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Star Wars: Ehemalige Editorin kritisiert die neue Trilogie heftig

AgentDynamic

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Wären die ersten Episoden auf dem Niveau von EP3 gäbe es auch kaum was zu kritisieren
Ich meine mal ein Interview mit dem alten Georgie boy gesehen zu haben, in dem er erklärt, das die Filme gezielt der anvisierten Altersgruppe gedreht wurden.
Episode 1 sollte also bewusst Kinder ansprechen, um die junge Generation zu "Padawanen" zu machen.
Episode 2 ging dann wieder ein paar Altersstufen weiter als Episode 1.
Episode 3 war dann gezielt an "reiferes" Publikum gerichtet.
Deswegen wirkten Episode 1-2 auf die Zuschauer, die noch mit 4-6 aufgewachsen sind, so seltsam bis albern.
George hatte da schon ein Gesamtkonzept im Hinterkopf.
Und keinen, der ihm das kaputt gemacht hätte, wie Rian es bei JJ gemacht hatte.
 

LOX-TT

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Dass man auch ohne die Macht durchaus mit nem Lichtschwert umgehen kann bewiesen doch alleine schon viele "Besitzer" des Dunkelschwerts, welche weder Jedi noch Sith waren oder überhaupt Nutzer der Macht (Gideon, einige Mandalorianer (Pre Vizsla, Sabine Wren, Bo-Katan und in der nächsten Mandalorian-Staffel wohl auch Din Djarin)

Und auch Grievous hatte keine Machtfähigkeit (Blut von Sifo-Dyas macht ihn nicht direkt machtbegabt)
 

AgentDynamic

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Stattdessen wurde die NT in meinen Augen dann doch ein ziemlich fauler Rehash der OT, der die Schwächen der OT einfach mitkopiert, manche glättet, andere dafür ausbreitet.

Ich kann daher den allgemeinen Frust schon irgendwie nachvollziehen. Mir selbst kommt es jedenfalls so vor, als hätte man die heutigen Mittel hauptsächlich dafür eingesetzt, größere, schönere Effekte einzupflanzen, anstatt das "Star Wars der 2020er" zu kreieren.

Sehr gut auf den Punkt gebracht.
 

AgentDynamic

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Dass man auch ohne die Macht durchaus mit nem Lichtschwert umgehen kann bewiesen doch alleine schon viele "Besitzer" des Dunkelschwerts, welche weder Jedi noch Sith waren oder überhaupt Nutzer der Macht (Gideon, einige Mandalorianer (Pre Vizsla, Sabine Wren, Bo-Katan und in der nächsten Mandalorian-Staffel wohl auch Din Djarin)

Und auch Grievous hatte keine Machtfähigkeit (Blut von Sifo-Dyas macht ihn nicht direkt machtbegabt)
Ja, richtig erkannt, Macht ist nicht zwingend notwendig.
Dennoch bedarf entsprechende Ausbildung, Training und Erfahrung.
Die hatte Rey anscheinend in den Genen.
Sehr verwässerte Gene.
Einmal schlecht kopiert und dann noch mal auf natürlichem Wege die halbe schlechte Kopie weitergegeben.
Man könnte noch sagen, das sie ja einen extrem starken machtbegabten Vorfahren hatte oder noch anderweitig irgendwie gepusht wurde.
Aber rechtfertigt das, das sie wesentlich weniger Schwächen aufweist, als andere Jedi/Sith/What ever?
Sorry, das ist einfach zu konstruiert und nicht ausgereift.
Es funktioniert... irgendwie.
Sowie ein Damenstrumpf auch als Keilriemen funktioniert.
 

AgentDynamic

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Meine Nichten, mit denen ich gerade die Star Wars-Filme schaue (wir haben soeben Teil 3 gesehen und sie waren begeistert), sind vor kurzem draufgekommen, dass es auch noch Teil 7 - 9 gibt.

Ich habe ihnen gründlich erklärt, warum ich es verheimlichen musste und warum es vor allem in ihrem Interesse läge, diese Filme nicht anzurühren.

Die Größere zeigt sich etwas einsichtig, die Kleinere jedoch ist getrieben von kindlicher Neugierde. Ich mache mir Sorgen... Brüder und Schwestern, gebt mir Kraft, dieses Unheil abzuwenden!
Lass sie die Filme doch schauen.^^
SW hat kein direktes Dogma und dient in erster Linie zur Unterhaltung.
Vielleicht noch als seichte Einführung in die faszinierende Welt der Science Fiction.
Wenn sie alle drei Trilogien mögen (eine Tri-Trilogie? o0) gibt es eben einen neue Generation von Padawanen.
Die dann noch mehr wissen möchten in Form von [Medium einsetzen].
Ihre Geschmäcker werden sich mit dem Alter noch ändern.
Die Filme fließen lassen du musst. ;)
 

