore zu scheißen" (so geschehen in der Prequel-Trilogie).

Mit anderen Worten: das taugt nicht als Unterscheidungsmerkmal denn es ist ja selbst wiederum subjektiv.
aber leider nicht in der Sequel Trilogie
 

Enisra

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was ist daran gelogen?

aber leider nicht in der Sequel Trilogie

Ich weiß das ist schwer vorstellbar für dich aber: es ist gelogen weil es nicht stimmt?
Würde es stimmen würden viele Dinge sehr anders aussehen bzw. nicht vorkommen und das schöne auch daran, dass man es schön mit Fakten in Form von Aussagen der ganzen Macher oder dem Ding ansich unterfüttern kann wie z.B. das ganze Büro von Dryden Vos oder div. Folgen Rebells
Abgesehen davon das George Lucas eh vorhatte das ganze Post Endor EU in die Tonne zu kloppen außer Darth Talon

BZW. wenn man es genau nimmt ist die Aussage auch deswegen gelogen weil es eh nur daraum geht, dass man einen Softreboot beim den Post Endor Ereignissen gemacht hat und nicht dass sich Figuren, Organisationen, etc. Plötzlich so ganz anders verhalten
 

Lucatus

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Ich weiß das ist schwer vorstellbar für dich aber: es ist gelogen weil es nicht stimmt?
Würde es stimmen würden viele Dinge sehr anders aussehen bzw. nicht vorkommen und das schöne auch daran, dass man es schön mit Fakten in Form von Aussagen der ganzen Macher oder dem Ding ansich unterfüttern kann wie z.B. das ganze Büro von Dryden Vos oder div. Folgen Rebells
Abgesehen davon das George Lucas eh vorhatte das ganze Post Endor EU in die Tonne zu kloppen außer Darth Talon

BZW. wenn man es genau nimmt ist die Aussage auch deswegen gelogen weil es eh nur daraum geht, dass man einen Softreboot beim den Post Endor Ereignissen gemacht hat und nicht dass sich Figuren, Organisationen, etc. Plötzlich so ganz anders verhalten
du hast Star wars 9 gesehen?
 

LOX-TT

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es fängt schon beim Machtheilen an
wüsste nicht was dagegen sprechen sollte, nur weil man das früher noch nicht sah, heißt es doch nicht dass es nicht mehr Macht-Fähigkeiten geben kann als "Klassiker" wie Geistestrick, Push, Nachtwürgen oder Machtblitze.

Wette wenn Grogu das zuerst bei Din Djarin und Greef Kargo in Mandalorian gemacht hätte, wäre das nicht so angeprangert worden vor manchen. Aber owe Rey (oder ein anderer Sequel-Neuzugänger wie Ben Solo) darf das natürlich nicht, wäre ja fürchterlich %)
 
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