General-Lee

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Dass man auch ohne die Macht durchaus mit nem Lichtschwert umgehen kann bewiesen doch alleine schon viele "Besitzer" des Dunkelschwerts, welche weder Jedi noch Sith waren oder überhaupt Nutzer der Macht (Gideon, einige Mandalorianer (Pre Vizsla, Sabine Wren, Bo-Katan und in der nächsten Mandalorian-Staffel wohl auch Din Djarin)
Ich wüßte nicht, dass das mal jemand das Gegenteil behauptet hätte.
Einzig der Umgang mit den Waffen in Verbindung mit Machtfähigkeiten machen dann noch mal einen Unterschied.
 

sauerlandboy79

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Ich meine mal ein Interview mit dem alten Georgie boy gesehen zu haben, in dem er erklärt, das die Filme gezielt der anvisierten Altersgruppe gedreht wurden.
Episode 1 sollte also bewusst Kinder ansprechen, um die junge Generation zu "Padawanen" zu machen.
Episode 2 ging dann wieder ein paar Altersstufen weiter als Episode 1.
Episode 3 war dann gezielt an "reiferes" Publikum gerichtet.
Deswegen wirkten Episode 1-2 auf die Zuschauer, die noch mit 4-6 aufgewachsen sind, so seltsam bis albern.
George hatte da schon ein Gesamtkonzept im Hinterkopf.
Und keinen, der ihm das kaputt gemacht hätte, wie Rian es bei JJ gemacht hatte.
Das hab ich auch oft gelesen. Trotzdem, von allen SW-Trilogien ist diese die uneinheitlichste. Die Classic- und auch die Sequel-Reihe haben stilistisch wie auch atmosphärisch eine feste und klare Richtung, es fiel kein Film wie ein Fremdkörper verglichen zum Rest auf.

Vor allem aber war der Prequel-Reihe stark anzumerken dass Lucas zwar noch über gekonnte Regie-Fähigkeiten verfügte, das Niederschreiben der Drehbücher hätte er allerdings jemand anderen überlassen oder sich zumindest helfen lassen sollen. Besonders EP1+2 strotzen nur so vor schlecht geschriebenen Dialogen und Szenen, und viele Action-Szenen waren schlicht Over-the-Top - im negativen Sinne.
 

AgentDynamic

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Das hab ich auch oft gelesen. Trotzdem, von allen SW-Trilogien ist diese die uneinheitlichste. Die Classic- und auch die Sequel-Reihe haben stilistisch wie auch atmosphärisch eine feste und klare Richtung, es fiel kein Film wie ein Fremdkörper verglichen zum Rest auf.
Welche klare Richtung haben denn die Sequels?
Zugegeben, Teil 7 hat noch eine Aufbruchsstimmung, JJ kann Geheimnisse einleiten, das muss man ihm lassen.
Teil 8 *Schallplattenkratzen*
Teil 9 Wir müssen die Reihe jetzt schnell irgendwie zu ende erzählen und kurz vor Drehschluss muss Ms. Kennedy noch mal alles umschmeißen, because the force is female...
Du hast recht, es ist eine gewisse filmische Konsistenz zu erkennen, so wie bei der Avangers-Reihe oder anderen neumodischen epischen Action-Kinofilmen.
Aber Teil 8 war irgendwie... wie ein Puzzlestück, das vom selben Bild stammen soll aber nirgends passt.
Vor allem aber war der Prequel-Reihe stark anzumerken dass Lucas zwar noch über gekonnte Regie-Fähigkeiten verfügte, das Niederschreiben der Drehbücher hätte er allerdings jemand anderen überlassen oder sich zumindest helfen lassen sollen. Besonders EP1+2 strotzen nur so vor schlecht geschriebenen Dialogen und Szenen, und viele Action-Szenen waren schlicht Over-the-Top - im negativen Sinne.
Volle Zustimmung.
Da sind sich ja selbst Film-Junkies, -Studenten und Kinoprofis hassliebend uneins.
Hinzu kommt, das George halt auch ein FX-Mensch ist und immer hinter der nächsten Innovation in Sachen Tricktechnik her ist.
Aber das alleine reicht halt nicht und das merkt man Teil 1-3 an, #Macia Lucas geheime Zutat.
Witziger Weise war das ja einer seiner Kritikpunkte an den Sequels, von wegen, da ist nichts neues bei, das hab ich alles schon erfunden... :-D

Ich denke, hätte man JJ wenigstens die komplette Trilogie drehen lassen oder hätte man sich nicht vollends vom EU los gesagt und daraus etwas verfilmt, dann gäbe es natürlich immer noch fliegende Tomaten aber bedeutend weniger.
 

MrFob

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Also Force Awakens fand ich noch ziemlich cool. Ja, es war ein recht gradliniger Rehash der OT aber das war mMn schon ok so und ja auch so ein bisschen was schon viele Fans haben wollten. Da hat JJ ziemlich klar die Masche mit dem Star Trek Film von 2009 kopiert, wo das ja auch schon ganz gut funktioniert hatte und es kam mMn auch ein sehr unterhaltsamer Star Wars Film bei raus.

Wirklich abgedriftet ist die Trilogie dann erst mit The Last Jedi mMn. Der Film hatte schon recht viele ziemlich absurde Sachen drin, nicht nur im Kontext von Star Wars sondern allgemein, filmtechnisch. Weiss noch, dass mein Kumpel und ich teils kopfschuettelnd, teils lachend aus dem Kino gegangen sind, ob der vielen merkwuerdigkeiten.

Ep. 9 war dann mMn einfach ein erzaehlerisches Desaster. Wenn der krasseste Plot Twist der Trilogie (Palpatine is back!) im opening crawl Text abgehandelt wird, dafuer aber die Haelfte der Charaktere erstmal 45 Minuten des 2.5 Stunden-Films ziemlich sinnlos durch ne Wueste rennen, dann stimmt doch irgendwas nicht.

Generell ist die neue Trilogie einfach erzaehlerisch nicht besonders stark, vor allem, weil sie nicht den Kontext liefert, den die Handlung eigentlich braeuchte. Das war schon ein gewisses Problem der Original-Trilogie und war eigentlich in der Prequel Trilgie am besten gemacht.
Ein sehr schoenes Video dazu uebrigens:
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Die ganzen Kritiken zu Rey's Powerjump and whatnot sind mir persoenlich relativ egal. Es funktioniert mMn zumindest im ersten Film noch ganz ok. Wo hatte Luke nochmal gelernt einen X-Wing zu fliegen? Kein Ahnung und ist mir auch egal, es funktioniert im Film und genauso macht es mir auch nicht viel aus, dass Rey halt auch sehr schnell ihr Zeug lernt. Fuer mich sind es eher die erzaehlerischen Schwaechen. Den ein oder anderen Logik-Leap kann ich einem Space-Fantasy-Unterhaltungsfilm schonmal vergeben.

Will ausserdem sagen, dass ich auch auf keinen Fall ein Disney-Hater bin oder so. Rogue One ist mMn einer der besten SW Filme ueberhaupt. Solo hat mir auch viel Spass bereitet, The Mandalorian ist klasse und was wir bisher von Kenobi, Andor und so weiter gesehen haben sieht mMn ziemlich interessant aus. Auch an der Spiele Front tut sich endlich wieder was. Fallen Order war toll und auch Squadrons hat mir gut gefallen. Insofern bin ich von Star Wars unter Disney durchaus ganz angetan.
 

fud1974

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Eigentlich sollte man ja zu diesen abdriftenden Themenkomplexen nix mehr schreiben.. dennoch..

Ein Lichtschwert und ein Kampfstab sind sich ähnlich aber eben nicht identisch, das schließt die Handhabung mit ein. (..)

Uff.. das sind aber so Sachen, da machen sich die Fans mehr Gedanken drüber als manchmal alle Drehbuchschreiber zusammen.. ehrlich. Beim x-maligen Re-Writen des Skriptes kümmert sich doch keiner mehr um die Ultra-Details ob der Kampfstil jetzt irgendwie logisch hergeleitet werden kann.. und wenn dass doch mal ausgeschrieben wird, dann fällt es schon in der Pre-Production unter dem Tisch weil Zeit/Budgetbeschränkungen oder landet als Müllschnipsel unter dem Schneidetisch .. bildlich gesprochen.

Und das ist ja nicht mal auf Star Wars spezifisch gemünzt.

Für mich ist ja eine logische Geschichte bei einer großen Produktion mehr Glückssache denn Können, da müssen viele Zähne im Getriebe ineinandergreifen... macht es nicht besser, aber ich habe immer den Eindruck die Fans erwarten da eine Ultra-Genauigkeit die kann denen kaum einer liefern...


Ein weiblicher (menstruierender) Fan also, welcher bei den Sequels Kopfschmerzen kriegt.

Der Satz ist für mich auf so vielen Ebenen ein Highlight... :P

Ich bekomm auch schon Kopfschmerzen.
 

fud1974

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Die ganzen Kritiken zu Rey's Powerjump and whatnot sind mir persoenlich relativ egal. Es funktioniert mMn zumindest im ersten Film noch ganz ok. Wo hatte Luke nochmal gelernt einen X-Wing zu fliegen? Kein Ahnung und ist mir auch egal, es funktioniert im Film und genauso macht es mir auch nicht viel aus, dass Rey halt auch sehr schnell ihr Zeug lernt.

Ah! Genau. Da war ja was.

Lukes Hyperbegabung als Pilot. Fliegt seinen Speeder und schießt irgendwelche Ratten im Canyon ab, hüpft dann zum Finale in einen X Wing der sonst nur von Piloten gesteuert wird die vorher in der jahrelang Imperialen Akademie waren oder sonstwas.. ach, ich vergass, bis auf eine kurze Anmerkung zu Anfang von Episode IV in der Unterhaltung mit seinem Pflegevater dass es sowas überhaupt gibt ist das mit den Akademien und der Ausbildung ja schon wieder wieder "Extended Universe" oder anderweitiges Material... also weiß man ja anhand der Filme nicht ob die X-Wings eh nicht von lauter Bauernlümmeln nach Feierabend gesteuert werden können... :P

(Sehr schade übrigens dass sie in "Solo" Han Solos Zeit auf der Akadamie wo er vor der Kommission da steht und von der zurechtgestutzt wird rausgeschnitten haben, sieht man nur als nicht finalisierte Szene auf der Blu-Ray.... die war schön! :) )

Ne, ernsthaft, das war damals zu Episode IV natürlich schon Blödsinn der aber funktionierte, und hat Rey ja dann im Millenium Falcon noch auf die Spitze getrieben als sie die große Kiste aus dem Stand fliegen konnte wie sonst was in halsbrecherischen Aktionen in Bodennähe.. und mal eben auch weiß wo alle Sachen sind die man reparieren muss, aber in Episode 7 sehe ich das als deutliches Zitat zu Luke und seinem Werdegang.

Ach, na ja.

Für mich funktioniert Star Wars halt über die "Fragmente" die mir positiv in Erinnerung geblieben sind, das gilt für alle Teile ausnahmslos, storytechnisch bekam es immer eher über die ergänzenden Materialien dann Fleisch.

Fast jede Episode hatte da ihre Highlights.. ja, auch Episode I .. das Podrennen ist heute noch schön anzusehen und sound-technisch Hammer, der Endkampf gegen Darth Maul mit "Duel of the Fates" im Hintergrund von John Williams ist legendär.. mir fällt wirklich zu fast jeden Teil was bemerkenswertes ein, aber ich hab da halt eine spezifische Sichtweise. :)
 

sauerlandboy79

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Ich hab mir ehrlich gesagt nie große Gedanken über Logik im SW-Universum gemacht. Es ist ein "Sci-Fi-Märchen" (wobei hier mehr Fiction als Science :-D) , da kann sehr leicht alles irgendwie zurecht gebogen werden.
 

SethWinterstein

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Also Force Awakens fand ich noch ziemlich cool. Ja, es war ein recht gradliniger Rehash der OT aber das war mMn schon ok so und ja auch so ein bisschen was schon viele Fans haben wollten. Da hat JJ ziemlich klar die Masche mit dem Star Trek Film von 2009 kopiert, wo das ja auch schon ganz gut funktioniert hatte und es kam mMn auch ein sehr unterhaltsamer Star Wars Film bei raus.
Wirklich abgedriftet ist die Trilogie dann erst mit The Last Jedi mMn. Der Film hatte schon recht viele ziemlich absurde Sachen drin, nicht nur im Kontext von Star Wars sondern allgemein, filmtechnisch. Weiss noch, dass mein Kumpel und ich teils kopfschuettelnd, teils lachend aus dem Kino gegangen sind, ob der vielen merkwuerdigkeiten.

Luke hatte zwar nicht spezifisch gelernt einen X-Wing zu fliegen aber der Film hat bewusst mehrfach etabliert, dass er tatsächlich Pilot ist, fliegen kann und das auch sehr gut. Kein "show don't tell" aber es gibt vier Szenen:

- Luke spielt mit einem Flugmodell, etabliert erst Mal sein grundsätzliches Interesse

- im Gespräch mit Obi-Wan wird ganz klar hervorgehoben dass er nicht nur Interesse hat sondern auch in einem echten Flieger drin sitzt

- bei der Begegnung mit Han hebt Luke selbst hervor dass er den Falken selber fliegen könnte

- eine geschnittene Szene mit Biggs (meiner Meinung nach wirklich zu Unrecht geschnitten) , bei dem er im Hangar gefragt wird ob er den X-Wing fliegen kann und Biggs betont, dass Luke der beste Buschpilot ist den er kennt. Der andere Pilot sagt dann auch, dass er Luke Vater kannte und wenn Luke nur halb so gut wie er ist, schon klar käme.

Tatsächlich ist die Frage nach Lukes Fähigkeit einen X-Wing zu fliegen eigentlich nur eine die sich aus unserer Erfahrung ergibt, dass Flugobjekte deutlich mehr Zeit benötigen um sie fliegen zu können und dürfen. Was das Hinterfragen aber nicht weniger legitim macht. Tatsächlich gibt es keine Szene die sagt "in diesem Universum ist es einfach" aber ich denke genau das ist so etwas, was ich meinte, dass es manchmal eben nicht anders geht. Niemand von uns macht sich ja Gedanken darüber ob ein Charakter denn vorher Mal in einem Videospiel eine Flugschule besucht hätte und wo denn Kyle Katarns Pilotenschein ist. Wir nehmen wohl die meiste Zeit einfach an, dass in Star Wars ein Raumer (solange es nicht um den Hyperraumsprung geht) nicht so kompliziert ist. Und etabliert wurde es hier.

Ich würde daher einem Kommentar hier widersprechen der meinte, dass die Sequels die OT inkl. Problemen übernehmen. Dieses kleine Detail zeigt, dass Lucas sich damals sehr viel mehr Gedanken gemacht UND diese auch verarbeitet hat (auch wenn die Reunion Szene mit Biggs dem Schnitt zum Opfer fiel). Und genau das ist etwas, was man von den Sequels nicht sagen kann.

The Force Awakens wird oftmals noch wohlwollend betrachtet aber ich denke das hat auch etwas damit zutun, wie geschockt man von The Last Jedi war. Aber schon damals kippte die Stimmung nach TFA, nur ahnte wohl niemand dass es noch weiter bergab ginge. Meiner Meinung nach war genau dieser Weg aber vorgezeichnet. The Last Jedi hatte Chancen aber das Fundament auf dem es stand ließ es kaum zu sie zu nutzen.
Es gibt schon eine Geschichte, die erzählt wie die Galaxis "vom Bösen" regiert wurde. Es gibt schon eine Geschichte, bei der jemand nach und nach die Macht in sich entdeckt, (sogar zwei) Eremiten aufsucht, die Bedrohung durch einen Todesstern zwei Mal, das Ende der Demokratie (auch im Grunde zwei Mal), eine Gestalt in Kutte hinter der gegnerischen Fraktion, eine rechte Hand mit Helm und Maske, welche einen Inneren Konflikt hat und ständig wütend ist und so weiter und so fort.
Das große Problem ist dabei, dass es nicht einfach nur Wiederholung ist, sondern dass sie auch keinen Sinn macht. Wenn ein Gegner geschlagen ist, dann kann er zurück kommen aber wenn er alles verliert was er hat, muss man sich was Neues ausdenken. Genau das hat man aber nicht. Man wiederholt alles was vorher war und ignoriert was vorher war. Das ist nicht nur reichlich unkreativ, es sorgt auch für reihenweise Konflikte, egal ob es um die Welt an sich oder einzelne Charaktere geht. Ein Sequel sollte wenn möglich niemals ein Rehash sein. Ein Remake? Klar, warum nicht? Aber wenn eine Fortsetzung von Referenzen und Wiederholung der vorangegangenen Geschichte lebt, wenn eine Fortsetzung nicht mehr den Anspruch hat die Geschichte konsequent und authentisch fortzusetzen, legt sie den Grundstein für eine Katastrophe.
 

General-Lee

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Ich hab mir ehrlich gesagt nie große Gedanken über Logik im SW-Universum gemacht. Es ist ein "Sci-Fi-Märchen" (wobei hier mehr Fiction als Science :-D) , da kann sehr leicht alles irgendwie zurecht gebogen werden.
Jupp, sehe ich sogar noch strikter. Star Wars war und ist für mich kein Science Fiction, aber im positiven Sinne.
Es erfüllt alle Kriterien eines Märchens, daher ist es für mich viel mehr Fantasy.
Es gibt Ritter, dunkle Ritter, eine Prinzessin, die erstmal gerettet werden muss, das Rauhbein mit dem Herzen am richtigen Fleck, den ganz großen, bösen Zauberer im Hintergrund zuerst…und und und.
Es beginnt wie jedes Märchen….Es war ein Mal, vor langer Zeit…
Nur weil Raumschiffe vorkommen, muss es kein SciFi sein. 😉
 

LesterPG

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Lukes Hyperbegabung als Pilot. Fliegt seinen Speeder und schießt irgendwelche Ratten im Canyon ab, hüpft dann zum Finale in einen X Wing der sonst nur von Piloten gesteuert wird die vorher in der jahrelang Imperialen Akademie waren oder sonstwas.. ach, ich vergass, bis auf eine kurze Anmerkung zu Anfang von Episode IV in der Unterhaltung mit seinem Pflegevater dass es sowas überhaupt gibt ist das mit den Akademien und der Ausbildung ja schon wieder wieder "Extended Universe" oder anderweitiges Material... also weiß man ja anhand der Filme nicht ob die X-Wings eh nicht von lauter Bauernlümmeln nach Feierabend gesteuert werden können... :P
"Sein Speeder" ... soso ... da kennt sich aber jemand aus !

Wer sagt eigentlich das die Flieger ab Werk nicht so etwas wie eine "genormte Steuerung" (ähnlich unserer PKW) haben ?
Man müßte sich dann nur an das geänderte "Flugverhalten" anpassen (im Weltraum wird es nochmals einfacher) ... der Vergleich mit "Leihwagen anderes Fabrikats/Bauform" dürfte dem in etwa entsprechen. :P



- Luke spielt mit einem Flugmodell, etabliert erst Mal sein grundsätzliches Interesse
Wenn ich da an all die Kinder die mit Flugzeuge/However spielen und in ihrem Leben wie ein derartiges Fahrzeug von Innen gesehen haben geschweige bedient ist das jetzt nicht gerade ein Argument. :-D
 

SethWinterstein

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Es mir ja auch nicht darum zu sagen, dass jemand der mit einem Spielzeug spielt fliegen kann, sondern nur darum den Aufbau zu zeigen, bei der diese Szene ein Teilstück ist, um den Charakter nicht einfach in den X-Wing zu setzen und los geht die Reise.^^ Nur das allein wäre natürlich Quatsch.

Zum Märchen Thema:
Ich finde das schwierig da typische Märchen wie von den Grimm eigentlich keine Heldenreise sind. Ich glaube da spielt sehr rein, was nach und weniger was vor Star Wars kam. Eigentlich ist es eine klassische Pulp Story (von denen Lucas ja auch beeinflusst war).
 

Rdrk710

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Ne, ernsthaft, das war damals zu Episode IV natürlich schon Blödsinn der aber funktionierte, und hat Rey ja dann im Millenium Falcon noch auf die Spitze getrieben als sie die große Kiste aus dem Stand fliegen konnte wie sonst was in halsbrecherischen Aktionen in Bodennähe.. und mal eben auch weiß wo alle Sachen sind die man reparieren muss, aber in Episode 7 sehe ich das als deutliches Zitat zu Luke und seinem Werdegang.
Wie ich vorhin schon sagte, ich halte es nicht für übertrieben, 40 Jahre danach - besseres - zu erwarten. Nicht 'nen ziemlich faulen Abklatsch, der es dann noch auf die Spitze treibt ;)
 

LOX-TT

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"Sein Speeder" ... soso ... da kennt sich aber jemand aus !

Wer sagt eigentlich das die Flieger ab Werk nicht so etwas wie eine "genormte Steuerung" (ähnlich unserer PKW) haben ?
Man müßte sich dann nur an das geänderte "Flugverhalten" anpassen (im Weltraum wird es nochmals einfacher) ... der Vergleich mit "Leihwagen anderes Fabrikats/Bauform" dürfte dem in etwa entsprechen. :P




Wenn ich da an all die Kinder die mit Flugzeuge/However spielen und in ihrem Leben wie ein derartiges Fahrzeug von Innen gesehen haben geschweige bedient ist das jetzt nicht gerade ein Argument. :-D
Der T-16 ist ja genau wie der X-Wing oder der Snowspeeder von Incom, da gibt es sicherlich einige ähnliche Bedien-Elemente. Ähnlich dürfte es bei Sienor Fleet Systems diversen TIE-Modellen sein
 

AgentDynamic

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Eigentlich sollte man ja zu diesen abdriftenden Themenkomplexen nix mehr schreiben.. dennoch..
Ach, das ist SW, da kommt es schon mal zur leichten Topic-Rallye. :-D
Uff.. das sind aber so Sachen, da machen sich die Fans mehr Gedanken drüber als manchmal alle Drehbuchschreiber zusammen.. ehrlich. Beim x-maligen Re-Writen des Skriptes kümmert sich doch keiner mehr um die Ultra-Details ob der Kampfstil jetzt irgendwie logisch hergeleitet werden kann.. und wenn dass doch mal ausgeschrieben wird, dann fällt es schon in der Pre-Production unter dem Tisch weil Zeit/Budgetbeschränkungen oder landet als Müllschnipsel unter dem Schneidetisch .. bildlich gesprochen.

Und das ist ja nicht mal auf Star Wars spezifisch gemünzt.
Es geht den unzufriedenen Fans anscheinend nicht direkt um Genauigkeit aber um Glaubwürdigkeit, ein kleiner aber feiner Unterschied.
Die Kampf-Choreographien sind beeindruckend in Szene gesetzt, aber das Drehbuch wird anscheinend nicht nochmal gegengelesen?
Wir reden hier von einem Multimillionen Dollar Unternehmen nicht von irgendwelchen Amateurfilmern.

Es stimmt schon, selbst den großen Meistern passieren Fehler und man kann nicht alles überblicken.
Entscheidend wird dann, wie solche "Ungereimtheiten" aufgelöst werden.
Wenn das Finale einer Geschichte ein Aha-Erlebnis bietet, werden viele Zuschauer/Leser über solche vermeintlichen Detailprobleme im Plot hinwegsehen.
Bringt man jedoch, wie Disney, nur ein Ah...oh-Schluss zustande, schießen sich die Leute erst recht auf die Fehler ein, die für den gemeinen Betrachter irrelevant wirken.
Für mich ist ja eine logische Geschichte bei einer großen Produktion mehr Glückssache denn Können, da müssen viele Zähne im Getriebe ineinandergreifen... macht es nicht besser, aber ich habe immer den Eindruck die Fans erwarten da eine Ultra-Genauigkeit die kann denen kaum einer liefern...
Stimmt, das ist ein sehr guter Hinweis.
Ich vermute oder befürchte vielmehr, das liegt an der Größe des jeweiligen fiktiven Universums.
Je größer die Welt der Erzählung anwächst umso schwieriger wird es, Schlaglöchern in einer Geschichte darin auszuweichen.
Das ist natürlich bei einem Franchise wie SW ein Bantha-Projekt.
Genau das ist aber jetzt Disney passiert und es war nicht nur ein Schlagloch.
Und genau das kritisieren Filmemacher wie Marica Lucas, um mal wieder zum Topic zurück zu driften.*Reifenquitschen*
Meiner Schlussfolgerung nach, hätte Disney sich mehr Zeit nehmen müssen/dürfen/sollen/können.
SW-Fans sind undankbar, kleinlich aber auch treudoof und geduldig.

Wie war das aber noch, jedes Jahr einen Film?
Ergebnis: "Solo" war der erste nachweislich gefloppte Star Wars Film.
Ein Flop.
Mit der Marke Star Wars.
Hinzu das ganze nicht verkaufte Spielzeug aus den Sequels.
Das ist schon krass und total fehlkalkuliert, weil Disney offensichtlich zu schnell zu viel wollte.
Und sowas verzeihen die Fans nicht, obwohl es ja heißt, SW ist als Marke per se dafür gemacht als Hochleistungskuh gemolken zu werden.
Das Disney dann auf 90% der Herde (das EU) verzichtete war sichtbar ebenfalls keine gute Entscheidung.
Man versteht die Idee des Neuanfangs und der Markenidentität dahinter zwar aber die Fans denken und vergleichen mit dem EU als auch dem alten Kanon.
Und dann wird halt auf unschöne Kratzer im Bild gezeigt, wie der etwas wackligen Erklärung, warum Rey eine Lichtschwertmeisterin zu sein scheint usw. usf..

Kurz gesagt, Disney hätte sich viel Arbeit und Ärger mit 80% des Publikums, den "ultra-genauen Fans", ersparen können aber ist durch die Fehleinschätzung des Franchise in die selbst gegrabene Rancor-Grube gefallen.^^
Der Satz ist für mich auf so vielen Ebenen ein Highlight... :P
Ich bekomm auch schon Kopfschmerzen.
Entschuldigung, es war nicht meine Absicht, Kopfschmerzen zu verbreiten. ;)
*Reicht eine Tablette weiter*
 
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AgentDynamic

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Ein Remake? Klar, warum nicht? Aber wenn eine Fortsetzung von Referenzen und Wiederholung der vorangegangenen Geschichte lebt, wenn eine Fortsetzung nicht mehr den Anspruch hat die Geschichte konsequent und authentisch fortzusetzen, legt sie den Grundstein für eine Katastrophe.
/signed.
Macht man das heut noch so? :-D

Also ich muss zugeben, ich fand die offensichtliche "Hommage" (?) in den Sequels an die alte Saga jetzt nicht sooo verkehrt.
JJ musste sehr große Wookie-Fußstapfen füllen also suchte er nach dem nächstbesten Mittel.
Und auch Rian hatte sich ja filmisch hier und da an George Lucas Erzählstil angelehnt, als "Gruß" unter Regisseuren.
Konsequent war Disney ja durchaus schon nur in eine, für einen ausreichend großen Teil der Fans, fragwürdige Richtung.
Und nicht nur für die Fans sondern auch für Fachleute wie eben Marcia Lucas oder George Lucas, die dann die Authentizität der ursprünglichen Geschichten vermissen.

Und wir wissen, Disney kann es durchaus besser, wenn nicht unbedingt perfekt.
Man stelle sich vor, die Sequels wären mit dem gleichen Fingerspitzengefühl produziert worden, wie die aktuellen SW-Serien.
Aus Rey wäre eine Art Mischung aus Ashoka und Luke geworden.
Ich behaupte dann bewusst provokant, 99 % der Fans, inklusive der "alten weißen Misogynisten" hätten sie gefeiert.
Ein Prozent Toleranzabweichung, weil irgendwas ist ja immer... ;)
 

AgentDynamic

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Nachtrag:
Wenn ich von Fans spreche, meine ich zunächst mal alle die Spaß an Universum XY haben.
Egal ob PT, OT, ST, wer Teile oder alles geil findet - Welcome to the club.^^
Nicht das sich irgendjemand aus irgendwelchen Gründen irgendwie ausgeschlossen fühlt.
 

SethWinterstein

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Ja ich lese signed immer noch *g* Die ein oder andere Hommage ist sicher auch nicht verkehrt, teils sogar nötig um eine gewisse Koheränz zu bewahren. Wenn bspw. von einer Szene zur anderen geschnitten wird und dabei das Bild zur Seite geht wie früher. Problematisch wird es halt, wenn es notorisch wird und nicht mehr subtil.

Ich denke auch, dass man relativ problemlos sogar eine gute, deutlich erfolgreichere Sequel Trilogie hätte machen können, es gibt wirklich viele Optionen, sowohl im ganz Großen als auch im Kleinen, wobei das meiste direkt bei VII beginnt. Wäre Luke tatsächlich wie gewohnt Anführer des Jedi-Ordens gewesen und man hätte Rey in eine Gemeinschaft eingeführt, wäre das ganz großes Kino gewesen. Du hättest quasi einen Harry Potter Moment haben können, zeigen können wie Luke die Religion transformiert hat, Tonnen neuer spannender Charaktere und Geschichte damit verbinden können. Rey wäre eine von vielen gewesen und wäre für den Zuschauer ein Vehikel, diese neue Ära zu erkunden. Aus Luke den xten Eremiten zu machen war eine einfache Entscheidung mit gewaltigen Auswirkungen.
 

AgentDynamic

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Wäre Luke tatsächlich wie gewohnt Anführer des Jedi-Ordens gewesen und man hätte Rey in eine Gemeinschaft eingeführt, wäre das ganz großes Kino gewesen. Du hättest quasi einen Harry Potter Moment haben können, zeigen können wie Luke die Religion transformiert hat, Tonnen neuer spannender Charaktere und Geschichte damit verbinden können. Rey wäre eine von vielen gewesen und wäre für den Zuschauer ein Vehikel, diese neue Ära zu erkunden. Aus Luke den xten Eremiten zu machen war eine einfache Entscheidung mit gewaltigen Auswirkungen.
Das ist eine gute Idee, nicht schlecht.^^
Ich wette, mit der Ausgangslage hätten sich viele Fans angefreundet.

Fazit des Threads:
Disney hat eine große SW-Geburtstagsparty geschmissen aber ein signifikanter Teil der Kinder findet den Party-Clown zum gruseln und fängt an zu heulen.
Und wie wir alle wissen, wenn mindestens ein Kind einmal anfängt... o0
Marcia Lucas dann so: "Das ist doch kein witziger Clown für Kinder! Schämen sie sich!"
;)
 

arrgh

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Lass sie die Filme doch schauen.^^
[...]
Die Filme fließen lassen du musst. ;)
Ich befürchte ohnehin, dass ich es nicht verhindern kann ;) Klar, es sind nur Filme, so what? Dennoch glaube ich, dass ein kindliches Auge, welches die Filme heutzutage zum ersten mal sieht, nach den Sequels herbe enttäuscht sein wird. Die mannigfaltigen Gründe dafür brauche ich nicht eigens zu erwähnen (obwohl der Zorn in meiner Brust mich dazu drängt...)

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Aber Episode VI bietet einfach ein rundes und befriedigendes Ende der Saga an. Das nachfolgende konfuse Grauen hingegen hinterlässt höchstwahrscheinlich ein auf ewig ins Gesicht eingebranntes "Hä?", was ich schade finden würde. Ganz einfach deswegen, weil mir der Gedanke nun mal gefällt, dass neue Generationen von Padawanen ebenso viel Freude mit diesen Geschichten haben, so wie es in meiner Kindheit der Fall war.

Nun ja, vielleicht nehme ich die Sache auch ein klein wenig zu ernst :-D
 

DarkEmpireRemix

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Ich glaube, so schade es ist, bringt es heutzutage garnichts mehr großartig über die Filme nachzudenken. Viele Filme gehen immer weniger auf Fans ein, versuchen keine Nischen zu ergründen, oder der Regisseur will seinen Traum realisieren. Heute gillt doch nur noch Masse statt Klasse, Hauptsache die Breite Kundschaft wird angesprochen.
Auch wie im Falle von SW. Lucas wollte nach den ersten beiden Erfolgen bereits mit den Ewoks in Ep.VI auch die ganze Familie ansprechen. Lustig und drollig sollten sie sein, evtl. gar als Plüschtier fungieren. Für mich passten sie immer noch rein. Aber bereits mit den darauf folgenden Filme 'Kampf um Endor' und 'Karavane der Tapferen' hat sich Lucas schon schwer verkalkuliert. Denn die Ewoks trugen nicht Ep.VI, sie waren nur Beiwerk. Das ist wie wenn Terence Hill ohne Bud Spencer 'n Film drehte, die waren leider nur halb so gut.

Und mit Ep. I-III, also insbesondere Ep.I ^^, merkte man bereits wieder (nur noch nicht im Trailer) wohin die Reise des Lucas geht. Lustig muss es sein, akrobatische Kämpfe, am besten noch Ben Hur kopieren. Ich fand die drei Filme bis auf viele kleine Stellen zum Schämen dennoch gut, da die Geschichte funktionerte, und mir zumindest noch etwas rund um die Skywalker Saga gab. Aber so wie die Teile VII-IX aufgezogen wurden (die negativen Beispiele sind mir zu viele), ließen sie mich total kalt zurück. Da brauch ich garnicht weiter drüber nachdenken.
 
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